Ichiro Kishimi

 4 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Ichiro Kishimi

Ichiro Kishimi, geboren 1956, ist Philosoph in Kyoto und Vorsitzender der japanischen Alfred Adler-Gesellschaft.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Du bist genug

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Neu erschienen am 17.12.2019 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Ichiro Kishimi

Cover des Buches Du musst nicht von allen gemocht werden (ISBN:9783499634055)

Du musst nicht von allen gemocht werden

 (11)
Erschienen am 18.12.2018
Cover des Buches Du bist genug (ISBN:9783499001055)

Du bist genug

 (2)
Erschienen am 17.12.2019

Neue Rezensionen zu Ichiro Kishimi

Neu

Rezension zu "Du musst nicht von allen gemocht werden: Vom Mut, sich nicht zu verbiegen" von Ichiro Kishimi

Psychologie Adlers mit philosophischem Touch
booksaremedicinevor 9 Tagen

Der Titel erschien dieses Buches erschien mir sehr besonders, sodass ich mich entschloss dieses als Hörbuch zu erwerben. Und ich wurde nicht enttäuscht: In einem Dialog zwischen einem jungen unzufriedenen Mann und einem weisen Philosophen wurden die wichtigsten Dinge, die das Lebens unverweigerlich mit sich bringt, besprochen – und diesmal wurden die Themen (im Vergleich zu anderen Büchern auf diesem Themengebiet) endlich aus einer neuen Perspektive angegangen. Ich kannte die Psychologie Adlers vorher nicht und fand es umso interessierter, welche Antworten der Philosoph auf die vielen Fragen dieses jungen Mannes hatte.

Das Buch werde ich mir noch definitiv als Printausgabe anlegen, um immer Mal wieder darin zu blättern.

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Rezension zu "Du bist genug" von Ichiro Kishimi

Psychologie mit Philosophie im Einklang - geht das? Klar, wenn man offen für Adlers Psychologie ist
DerRobvor einem Monat

Nach dem ersten, wirklich wunderbaren Augenöffner, kommt nun der zweite Band daher, der wieder viele neue Aha-Momente beinhaltet, einige Missverständnisse mit Adlers Psychologie ausräumt und der/dem Leserin/Leser mal wieder viele Reibungspunkte liefert. Mit Sicherheit sind die Bücher, wenn man sich darauf einlässt, nicht nur angenehm, doch wirkliche Veränderung beinhaltet eben auch unangenehme Schritte. Wie bei allen Ratgebern ist mit Sicherheit nicht alles für jeden geeignet, doch so wie bei allem gibt es eben auch nicht nur eine Wahrheit und einen Weg. Trotzdem muss ich sagen, dass man sehr viel Neues lernt oder gar in bestimmten Bereichen bestätigt wird. Wer also wirklich etwas ändern möchte und nicht nur "in fünf Schritten zum perfekten Leben" lesen möchte, sollte zugreifen. Für mich seit langem einmal wieder ein echter Augenöffner! Ein Stern weniger als der erste Band, weil der erste einfach noch ein Grad besser ist. Stünde dieses Buch allein, so hätte ich ihm fünf Sterne gegeben.


PS: ich verzichte absichtlich auf den Inhalt, denn dieser würde einer kurzen Beschreibung nicht gerecht werden. "Vom Mut, glücklich zu sein" fasst das Buch ganz gut zusammen

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Rezension zu "Du bist genug" von Ichiro Kishimi

Hochspannend und mit vielen Denkanstößen
virginiestorm_autorinvor einem Monat

In der Fortsetzung von "Du musst nicht von allen gemocht werden" beantwortet der Autor folgende Frage:

"Wie lässt sich die Liebe im Leben finden? Und was ist die größte Wahl, die man treffen muss, um glücklich und zufrieden zu sein?"


Es geht um Machtkämpfe, Anerkennung, Manipulation, Religion, Selbstverletzung, Stalking, Partnerschaften, Gemeinschaft, Wut, Wettbewerb und Demokratie.


Es sind drei Jahre vergangen und der junge Mann ist zu dem Philosophen zurückgekehrt. Inzwischen hat er als Lehrer gearbeitet und ist mit seinem Versuch, die Lehren Adlers umzusetzen, bei seinen Schülern gehörig auf die Nase gefallen.

Entsprechend wütend startet das Gespräch zwischen beiden. Der Lehrer wirft dem Philosophen vor, dass die Psychologie Adlers nur theorerisches Geschwätz sei und dem Alltag nicht standhalte.


Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert, denn wir kennen es doch alle, dass in Selbsthilfebüchern Gelesenes ermutigend und hoffnungsvoll klingt und man dann enttäuscht ist, wenn man bei der Umsetzung nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt.


Der junge Mann brachte plausible Einwände und konkrete Erlebnisse aus seinem Schulalltag vor, und ich war höchst gespannt, was der Philosoph darauf antworten würde.


Der Autor schilderte daraufhin fünf Stadien von problematischem Verhalten, die man als Lehrer, Eltern oder Vorgesetzter kennen sollte.


Während des Dialogs wurden die im ersten Buch eingeführten Konzepte wie "Trennung der Aufgaben" und "Schädlichkeit von Lob und Tafel" nochmals erläutert und ergänzt durch "Vertrauen" und "Respekt".


"Auf dieser Welt gibt es zwei Dinge, die man nicht erzwingen kann, egal, wie viel Macht man hat. (…) 'Respekt' und 'Liebe'".


Berechtigterweise fragte der junge Mann, ob denn nicht das totale Chaos ausbrechen würde, wenn er aufhören würde, die Schüler zu ermahnen.


"Respekt ist ein Ball, der nur von der Person zu Ihnen zurückkommt, der Sie ihn zugeworfen haben. Das ist, als ob man einen Ball gegen eine Mauer werfen würde. Wenn Sie ihn werfen, kommt er vielleicht zu Ihnen zurück. Aber es passiert gar nichts, wenn Sie nur die Mauer ansehen und brüllen: «Gib mir den Ball!»"


Das Gespräch führt die beiden über die Ursache des fehlenden Respekts bis hin zu Selbständigkeit und Liebe, die laut Adler eine aktive Entscheidung ist.


Der Dialog richtet den Blick immer wieder weg von "Die bösen Anderen und "Ich Armer" zu "Was kann ich jetzt tun?". Eine konstruktive Einstellung, die aus der Passivität ins Handeln führt.


Ich habe viele Situationen aus Schule, Beruf, Familie oder Partnerschaft wiedererkannt und kann sie nun besser verstehen.


Es ist keine leichte Lektüre. Sich ihr und damit den eigenen blinden Flecken zu stellen, bedeutet Mut.


Was ich kritisch sehe, ist die Aufforderung, zu geben. Gerade Menschen, die sich nicht gut abgrenzen können oder zu idealistisch sind, könnten sich verausgaben oder ausgenutzt werden.


Ein Buch für Leser, die sich weiterentwickeln möchten und sich nicht scheuen, sich auch unbequeme Tatsachen anzuschauen.

Nur Mut!

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