Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten

von Ida Bender 
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Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten
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Russlanddeutsche Familien-Saga mit historischem Rückblick

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Inhaltsangabe zu "Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten"

Nicht zufällig wählte die Autorin die Zeilen aus dem alten deutschen
Volkslied zum Titel ihres Buches. Das Kulturgut, die Volkslieder halfen
den Russlanddeutschen trotz allen Betrugs, aller Schikanen, Verbote und
Deportationen von der Ankunft ihrer Vorfahren in der Mitte des 18.
Jahrhunderts in der wilden Steppe an der Wolga an bis zur Heimkehr der
zehnten Generation Ende des 20. Jahrhunderts in ihre historische Heimat
Deutschland, in guten wie in schlechten Zeiten zu überleben.
Liebevoll beschreibt die Autorin das Leben und Leiden ihrer
Volksgruppe. Besonders detaillierte Informationen liefert das Buch über
den Literaten Dominik Hollmann und sein lebenslanges Bemühen um den
Erhalt beziehungsweise die Wiederbelebung des Kulturerbes in der
sibirischen Verbannung nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
Wohl kaum ein anderes Buch enthält eine solch umfassende Darstellung
der Geschichte der Russlanddeutschen in erzählter Form. Für die
Betroffenen eine Wiederbegegnung mit ihrer Historie, für den
bundesdeutschen Leser eine fesselnde Auseinandersetzung mit der ihnen
zumeist unbekannten Geschichte der Russlanddeutschen über zwei
Jahrhunderte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866851955
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Geest-Verlag
Erscheinungsdatum:05.10.2010

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    Slevvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Russlanddeutsche Familien-Saga mit historischem Rückblick
    Ein packendes Buch, das man nicht wieder aus der Hand legt

    Im Beiblatt schreibt der Verleger: 'Weit mehr als die persönliche Biografie einer Russlanddeutschen'. Auf dem Cover zeigt sich eine  bis zum Horizont ziehende hügelige Landschaft, teils bewaldet. Und gleich in den ersten Zeilen ist der Leser in diese Landschaft des Jahres 1767 versetzt. Hierher kamen die von der Zarin Russlands in deutschen Landen angeworbenen Bauern und Handwerker.
    Wie die Neusiedler sich hier eingelebt haben, welche Schwierigkeiten, welche Freuden sie in der ungewohnten Gegend mit ungewohnter Klima erlebt haben, wie sie ihren christlichen Glauben, ihre Sitten und Bräuche, Muttersprache und Kultur hier gewahrt haben, beschreibt die Autorin, oft mit romantischen Stellen. Mit vielen historischen Daten, insbesondere einzigartigen Ereignissen des Kulturlebens des Wolgadeutschen, wie eine Enzyklopädie, aber auch als ob man mit der Großmutter spräche.
    Der Roman ist eine Familien-Saga, die aber sachkundige Details aus der Geschichte einer ganzer Volksgruppe, der Wolgadeutschen, liefert.
    Wohl deshalb hat die Autorin dieses große Werk ihrem wolgadeutschen Volke gewidmet.

    Empfehlenswert für jeden, der sich für die Geschichte der Russlanddeutschen interessiert, aber auch für Liebhaber historischer Romane

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    Rubenvor 4 Jahren

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