Ian Rankin Der Mackenzie Coup

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Inhaltsangabe zu „Der Mackenzie Coup“ von Ian Rankin

Drei Gentlemen bitten zum Raub – doch einer will allein kassieren ... Der smarte Enddreißiger Mike Mackenzie langweilt sich. Als Software-Designer hat er ein Vermögen verdient, doch leider kann ihn keines seiner kostspieligen Hobbys dauerhaft bei Laune halten. Zerstreuung findet er allein in der Welt der Kunst. Wenn man sich allerdings fast jedes Werk problemlos leisten kann, verliert das Sammeln rasch seinen Reiz – es sei denn, man wechselt die Seiten. Und so entsteht der Plan, die National Gallery in Edinburgh am Tag der offenen Tür um einige ihrer wertvollsten Gemälde zu erleichtern ...

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  • „… Schließt sich eine Tür, geht eine andere auf …“

    Der Mackenzie Coup

    Bellexr

    10. February 2015 um 19:05

    Mike Mackenzie ist einer der reichsten Einwohner Edinburghs, doch seit dem Verkauf seiner Firma langweilt sich der Privatier zu Tode. Da kommt ihm die Idee seines Bekannten, dem Kunstkenner Professor Robert Gissing gerade recht. Die National Gallery hat in einem etwas außerhalb gelegenen Gebäudes Hunderte von Kunstwerken ausgelagert und der Tag der offenen Tür steht an. Auch das Außenlager öffnet seine Türen und ist somit die beste Gelegenheit, hier ein paar Gemälde zu entwenden. Mit an Bord ist bald schon Mikes langjähriger Freund Allan und der Student Westie. Der Coup wird akribisch vorbereitet und dann steht der Tag der offenen Tür an. Der Coup kann starten.   Während Robert Gissing seine Liebe zu Gemälden zum Beruf gemacht hat, sieht Mike die Kunstwerke nur als eine rentable Investition an. Doch die Idee zum Überfall holt ihn aus seiner Lethargie, begeistert stürzt er sich in die Vorbereitungen. Sein Freund Allan, ein Banker, ist da eher etwas zurückhaltend, besonders dann, als Mike einen stadtbekannten Verbrecher mit an Bord holt, den er aus Schulzeiten kennt. Doch das Insiderwissen von Chib Calloway ist für die Ganoven absolut notwendig. Doch damit beginnen auch die Probleme, denn Calloway steht unter ständiger Beobachtung durch die Kriminalisten der CID.   Nacheinander stellt Ian Rankin seine Protagonisten vor und diese sind von Grund auf verschieden. Banker Allan fehlt eigentlich die Chuzpe für den Coup, Mike dagegen blüht regelrecht auf, Student Westie steht ständig unter Strom durch seine Joints, Professor Giesing bringt sein ganzes Fachwissen mit ein und hält sich ansonsten eher im Hintergrund und Chib mimt den guten Freund, der über das nötige Know How für den Überfall verfügt.   In eher ruhiger, nachdenklicher Weise erzählt der Autor seinen Roman, der lange Zeit keine Züge eines Krimis aufweist. Dennoch ist der Roman von Anfang an sehr unterhaltsam und der einnehmende Schreibstil des Autors sorgt für kurzweilige Lesestunden. Und nachdem die akribischen Vorbereitungen für den Coup abgeschlossen sind und der Tag X ansteht, zieht dann auch die Spannung an.   Die Charaktere beschreibt Ian Rankin detailreich und lebendig und dabei dennoch so undurchsichtig, dass lange Zeit nicht ersichtlich wird, welche wahren Ambitionen die einzelnen Möchtegern-Ganoven wirklich treibt. Und nicht zu vergessen ist hier auch noch Inspector Ransome vom CID, der Calloway wegen seiner illegalen Geschäfte beschattet und ein ziemlich heller Kopf ist.   Fazit: Ein eher ruhiger, aber komplexer, unvorhersehbarer Roman, der erst im zweiten Teil auch Krimizüge annimmt.

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  • Sidiki

    Der Mackenzie Coup

    blueberry7

    02. July 2013 um 14:27

     

  • Ein Rettungsraub mit ungeahnten Folgen

    Der Mackenzie Coup

    simonfun

    29. April 2013 um 21:49

    Sehr guter Schreibstil und gut erfasste Protagonisten hielten mich sehr bei Laune und die Umgebungsbeschreibungen sind etwas oberflächlich, aber bildhaft. Über die Idee zur Planung bis zur Tat vergeht einige Zeit und danach ergeben sich ein paar überaschende Wendungen. Auch der Humor kommt an einigen Stellen gut rüber. Das gewisse Etwas fehlt zwar in dieser Geschichte, aber meine Leselust ließ dennoch nie nach. Wie auch immer - sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Der Mackenzie Coup" von Ian Rankin

    Der Mackenzie Coup

    BTOYA

    26. May 2009 um 03:58

    Ein 'anderer' Rankin als von den Rebus-Fällen her gewohnt aber für mich ein nicht minder hervorragender Krimi. Bei dieser Geschichte 'begleitet' der Leser einmal die Täter - vom ersten losen Gedanken an einen möglichen Coup bis zum Abschluss aller polizeilichen Ermittlungen dazu... (mehr wird hier nicht verraten - es steht schon genug in der Inhaltsbeschreibung der Buchseite ^). Dabei bleibt die Story durchgehend spannend, fesselnd und immer wieder überraschend. Die Charaktere sind so hervorragend ausgearbeitet, dass der eine oder andere sich schnell ins Herz des Lesers schleicht und man sich plötzlich beim 'Daumen drücken' für die 'falsche Seite' erwischt ...

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  • Rezension zu "Doors Open" von Ian Rankin

    Der Mackenzie Coup

    Anja_Lev

    24. February 2009 um 10:15

    Ein Krimi von der anderen Seite aus betrachtet: In Doors Open beschreibt Rankin, wie 3 Kunstliebhaber beschließen, die National Gallery geschickt um ein paar Bilder zu betrügen. Aus Platzmangel wird nämlich ein Großteil der im Besitz der Galerie befindlichen Kunstgegenstände nicht ausgestellt, sondern eingelagert und dies erscheint den drei nicht richtig. Leider müssen sie, um Ihren Raub logistisch bewältigen können, sowohl einen Kunststudenten als auch eine lokale Unterweltgröße in Ihren Coup einbeziehen. Persönliche Abneigungen und Betrügereien verkomplizieren das Ganze, ob der Coup gelingt dennoch gelingt und die Folgen werde ich hier natürlich nicht erläutern! Das Buch ist durch Rankins großartige Erzählweise genauso fesselnd wie die Rebus-Romane, die neue Sichtweise auf die Planungen zusätzlich interessant. Meiner Meinung nach ein großartiges Buch, bei dem man sich eines gewissen Verständnisses für die Räuber einfach nicht entziehen kann.

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