Ian McEwan Sweet Tooth

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 14 Rezensionen
(5)
(8)
(11)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sweet Tooth“ von Ian McEwan

The year is 1972. The Cold War is far from over. Britain is being torn apart by industrial unrest and terrorism. Serena Frome, in her final year at Cambridge, is being groomed for MI5. Serena is sent on a secret mission – Operation Sweet Tooth – which brings her into the world of Tom Haley, a promising young writer. First she loves his stories, then she begins to love the man. Can she maintain the fiction of her undercover life? And who is inventing whom? To answer these questions, Serena must abandon the first rule of espionage – trust no one.

Fesselnder literarischer Agentenroman - unbedingt lesen !

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Eine wundervolle Geschichte von Liebe und Literatur in geheimer Mission.

— miss_mesmerized
miss_mesmerized
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • sweet tooth

    Sweet Tooth
    michella propella

    michella propella

    14. July 2014 um 22:19

    well... nice holiday read - which is already an insult for a mcEwan, but the book just couldn't grip me. hollow story about a young woman who works for the secret service. the ending is the phenomenal clue, but couldn't satisfy me at all. read atonement or cement garden for masterpieces!

  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

    Mehr
    • 1684
  • ganz ok

    Sweet Tooth
    Fitzekfan

    Fitzekfan

    12. January 2014 um 23:42

    Originale Kurzbeschreibung: Serena Frome, the beautiful daughter of an Anglican bishop, has a brief affair with an older man during her final year at Cambridge, and finds herself being groomed for the intelligence services. The year is 1972. Britain, confronting economic disaster, is being torn apart by industrial unrest and terrorism and faces its fifth state of emergency. The Cold War has entered a moribund phase, but the fight goes on, especially in the cultural sphere. Serena, a compulsive reader of novels, is sent on a ‘secret mission’ which brings her into the literary world of Tom Haley, a promising young writer. First she loves his stories, then she begins to love the man. Can she maintain the fiction of her undercover life? And who is inventing whom? To answer these questions, Serena must abandon the first rule of espionage – trust no one. Meinung: Ich habe es gewagt und ein englisches Buch gelesen. Jedoch musste ich ab und zu mal auf ein online Wörterbuch zu greifen, weil ich doch unbekannte Wörter nicht sinngemäß aus dem Zusammenhang erschließen konnte. Wenn man das ein paar mal schon macht, verliert man doch das Interesse und die Motivation am Lesen. So ganz flüssig konnte ich leider nicht lesen. Bisschen holprig war es schon. Daher hat es manchmal auch an Verständnis gemangelt. Manche Situation sind zu sehr in die Tiefe gegangen. Das hätte man kürzer fassen können. Dann wäre es etwas leichter zu lesen. Serena ist eine Person für sich. Ich habe sie nicht so lieb gewonnen. Sie ist mir etwas zu kompliziert und anstrengend. Aber ich muss sagen, dass das Ende unvorhersehbar ist. Davon war ich überrascht. Da hat der Autor gute Arbeit geleistet. Fazit: Sehr detailliert erzählte Geschichte, die Schwierigkeiten am Lesen bereiten kann.

    Mehr
  • Leserunde zu "Sweet Tooth" von Ian McEwan

    Sweet Tooth
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Ian McEwan überzeugt uns seit Jahren mit seinem auβergewöhnlichen Talent mit Texten wie Atonement und Solar.  Wir verlosen 15 Exemplare seines neuen Titels Sweet Tooth (deutsch: Honig) in englischer Originalausgabe. Hier unsere Kurzbeschreibung: Serena Frome, the beautiful daughter of an Anglican bishop, has a brief affair with an older man during her final year at Cambridge, and finds herself being groomed for the intelligence services. The year is 1972. Britain, confronting economic disaster, is being torn apart by industrial unrest and terrorism and faces its fifth state of emergency. The Cold War has entered a moribund phase, but the fight goes on, especially in the cultural sphere. Serena, a compulsive reader of novels, is sent on a ‘secret mission’ which brings her into the literary world of Tom Haley, a promising young writer. First she loves his stories, then she begins to love the man. Can she maintain the fiction of her undercover life? And who is inventing whom? To answer these questions, Serena must abandon the first rule of espionage – trust no one. McEwan’s mastery dazzles us in this superbly deft and witty story of betrayal and intrigue, love, and the invented self. Hier gehts zu unserer Leseprobe Wer lieber die deutsche Ausgabe anschauen möchte, dann klickt einfach hier Und hier ist unsere Gewinnfrage: McEwans Hauptfigur Serena Mission ist auf literarischer Mission, Autoren im Namen der Regierung zu unterstützen. Welchen Debutautoren würdet Ihr für eine solche Mission unterstützen?

    Mehr
    • 121
  • Ein fesselnder literarischer Agentenroman

    Sweet Tooth
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    08. January 2014 um 10:45

    Sweet tooth von Ian McEwan Zum Inhalt : Serena Frome ist schön, klug und schließt gerade ihr Mathematik-Studium in Cambridge ab eine ideale Rekrutin für den MI5, den britischen Inlandsgeheimdienst. Man schreibt das Jahr 1972. Der Kalte Krieg ist noch lange nicht vorbei, und auch die Sphäre der Kultur ist ein umkämpftes Schlachtfeld: Der MI5 will Schriftsteller und Intellektuelle fördern, deren politische Haltung der Staatsmacht genehm ist... Serena, eine leidenschaftliche Leserin, ist die perfekte Besetzung, um den literarischen Zirkel eines aufstrebenden jungen Autors zu infiltrieren. Zunächst liebt sie seine Erzählungen. Dann beginnt sie, den Mann zu lieben. Wie lange kann sie die Fiktion ihrer falschen Identität aufrechterhalten? Und nicht nur Serena lügt wie gedruckt. (Aus dem Klappentext der deutschen Übersetzung, diogenes Verlag, Quelle : Lovelybooks) „My name is Serena Frome (rhymes with plume) and almost forty years ago I was sent on a secret mission for the British security service. I didn't return safely. Within eighteen months of joining I was sacked, having disgraced myself and ruined my lover, though he certainly had a hand in his own undoing“ ... Mit diesem an Charles Dickens erinnernden Anfang beginnt ein toll zu lesender, packender literarischer Agententenroman der Extraklasse. Nicht unbedingt zu empfehlen für Liebhaber von einfach gestrickten Agentenfilmen, weil viel mehr dahintersteckt als nur banale Schusswechsel und Actionszenen.Ich hatte meine Freude dran, habe aber beim englischen Originaltext ein wenig mehr Zeit gebraucht, da das Buch schon etwas anspruchsvoller zu lesen ist. Aber ich wurde belohnt mit einer fesselnden interessanten Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.

    Mehr
  • Eine verliebte Spionin

    Sweet Tooth
    Thala

    Thala

    15. December 2013 um 15:07

    Die hübsche Serena Frome lernt in ihrem letzten Jahr in Cambridge einen älteren, verheirateten Mann kennen, mit dem sie eine Affaire beginnt. Auf Wunsch ihrer Eltern hat sie in Cambridge ein Mathematikstudium angefangen, obwohl ihr Herz für die Literatur schlägt. Mehr recht las schlecht schlägt sie sich durchs Studium und verschlingt abends Bücher. Tony, mit dem sie eine Affaire hat, rekrutiert sie für den MI5. Nur allzu gerne nimmt Serena den Job beim amerikanischen Geheimdienst an. Doch wirklich spannend ist dieser Job nicht, bis Serenas Passion für Literatur für das Projekt Sweet Tooth benutzt wird. Fortan kümmert sie sich um den Schriftsteller T.H. Haley und verliebt sich in diesen... Der Plot ist schnell erzählt, trotzdem hat mich das Buch vor dem Hintergrund des Englands der 70er Jahre voll in seinen Bann gezogen. Mc Ewan hat eine wunderbare Erzählweise und ich habe mich nicht gelangweilt. Mit Serena konnte ich mich gut identifieren, da sie eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst und dem Glück im Leben ist. Nur zu empfehlen!

    Mehr
  • Lesevergnügen

    Sweet Tooth
    selda

    selda

    09. December 2013 um 19:39

    Ein betörendes Buch über Liebe und Verrat. Serena ist nicht nur wunderschön sondern auch außergewöhnlich intelligent. Statt ihrer Passion nachzugeben und Literatur zu studieren, folgt sie dem Wunsch ihrer Mutter und absolviert ein Mathematikstudium. Bald beginnt sie eine Affäre mit einem Professor, der sie für den Geheimdienst rekrutiert. Männer wollen sie besitzen und Liebesglück scheint ihr nicht gegönnt zu sein. Bis eines Tages ihre Stunde gekommen zu sein scheint. Sie wird auf einen jungen, aufstrebenden, vielversprechenden Autor angesetzt. Dieser Job scheint wie für sie gemacht, bis sie anfängt, sich zu verlieben. Ein Spiel um Liebe und Täuschung beginnt. Dieses Buch hat mich restlos begeistert. Serena als Charakter ist interessant und vielschichtig. Ihre persönliche Entwicklung in ihre Unabhängigkeit, ihr Umgang mit  gescheiterten Beziehungen werden einfühlsam und tiefgründig geschildert. Überraschende Wendungen, die eingestreuten Kurzgeschichten und ein brillantes Ende machen dieses Buch zu einem großen Lesevergnügen.

    Mehr
  • Sweet Tooth von Ian McEwan

    Sweet Tooth
    ylivieska

    ylivieska

    13. November 2013 um 14:41

    Nachdem mich Ian McEwan bereits mit Atonement und Saturday begeistern konnte, war ich gespannt darauf, ob mich der nun erschienene Roman Sweet Tooth vollends zum McEwan-Fan machen könnte und ich muss sagen: Na ja.... Aber der Reihe nach. Wir begegnen der äußerst sympathischen Leseratte Serena, die trotz ihrer Liebe zum Lesen dem Wunsch ihrer Mutter nachkommt und in Cambridge Mathematik studiert. Ihre Leidenschaft für die Literatur kann sie glücklicherweise in einer Beschäftigung beim britischen Geheimdienst M15 ausleben, der ihr den Auftrag erteilt, den Autor Tom Haley über eine verdeckte Stiftung zu fördern. Wieso, weshalb, warum erfährt der Leser leider nur in Ansätzen. Überhaupt hält sich McEwan mit vielen Erklärungen und Aufschlüsselungen bedeckt. Kleine Erzählschnipsel werden aufgehoben und wieder fallen gelassen, noch bevor man überhaupt einen Blick drauf werfen konnte. McEwan überlässt dem Leser einen recht handlungsarmen Mittelteil, gespickt mit reichlich intellektuell Anmutendem und übertrieben Erotischem, was den Leser anscheinend bei Laune halten sollen. Die Vermischung von Erotik und Geheimdienst ist so alt wie die James Bond Filme, wirken jedoch in McEwans (zahlreichen!) Ausführungen irgendwie unpassend und übertrieben, als ob er sie um jeden Preis im Roman haben musste. Muss man mögen. Die eigentliche Rahmenhandlung wird immer wieder durch eingefügte Kurzgeschichten unterbrochen, die das Oeuvre Haleys kurz umreißen sollen. Und wieder fragt man sich, wieso, weshalb, warum der Leser da durch muss, wenn sie der eigentlichen Handlung so gut wie gar nichts beisteuern und allenfalls als „Ergänzung“ der Story angesehen werden können. Deshalb mein Fazit: Nur für absolute McEwan Fans! Ich bin dieses Mal leider keiner geworden.

    Mehr
  • "Sweet tooth" von Ian McEwan

    Sweet Tooth
    sunflower86

    sunflower86

    09. November 2013 um 23:51

    Im Jahr 1972, das u. a. durch die Geschehnisse des kalten Krieges gekennzeichnet ist, ist Serena, die Protagonistin des Buches, gerade dabei ihr Mathestudium abzuschließen, als sie über einen Freund, Tony, einen älteren Professor, kennenlernt. Auf Tonys Rat hin bewirbt sich Serena im Anschluss an ihr Studium beim MI5, dem englischen Geheimdienst. Im Rahmen der geheimen Mission ,,Sweet Tooth" des Geheimdienstes, lernt Serena bald den Autoren Tom Haley kennen und verliebt sich in ihn. Doch hat diese Liebe, vor dem Hintergrund der Ereignisse wirklich eine Chance und welche Folgen hat sie außerdem möglicherweise für Serena? Mir hat das Buch, welches mein erstes von Ian McEwan war, wirklich sehr gut gefallen. Bereits von der ersten Seite an, ist man als Leser direkt im Handlungsgeschehen und kann diesem auch im Verlauf des Buches wirklich gut folgen. Für ein wenig Verwirrung sorgen jedoch zunächst, die im Buch an einigen Stellen eingefügten Kurzgeschichten, weil man sich dann als Leser erst auf diesen plötzlichen Handlungswechsel erst ein wenig einstellen muss. Letztlich finde ich aber, dass die Kurzgeschichten die eigentliche Handlung gut ergänzen. Diese Verwirrung wird aber auch durch die wirklich schöne Sprache im Buch, in die ich mich eigentlich direkt von Beginn an, ein wenig verliebt habe :), mehr als ausgeglichen. Die Sprache in dem Buch unterstützt die Handlung wirkungsvoll und trägt auch dazu bei, dass man der Entwicklung von Serena und auch denen der anderen Charakteren sehr gut folgen kann. Außerdem fand ich es spannend durch das Buch, endlich auch einmal etwas über das Wirken des Geheimdienstes im England der 70er Jahre zu erfahren, denn dieses war mein erstes Buch zu dem Thema. Für mich wird es ganz sicher nicht das letzte Buch von Ian McEwan gewesen sein. So werde ich ganz bald auf jeden Fall auch einmal ein Buch von Ian McEwan auf Deutsch lesen, denn ich bin neugierig, ob mich die Sprache dann immer noch so begeistern kann :)! ,,Sweet Tooth" zu lesen, kann ich wirklich jedem empfehlen, der mehr über das Wirken des englischen Geheimdienstes zur damaligen Zeit erleben und selbst die Protagonistin Serena bei ihrer Mission begleiten möchte :)! Ja und natürlich auch jedem, der sich mal wieder von einem sprachlich sehr gelungenen Buch begeistern lassen möchte :)!!!

    Mehr
  • Sweet Tooth

    Sweet Tooth
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2013 um 13:25

    Die Original-Buchbeschreibung: Serena Frome, the beautiful daughter of an Anglican bishop, has a brief affair with an older man during her final year at Cambridge, and finds herself being groomed for the intelligence services. The year is 1972. Britain, confronting economic disaster, is being torn apart by industrial unrest and terrorism and faces its fifth state of emergency. The Cold War has entered a moribund phase, but the fight goes on, especially in the cultural sphere. Serena, a compulsive reader of novels, is sent on a ‘secret mission’ which brings her into the literary world of Tom Haley, a promising young writer. First she loves his stories, then she begins to love the man. Can she maintain the fiction of her undercover life? And who is inventing whom? To answer these questions, Serena must abandon the first rule of espionage – trust no one. McEwan’s mastery dazzles us in this superbly deft and witty story of betrayal and intrigue, love, and the invented self. Meine Meinung: Da ich sehr viele englische Bücher lese, hatte ich keine Probleme damit, mich in diese Geschichte zu versetzen. Womit ich anfangs sehr wohl etwas Probleme hatte war, mich mit Serena anzufreunden. Nicht weil sie mir nicht sympathisch gewesen wäre, den das ist sie im Großen und Ganzen, sondern weil ich sie als Typ Mensch nicht wirklich zuordnen konnte. Ihr Charakter ist sehr komplex und vielschichtig. Die Handlungsstränge im Buch sind sehr ausgearbeitet, langweilig würde es eigentlich nie. Vielmehr war es so, das ich des öfteren etwas langsamer und genauer lesen musste, um nichts wichtiges zu überlesen, da diese Geschichte wirklich vollgepackt ist mit Handlungen und Tiefe. Aber eines hat mich an dieser Geschichte am meisten überrascht: das Ende! Die Art wie das Buch beendet wurde ist wirklich sehr schön, mit viel Liebe geschrieben und macht sehr traurig, dass das Buch nun vorbei ist! Nur selten habe ich Bücher gelesen, wo noch soviel Kraft und Detail in das Ende der Geschichte gebaut wurde!! Fazit: Wer gerne tiefgründige Geschichten mag, gepaart mit Erotik und etwas Romantik - der ist mit "Sweet Tooth" genau richtig bedient! Liebe Grüße, Buecher_Engel

    Mehr
  • Der Kalte Krieg lässt grüßen...

    Sweet Tooth
    Bella5

    Bella5

    02. November 2013 um 16:30

    Vorab: Dies ist mein erster McEwan Roman, und ich muss sagen, dass ich angenehm überrascht war. Ich kann aber leider keine Vergleiche zu anderen Werken des Autors ziehen. Mein Eindruck: Da ich Spionageromane gerne lese (Le Carré und Konsorten), gefiel es mir auch gut, dass in "Sweet Tooth" Geheimdienste eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Doch das Buch bietet viel mehr als eine Agentenstory - es ist auch eine Zeitreise - Kalter Krieg, die Atmosphäre der siebziger Jahre, in denen die politische Konstellation sich auch auf das Bewusstsein der Bürger auswirkte. Das Mädchen Serena ist eine wahre Leseratte, sie liebt die Literatur und das Lesen. Doch anstatt sich in Literaturwissenschaft zu immatrikulieren, beugt sie sich dem Wunsch ihrer Mutter und schreibt sich in Mathematik in Cambridge ein. Und bald beginnt sie eine Affäre mit einem verheirateten Professor (dies fand ich aber fast ein wenig klischeehaft). Doch dann lässt sie sich vom britischen Inlandsgeheimdienst MI 5 anwerben, um ein Netzwerk von jungen Autoren zu infiltrieren, die "auf Linie" gebracht werden sollen. Besonders die Werke eines bestimmten Autors haben es ihr angetan, und es bleibt nicht bei der blossen Begeisterung für die Werke. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf... Die Grundidee fand ich interessant, da man ja als Leser fast schon reflexartig an den Sozialistischen Realismus denkt, wenn die Paarung Literatur / Staat auftritt. Hier also der MI5, Schauplatz GB. Perfides Albion... Abschliessend möchte ich festhalten, dass sich der Stil des Autors angenehm flüssig liest, ohne ins Flapsige abzugleiten, und das überraschende Ende war für mich ein besonderes "Bonbon".

    Mehr
  • Honigfalle

    Sweet Tooth
    walli007

    walli007

    27. October 2013 um 09:45

    Serena ist gut in Mathematik, doch sie liebt das Lesen und die Bücher. Als ihre Mutter sie zwingt in Cambridge Mathe zu belegen, dass müsste die als Frau in den 70ern, schafft sie nur einen mittelmäßigen Abschluss. Einziger Lichtblick ist die Beziehung zu einem verheirateten Professor. Dieser jedoch beendet die Beziehung abrupt und in Ermangelung einer besseren Idee bewirbt sich Serena beim Geheimdienst so wie ihr ehemaliger Liebhaber es empfohlen hatte. Überrascht ist sie als sie die Stelle bekommt. Natürlich darf sie als Frau nur geringe Aufgaben übernehmen. Bis allerdings ein neues Projekt beschlossen wird. Der MI5 will über eine Stiftung Autoren fördern, dabei soll auch ein Romancier sein. Und nun endlich kommt Serena ihre Affinität zur Literatur zugute. Sie darf den Kontakt zu dem ausgewählten jungen Schriftsteller aufnehmen. Verschlungen sind die Gedankengänge des Autors, zumal  wenn man das Buch im Original liest muss man sehr bei der Sache sein. Dennoch nimmt einen die gekonnte Fabulierkunst des Autors sofort gefangen. Langsam entwickelt sich eine Spionagegeschichte vor dem geistigen Auge des Lesers, die so scheint es mit mehreren doppelten Böden ausgestattet ist. Da werden Ziele verfolgt, es wird gelogen, manipuliert, doch es wird auch geliebt. Zwar fragt man sich, was genau diese Art der Förderung eines Autors bezwecken soll, schließlich wird ausdrücklich davon abgesehen, seine literarischen Äußerungen zu beeinflussen. Aber davon abgesehen handelt es sich um eine locker und cool erzählte Story, mit der der Autor seinen Fans eine große Freude bereitet.

    Mehr
  • Liebe und Literatur zur Zeit des Kalten Krieges

    Sweet Tooth
    kopi

    kopi

    22. October 2013 um 12:23

    Der erste Abschnitt des Romans "Sweet Tooth" von Ian McEwan gibt bereits das Ende preis - kein Zweifel, dass für Serena die Operation Sweet Tooth frühzeitig enden wird. Den Weg dort hin erlebt der Leser aus der Sicht der Hauptfigur, deren Entwicklung sich stark an ihren Beziehungen zu ihren Freunden und Liebschaften orientiert. Der Leser erfährt später auch den Grund hierfür. Operation Sweet Tooth verfolgt ein kulturelles Ziel und so wird die passionierte Leserin Serena auf den aufstrebenden Autor Tom Haley angesetzt. Die eingebetteten Kurzgeschichten dieses Autors sind literarische Höhepunkte des Romans. Eine Schwäche des Buches ist m. E. die Aufbereitung des politischen Hintergrunds, vor dem die Geschichte erzählt wird. Verdachtsmomente gegen den ehemaligen Geliebten Serenas, Tony Canning, versprechen kurzfristig eine konkrete Einbindung in den politischen Kontext, aber auch das wird nicht wirklich weiterverfolgt und löst sich schließlich in Luft auf. Insgesamt ist der Roman sehr lesenswert und das Ende lässt die Geschichte nochmals in einem ganz anderen Licht erscheinen.

    Mehr
  • Rezension zu Ian McEwan - "Sweet Tooth"

    Sweet Tooth
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    21. October 2013 um 20:33

    Serena Frome blickt knapp vierzig Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit als sie für dem MI5 als Agentin tätig und eine sehr kurze Karriere hatte. Clever und hübsch hatte die Pfarrerstochter beste Aussichten auf ein erfülltes Leben. Entgegen ihrer Intuition Literatur zu studieren, folgt sie dem Wunsch der Mutter und widmet sich in Cambridge der Mathematik. Über eine kurze Beziehung mit einem Kommilitonen lernt sie den Professor Tony Canning kennen, der ihr den Weg in den Geheimdienst ebnet. Dort sind Frauen in den 70ern allerdings nicht gerne gesehen und werden mit Sekretariatsaufgaben abgespeist. Doch Serenas Chance kommt, sie soll am Projekt "Sweet Tooth" mitarbeiten und den Autor Tom Haley heimlich an den Secret Service binden. Was als spannende Aufgabe beginnt und ihr die Arbeit mit ihrer Leidenschaft Literatur ermöglicht, wird irgendwann belastend, denn Serena und Tom verlieben sich - aber es steht eine Lüge zwischen ihnen und Serena wartet verzweifelt auf den Moment, die Karten auf den Tisch legen zu können. Mit Haleys steigendem Erfolg, steigt auch die Gefahr, entdeckt zu werden. Ian McEwan schenkt dem Leser genau das, was man erwartet: Eine intensive Geschichte voller Liebe zum Detail, die die Gefühle und Zerrissenheit der Figuren ebenso einfängt wie mit kompositorischen Tricks Literatur in der Literatur liefert. Als Gespräche über Autoren und Werke und ebenso Toms Geschichten, die nahtlos eingebettet werden. Dabei eine wunderschöne, blumige Sprache, die für mich McEwans größte Stärke ist, es ist schlichtweg Genuß pur, wie er die Welt in Worte fasst und Ausdrücke findet, die fern von Banalität ins Schwarze treffen. Nach dem etwas enttäuschenden "Solar" wieder ganz große Literatur.

    Mehr
  • Honigmaul

    Sweet Tooth
    Faun

    Faun

    30. September 2013 um 22:34

    London Anfang der 70er Jahre, Energiekrise, Wirtschaftskrise und Kalter Krieg. Die etwas naive und attraktive Serena Frome, Tochter eines Bischofs und wider ihren Willen Cambridge Mathematik-Absolventin mit einer Leidenschaft für das besonders schnelle Lesen von Romanen, in denen möglichst eine weibliche Heldin am Ende die Worte "Heirate mich!" hört, heuert eher zufällig beim britischen Geheimdienst MI5 an.   Muss sie dort zunächst noch langweilige Büroarbeiten erledigen, wird sie bald im Rahmen des patriotischen bzw. anti-kommunistischen Literaturförderungs-Projektes "Sweet Tooth" (Honigmaul) damit beauftragt, einem jungen Autor ein großzügiges, durch eine Stiftung getarntes Stipendium schmackhaft zu machen.   Von Tom Haley, dem aufstrebenden Schriftsteller, erhofft sich der Geheimdienst, dass er in seinen kommenden Werken eine mehr oder weniger subtile anti-linke Propaganda betreiben wird. Haley findet allerdings nicht nur Geschmack an dem Stipendium, sondern auch an Serena: Der Beginn einer literarisch  äußerst fruchtbaren, aber auch verhängnisvollen Affäre...

    Mehr
  • weitere