Ian Rankin Ein kalter Ort zum Sterben

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Inhaltsangabe zu „Ein kalter Ort zum Sterben“ von Ian Rankin

Bei einem romantischen Dinner im Caledonian Hotel erinnert sich Rebus an einen Mord, der fast vierzig Jahre zuvor dort stattgefunden hat: Eine junge lebenslustige Bankiersgattin wollte in dem Luxushotel einen Liebhaber empfangen - am nächsten Morgen wurde sie tot aufgefunden. Die Verdächtigen kamen aus den besten Kreisen, der Täter wurde nie gefasst. Ein Skandal, der Rebus nicht loslässt. Während er sich in den alten Akten vergräbt, gerät das kriminelle Machtgefüge in Edinburgh gefährlich ins Wanken: Darryl Christie, einer der Hauptakteure, wird überfallen und halb totgeschlagen; eine Ermittlung wegen Geldwäsche bringt ihn zusätzlich in Bedrängnis. Es sieht so aus, als würde Ex-Gangsterboss Big "Ger" Cafferty im Hintergrund die Fäden ziehen. Eine Entwicklung, die Rebus gar nicht recht sein kann. Zumal die erste Leiche im tödlichen Revierkampf von Schottlands Unterwelt nicht lange auf sich warten lässt ...

Mancher Teil der Handlung arg konstruiert und unglaubwürdig, keiner der wirklich guten Rankin-Thriller.

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

Ungewollt verhilft Rebus seinem Intimfeind Big Ger Rafferty zum Comeback

— Matzbach
Matzbach

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    Ein kalter Ort zum Sterben
    Matzbach

    Matzbach

    22. April 2017 um 17:05

    Rebus, im Ruhestand und auf Alkohol- und Nikotinentzug, dafür aber frisch verliebt, kann das Ermitteln nicht lassen. Er widmet sich einem lang zurückliegenden Fall, bei dem eine lebensfrohe Ehefrau ermordet wurde. Es gab zwar genug Verdächtige, doch keiner konnte letztendlich überführt werden. Seine Nachfolgerin Siobhan Clarke hat es mit einem verprügelten Gangster zu tun, Darryl Christie, dem Nachfolger von Rebus' Intimfeind Rafferty und neuem neuen Chef der Edinburgher Unterwelt. Revierstreitigkeiten oder Rache des ausgebooteten Rafferty, das muss noch geklärt werden. Der dritte im Bunde, Malcolm Fox, mittlerweile in eine Spezialeinheit versetzt, ermittelt im Fall eines verschwundenen Bankiers, der offensichtlich dreckige Geschäfte gemacht hat. Da dieser einerseits Geschäfte mit Christie gemacht hat, andererseits mit dem Mordopfer aus Rebus Ermittlung bekannt war, verbinden sich die drei Fälle und das "Team" darf wieder einmal zusammenarbeiten, ohne Rücksichtnahme auf die offizielle Polizei und Vorschriften. Gerade letzteres ist es, was mich diesmal etwas stört. Das Klischee von Rebus als lone wolf ist doch ein wenig überstrapaziert, aber dennoch ist der Roman ein würdiges Glied in der Reihe der Serie.

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  • Hohe Kunst des Kriminalromans

    Ein kalter Ort zum Sterben
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    13. April 2017 um 10:41

    Hohe Kunst des Kriminalromans„„Ich kann nicht einfach zu Hause bleiben“.„Nicht mal einen Tag“?Rebus schüttelte langsam den Kopf“.Gut für den Leser, dass Rankin seinen mürrischen, sich mit sozialen Dingen ein wenig schwertuenden und dem Alkohol nicht abgeneigten Rebus zwar vor Einiger Zeit bereits in den polizeilichen Ruhestand geschickt hat, dieser aber munter mit den alten Kollegen (und Freunden) Malcolm Fox und Siobhan Clarke Ermittlungen verfolgt. Einfach nicht ruhig zu Hause bleiben kann. Vor weniger, als er untätig abwarten müsste, ob der alte „Hank Marvin“ ihn heimsuchen könnte. Und auch die sich vertiefende Beziehung zur Pathologin Deborah hält den klugen, harmlos wirkenden Rebus (mit dem harten Kern) nicht ab, in seiner Stadt nach dem Rechten zu sehen.Umso mehr, als sein alter Erzrivale und Schurke Big Ger Gafferty sich nach Rebus Geschmack zu sehr unschuldig an den jüngsten Ereignissen geriert.Bei denen sein „Nachfolger“ Daryl Christie Prügel bezieht. Bei denen ein längst vergessener Todesfall für Rebus sehr aktuell werden wird. Und bei dem, was die rechte Würze noch gibt, nicht alle alten Kollegen und Vorgesetzten sich darüber freuen, dass Eingangskontrollen und Anm4eldestationen Rebus noch nie aufgehalten haben.“Und was ist das“?„„Nägel“, krächzte dieser.„Neun Zoll Nägel, um genau zu sein““.Die zur Anwendung gelangen werden. Nur ein Puzzleteil in den zunächst unüberschaubar wirkenden Ereignissen, die Rebus ohne Zurückhaltung und sehr stringent an den Hörnern packen wird. Auch wenn einer seiner Besuche an einem Krankenhausbett ungeahnte Folgen haben wird.Ein Unterweltboss unter Bedrohung. Ein alter Boss der „dunklen Seite“ zunächst aus dem Blick verschwunden. Eine vor zig Jahren getötete, lebenslustige Frau. Verschwundenes Geld. Ein zum Schlag bereiter Krummsäbel. Und ein toter Ex-Polizist. All das ergibt zunächst eine Melange aus Vergangenheit und Gegenwart, die vielfache Spuren generiert und das alte Jagdfieber in Rebus erwachen lässt. Der am Ende dennoch anerkennen muss, dass ein ihm durchaus ebenbürtiger Gegner Fäden gezogen hat, die kaum zu entwirren sein werden.Intelligent angelegt, sehr flüssig, interessant, mal hart, mal mit hintergründigem Humor und immer spannend im Stil ist es eine wahre Freude, diesen Rebus mit seinem enzyklopädischen Wissen über Rock-Musik durch Edinburgh zu begleiten. Mit vielfachen Gefahren für viele der Beteiligten, die hinter den Kulissen lauert.Beste Krimikost.

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