Das Gesetz des Sterbens

von Ian Rankin 
4,4 Sterne bei15 Bewertungen
Das Gesetz des Sterbens
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

LinusGeschkes avatar

Spannung, Figuren, Plot: Hat wieder alles, was einen richtig guten Krimi ausmacht!

Alanda_Veras avatar

Interessante,vielschichtige Figuren,mehrere Erzählstränge die sich im Laufe der Geschichte verbinden, Spannung. Ein wirklich guter Thriller.

Alle 15 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Gesetz des Sterbens"

In seinem 20. Fall ermittelt John Rebus gemeinsam mit Siobhan Clarke und Malcolm Fox.
Ein Anwalt, offenbar von einem Einbrecher getötet. Doch wie passt der Zettel ins Bild, den DI Siobhan Clarke am Tatort findet: »Ich bringe dich um für das, was du getan hast«? Dieselbe Botschaft erhält auch Edinburghs Gangsterboss Cafferty, kurz bevor auf ihn geschossen wird. Cafferty bleibt unverletzt und weigert sich, mit der Polizei zu kooperieren. Als Clarke Caffertys alten Bekannten John Rebus aus dem Ruhestand zurückholt, entdeckt der eine Spur, die in Edinburghs Vergangenheit führt – in ein Haus, in dem Schreckliches geschehen ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486915
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:18.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne7
  • 4 Sterne7
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Matzbachs avatar
    Matzbachvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Jeder gegen jeden, und der reaktivierte Rebus muss dabei Klarheit schaffen.
    Rebus kehrt aus dem wohl verdienten Ruhestand zurück

    Ein hoher Justizbeamter wird ermordet aufgefunden, am Tatort wird eine ominöse Todesdrohung vorgefunden. Kurze Zeit wird auf den alternden "Big Jer" Rafferty geschossen, nachdem dieser kurz zuvor die gleiche Drohung erhalten hatte. Da Rafferty bei der Polizei nur seinem Intimfeind Rebus vertraut, wird dieser unversehens aus dem Ruhestand als Berater reaktiviert. Doch was verbindet einen Richter, einen Unterweltboss und, wie sich später herausstellt, einen Lottogewinner miteinander, zumal Rafferty als einziger Überlebender sich selbst keinen Reim auf diese Sache machen kann.

    Gleichzeitig muss der ehemalige interne Ermittler Malcolm Fox, der einst auch gegen Rebus vorging, nun aber so etwas wie ein Freund geworden ist, in einem drohenden Bandenkrieg ermitteln. Ein Team aus Glasgow beschattet einen von dort stammenden Bandenchef, der seinen Geschäftsbereich offensichtlich nach Edinburgh ausdehnen möchte, womit wiederum Rafferty im Spiel wäre. Fox dient sozusagen als Kontaktmann vor Ort, erkennt aber schnell einige Ungereimtheiten bei den Ermittlungen. Ein scheinbare Zusammenhang mit beiden Ermittlungssträngen erweist sich aber als Blindspur, die Zusammenhänge liegen letztendlich tief in der Vergangenheit verborgen.

    Hoffentlich wird Rebus noch des Öfteren reaktiviert, denn die Reihe ist einfach zu gut, um sie sang- und klanglos einzustellen. Oder vielleicht gibt es ja eine Art spinn of mit Siobhan Clarke und Malcolm Fox, aber irgendwie würde ich den bärbeißigen Rebus vermitteln, der, nebenbei bemerkt nicht sprichwörtlich, auf den Hund gekommen ist.

     

    Kommentieren0
    40
    Teilen
    Gruenentes avatar
    Gruenentevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Rebus und Big Ger ermitteln zusammen! Spannend, kurzweilig. Ein Rankin eben. Nicht so düster wie andere aus der Reihe
    auf den Hund gekommen

    Ein berühmter Anwalt wird in seinem Haus ermordet. Ein missglückter Einbruch? Einen Lottogewinner ereilt ein paar Wochen vorher dasselbe Schicksal. Besteht ein Zusammenhang? Siobhan tappt im Dunkeln. Da wird auf Cafferty geschossen. Rebus schaltet sich ein. Bis Ger hat vorher eine Todesdrohung bekommen. Die gleice, die auch der Anwalt in seiner Brieftasche hatte. DOch sie hatten keiner gemeinsamen Verfahren oder ähnliches.
    Dann kommt noch eine Ermittergruppe aus Glasgow, die eine dortige Unterweltgang, die in Edinburgh nach etwas sucht beobachtet. Malcolm Fo soll sie unterstützen.
    Bandenkrieg, Morde und Hunde. Big Ger ermittelt mit Rebus zusammen. Und öfeters mal gbt es kurze Sätze zum Schmunzeln. Ich fand das Buch spannend und kuzweilig. Es wurde nicht mehr soviel gesoffen wie inmanch anderen Rebus-Büchern. Ob er sich doch irgendwann mit dem Ruhestnd anfreunden kann? Geschickt hst der Autor setzt auch endgültig seine beiden Buchreihen miteinander verschmolzen. Auch wenn der arme Malcolm in diesen Buch sehr viel einstecken muss.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    M
    michael_lehmann-papevor 2 Jahren
    Es geht hochwertig weiter

    Es geht hochwertig weiter

    „Er sah auf die Uhr. Was sollte er sonst machen?......Sein Leben verwandelte sich in ein Stück auf seiner CD, nur dass die Repeat-Taste am Player klemmte und jeder neue Tag genau dasselbe brachte, wie der vorangegangen“.

    Ein, zwei dahingeworfene Sätze und der Leser ist mittendrin. In dem, was sich gerade ereignet, wie sich das anfühlt, wie leerer viele der Leben doch geworden sind im Lauf der Jahre.

    Rebus pensioniert, das wartet nichts mehr, oder? Big Gefferty so ziemlich in Rente, auch wenn es hier und da noch mal zuckt. Und das sogar mit einem einigermaßen persönlichen, und friedlichen Umgang mit Rebus.

    Siobhan Clarke allerdings ist weiter im Dienst. Und da Rebus es sich zur Gewohnheit gemacht hat, auf seine Siobhan aufzupassen und weit Big Ger eine Kugel haarscharf am Scheitel vorbeischießt und weil ein alter hoher Richter tot aufgefunden wurde mit einem komischen Zettel in der Brieftasche und weil dieser Zettel im gleichen Wortlaut nicht das letzte Mal aufgetaucht ist, kommt es, wie es kommen muss (und gut ist). Nur der Leser, der kommt erst mal nicht weiter und tappt gemeinsam mit den Ermittlern im Dunklen.

    Bandenkrieg? Alte Rechnungen? Zufälle? So recht ist nicht zu verstehen, was all die miteinander zu tun haben, die fliegenden 9mm Kugeln scheinbar direkt im Weg stehen.

    Ranking lässt sein lange gereiftes Personal wieder einmal von der Leine. Mit dem ein oder anderen „neuen“ Protagonisten, der oder die das Ganze belebt, mit einem Rebus in trocken-ironischer Hochform und einem verzwickten Fall, der in bekannter Manier Teil für Teil gelöst und eher durch die Intuition des Rebus (wie so oft und immer), als durch sachliche Zusammentragung von Puzzleteilen gelöst werden wird.

    Wie in jener Szene, in der dringend im Pub Bericht erstattet werden will (Rebus ist nur „Berater“, Büros stehen nicht zur Verfügung) und Rebus mit einem aufmunternden „Dann scheiß mal los“ seine Zigaretten nimmt und vor die Tür verschwindet.

    Intensiv, melancholisch, mit gewachsenem Zynismus der Welt und ihren Verstrickungen gegenüber, geprägt von gesundem Misstrauen beim Hören von „wirklich wahren“ Versprechungen kommt der Leser, wie immer bei Rankin, voll auf seine Kosten und wird sowohl von der realistischen Zeichnung der Figuren wie von Rebus und dem Fall selbst bis zur letzten Seite im Geschehen gehalten.

    Wer also Sorge hatte, dass mit dem Ruhestand von John Rebus auch seine Ermittlungen beendet sein könnte, wird hier eines besseren belehrt.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Haverss avatar
    Haversvor 2 Jahren
    Und alles ist mit allem verbunden...

    Zweimal hat sich der ehemalige Inspektor John Rebus bereits in den Ruhestand verabschiedet. Zwar ohne Abschiedsparty, aber das war  glücklicherweise auch nicht notwendig, denn seine ehemaligen Kollegen wissen noch immer, wo sie ihn finden können, wenn sie seine Unterstützung benötigen. Im Zweifel bietet sich da doch immer die Oxford-Bar an, sein zweites Wohnzimmer, auch wenn er auf ärztlichen Rat hin weniger rauchen und trinken sollte. Und diesmal ist seine Unterstützung mehr denn je gefragt.

    Aber schön der Reihe nach: Siobhan Clarkes aktueller Fall entwickelt sich von einem missglückten Einbruch zu einer Mordermittlung, als bei der Leiche des ehemaligen Staatsanwaltes Lord Minton ein Zettel mit der Nachricht „Ich bringe dich um für das, was du getan hast“ gefunden wird. Die ehemalige Kollegin von Rebus ist nun auch im Rang eines DI und leitet die Untersuchungen. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Malcolm Fox werden die beiden zu Big Ger Caffertys Haus gerufen. Jemand  hat durch das Fenster geschossen, aber Cafferty weigert sich, mit den Polizisten zu reden.  Als einzigen Gesprächspartner akzeptiert er nur seinen alten Feind und Weggefährten John Rebus, der daraufhin zum Tatort gebracht wird. Es stellt sich heraus, dass der Edinburgher Unterweltboss die gleiche Mitteilung  wie Minton erhalten hat. Tragen hier konkurrierende Gangs aus Glasgow und Edinburgh ihre Revierkämpfe aus, um die alleinige Herrschaft zu erlangen? Clarke braucht alle Hilfe, die sie bekommen kann, und so engagiert sie ihren ehemaligen Chef als Berater in diesem Fall. Eine neue Karriere für John Rebus. Parallel dazu behält Malcolm Fox, der ehemalige Fachmann für interne Ermittlungen, die Glasgower Kollegen im Blick. Diese sind auf das kürzlich in Edinburgh aufgetauchte Vater-Sohn Duo Joe und Dennis Stark aus der Stadt am Clyde angesetzt. Offenbar sind diese beiden nicht nur hinter einem ihrer Kumpane her, der mit einer Wagenladung Drogen spurlos verschwunden ist, sondern möchten auch ihren Einflussbereich ausdehnen.

    Es sind komplexe Handlungsstränge, die Ian Rankin in seinem neuen Kriminalroman „Das Gesetz des Sterbens“ (wieder einmal prima übersetzt von Conny Lösch) nach und nach entwickelt und im Verlauf der Handlung souverän miteinander verknüpft. Natürlich die aktuellen Fälle, die die beiden Detectives Clarke und Fox und ihr „Freier Berater“ Rebus bearbeiten, aber auch Ereignisse aus der dunklen Vergangenheit der Stadt, die im Laufe der Ermittlungen plötzlich aufploppen und mit denen niemand gerechnet hat. Und hier wird auch der Bezug zu dem Originaltitel „Even dogs in the wild“ (nach einem Song der schottischen Post Punk Band „The Associates“) deutlich: „Even dogs in the wild will protect and will care for whatever means most to them“. Und wie so oft ist alles mit allem verbunden…

    Aber auch das Katz und Maus-Spiel der beiden „alten Männer“, deren Zeit allmählich vorbei ist, hat dieser Story einen besonderen Effekt gegeben. Eine lebenslanger Feindschaft, aber auch die Verbundenheit zweier Weggefährten, die jeder für sich die verschiedensten Herausforderungen im Umgang mit dem jeweils anderen meistern muss, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.

    Und nicht zu vergessen Edinburgh, die heimliche Hauptdarstellerin der Rebus-Krimis. Nicht einmal in Ansätzen „cozy“, sondern immer „noir“, immer „a punch in the gut“, mit ihrer besonderen Atmosphäre. Dunkel, etwas spröde, mit bewegter Vergangenheit und Gegenwart, einfach mitten im Leben. Wie Ian Rankins Krimis!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    LinusGeschkes avatar
    LinusGeschkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung, Figuren, Plot: Hat wieder alles, was einen richtig guten Krimi ausmacht!
    Kommentieren0
    Alanda_Veras avatar
    Alanda_Veravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante,vielschichtige Figuren,mehrere Erzählstränge die sich im Laufe der Geschichte verbinden, Spannung. Ein wirklich guter Thriller.
    Kommentieren0
    smutcops avatar
    smutcopvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Soilde, englische Unterhaltung um Insepector a.D. John Rebus
    Kommentieren0
    gomezg100s avatar
    gomezg100vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auch im Ruhestand noch umtriebig und das xover mit Fox finde ich gelungen.
    Kommentieren0
    Skinflowers avatar
    Skinflowervor 9 Monaten
    L
    Lazarus_booksvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks