Ian Rankin Eindeutig Mord

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Inhaltsangabe zu „Eindeutig Mord“ von Ian Rankin

Erstmals auf Deutsch: zwölf kurze Meisterwerke mit Inspector John Rebus „Das war eindeutig Mord“, erkennt der Fachmann – und das gleich in mehreren Fällen. John Rebus, der eigenwillige Detective aus Edinburgh, durchstreift die dunklen Gassen seiner Heimstadt auf der Suche nach Motiven, Tätern und verborgenen Indizien. Egal, ob ein Student erhängt an einem Galgen gefunden wird, ob es um einen Geist geht oder ein vermeintliches Attentat: Detecive Rebus kommt der Wahrheit mit Geduld und Sturheit auf die Spur …

Optimaler Lesespass für die Mittagspause oder die Bahnfahrt! Alle Geschichten sind mit einer Prise britischem Humor gewürzt!

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  • Rezension zu "Eindeutig Mord" von Ian Rankin

    Eindeutig Mord
    leseratte29

    leseratte29

    28. December 2012 um 22:18

    Hat mir richtig gut gefallen! Die Kurzgeschichten waren jetzt nicht zu kurz, die Handlungen der einzelnen Geschichten interessant und schlüssig, ein Inspector, mit scharfem Ermittlerverstand. Das Mitraten in den einzelnen Fällen hat mir unglaublich viel Spannung und AHA-Effekte gegeben. Aufgrund dieses Buches werde ich sicherlich noch den einen oder anderen Band von Ian Rankin lesen! Kann ich nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Eindeutig Mord" von Ian Rankin

    Eindeutig Mord
    Lisa

    Lisa

    29. August 2012 um 21:24

    Habe Rankin bisher immer nur auf Deutsch gelesen: ein Fehler! Mit den Kurzgeschichten sind ihm auf jeden Fall dichte, authentische Bilder des schottischen Edinburgh und seiner eigenwilligen Bewohner gelungen. Beste Unterhaltung, teils aberwitzige Settings und die kleine Genugtuung, dass man den Ausgang der Geschichten als echter Krimifan schon ein wenig erahnt. Super fürs Lesen im Bus oder als Gute-Nacht-Geschichte. Lisa

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  • Rankin machts kurz

    Eindeutig Mord
    Stefan83

    Stefan83

    06. November 2011 um 14:20

    John Rebus im Kurzformat? Das kann doch nicht funktionieren. Dieser oder ein ähnlicher Satz schoss mir durch den Kopf, als ich Ian Rankins Kurzgeschichtensammlung "Eindeutig Mord" zum ersten Mal in der Buchhandlung in Augenschein nahm. Einen schnellen Kauf und zwei Geschichten später in der U-Bahn, musste ich mein vorschnelles Urteil revidieren und korrigieren. Folgende Kurzgeschichten sind in diesem Sammelband enthalten: Playback Der Fluch des Hauses Dean Frank und frei Eine Leiche im Keller Ansichtssachen Gut gehängt Von Menschen und Meisen Not Provan Sonntag Auld Lang Syne Der Gentlemen's Club Monströse Trompete John Rebus funktioniert hier nicht nur hervorragend, sondern kann auf ganzer Strecke überzeugen. Der enorme Unterhaltungswert durch den sich schon die Romane ausgezeichnet haben, ist auch in den Kurzgeschichten gegeben, wenngleich der komplexe Aufbau der späten Ian Rankin Werke natürlich vernachlässigt werden musste. Dafür serviert uns Ian Rankin ein ganzes Dutzend schottischer Stories im klassischen Whodunitstil, in denen mit augenzwinkernden, detailgenauen Milieustudien ebenso wenig gegeizt wird, wie mit dem von mir so geliebten knochentrocken und schwarzen Humor. Oftmals ist es John Rebus Privatleben, welches im Vordergrund steht und als Gerüst für die jeweilige Geschichte dient. Viele Aspekte seines Seelenlebens und Wesens werden herausgearbeitet, seine Vergangenheit als Elite-Soldat, welche in der Vergangenheit für einen psychischen Zusammenbruch gesorgt hat, immer noch in Ansätzen erwähnt. John Rebus ist noch stellenweise labil, von Stimmungen abhängig und nicht selten im Konflikt mit seiner Außenwelt. Eindringlich und fantastisch wie Ian Rankin seinen "Helden" besonders in der Kurzgeschichte "Sonntag" beschreibt. Und auch die anderen Figuren vermögen durchweg für Unterhaltung zu sorgen und nehmen dank Rankins perfekt konditionierter Zeichnung vor den Augen des Lesers gestalt an. Der Autor kennt Schottland, seine Einwohner und die Heimat Edinburgh, vermag ihre Eigenheiten und Schrullen mithilfe von Komik und tragischem Ernst meisterhaft auf Papier zu bringen. Dabei legt er eine Einfühlsamkeit an den Tag, die man von einem männlichen Autor so vielleicht gar nicht erwartet hätte. Und trotz all dem muss der Rebus-Fan auf nichts verzichten. Die Ermittlungen des zynischen, aber idealistischen Detectives sind wieder unkonventionell, nicht selten gegen das Gesetz ("Not Provan") und weiterhin ein Beleg für seine kriminalistische Findigkeit, welche ihm zum Lieblingsschüler von "Farmer" Watson machen. Das dies manchmal auch bedeutet einen nervigen Franzosen an seiner Seite ermitteln zu lassen, trägt Rebus nur nach außen hin mit Fassung und lässt bei uns Lesern ein Lächeln im Gesicht aufblitzen. Insgesamt ist "Eindeutig Mord" eine vollends gelungene Sammlung früher John Rebus-Fälle, welche Neueinsteigern und Alt-Fans gleichsam ans Herz zu legen ist und die dank viel Ironie, Sprachwitz und einer gehörigen Portion Lokalkolorit zum absoluten Lesevergnügen mutiert. Folgende Kurzgeschichten sind besonders hervorzuheben: "Der Fluch des Hauses Dean", "Von Menschen und Meisen", "Sonntag" und "Auld Lang Syne". Nur ein, zwei weniger gelungene Stories verhindern eine höhere Wertung meinerseits.

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