Ida Ding Jungfernfahrt

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Inhaltsangabe zu „Jungfernfahrt“ von Ida Ding

Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding sind die alle nicht. Muck Halbritter liegt im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Schon einen Tag später neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historisches Prunkschiff säuft bei der Jungfernfahrt im See ab. Ein Drama! Aber auch ein Unfall? Gewiss nicht: Als Taucher eine Leiche mit Schusswunde aus dem Schiff bergen, muss sich Mucks Frau, die Kommisssarin, des Falles annehmen. Aber erst ihr Mann, der im Dorf halt jeden kennt, entdeckt nacheinander ein paar unschöne Geschichten, eine Tatwaffe und die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten.

Manche Menschen leben hinter dem Mond, aber die Oberbayern dann dermaßen hinterwäldlerisch darzustellen .......

— GabiR

Dieser spannende Krimi ist ein Garant für ein Dauergrinsen beim Lesen! So witzig und liebevoll ... ich freu mich schon auf mehr von Muck!!!

— angi_stumpf

Leider ist das ja nicht ganz so mein Humor, mir ist das zu schrill, zu gewollt und zu übertrieben.

— Gelinde

Herrlich komischer bayerischer Krimi

— Leserin71

Muck ist wieder da! Und ich bekomme einfach nicht genug von ihm! Herrlich!

— MissStrawberry

Herrlich- ich bin ab sofort Muck-Fan! 😎

— mamamal3

einfach wieda guat

— eulenmama

Halb-ritter + Halb-bauer = ganzes Buch, das man gelesen haben muss

— Gudrun67

Spannend und lustig bis zum letzten Buchstaben, aber leider viel zu schnell vorbei.

— hasirasi2

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  • eBook Kommentar zu Jungfernfahrt von Ida Ding

    Jungfernfahrt

    g. schaab

    via eBook 'Jungfernfahrt'

    klasse, genau so wie der vorangehende 'hendlmord'. ich bin begeistert und warte schon auf den nächsten.

    • 2
  • Manche Menschen leben hinter dem Mond,

    Jungfernfahrt

    GabiR

    02. February 2016 um 19:40

    aber die Oberbayern dann dermaßen hinterwäldlerisch darzustellen und das im Jahr 2015 - bezüglich Handy und Untersuchungen der Blutspritzer, anhand denen festgestellt werden kann, wie der Tote und der Mörder stand - haben mich dann doch nach hundert Seiten (meine persönliche Grenze) das Buch abbrechen lassen. Die bayerischen Ausdrücke habe ich als geborene Mittelfränkin (darauf bestehe ich ;) ) sehr wohl verstanden, fand sie aber so was von gehäuft und stellte mir dann vor, wie jemand, der sie nicht kennt ständig nachguckt, wovon denn die Rede ist, in manchen Sätzen zwei-, dreimal. Gefreut hatte ich mich auf einen humorvollen Krimi, der mich mal wieder in die oberbayerische Ecke mit den tollen Seen entführt, aber das war wohl nix, schade. Sorry, aber ich bin nur froh, dass mir das Buch als Wanderbuch zur Verfügung stand und ich außer den Versandkosten keine Ausgaben hatte.

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  • Leserunde zu "Jungfernfahrt" von Ida Ding

    Jungfernfahrt

    IdaDing

    Lust zu Lachen plus Krimispannung? Lust auf eine JUNGFERNFAHRT ??? Dann bewerbt Euch für diese Leserunde und gewinnt ein Exemplar von "Jungfernfahrt", dem neuen Muck-Halbritter-Krimi. ***Titanic-Panik am Starnberger See*** Hier könnt ihr ins Buch reinlesen! Gern würde ich mit Euch (nach "Hendlmord", dem ersten Muck-Halbritter-Krimi) wieder meinen humoristischen Krimi gemeinsam lesen, der Rowohlt Verlag verlost 20 Exemplare, um die ihr Euch bis zum 22. April 2015 bewerben könnt.  Erzählt mir doch bitte in Eurer Bewerbung wie Ihr Schwimmen gelernt habt.  Darum gehts in "Jungfernfahrt":  Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding sind keine.   Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten. www.idading.de Ida Ding auf Facebook *Voraussetzung, um an der Verlosung teilzunehmen, ist die Bereitschaft zu einer aktiven Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension.

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    • 472
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. June 2015 um 15:47
  • Starnberger -See -Krimi

    Jungfernfahrt

    Maritahenriette

    28. May 2015 um 17:43

    Eigentlich wollte Muck Halbritter mit seiner Tochter Emma nur einen tollen Badetag erleben. Dann entdeckt Emma in einem alten Turm ein Skelett.  Bei der Jungfernfahrt eines nachgebauten Luxusschiff kentert es und hier entdeckt Muck eine Leiche.  Muck 's Frau muss ihre Fortbildung bei der Polizei abbrechen und diese Mordfälle am Starnberger -See aufklären.  MEINE MEINUNG : Diese Geschichte wird sehr humorvoll und detailreich erzählt. Bayrische Ausdrücke werden im Anhang erklärt;  ich als Westfale braucht dieses Hilfsmittel zum Verständnis des Inhalts nur wenig.   Das Buch ist von Anfang an spannend und auch hier gibt es die typischen Sackgassen und falsche Verdãchtigungen.  Die detailtreue zeigt sich bei den verschiedenen Schauplätzen und der Charaktisierung der Personen. Max Halbritter als Schreiner und Landwirt nimmt mich als Leserin mit in Werkstatt,  Stall und Wiese und ich konnte mir alles recht bildlich vorstellen.  Die eigentliche Handlung wirkt sehr durchdacht,  hat minimale Längen und ich konnte das Buch fast in einem Rutsch lesen.  Die Familie Halbritter wirkt sehr sympathisch. Emma 's sogenannte Gabe,  in die Zukunft sehen zu kõnnen,  fand ich reichlich befremdlich und ich konnte damit nicht warm werden.  FAZIT : "Jungfernfahrt " von Ida Ding ist im rororo -Verlag erschienen. Der Krimi ist humorvoll und gut zu lesen,  die Story gut durchdacht und die meisten Protagonisten liebenswert. Dieses Buch hat mir einige unterhaltsame Stunden bereitet. Ich gebe 4 von 5 Punkten.

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  • Jungfernfahrt

    Jungfernfahrt

    Gelinde

    Jungfernfahrt, ein Starnberger-See-Krimi von Ida Ding Cover: Ich finde es strahlt eine "weiß-blaue" Zufriedenheit aus - Heile Welt. Doch halt, gibt es da einen Störenfried? Was ist mir der Hand? Inhalt: Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Für die Boulevardpresse gibt es hier sofort eine Verbindung zu Kaiserin Sisi!! Kurz darauf säuft ein aufwendig nachbebautes historisches Prunkschiff bei der Jungfernfahrt ab – es gab eine Bombendrohung. Alle überleben – na ja bis auf einen, aber den sieht (vorerst) nur Muck. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung. Meine Meinung: Der Einstieg ist mir gut gelungen, ich musste auch einige Male schmunzeln, einzelne Wörter (sophieseelenalleingelassen) und Sätze sind schon herrlich (…wenn der neutral ist, ist ein Misthaufen klinisch rein….) Doch dann kam irgendwie ein komischer Knick- irgendwie wurde es mir zu viel, fast jeder Satz ist hochgeschraubt und auf Humor getrimmt – so kommt es mir vor. Auch die witzigen Handlungen sind mir zu übertrieben, da nimmt Muck z.B. mit der Luftmatratze die Verfolgung von Motorbooten auf……. Bei der Krimi-Handlung ist mir auch zu viel „Drum-Rum“, zu viel das ablenkt. Die Auflösung zum Schluss ist dann jedoch recht stimmig. Was ich auch überhaupt nicht einordnen konnte war Emma, die Tochter von Muck, die hat die „Gabe“ und kann „in die nahe Zukunft sehen“. Ich kann mir viele vorstellen, die sich bei diesem Buch schlapp lachen, aber ich gehöre leider nicht dazu. Autorin: Ida Ding, geboren 1967 in Starnberg, studierte Grafikdesign in München. Sie lebt mit ihrer Familie am Starnberger See, so sie als Illustratorin und Schriftstellerin arbeitet. –Hendlmord-, der erste Krimi mit Muck Halbritter, erschien 2014 Mein Fazit: Leider ist das ja nicht ganz so mein Humor, mir ist das zu schrill, zu gewollt und zu übertrieben.

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    • 3

    Gelinde

    28. May 2015 um 14:30
    schafswolke schreibt Ich wurde auch nicht so recht warm mit dem Buch

    Ok, ich dachte schon ich bin die einzige die hier etwas gegen den Strom schwimmt. ☺

  • Muck Halbritter und die Sisileiche

    Jungfernfahrt

    schafswolke

    27. May 2015 um 14:51

    Emma, die Tochter von Muck Halbritter, findet beim spielen einige Knochen. Schnell stellt sich heraus, dass diese menschlich sind. Und schon gibt es Spekulationen von wem diese Knochen stammen könnten, womöglich sogar aus der königlichen Familie? Und dann gibt es bei einer Jungfernfahrt auf dem Starnbergersee einen Unfall. Kann es sein, dass es da eine Verbindung gibt oder ist das reiner Zufall? "Jungfernfahrt" ist der zweite Regionalkrimi um und mit Muck Halbritter. Den ersten Teil habe ich nicht gelesen, aber das war auch nicht zwingend notwendig, um diesen Teil zu verstehen. Ich bin schnell in die Geschichte rein gekommen, aber trotzdem wurde ich mit der ganzen Art nicht so recht warm. Ich hatte irgendwie für mich mehr Krimi erwartet, den gibt es zwar auch, steht meiner Meinung nach aber eher im Hintergrund. Es geht viel um das Dorf- und Familienleben von Muck Halbritter, das Ganze wrd sehr humorvoll beschrieben. Für mich ist diese Krimireihe wohl leider nichts, denn so ganz konnte ich mich mit dem Humor nicht anfreunden. Von daher gibt es von mir nur 3 Sterne, was aber durchaus keinen abhalten sollte das Buch zu lesen.

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  • muck halbritter ein mann für alle fälle

    Jungfernfahrt

    eulenmama

    inhalt: muck halbritter und seine tochter emma,machen sich einen entspannten tag am see,bis emma aufgeregt zu ihren papa kommt,in der hand einen menschlichen unterkieferknochen gefunden im sisi turm.die beiden rufen die polizei. und ausgerechnet der wolfi,jäger und polizist,mucks ehemaliger freund. landet mit großen trara,am turm,und reißt sich die story unter den nagel und gibt an die presse weiter,ja das ist eine verwandte von der von unserer kaiserin sisi. nebenbei hat den muck auch noch,seine frau sophie verlassen,ist auf einen lehrgang,er vermisst sie ganz schrecklich und zu hause geht es ein bissal drunter und drüber. dann geht auch noch das nachgebaute prunkschiff bei der jungfernfahrt unter. und eine bombendrohung steht im raum. es soll auch noch eine leiche gegeben.genau weiß das keiner. sophie wird mit dem fall betraut,die ursache für den untergang zu finden,muck hat sie endlich wieder. zusammen mit muck,der im dorf jeden kennt, macht sie sich ans werk. ida ding, hat mit ihren muck bei mir genau ins schwarze getroffen,der gutmütige liebenswerte chaot,der sich aber wirklich mit allem zu helfen weiß,hat mir beim hendlmord schon so gut gefallen. auch die ganze geschichte mit dem teilweise lustigen und nachdenklichen,spannenden begebenheiten,allein die kapitelüberschriften auf bayrisch eh klar.die schönen illustrationen die das ganze abrunden. und der tiger durfte natürlich auch nicht fehlen. wer hendlmord noch nicht kennt,den will ich das buch ans herz legen. mit jungfernfahrt wurde ich bestens unterhalten,ein regionalkrimi,der mich jetzt schon wieder zum schmunzeln bringt. freu mich schon auf eine fortsetzung . absolute leseempfehlung.

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    • 2
  • Garant für ein Dauergrinsen beim Lesen!

    Jungfernfahrt

    angi_stumpf

    23. May 2015 um 23:55

    Die Geschichte: Muck Halbritter ist mit seiner Tochter Emma entspannt beim Baden und Chillen, doch dann findet die Kleine plötzlich ein menschliches Skelett in einem alten Turm. Mucks alter Lieblingserzfeind und Oberdorfpolizist Wolfi Jäger macht aus dem Knochenfund sofort eine riesige Mediengeschichte: eine verschollene Sisi-Schwester soll das angeblich gewesen sein. Doch Muck weiß es bald besser: die neue Freundin seines Schwiegervaters vermutet, dass es sich bei dem Skelett um eine schon sehr lang verschwundene Frau aus dem Dorf handelt – und sie hat gute Beweise dafür. Da sie der Polizei nicht so wirklich vertraut, bittet sie den Muck, sich auf die Suche nach dem Mörder zu machen. Derweil findet auf dem See ein großes Spektakel statt: ein reicher Kerl hat ein berühmtes, altes Schiff nachbauen lassen und dafür unter anderem auch sehr kunstvolle Schreinerarbeiten bei Muck in Auftrag gegeben. Leider kentert der Luxuskahn bereits während der Jungfernfahrt – und dabei gibt es leider schon wieder eine Leiche! Meine Meinung: Der Muck Halbritter erzählt uns seine neuesten Abenteuer höchstpersönlich und er tut das in einer extrem humorvollen Art und Weise. Naja, ein bisserl haben wir das natürlich auch der Dings … na der Ida Ding zu verdanken. Die schreibt nämlich echt wahnsinnig gut: sehr einfallsreich, witzig, mit viel Herz und einer total mitreißenden Lebendigkeit. Muck (eigentlich: Nepomuk) ist ein einfacher, sympathischer Kerl, der seine Familie, seine Tiere, seine Holzarbeiten und die Natur über alles liebt. Manchmal wirkt er fast ein bisschen naiv und hilflos, aber andererseits erweist er sich auch mindestens so oft als extrem gerissen und klug. Und wenn er selbst einmal nicht mehr weiter weiß, dann gibt es ja auch noch seine hellsichtige Tochter Emma, seine Frau Sophie (die unerschrockene Kommissarin) und seinen aufgeweckten Sohn Emil – eine tolle Truppe! Doch nicht nur die Familie schließt man schon nach wenigen Seiten ganz fest ins Leserherz, denn auch unter den übrigen Figuren gibt es viele lustige, liebenswerte Leute, die man einfach gern haben muss. Ok, mal abgesehen vom “Jäger Wolfi”, der – trotz seiner Funktion als Polizist – oft alles andere als “freundlich und helferisch” wirkt. Die Story fand ich einfach nur grandios: von Anfang bis Ende gut durchdacht, mit einigen krimitypischen falschen Spuren, Wendungen und Überraschungen. Spannung kommt schnell auf, aber irgendwie nicht so vordergründig und schon gar nicht bedrohlich, sondern eher unterschwellig und hinterhältig … sie sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wenig nachtschlaffreundlich, aber unglaublich unterhaltsam! Ein stimmiges Ende verknüpft alle losen Fäden, die den Kriminalfall betreffen. Doch in Mucks Privatleben bleiben noch einige Geheimnisse ungelüftet und bilden eine tolle Grundlage für viele weitere Halbritter-Abenteuer, auf die ich mich heute schon “narrisch gfrei”! Fazit: Ein absoluter Gute-Laune-Krimi, der ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubert! Bestens durchdacht und liebevoll “gemacht”!

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  • 5 Sterne Laola für Muck Halbritter

    Jungfernfahrt

    Antek

    13. May 2015 um 18:33

    Als ich das Cover entdeckt habe, hat mein Herz gleich ein paar Takte höher geschlagen. Endlich geht´s weiter mit dem Ermitteln in Possenhofen.  Regionalkrimis gibt es viele, aber einen solch originellen Hauptdarsteller wie Muck Halbritter, das gibt es nicht mehr. Ferien sind und weil die Sophie, Mucks Angetraute auf einem Seminar weilt, hat er seiner Tochter Emma Freizeitprogramm versprochen. Trotz Bauernschäm Gen lässt er sich breit schlagen, mit ihr zum Baden an den See zu gehen. Und wie soll´s anders sein, die Emma findet beim Spielen in den Sisitürmen am Possenhofener Schlosspark menschliche Knochen. Kommissarin Sophie weilt auf Lehrgang, war ja klar, dass der Wolfi sich dann verantwortlich fühlt für den Fall und so kann man am nächsten Tag in der Presse lesen, dass die Sisi ein uneheliches Kind gehabt hat, auf so einen Schmarrn kann natürlich nur der kommen. Aber es bleibt nicht bei dem einen Fall um den sich der Muck besser selber kümmert.  Der Bucentaur kurz Buzi, das originalnachgebaute Prunkschiff aus dem 17. Jahrhundert vom schwerreichen Walter Wunder, macht es der Titanic nach und säuft einfach ab. Einfach, natürlich nicht einfach, aber die größte Katastrophe ist erst einmal, dass die Emma auf dem Schiff ist. Wenn eines klar ist, dann, dass der Muck seine Frau und seine Familie über alles liebt, ich glaube da muss ich nicht erwähnen, dass er da zu Höchstform aufläuft, oder? Ein bayerisches Erlebnis aller ersten Güte. Ich war von Hendlmord einfach nur begeistert und genau so geht es mir mit der Jungfernfahrt. Ich wüsste nicht, dass ich bei anderen Krimis so viel Tränen lachen hätte können, wie bei denen aus Ida Dings Feder. Ich liebe die trockenen Sprüche, die Situationskomik, die tollen Wortspiele und die irrwitzigen Situationen, die aber nicht einmal den Eindruck erwecken, als wären sie aufgesetzt, das passt hier einfach alles perfekt. Dass meine Lieblingsfigur hier der Muck ist, ist wohl sowieso schon klar. Aber der ist auch einfach so ein richtiges Original. Halb Bauer, halb Schreiner und mit ganzem Herz Familienvater, gibt es so schnell keinen solchen herzensguten echten Mann mehr, wie den Muggel. Sein Frau Sophie hat da echt den ganz großen Fang gelandet, aber sie liebt ihn schon mindestens genauso sehr, wie er sie. Töchterchen Emma ist einfach klasse, mit ihrer Gabe Dinge vorherzusehen und mit ihren lieben Art, die sie natürlich geerbt hat, hat mich das Mädl, das es ja dieses Mal schon hart trifft, erst der Knochenfund, dann noch Passagier auf einem sinkenden Schiff, ganz oft gerührt und zum Schmunzeln gebracht. Sohn Emil hat dieses Mal eher ein kürzeres Gastspiel, weil er mit seiner Pfadfindergruppe auf Tour ist, zumindest solange, bis  dann alle Mann im Halbritterschen Anwesen oder besser gesagt Wohnzimmer ihre Zelte aufschlagen. Aber klar, dass auch der ganze Trupp willkommen ist. Schwiegervater Fidl hat mit seinen Weibergeschichten für einige Lacher gesorgt und die Nachbarin Dengler hat sich von ihrer allerbesten Seite gezeigt. So jemanden will wirklich niemand neben sich wohnen haben. Tränen habe ich über den französischen Besuch gelacht, eine Verwandtschaft von der Sophie. Muck und Englisch, weil mit Französisch hat er es ja gar nicht, ist wirklich die Schau schlechthin. Den Jäger Wolfi, den Dorfpolizist, mit dem der Muck im Dauerklinsch liegt, will ich gar nicht erwähnen, denn der hat es sich dieses Mal mit mir aber so richtig verscherzt. Der Fall an sich, ist mir ja beim Muck und denen um ihn rum, eigentlich gar nicht mehr so wichtig. Aber natürlich kommen auch Krimifans, die auf Spannung setzen, nicht zu kurz. Der Fall bzw. die Fälle sind verzwickt und Muck muss wirklich ganze Arbeit leisten und Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammensetzten,  um der Sophie gut zuzuarbeiten, damit die nur noch den Rest machen muss. Klar wird in Possenhofen Bayrisch geredet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viel Dialekt ist, dass man etwas nicht mehr versteht und zur Not gäbe es ja auch noch ein herrliches Bayrisches Glossar, das egal wie, lesenswert ist. Super gut gefallen mir auch die liebevollen kleinen Illustrationen, die sich durchs Buch ziehen. Angefangen bei den karierten Kapitelnummern bis hin zu den vielen kleinen Bildchen,  zeigt die Autorin ganz deutlich, dass sie ihr Herzblut nicht nur ins Schreiben, sondern auch ins Outfit steckt. Super gelungen sind auch die Kapitelüberschriften, bei denen man nicht nur einmal schmunzeln kann. Alles in allem ein bayrischer Regionalkrimi den man einfach gelesen haben muss und jetzt hoffe ich nur, dass die Ida Ding mit ihrem „Obacht, bald geht´s weiter“ ganz schnell macht.

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  • Herrlich schräger Humor

    Jungfernfahrt

    cyrana

    13. May 2015 um 17:57

    Muck Halbritter verbringt mit seiner Tochter einen Tag am Starnberger See und leidet furchtbar, weil seine Frau, die Sophie, ihn verlassen hat. Der Arme, dachte ich mir, ganz alleine mit seiner Tochter, die dann auch noch mit Teilen eines menschlichen Schädels auftaucht und bald sind weitere Teile des Skeletts entdeckt. Und dann ruft der Muck seine Sophie an – und ich erfahre, dass diese ihn gar nicht verlassen hat, sondern nur seit ein paar Stunden auf einer Fortbildung ist. Da habe ich mich aber für den Muck gefreut! Der Knochenfund gerät doch bald in den Hintergrund des Interesses, denn ein nachgebautes, historisches Prunkschiff, der Bucentaur, soll auf Jungfernfahrt gehen. Der Muck hat als Schreiner auch mitgebaut. Die Jungfernfahrt währt nicht lange, das Schiff sinkt – und alle werden gerettet, bis auf Einen, aber wer ist das und wo ist die Leiche abgeblieben? Dies ist nach „Hendlmord“ der zweite Fall für Muck Halbritter. Ich kenne den ersten Fall (noch) nicht, bin aber von diesem Buch sehr angetan. Ida Ding gelingt ein witziger Krimi mit bayrischem Einschlag, aber auch internationale, sprich englische oder noch besser französische Sprachkenntnisse werden gefordert. Das Ergebnis ist herrlich witzig. Die Charaktere werden liebevoll und schrullig beschrieben, der Leser erlebt die Ereignisse mit Muck und bangt mit ihm – ich habe mehrfach herzlich gelacht. Ein besonderes Bonbon sind die tollen Zeichnungen, die auf den Buchseiten zu entdecken sind. Aber auch die Kapitelüberschriften sind sehr lustig und passend gewählt.

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  • Muck in Aktion

    Jungfernfahrt

    Bella5

    13. May 2015 um 12:42

    Umschlaggestaltung Das Cover ist einfach klasse, hintersinnig, mit Bezug zum Inhalt, der Kitschfaktor wird durch die Hand, die aus dem See ragt, minimiert. Daumen hoch, so soll ein gutes Cover sein. Über die Autorin Ida Ding geb. 1967 in Starnberg, Oberbayern, studierte Grafik-Design-Studium in München. Sie lebt mit ihrer Familie am Starnberger See, wo sie als Illustratorin und Schriftstellerin arbeitet. "Hendlmord" und "Jungfernfahrt" sind ihre in diesem schönen Winkel Deutschlands angesiedelten liebevoll-bösen Kriminalromane. Zum Inhalt Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten. Meine Meinung Bei Jungfernfahrt handelt es sich um den 2. Teil einer Regionalkrimireihe. Obwohl ich Band 1, "Hendlmord", nicht kenne, hatte ich während der Lektüre keine Verständnisschwierigkeiten, da die Autorin routiniert und flüssig erzählt. Schräge Figuren mit Ecken und Kanten agieren vor traumhafter Kulisse, und ein Kriminalfall will schliesslich auch noch aufgeklärt werden! Der humoristische Roman hat mich unterhalten.Die Seitenhiebe auf den FCB-Chef fand ich auch köstlich. Gut, dass er nicht von allen wie eine heilige Kuh behandelt wird. Die Geschichte an sich ist spannend und manchmal witzig. Ich fand die Auflösung gut, alle Fäden wurden schön zusammengeführt. Der Anhang gefällt mir echt gut, und ich habe mich gefreut, die fiktive Gerichtsmedizinerin Carina Kyreleis im Roman zu entdecken, da ich den letzten Krimi von Karl Valentin Fan Stefanie Feh gelesen und auch rezensiert habe.Intertextualität, hallo! Beim Glossar haben mich die Ausrufezeichen vor den Flüchen etwas irritiert, die meisten Leser sind sicher erwachsen. Und es gab eine kleine Inkongruenz. Es wird auf das französische "chaise" verwiesen, aber "plafond" ist ja auch ein französisches Wort, das hätte man noch dazuschreiben können. Am Anhang sieht man, mit wieviel Liebe der Roman geschrieben wurde. Insgesamt hat mir der Krimi einigermassen gut gefallen und er hat mich auch unterhalten. Ein kleiner Kritikpunkt : die Illustrationen im Fliesstext waren mir persönlich zuviel des Guten , das ist aber meinem persönlichen Geschmack geschuldet, ich hab' es nicht so mit Illustrationen in einem humoristischen Regionalkrimi. Allen anderen Lesern dürften die Zeichnungen vermutlich gefallen. Fazit in Kürze : Daumen hoch!

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  • Starnberger Gaudi

    Jungfernfahrt

    Gela_HK

    12. May 2015 um 19:34

    Tief betrübt leidet Muck Halbritter unter der Trennung von seiner Frau Sophie. Tochter Emma findet derweil beim gemeinsamen Schwimmbadausflug im Possenhofner Schlosspark einen menschlichen Unterkiefer. Ein gefundenes Fressen für die Presse, könnte es doch ein uneheliches Habsburger Kind sein. Doch bevor der Fall so richtig Fahrt aufnimmt, gibt es schon das nächste Spektakel. Auf dem Starnberger See sinkt das gerade zur Jungfernfahrt aufgebrochene Prunkschiff und sämtliche Gäste gehen baden. Nur einer bleibt mit einer Schusswunde im Schädel zurück. Dank Mucks Gespür für alte Geschichten kommt er schneller als seine Frau, die Kommissarin, an Informationen. Ida Ding hat einen liebenswert schrägen Humor, den sie mit einem Augenzwinkern einsetzt. Das nur vermeintlich ruhige Leben rund um den Starnberger See fängt sie mit viel Lokalkolorit ein. Die einzelnen Charaktere werden mit viel Liebe zum Detail (oder sollte ich bis zur letzten Nasenbehaarung sagen) beschrieben und zaubern ein Dauerschmunzeln ins Gesicht. Dank eines Bayerischen Glossars und einer Figurenliste im Anhang kann man der Handlung auch als Nordlicht gut folgen. Trotz der turbulenten Vorfälle steht ganz klar Muck Halbritter von Beruf Schreiner und Bauer im Vordergrund. Seine direkte Art, verbunden mit Schusseligkeit und bedingungsloser Liebe seiner Frau gegenüber, macht ihn so liebenswert. "Mein Handy ist nirgends, und die Badehose besitzt zum Glück keine Hosentasche. Abgesoffen ist das Sprechhörgerät also nicht, aber jetzt muss ich trotzdem jemanden Fremden drangsalieren, mich anzurufen, damit ich weiß, wo ich bin." Herrlich schräg wird es, als französischer Verwandtschaftsbesuch auftaucht. Leider spricht der Muck die Sprache nicht, versucht sich mit Englisch zu retten und dann kommt schon mal so etwas dabei heraus: "Right, left, under. A little bit under, naa, over, I mean over, in d'Höh!" Polizeiobermeister Wolfgang Jäger oder kurz Wolfi, ist sein Erzfeind. Wie schon im ersten Band geraten Muck und Wolfi ständig aneinander, was die Ermittlungen rund um alte Knochen und frische Schusswunden nicht leichter macht. Da ich den ersten Band "Hendlmord" ein wenig besser fand, ziehe ich einen klitzekleinen, fast nicht sichtbaren, Punkt ab. Wer gerne schmunzelt und leichte Krimis mag wird diesen Regionalkrimi lieben.

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  • Herrlich komischer bayerischer Krimi

    Jungfernfahrt

    Leserin71

    12. May 2015 um 09:43

    "Jungfernfahrt" ist nach "Hendlmord" der zweite Krimi von Ida Ding um den Schreiner und Landwirt Nepomuk "Muck" Halbritter, der in und um Pöcking und Possenhofen die Leute kennt und Verbindungen herstellen kann. In diesem Fall sieht er als einziger die Verbindung zwischen dem Knochenfund seiner Tochter Emma und dem Untergang des unsinkbaren Nachbau eines königlichen Prunkschiffs mit einer Leiche an Bord. Meine Meinung: Selten habe ich mich besser amüsiert als bei diesem Buch. Ida Ding lässt ihren Muck Halbritter so erzählen, dass ich mir vorstellen konnte, dass er mir diese Geschichte erzählt und zwar so wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Keine Angst, auch Nicht-Bayern können dank des angehängten Glossars und der Übersetzung der Schriftstellerin problemlos folgen. Neben den vielen unfreiwillig komödiantischen Begebenheiten kommt der eigentliche Kriminalfall nie zu kurz und findet ein sehr zufriedenstellendes Ende. Sehr, sehr spannend wurde es auch zwischendurch, als Emma auf dem untergehenden Schiff eingesperrt war. Ergänzt wurde der Text durch nette kleine Zeichnungen. Sehr gefallen hat mir der persönliche Bezug der Autorin zu den Protagonisten, z. B. dass ihr Vater wie Fidl, der Schwiegervater von Muck, Maler in Possenhofen ist. Man merkt einfach, dass die Autorin die Gegend und die Leute kennt (auch den FCB). Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall, der muss einfach sein nach dem Cliffhanger! Mein Fazit: Sehr empfehlenswert!

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  • Muck läuft zur Höchstform auf!

    Jungfernfahrt

    MissStrawberry

    11. May 2015 um 21:14

    Neues aus Pöcking! Der Muck Halbritter, Lebenskünstler ganz besonderer Art, ist mit seiner Tochter Emma im Schlosspark Possenhofen. Er sonnt sich, Emma stöbert in einem der Türme, die wohl noch so einige Geheimnisse bergen. Immerhin lag in einem davon doch schon das Radl von Mucks vor über dreißig Jahren verschwundenem Vater! Und prompt findet die Emma menschliche Knochen! Sophie, Mucks heißgeliebte Angetraute und Kriminaloberkommissarin, ist weit weg auf Fortbildung und schon reißt sich der Jäger Wolfi den Ruhm des Fundes unter die Nägel! War ja klar! Als dann noch das nachgebaute Prunkschiff vom Wunder bei der Jungfernfahrt absäuft und Emma auf dem Schiff ist, dreht Muck so richtig auf und löst neben seiner Arbeit als Teilzeitschreiner, Schäfer, Hausmann und Vater auch noch die neuesten und alten Kriminalfälle in und um Pöcking und Possenhofen! Da bleibt kein Auge trocken! Ganz im Ernst, wer bei dieser Lektüre nicht lachen kann, der hat den Humor komplett verloren. Ida Ding, die als Rebecca Abe historische Romane und als Stephanie Fey Thriller schreibt, unterhält ihre Fans und alle, die gern lachen, mit dieser Serie (die übrigens auch locker unabhängig voneinander gelesen werden kann) aufs Beste mit einer ganz anderen Art von Krimi. Dabei darf sogar ihre Protagonistin Carina Kyreleis aus den Stephanie Fey Thrillern, kleine Auftritte haben. Ich persönlich finde das einfach genial und bin begeistert! Der Schreibstil ist für mich als Nicht-Bayer trotzdem sehr gut zu lesen. Es gibt wenige komplett auf Dialekt gemachte Stellen, sondern viele kleine eingebettete Dialektausdrücke. Dazu die bayerische Sprachmelodie und Grammatik. Vielleicht für manche ein wenig ungewohnt, aber dennoch super lesbar, möchte ich meinen. Besonders angetan haben es mir mal wieder die Wortspiele, die der Muck Halbritter immer so schön trocken rüberbringt. Überhaupt haben die Pöckinger und Possenhofener viel Humor, denn kaum ein Protagonist kommt ohne einen witzigen Spruch aus. Und dabei ist nichts gezwungen oder abgedroschen (das hasse ich!). Das ganze Buch wirkt locker-flockig und fließt so vor sich hin. Federleicht erscheinen da die Ideen, wie „Herbstsprossen“ und dabei ist das echte Knochenarbeit. Hochachtung vor dieser Leistung, das so einfach aussehen zu lassen und in der exakt richtigen Dosierung zu kredenzen. Die Protagonisten sind alle durchweg „speziell“. Da ist Emma, die die Zukunft vorhersehen kann. Da ist die kleine Sophie, die in ihrem Job eine ganz große ist. Da ist der Sohn Emil, der trotz Teenageralter das Richtige zu tun weiß, da ist der Muck, der nicht nein sagen kann, da ist der Jäger Wolfi, der immer ein wenig übers Ziel hinausschießt – usw.! Alle sind ganz besonders und doch passen sie bestens zusammen und sind ganz genau so, wie sie sind, richtig! Schade nur, dass die „Gemeinsam Dabeiseier“ diesmal ein wenig zu kurz kamen für meinen Geschmack. Aber man kann bekanntlich nicht alles haben! Dafür kommt wieder so schön rüber, wie sehr der Muck seine Sophie liebt und er leidet, wenn sie nicht bei ihm ist. Und dabei ist er keinesfalls ein Weichei! Die Animositäten zu gewissen Personen gleichen das Romantische dann auch wieder gekonnt aus, sodass die „Rezeptur“ insgesamt super „schmeckt“: alles rund und stimmig! Für alle, die nicht jeden Ausdruck verstehen, gibt es im hinteren Teil des Buches ein Glossar. Hier sind die Wörter erklärt und es gibt eine kleine Personenauflistung. Ein besonderes Highlight sind auch in diesem Band die vielen eingestreuten kleinen Zeichnungen der Autorin. Von mir aus könnten da noch mal so viele im nächsten Band drin sein! Ich bekomme nicht genug davon! Die Story selbst ist haarsträubend – aber unfassbar gut! So irre alles ist, man hat keinerlei Probleme, sich vorzustellen, dass alles ganz genau so passieren könnte oder gar passiert ist. Auch kann man sich gut denken, dass die Autorin die kleinen Eigenheiten der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung mit ihren Protagonisten liebevoll aufs Korn nimmt und ein ganz klein wenig überspitzt verarbeitet hat. Herrlich! Trotz allem Klamauk und Wortwitz kommt der eigentliche Kriminalfall (oder besser: die Kriminalfälle) nicht zu kurz. Humorvolle Spannung sozusagen! Und am Ende ein Knallbonbon, das den dritten Band aber sowas von unbedingt erforderlich macht, dass ich befürchte, ich fange das Nägelkauen doch noch an! Fazit: der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und macht mindestens genauso viel Lesespaß. Dass es dafür natürlich volle fünf Sterne gibt, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Unbedingt lesen!

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