Ian Rolf Hill John Sinclair - Folge 2001: Gespensterreigen

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 2001: Gespensterreigen“ von Ian Rolf Hill

Dieser Fall schien überstanden, wir waren dem Höllenkreuz entkommen und hatten Aibon unbeschadet wieder verlassen - so dachten wir. Doch etwas war mit uns in unsere Welt zurückgekehrt, und das war grausamer als alles, was wir in Aibon erlebt hatten. Meinen Freunden und mir standen die schlimmsten Stunden unseres Lebens bevor ...

Auf dem richtigen Weg!

— Jare
Jare
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  • Ein Schock für das Sinclair-Team!

    John Sinclair - Folge 2001: Gespensterreigen
    Jare

    Jare

    17. November 2016 um 17:14

    Nachdem John, Suko und Glenda Aibon unbeschadet verlassen haben, scheint der Fall um das Höllenkreuz überstanden zu sein. Doch der Geisterjäger von Scotland Yard ahnt nicht, was ihm noch bevorsteht. Zusammen mit seinen Freunden hat ein Wesen Aibon verlassen, dass alle bisher gekannten Maßstäbe sprengt und das sich als Wirtskörper eine Person aus dem Sinclair-Team aussucht. Zudem ruft ein Fall in Schottland den Geisterjäger auf den Plan, da es auf dem  berühmten Schloss Glamis Castle zu einem gespenstischen Zwischenfall gekommen ist.  Nach Jason Darks bestenfalls mittelprächtigen Jubiläumsroman "Das Höllenkreuz" hat nunmehr Ian Rolf Hill die Aufgabe, der Serie ein wirklich würdiges Jubiläumshighlight zu verpassen. Ein Vorhaben, das ihm durchaus gelingt. Es sind gleich mehrere Schauplätze, die der Autor hier beackert, von denen sich zwei jedoch als Haupthandlung herauskristallisieren. Zum einen die Geschichte um das Sinclair-Team und die damit verbundene Sorge um gleich mehrere Mitglieder, die von dem Parasiten betroffen sind. Zum anderen die Geschehnisse auf Glamis Castle, die sich im weiteren Verlauf der Geschichte mit der Handlung um das Sinclair-Team verbinden. Dieser Part ist nicht schlecht und spielt mit Motiven klassischer Geistergeschichten. Allerdings hätte ich mir für das Jubiläum etwas Spektakuläreres gewünscht. Dieses bekommt man jedoch in Form des Handlungsstranges um den unheimlichen Parasiten. Hier kann Ian Rolf Hill seine ganze Klasse abfeuern, zumal der Roman zum Ende nicht nur für das Sinclair-Team dramatische Züge annimmt. Auch der Leser wird eine in dieser Form nicht erwartete Überraschung erleben.  Ganz nebenbei wird hier wohl auch der Grundstein für die neue Sinclair Spin-off-Serie "Dark Land" gelegt, die man, sollte sich das bestätigen, was ich vermute, unbedingt auf dem Plan haben sollte. Auch stilistisch ist dieser Roman wieder deutlich besser, als die 2000. Ausgabe.  Fazit: "Gespensterreigen" braucht etwas Zeit, um die Dramatik zu bekommen, die man von einer Jubiläumstrilogie erwartet. Dafür wartet Ian Rolf Hill am Ende mit einer dicken Überraschung auf. Das Ende des Romans ist dann auch so, dass es nur eins gibt: weiterlesen. 

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