Ian Rankin Die Kinder des Todes

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder des Todes“ von Ian Rankin

Ein blutiger Amoklauf in der örtlichen Schule erschüttert das Küstenstädtchen South Queensferry. Bei der Suche nach den Hintergründen der Tat führt Inspector Rebus in das Herz einer kleinen Gemeinschaft und ihrer verlorenen Kinder – und in seine eigene Vergangenheit bei der Special Air Force. Was hat den früheren Elitesoldaten Lee Herdman zu seiner schrecklichen Tat getrieben? Je näher Rebus der Wahrheit kommt, desto dunkler wird der Abgrund, der sich vor ihm auftut …

Dies war mein erster Roman rund um John Rebus, aber sicherlich nicht mein letzter, der Mann hat es mir angetan!

— Krimifee86
Krimifee86

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    Die Kinder des Todes
    Krimifee86

    Krimifee86

    21. July 2016 um 17:20

    Klappentext: In dem beschaulichen Küstenstädtchen South Queensferry erschüttert ein Blutbad die Öffentlichkeit: In einer Schule hat der ehemalige Elitesoldat Lee Herdman zwei Jungen erschossen, einen schwer verletzt und anschließend sich selbst getötet. Als John Rebus und seine Kollegin Siobhan Clarke zu dem Fall gerufen werden, gibt es eigentlich nur eine offene Frage: warum? Die Suche nach der Antwort führt die beiden Ermittler in das Herz einer kleinen Gemeinschaft und ihrer verlorenen Kinder. Eine zweite Spur reicht weiter in die Vergangenheit des Täters, dessen Schicksal Rebus nicht mehr loslässt. Selbst ehemaliges Mitglied der Special Air Forces, versucht er, sich in die Psyche Herdmans zu versetzen, um dessen Tat zu begreifen. Und damit ist er nicht allein: Ermittler der Royal Army schalten sich in den Fall ein, angeblich, um ähnliche Taten in Zukunft zu verhindern. Doch dann zeigt sich, dass ein paar frühere Kollegen Herdmans sowie eine Handvoll Jugendlicher aus Queensferry tiefer in den Fall verstrickt sind als zunächst vermutet. Und die Frage nach den Hintergründen eines vermeintlichen Amoklaufs verwandelt sich in ein immer größeres Rätsel, dessen Lösung so überraschend wie zutiefst schockierend ist …Cover: Das Cover meines Buch ist weitestgehend in einem dunklen Grün gehalten und mit irgendwelchen altertümlichen, römischen Statuen versehen. Ich habe keine Ahnung, was mir das sagen soll und finde es absolut nicht passend für das Buch – im Gegenteil, es schreckt eher vom Lesen ab, weil man Angst hat, etwas historisch Anspruchsvolles zu lesen (obwohl es ja eigentlich ein harmloser Thriller ist)Schreibstil: Ich hasse den Schreibstil britischer Autoren leider oft, weil er mir so künstlich und irgendwie auch überheblich vorkommt. Bei Ian Rankin ist dies jedoch (zum Glück) so gar nicht der Fall gewesen, sodass ich wirklich sehr positiv überrascht war. Der Roman liest sich sehr gut und flüssig. Die Charaktere wirken auf mich realistisch, wenn auch Rebus selbst sich meiner Meinung nach manchmal in zu viele Probleme bringt – teilweise auch unnötig. Dennoch ein sympathischer Charakter. Auch seine Kollegin Siobhan (die ich einfach Ziva, wie die in Navy CIS nenne, weil ich nicht raffe, wie man den Namen ausspricht) mochte ich sehr gerne. Insgesamt glaubwürdige Charaktere, die mir gut gefallen haben. Dies gilt im Übrigen auch für die Nebencharaktere. Die Story: In der Geschichte geht es um einen Amoklauf eines ehemaligen Soldaten an einer Schule und der Suche nach den möglichen Hintergründen dieser Tat. Überschattet wird das Ganze noch von einem weiteren Mord an einem Kriminellen bei dem der Ermittler John Rebus, selbst in Verdacht gerät. Die Suche nach dem Motiv des Soldaten gestaltet sich dabei mal mehr mal weniger spannend. Es ist nie wirklich langweilig, aber an der ein oder anderen Stelle zieht sich die Geschichte dann doch irgendwie. Auch habe ich irgendwie auf eine spektakulärere Auflösung gehofft (wenn sie auch doch überraschend war) und die Rolle der beiden Militärermittler nicht ganz verstanden (Rebus zu ärgern?)Insgesamt aber eine durchaus solide durchdachte Geschichte, der ein wenig mehr Spannung und Action sicher gut getan hätte. Fazit: Dieses Buch stand lange ungelesen in meinem Regal. Wie ich mittlerweile einräumen muss: Völlig zu Unrecht! Neben dem Cover hat mich die Dicke des Romans und die Tatsache, dass es sich um einen britischen Autor handelt, ziemlich abgeschreckt. Normalerweise komme ich mit britischen Autoren nicht so klar. Wie dem auch sei „Die Kinder des Todes“ und John Rebus haben mich positiv überrascht und ich werde mir bestimmt weitere Teile der Reihe zu Gemüte führen.Für das Buch selber gibt es gute drei Punkte, es hat sich mal ein bisschen gezogen, war auch mal etwas unlogisch, alles in allem aber gute Unterhaltung, die Spaß gemacht hat.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Todes" von Ian Rankin

    Die Kinder des Todes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. February 2013 um 16:17

    Amoklauf in einer schottischen Privatschule: die Polizei ermittelt. Außerdem ein Detecitive, der unter Verdacht steht, einen jungen Mann ermordert zu haben, der seine Kollegin bedrängte. Einen Amoklauf ins Zentrum eines Kriminalromans zu stellen, finde ich durchaus mutig, denn so wird das klassische "Whodunnit" dieses Genre variiert und man sieht sich plötzlich einer Konstruktion gegenüber, die man als "Whywasitdone" bezeichnen könnte. Mutig ist das deswegen, weil damit ein wichtiges Spannungselement des Krimis wegfällt und der Autor das irgendwie kompensieren muss - entweder mit einer für dieses Genre außergewöhnlich tragfähigen Plot oder mit großem handwerklichen Geschick. Leider trifft weder das eine noch das andere auf diesen Roman zu. Der Autor kann das "Whywasitdone" als tragenden Handlungsstrang einfach nciht ausreichend motivieren. Das fällt ganz besodner in der ersten Hälfte des Romans auf, in dem Rankins seine Protagonisten immer wieder Rechtfertigungen für den halbgaren Handlungsstrang hervorbringen lässt. Das "Whywasitdone" trägt nicht - und wird in der zweiten Hälfte dann doch noch vom "Whodunnit" abgelöst. Auf handwerkliches Geschick ließ allerdings das Intro dieses Kriminalromanes hoffen: der Autor stiftet erst einmal kräftig Verwirrung und führt den Leser gleich zweimal aufs Glatteis, indem er ersteinmal verschleiert, wer hier eigentlich fokalisiert wird. Rebus oder Shiv? Damit zwinkt Rankins seine Leser gleich zu Beginn, sich zu involvieren und hat sie somit direkt in seinem Bann. Geschickt. Allerdings verglimmt auch dieser Hoffnungsfunken schnell. Auf weitere handwerkliche Kniffe verzichtet der Autor ansonsten vollständig. Die Charaktere: Detective in klassischer Hardboiled - Tradition mit etwas eigenen Ermittllungsmethoden und dunkler Vergangenheit und ein ziemlich blasser Female - Detective. Wenig originell, aber das bringt das Krimigenre eben mit sich. Das Rad lässt sich hier nicht neu erfinden.Wirklich negativ aufgefallen ist mit die sprachliche Ebene des Romans. Rankins zeigt die Angwohnheit, bei der Aufzählung von Handlungen zu elliptischen Verkürzungen zu greifen und auf Personalpronomen zu verzichten. Das dürfte schon in der Originalsprache ziemlich plump klingen, mitübersetzt werden sie aber gleich noch schlimmer. Mir lief es jedesmal kalt den Rücken herunter, wenn ich mal wieder über eine solche Konstruktion gestolpert bin. Brr. Lässt der Autor die Pronomen weg, um Wiederholungen zu vermeiden, dann sei ihm beim nächsten mal geraten, einfach ein ordinäres Kommata zu verwenden. "Sie lächelte und beendete das Gespräch. Beschloss, das Handy auszuschalten. Schaute auf die Uhr" usw. klingt einfach furchterregend. Schlußendlich hat mir auch die Auflösung nicht gefallen. Da ist der Autor wohl ein wenig übers Ziel hinaus geschossen. Von Waffenhandel bis zu Verhandlungen mit Terroristen werden alle denkbaren Verbrechen aufgeklärt - total unglaubwürdig. Das einzige was fehlt, ist die Auflösung der Eingangsfrage, nämlich das "Whywasitdone" des Amoklaufs und die Motive von Herdman und Bell. Fazit: Rankins versucht es mit einer Variation und scheitert. Schade. Die Geschichte konnte mich nie mitreißen, hat mich aber auch auf keiner Seite komplett gelangweilt. Dafür ein Sternchen. Das zweite gibt es für das durchaus ambitionierte Intro und das dritte für den Mut zur Variation.

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  • Rezension zu "Die Kinder des Todes" von Ian Rankin

    Die Kinder des Todes
    pape

    pape

    01. November 2009 um 11:11

    Mein erster Rankin. Das Buch lässt sich gut lesen, das Ende kam für mich recht überraschend, die Ermittler finde ich gerade deshalb spannend, weil sie so unkonventionell arbeiten. Wird nicht mein letzter Rankin gewesen sein.

  • Rezension zu "Die Kinder des Todes" von Ian Rankin

    Die Kinder des Todes
    petunie

    petunie

    05. February 2008 um 13:59

    Auf Empfehlung habe ich dieses Buch gekauft. Mein erster Rankin. Leider bin ich sehr enttäuscht von diesem Buch. Mir persönlich fehlt die Spannung und auch das Überraschende.

  • Rezension zu "Die Kinder des Todes" von Ian Rankin

    Die Kinder des Todes
    Gruenente

    Gruenente

    20. December 2007 um 18:02

    Ich habe alle anderen von Rankin gelesen. Dieser hat mir seit langem am besten gefallen.
    Vielleicht weil die Hauptfigur manchmal nicht getrunken hatte, gerade keine Freundin hatte (war mir immer zu unwahscheinlich) und seiner Kollegin endlich mal mehr Platz eingeräumt wurde.