Ian McNee

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Flaggen

In dem Heftchen "Bunte Flaggen aus aller Welt Erkennen, Verstehen und Ausmalen" von Susan Meredith gibt es kurze, leicht verständliche Texte zu Flaggen. Warum hat die Flagge diese Farben? Was bedeuten die Symbole? Sogar ich als Erwachsene konnte hier noch einiges lernen.

Die Flaggen sind groß genug abgedruckt, sodass das Ausmalen auch wirklich Spaß macht und nicht in Frust ausartet. Die farbigen Vorlagen helfen den Kindern, die richtigen Stifte zu wählen. Es fördert die Konzentration und ganz nebenbei bleibt unheimlich viel Wissen hängen.

Es ist eine tolle Mischung aus Lernen und Kreativität, was ich insbesondere bei Kindern sehr wichtig finde!

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

Ein spannendes Thema für ein Puzzle, das mit dem Begleitbuch Wissen vermittelt

Dieses Set beinhaltet ein Puzzle mit 300 Teilen und ein kleines Buch. 

 

Das Puzzle überzeugt mit seinen stabilen Teilen, die es auch Kinderhänden ermöglichen, anständig damit zu puzzeln. Sie sind hochwertig und die Farben der Flaggen kommen gut zur Geltung. Das fertiggestellte Puzzle hat eine Größe von ca. 60x40 cm. Hier ist es schon hilfreich, wenn man lesen kann, da man viele Teile anhand der Buchstaben platzieren kann, allerdings hat mein Sohn (fast 6) es ohne Hilfe und ohne Lesen zu können, gepuzzelt. Ist eine kleine Herausforderung, aber klappt.

 

Im Buch sind die Flaggen erneut abgebildet und dort nach Kontinenten sortiert. Außerdem gibt es zahlreiche Flaggen oder Auszüge davon, wie Wappen, die angemalt werden können. Zu diesen Flaggen gibt es auch jeweils einen interessanten Fakt, z.B. das Paraguay das einzige Land ist, deren Flagge auf deren Vorder- und Rückseite nicht das gleiche Wappen abgebildet hat.

 

Fazit: Ein spannendes Thema für ein Puzzle, das mit dem Begleitbuch Wissen vermittelt und durch seine hohe Qualität lange Freude bereiten wird. 

Cover des Buches A World Away (ISBN: 9783440121450)
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Rezension zu "A World Away" von Pauline Francis

Midnight
Rezension zu "A World Away" von Pauline Francis

Inhalt:
1586. Von einer britischen Expedition in das amerikanische Gebiet Virginia wird das Indianermädchen Nadie nach England gebracht. Dort muss sie sich an das neue Leben und die Verachtung der in der Hafenstadt Plymouth gewöhnen. Doch schon bald lernt sie den jungen Schmied Tom kennen und die beiden verlieben sich. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat und Tom entscheidet sich das Paar schließlich mit der nächsten Expedition zurück in die Neue Welt zu segeln. Doch dort kommt alles ganz anders als erwartet.

Meine Meinung:
Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieser Roman konnte mich leider nicht begeistern. Die 2 Kaffeetassen bekommt “A World Away” dafür, dass Pauline Francis laut ihrem eigenen Nachwort sehr auf ihre Recherchen gestützt hat und vieles aus der Zeit 1586-87 übernommen hat. So zum Beispiel indianische Völker, Orte, teilweise sogar Personen. Auch für einige Ideen gibt es von mir etwas Anerkennung.
Der Rest jedoch hat mich schlichtweg enttäuscht. Der Schreibstil liest sich in der ersten Hälfte des Buches irgendwie seltsam distanziert, wogegen er in der zweiten Hälfte sehr übertrieben und dem Leser gegenüber irgendwie aggressiv wirkt. Es wird abwechseln aus Nadies und aus Toms Sicht erzählt, wobei sich die beiden völlig gleich lesen. Manchmal musste ich wirklich überlegen, aus wessen Sicht da gerade geschrieben wird. Die Liebesszenen triefen vor Kitsch und viele Gefühle, Handlungen und Unterhaltungen wirkten für mich sehr unrealistisch und weit hergeholt. Weder mit Nadie, noch mit Tom bin ich während der Geschichte richtig warm geworden und die Nebencharaktere werden recht oberflächlich abgehandelt, weswegen auch dort keine großen Sympathien entstehen konnten.
Am schlimmsten fand ich eigentlich den Schluss. Der war zwar im Gegensatz zum Anfang erfrischenderweise spannend, war aber, meiner Meinung nach, sehr übertrieben dramatisch und ist mit all den Geschehnissen und dem großen Tamtam in die letzten Seiten mit aller Gewalt nur so hineingequetscht worden.

Fazit:
“A World Away” ist für mich leider absolut kein empfehlenswertes Buch, kann aber durchaus neugierig auf die damalige Zeit und die indianische Kultur machen.

http://keeweekatbooks.wordpress.com/

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