Ianina Ilitcheva 183 Tage

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Inhaltsangabe zu „183 Tage“ von Ianina Ilitcheva

183 Tage schließt sich Ianina Ilitcheva von fast allen Interaktionen weg. Kein Kontakt mit Freunden und Bekannten. Keine Anrufe. Keine E-Mails. Keine Textnachrichten. Sie begibt sich in ein soziales Exil und zieht sich zurück in ihr Inneres, neugierig, an den äußersten Rand des Alleinseins zu gelangen. Sie hat einen genauen Fahrplan, Regeln, die sie einzuhalten hat, aber trotzdem kommt alles anders als erwartet. 333 Notizen, 183 Fotografien, Selbstporträts, Illustrationen, Gedichte und Tagebucheinträge erzählen persönlich, ungebremst und ungeschönt von diesen Tagen des Rückzugs. Die Stimme der Autorin ist laut und leise, traurig und überschwänglich, poetisch und sachlich, und sie erzählt mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Sprachgewalt von den großen und kleinen Dingen des Lebens: „Meine größte Angst ist, dass mir eine Möwe auf den Kopf scheißt.“

Ein Experiment, eine Erfahrung. Ein Kunstbuch, ein Gedankenbuch. Verzicht üben & alleine sein. Situationen durchleben, durchstehen. Wachsen.

— elane_eodain
elane_eodain

Künstlerisch wertvolles Buch, wobei ich mehr persönliche Einblicke erwartet habe...

— janaka
janaka

Ein Einsamkeitserlebnis als Kunst/Buchprojekt verarbeitet. Persönlich und distanziert, witzig und traurig, dunkel und hell.

— Lutra
Lutra

Seid einmal ein halbes Jahr allein, glaubt ihr, ihr seid dann immer noch ihr?

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

Ein Kunstwerk, das steht außer Frage...aber für mich persönlich zuwenig Entwicklung, 3,5 Sterne

— hannelore259
hannelore259

EIn wirklich interessantes Buch mit schönen und ausdrucksstarken Notizen, Bildern, Zeichnungen und Texten.

— Melancholia
Melancholia

Ein Ausstieg auf Zeit

— RebekkaT
RebekkaT

Dokumentation einer eingeschränkten Isolation, persönliche aussagekräftige Texte & Skizzen, wenig Entwicklung, aber künstlerisch originell

— Gwendolina
Gwendolina

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  • Leserunde zu "183 Tage" von Ianina Ilitcheva

    183 Tage
    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    "Ich kann fliegen. Ich kann im Dunkeln sehen. Ich bin unsterblich." Worum geht's? 183 Tage schließt sich Ianina Ilitcheva von fast allen Interaktionen weg. Kein Kontakt mit Freunden und Bekannten. Keine Anrufe. Keine E-Mails. Keine Textnachrichten. Sie begibt sich in ein soziales Exil und zieht sich zurück in ihr Inneres, neugierig, an den äußersten Rand des Alleinseins zu gelangen. Sie hat einen genauen Fahrplan, Regeln, die sie einzuhalten hat, aber trotzdem kommt alles anders als erwartet. 333 Notizen, 183 Fotografien, Selbstporträts, Illustrationen, Gedichte und Tagebucheinträge erzählen persönlich, ungebremst und ungeschönt von diesen Tagen des Rückzugs. Die Stimme der Autorin ist laut und leise, traurig und überschwänglich, poetisch und sachlich, und sie erzählt mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Sprachgewalt von den großen und kleinen Dingen des Lebens: „Meine größte Angst ist, dass mir eine Möwe auf den Kopf scheißt.“ Erscheinungstermin: 17. August 2015 Ianina Ilitcheva geboren 1983 in Angren, Usbekistan, lebt seit 1991 in Wien. Sie studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste und seit 2013 Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. „183 Tage“ ist ihr erstes Buch. >> Informationen zum Buch Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 2. August 2015 für eines von 10 Leseexemplaren von "183 Tage". Sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.  Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!  > Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    • 194
  • Rezension zu "183" Tage von Ianina Ilitcheva

    183 Tage
    elane_eodain

    elane_eodain

    30. September 2015 um 12:32

    >> Vielleicht ist es das. Vielleicht kann man nur frei sein, indem man allein ist. Allein ist man, wenn niemand da ist, der einen braucht. Wenn niemand einem etwas abverlangt. << INHALT & GEDANKEN: Ianina Ilitcheva stellt ihre soziale Interaktion für ein halbes Jahr ein bzw. reduziert sie drastisch. Dabei bezeichnet sie sich selbst als einen Menschen, dessen große Stärke das soziale Leben ist, dennoch setzt sie sich einer „Selbstentziehung“ aus. „183 Tage“ dokumentiert Texte, Zeichnungen, Gedichte, Bilder, Gedanken, die während dieser Zeit entstanden sind. Den Versuchsaufbau finde ich spanend. Alleine sein. Ich denke, dass es mir selbst wohl weniger schwer fallen würde als Ianina Ilitcheva, aber sicher auch nicht leicht. Der Mensch ist ein soziales Tier, er sucht Gesellschaft und er lebt von und mit ihr. Was wären wir ohne unsere Mitmenschen? Das ist etwas, das die Autorin herausfinden wollte, was aus ihr selbst herauskommt. Nach dem Lesen einigen Regeln, die Ianina Ilitcheva sich selbst auferlegt hat, konnte ich mich gut in ihre Gedanken hineinfallen lassen, die Tage dahinstreichen lassen, im Schnelldurchlauf das Experiment und ihre Erfahrungen damit begleiten. Mir gefällt das künstlerische, die Zeichnungen und Bilder, die kleinen Zettelchen, die so abgedruckt sind wie sie entstanden sind, handschriftlich, knapp. >> Es ist schwer. Es ist besonders schwer heute. Ich möchte jemanden anrufen. Ich möchte mit jemandem sprechen. Ich möchte in einem Armliegen. Vielleicht ein bisschen weinen. Vielleicht einfach nur schlafen. Nicht allein sein. << Ianina Ilitcheva muss während der 183 Tage zwei schwere Ereignisse durchstehen. Auch daran lässt sie den Leser teilhaben. Manchmal sehr detailliert, manchmal nur in knappen Worten wie nebenbei. Ich muss zugeben, mich hungerte nach mehr, mehr Details, mehr Informationen. Manchmal fühlte ich mich angefüttert und dann stehen gelassen. Andererseits ist es ohnehin viel Persönliches, was sie offenlegt und das Aussparen macht auch seinen Reiz aus, weil es zum Nachdenken und Lückenfüllen anregt, beispielsweise darüber wie die Tage ohne Erwähnung wohl abliefen, denn nicht zu jedem Tag gibt es einen Eintrag, oder zu den kurzen Gedankengängen wie den mit dem ich meine Rezension eingeleitet habe: >> Vielleicht kann man nur frei sein, indem man allein ist. << FAZIT: „183 Tage“ ist kein Buch zum schnell Durchlesen und wieder weglegen, sondern eines zum Betrachten, zum Verweilen und Gedankenmachen. Es ist Kunst. Und es ist Beschäftigung mit sich selbst. (Zitate aus "183 Tage" von I. Ilitcheva)

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  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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    • 1469
  • Ich stelle mich der Stille

    183 Tage
    janaka

    janaka

    19. September 2015 um 21:32

    Zitat Seite 95: "Freunde machen die Welt nicht kleiner, sondern größer, viel größer, unfassbar groß." 6 Monate = 26 Wochen = 183 Tage, solange möchte sich Ianina Ilitcheva einem selbstauferlegten Experiment aussetzen. Keinen geplanten Kontakt zur Außenwelt, keine Anrufe, keine Emails, kein Twitter oder andere soziale Netzwerke, es gibt aber Ausnahmen. Zwei geplante Reisen, unangekündigter Besuch und handgeschriebene Briefe sind erlaubt... Ihre Erfahrungen mit dem Alleinsein stellt sie mit Skizzen, Zeichnungen, Post-its und Texten dar. "183 Tage" von Ianina Ilitcheva ist ein kleines Kunstwerk. Der Aufbau des Buches gefällt ganz gut, die Post-ist, die Skizzen und die Fotos vervollständigen das Geschriebene sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr ansprechend. Aber man kann es nicht so in einem weg lesen, bei einigen Stellen habe ich inne gehalten und über das Geschrieben nachgedacht. Es werden die verschiedensten Gefühle in mir geweckt, sei es lachen oder traurig sein. Mir haben ein bisschen die genaueren Einblicke in das Gefühlsleben der Autorin gefehlt. Was hat sie den ganzen Tag so allein gemacht? Woran hat sie gedacht? Das Cover ist ein echter Hingucker, die blauen Gräser machen neugierig auf das Buch. Fazit: Ein künstlerisch wertvolles Buch mit schönen Fotos und gemalten Bildern. 

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  • Kunst,die anders ist

    183 Tage
    hannelore259

    hannelore259

    Ianina Ilitcheva beschließt ein Experiment. 6 Monate Isolation. Dabei setzt sie sich vor Beginn einige Regeln. Da hat sich bei mir schon das erste Mal ein Punkt ergeben mit dem ich so nicht gerechnet habe. Ich habe feste, strenge Regeln erwartet, keinen Kontakt zu Familie und Freunden, soziale Netzwerke sowieso nicht und eben nur das Nötigste wie Einkaufen oder Arzttermine. Sie weicht das Ganze auf. Für mich kein Kritikpunkt, nur eben eine Erwartung, die so nicht erfüllt wurde. Zum anderen fällt sofort die Gestaltung dieses Kunstwerks ins Auge. Denn so kann man es vor allem nennen. Es ist eine Ansammlung von Zeichnungen, Gedichten, Post it's und zwischendurch auch mal ein etwas längerer Text, als einen Tagebucheintrag würde ich es betiteln. Die Mittel, die die Künstlerin wählt, waren für mich leider nicht die geeigneten. Denn für die Gedichte und Post it's haben mir einfach Hintergrundinformationen gefehlt, um sie vernünftig interpretieren zu können. Zudem fehlt es mir an einer künstlerischen,poetisch literarischen Ader. Es gab originelle Zeichnungen und Aussagen, die mir sehr gefallen haben, einfach weil ich in diesem Moment ihre Beweggründe nachvollziehen konnte, während sich bei anderen der Sinn einfach nicht erschlossen hat. Was mir an diesem Werk wirklich gefehlt hat, war eine Entwicklung. Der Ton blieb während des gesamten Experiments gleich, nüchtern, sachlich, ein bißchen distanziert. Nur während ihrer persönlichen Tiefschläge konnte man eine Veränderung bemerken, aber meiner Meinung nach hatte das nichts mit der Isolation zu tun. Ich hatte mir erhofft mehr von diesem Buch mitzunehmen, mehr zu erfahren ob und wie ihre Beziehung oder Einstellung zu den Menschen die ihre nahestehen sich verändert, mehr Zusammenhänge zu lesen. Mir erscheint ihre Erfahrung doch eher abstrakt, was keine Abwertung sein soll, denn diesen intimen Prozess des Alleinseins mit sich selbst, erlebt jeder sicherlich anders. Fazit: Es ist ein Kunstwerk und interessant zu lesen, ein ganz anderes Leseerlebnis mit tollen Illustrationen und Gedanken, die Interpretationsspielraum lassen, doch es war nicht ganz das Richtige für mich.

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    • 2
  • Eine Künstlerin mit sich alleine

    183 Tage
    Lutra

    Lutra

    06. September 2015 um 12:32

    Janina begibt sich auf eine Reise in die Einsamkeit: ein halbes Jahr nur sehr eingeschränkten Kontakt mit anderen und keine mediale Vernetzung. Für eine Künstlerin, die täglich twittert und auch sonst mit vielen Leuten verknüpft ist, keine leichte Aufgabe. Das macht sich bemerkbar, in Texten, Zeichnungen, Fotos und den vielen kleinen Notizen, die in diesem Buch zu einer Einheit zusammengefasst sind und diese Zeit im Leben von Janina manifestieren. Mal ist sie kleinlaut, mal wütende, mal ironisch, mal traurig. Wie man eben so ist, nur eben in diesem Fall ohne das Ventil Kommunikation. Sie hat Rückschläge zu verkraften und Triumphe zu feiern, aber eben nur mit sich selbst. Ob sie in dieser Zeit etwas schaffen, etwas lernen, eine Erkenntnis erlangen kann? Ob sie es überhaupt durchhält? Ob sie den Kontakt besser zu schätzen lernt? Viele dieser Fragen bleiben unbeantwortet, und so stellt sich beim Lesen auch ein gewisses Gefühl von "und was wurde aus...?" ein.  Aber dieses Projekt ist eben kein gewöhnliches Buch, sondern die Dokumentation einer endlichen Zeitspanne, in der die Plots eben auch oft nicht zu Ende geführt werden. Man sollte sich auf dieses Buch einlassen, mit dem Wissen dass es ein Kunstprojekt ist und keine abgeschlossene Geschichte, dann erst kann man das "Lesen" und Anschauen der Bilder und Fotos richtig einordnen. Es empfiehlt sich auch, zusätzlich ab und zu in Inaninas Twitteraccount zu schauen, um sich ein umfassenderes Bild dieser interessanten Künstlerin zu machen. Auf jeden Fall passt das Buch gut in eine Zeit, in der wir vom Internet geradezu abhängig sind und es lohnt sich, die Künstlerin dabei ein Stück des Weges zu begleiten.

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  • 6 Monate allein

    183 Tage
    notthatkindofagirl

    notthatkindofagirl

    05. September 2015 um 11:34

    Viele von uns träumen davon, einfach mal alleine sein. Aber 6 Monate/ 183 Tage? Das ist schon ein bisschen krass. Ianina versucht es und es gelingt ihr. Sie ist viel allein, redet mit sich selber und denkt über Dinge nach, über die sie davor nicht gedacht hat.  Das Buch ist wunderschön illustriert. Mit Bildern, Post its und Zeichnungen . Manchmal etwas wirr, manchmal sehr berührend. Manche Dinge versteht man einfach nicht, aber wie auch? Wir haben ja einen ganz anderen Geisteszustand wie eine Frau, die alleine ist.Ich könnte mir es nicht vorstellen, so lange allein zu sein. Vor allem weil Ianina große Probleme mit dem Schlafen hatte, da sie Angst hatte. Das brauch ich wirklich nicht! Und- würdet ihr für ein Buch wirklich 6 Monate eures Lebens verschwenden mit dem alleinesein? Na klar, lernt man in den 6 Monaten viel über sich selber- aber 6 Monate ist einfach eine lange Zeit! Meine Lieblingszitate: "Der Sturm vor der Stille" "In Mitten der Erwartung eines Wunders einschlafen" "Nachts umarme ich Bücher" "Fühlt sich nicht an wie Endspurt. Fühlt sich eher an wie beginnender Alkoholismus." 

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  • ein kleines Kunstwerk, aber völlig anders als erwartet

    183 Tage
    Gwendolina

    Gwendolina

    183 Tage ... "Hallo, mein Name ist Ianina Ilitcheva und ich stelle meine sozialen Ineraktionen ein halbes Jahr ein..." die Regeln: keine Anrufe, keine Mails, keine Kurznachrichten... , Briefe und und unangekündigte Besuche sind ok. , Die engste Familie ist außen vor, aber auch hier wird der Kontakt eingeschränkt. , Internet auf ein Minimum reduziert... , Kontakte mit Fremden werden nicht gesucht aber begrüßt..., ein Bruch der Regeln könnte es bei den zwei Urlauben, die geplant sind, geben. Soviel zur Einleitung. Es ist ein melancholisches Buch, das durch die Vielzahl der Stilmittel funktioniert. Skizzen, lange Texte, Wortfetzen auf Post its, kurze Gedichte, Fotos... es ist künstlerisch originell und auch anspruchsvoll, aber auch wenn ich die Textpassagen und die Skizzen wirklich sehr gut finde, fehlt mir etwas. Anfangs fand ich die Regeln zu lasch um eine wirkliche Isolation zu erleben (auch wenn jeder Isolation völlig anders empfindet)... nachdem ich das Buch dann aus einem anderen Blickwinkel, eben von der künstlerischen Seite gesehen habe, war ich ein bisschen entspannter, dennoch was mir fehlt ist etwas essentielles und zwar wenn man ein solches Projekt dokumentiert, erwarte ich mir eine Entwicklung... Stark ausschlagende Stimmung, wirklich zu erfahren was das Alleinsein bedeutet, wie fühlt es sich an wenn man die Regeln bricht und die Freunde und die Familie sieht, wie empfindet man die Reisen und geht man plötzlich mit fremden Menschen anders um aus der "Not" heraus... Ausschläge gab es bei zwei persönlichen Tiefschlägen, die aber nichts mit dem Projekt zu tun hatten, sondern sich im "normalen" Alltag ähnlich ausgewirkt hätten ... mir hat hier bei aller Kreativität eine wirklich erkennbare Veränderung gefehlt. Es mag auch daran liegen, dass ich mit Poesie und Wortfetzen nicht soviel anfangen kann, Ich denke jeder liest, erkundet und entdeckt das Buch anders! Vielleicht eine Frage der Erwartungshaltung... ich weiß es nicht. Für mich eine wirklich interessante Leseerfahrung, die aber keinen nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht hat. Bin mir aber dennoch sicher und gespannt weiteres von der Künstlerin zu sehen oder zu hören... vielleicht Film, Kurzgeschichten... ich halte die Augen offen. In jedem Fall ist ein sehr originelles Buch und optisch wirklich schön und hochwertig aufgemacht.

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    • 2
    RebekkaT

    RebekkaT

    04. September 2015 um 14:40
  • Ein sehr besonderes Buch mit ausdrucksstarken und zum Teil poetischen Worten

    183 Tage
    Melancholia

    Melancholia

    30. August 2015 um 11:03

    Ianina Illitcheva möchte sich zurückziehen, 183 Tage lang, ein halbes Jahr. Keine Freunde, keine Socialmedias, keine Anrufe, keine Nachrichten – nur sie und ihre Gedanken, die sie in Form von Notizen, Bildern, Zeichnungen und Texten festhält. Wie kommt sie damit zurecht allein zu sein? Und was erlebt sie in diesen 183 Tagen? „Warum hat mich dieses Buch angesprochen?“, das ist die erste Frage, die ich mir vorhin gestellt habe, als ich mich hier hingesessen habe um die Rezension zu schreiben. Die Antwort ist ziemlich simple, denn in erster Linie war es das wunderschöne, ausdrucksstarke Cover. Ja, ich verfalle Covern sehr gerne und gebe es auch gerne zu. Doch auch die Beschreibung hat mich sofort angesprochen, denn dieses Buch ist eindeutig anders und mal etwas ganz Neues. Zudem ist mir die Idee der kontrollierten Isolation nicht fremd, denn ich habe einmal praktisch etwas ganz ähnliches getan und war somit gespannt auf die Erfahrungen der Autorin/Künstlerin. Wer hier allerdings einen detaillierten Erfahrungsbericht erhofft, ist eindeutig falsch. Vielmehr findet man in diesem Buch eine Ansammlung von poetischen, direkten und oft auch sarkastischen Gedanken wieder, die während der 183 Tage als kurze Notizen und Gedichten, ausdrucksstarke Skizzen und Zeichnungen, längere Gedankengänge und auch Bilder (in Form von transparenten Seiten) festgehalten wurden. Als ich mir das Buch das erste Mal ansah, dachte ich auch, dass es sicherlich ein kurzer Spaß wird, da 256 Seiten ja wirklich nicht viel sind, vor allem, weil diese ja nicht komplett gefüllt sind wie bei einem normalen Roman. Doch eigentlich habe ich noch länger gebraucht, da diese Stimmung, die von dem einzigartigen Schreibstil der Autorin ausging und auch die Bedeutung hinter einigen Worten selbst, mich dazu verleitet haben, weitaus langsamer und genauer zu lesen. Während des halben Jahres erlebt Ianina natürlich vieles und durchlebt auch viele Emotionen – Traurigkeit, Einsamkeit, Verwirrtheit, aber auch Fröhlichkeit und es war wirklich interessant zu sehen, wie sie diese zum Ausdruck bringt und wie sie damit umgeht, da auch zwei sehr prägende Dinge geschehen. Einige Gedanken bleiben so unkommentiert, dass sie Worte sind, die bloß etwas im Raum nachhallen, andere sind persönlicher ausgeführt und regen zum Nachdenken an und wieder andere sind locker und bringen einen zum Schmunzeln. Genau dieser Wechsel hat das Buch für mich eigentlich erst so anziehend und interessant gemacht. Und auch wenn man zwischen den Zeilen und anhand der längeren Texte einiges mitnehmen bzw. verstehen konnte, hätte ich mir doch noch ein paar Worte mehr gewünscht, was die Erkenntnisse und auch die „Wiedereingliederung“ in ihre soziale Welt nach dem Experiment angeht. Zusammenfassend kann ich also sagen, dass man hier ein sehr kunstvolles Buch mit interessanten Gedanken und ausdrucksvollen Zeichnungen und zum Teil poetischen Worten findet, bei dem man auch mal die Chance hat viel zwischen den Zeilen zu lesen. Dementsprechend ist dieses Buch sehr besonders und eher etwas für Menschen, die Spaß daran haben über Worte nachzudenken und sich an schönen Illustrationen erfreuen.

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  • Ein Kunstwerk über einen Ausstieg

    183 Tage
    RebekkaT

    RebekkaT

    Vor mir liegt ein Buch, welches mit Sicherheit auf sehr unterschiedliche Meinungen stoßen wird. Auch ich musste länger überlegen, wie ich es beschreibe oder rezensiere. Ianina studiert Malerei in Wien, das sieht man, da das Buch mit Bildern gespickt ist. Cover: Blaue Streifen? Blaue Bäume? Die Bedeutung von blau passt gut zum eigentlichen Thema. Schreibstil: das Buch ist weniger geschrieben;  es ist wohl mehr als Kunstobjekt zu betrachten. Das Buch ist voll mit Post-its, mit kurzen Gedanken oder auch einzelnen Worten. Viele Bilder zeugen vom Talent der Künstlerin und die Fotos auf Transparentpapier deuten ebenfalls darauf hin, dass es sich mehr um Kunst als um ein typisches Buch handelt. Bewegt hat mich, dass ausgerechnet jetzt, in der Ruhe, ihr Hund stirbt oder Krebs in ihr Leben tritt. Ich hatte mir mehr erhofft - mehr zu erfahren, wie der Entzug von Medien ist, mehr zusammenhängend zu lesen, mehr über die Wichtigkeit von Mitmenschen und davon, miteinander zu leben. Wo sind ihre Erkenntnisse? Aber jeder findet eben in so einem Experiment einfach andere Sachen wichtig, und einige von Ianinas Eindrücken werde ich mitnehmen und nachwirken lassen.

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    • 2
    Gwendolina

    Gwendolina

    26. August 2015 um 19:42
  • Ist das Kunst oder kann das weg?

    183 Tage
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    26. August 2015 um 15:12

    Die Künstlerin (ich sage bewusst nicht Autorin) heißt Ianina Ilitcheva und wurde 1983 in Usbekistan geboren. Sie lebt in Wien und studiert Malerei und Sprachkunst in dieser Stadt. Dieses (Kunst-)Werk ist ihr erstes Buch. Ianina Ilitcheva hat sich viel vorgenommen: 183 Tage lang will sie sich isolieren und diese Abgeschiedenheit dokumentieren. Dazu nutzt sie Post Its, Bilder, Zeichnungen, Fotos und auch längere Texte, in denen sie ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle schildert. Ich bin mit relativ niedrigen Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde somit auch nicht enttäuscht. Es lässt sich schnell lesen, eben weil es viele Bilder und oft nur kurze Statements pro Seite enthält. Ich empfehle aber dennoch, es nicht so runterzulesen, sondern es häppchenweise zu genießen, denn in gewisser Weise ist dieses Buch für mich eine Kunstform. Es hat mich sehr berührt, wie die Autorin uns an ihrem Innersten hat teilhaben lassen. Ich habe nach und während des Lesens viel über mein eigenes Leben nachgedacht und auch darüber, selber ein Projekt "Isolation" zu starten. Wer allerdings dachte, dass die junge Frau sich komplett von der Außenwelt abschirmen wird, ist auf dem falschen Dampfer und wird vielleicht beim Lesen schnell enttäuscht sein. Es ist ein Buch, das mal leise und mal laut klingt. Aber mir wird es noch lange im Gedächtnis bleiben.

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