Ian McEwan Saturday

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Inhaltsangabe zu „Saturday“ von Ian McEwan

The stunning new novel from the Booker Prize winning novelist. Saturday, February 15, 2003 - Henry Perowne wakes before dawn to find himself already in motion, drawn to the window of his bedroom. He is a contented man - a successful neurosurgeon, the devoted husband of Rosalind, and proud father of two grown-up children.
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  • Rezension zu "SATURDAY" von Ian McEwan

    Saturday
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    14. October 2012 um 09:52

    Henry Perowne erlebt einen nicht ganz typischen Samstag. Das Leben des Londoner Herzchirurg wird durch einen zunächst unbedeutenden Autounfall völlig aus der Bahn geworfen, was er zu diesem Zeitpunkt, morgens früh, noch nicht ahnt. Er geht erst seinen planmäßigen Dingen nach, sinniert über das Leben und seine Familie, bevor es zu einer gefährlichen Krisensituation kommt. Was ich sehr gelungen an dem Buch fand ist, dass anhand eines relativ eingeschränkten roten Fadens (der Zeitverlauf des Samstags) eine Familiengeschichte erzählt wird. Obwohl nicht chronologisch, insgesamt nur fragmentarisch und auch nur aus der Perspektive von Henry entsteht doch ein rundes Bild über die Perownes, das Spannungen und Gefühle zwischen den Personen erklärt. Hier zeigt sich das große Können McEwans. Sprachlich wie immer im angenehmen ruhigen Ton, der dem Charakter der Hauptfigur angepasst ist, wie ich finde. Auch die Schwierigkeiten bei manchen Themen eine Position zu beziehen und diese zum Ausdruck zu bringen wird oft sehr klar deutlich. Auch wenn es nicht aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschrieben ist, bleibt der Leser doch ganz nah bei Henry und folgt seinem Gefühls- und Gedankenleben. Schwachpunkte sind für mich die Vorhersehbarkeit, die nicht spannend angelegt wird, sondern phasenweise fast künstlich den Kulminationspunkt hinausschiebt. Das Ende ist mir auch ein wenig überzogen und ich denke es ist auch gegen die Grundprinzipien eines Arztes (das wird ja auch so konkret gesagt). Im Vergleich zu Atonement bleibt mir der Roman insgesamt zu unbedeutend für den Leser, er wirkt nicht nach.

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  • Rezension zu "Saturday" von Ian McEwan

    Saturday
    ribanna

    ribanna

    15. September 2010 um 19:50

    Ein rundherum tolles Hörbuch und ein Hörgenuss. Alles spielt sich innerhalb eines Tages ab. Der viel beschäftigte Londoner Neurochirurg Henry Perowne spielt an diesem Samstag eine Partie Squash mit seinem Kollegen, besucht seine demente Mutter im Pflegeheim und bereitet ein Festessen für seine Familie vor, zu dem neben seiner Frau und seinem noch im Haus lebenden Sohn die Tochter und der Schwiegervater erwartet werden, die aus Frankreich angereist sind. Es passieren mehrere Zwischenfälle an diesem Tag, die an Bedrohlichkeit zunehmen. Perowne wird auf drastische Art klargemacht, wie gefährdet und zerbrechlich sein Glück ist. Sehr beeindruckend, spannend und keine Sekunde langweilig. Dieses Buch macht Lust auf weitere Werke von Ian McEwan.

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