Das verschwundene Mädchen

von Idilia Dubb 
3,5 Sterne bei21 Bewertungen
Das verschwundene Mädchen
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kerstin71s avatar

Das Buch ist so interessant, weil das Tagebuch bei der Verschollenen gefunden wurde.

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Inhaltsangabe zu "Das verschwundene Mädchen"

1863 werden im Turm der Burg Lahneck menschliche Gebeine gefunden. Daneben: das Tagebuch der 17-jährigen Schottin Idilia Dubb, das Protokoll ihrer aufregenden Reise am Rhein entlang - und das Protokoll ihres Sterbens. Zwölf Jahre zuvor stieg sie auf den Turm, um die zauberhafte Landschaft zu zeichnen, als hinter ihr die Leiter zusammenbrach. Das Tagebuch, von Idilias Freundin Genevieve überarbeitet, ist nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Es enthält nicht nur die begeisterte Schilderung einer Reise durch das Deutschland der Romantik, sondern auch die Gedanken einer jungen Frau, die sich mit den Ansprüchen der Eltern kritisch auseinandersetzt ... und ihrem Herz folgt.§

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570127452
Sprache:
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:218 Seiten
Verlag:cbj

Rezensionen und Bewertungen

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 2 Jahren
    "Das verschwundene Mädchen" von Genevieve Hill (Hg.)

    Inhalt


    Im Jahre 1851 verschwindet die junge Schottin Idilia Dubb spurlos. Über zehn Jahre später findet man ihre Gebeine sowie ein Tagebuch, in dem sie die letzten Tage ihres Lebens festgehalten hat. Diese hat sie gemeinsam mit dem Deutschen Christian verbracht, den sie auf dem Schiff kennenlernte, mit dem sie dann jedoch unfreiwillig einige Tage an Land gestrandet war - fast ohne einen Cent in der Tasche. Ein großes Abenteuer begann - welches ihr letztes sein sollte.

    Meine Meinung


    Dieses Buch ist eines der von mir gekauften Bücher, die ich schon am längsten besitze und ich hatte es relativ positiv in Erinnerung. Doch je weiter ich voran kam, desto enttäuschter wurde ich. Jetzt wird es ohne Umschweife in der Kiste für aussortierte Bücher landen, denn es hat mich fast zu Tode gelangweilt und mit höchstwahrscheinlich falschen Tatsachen geärgert.
    Ich könnte an dieser Stelle erzählen, wie Idilia gestorben ist. Denn das findet man sowohl auf dem Klappentext, als auch im Vorwort des Buches, was mich ziemlich stört. Viel spannender hätte ich es gefunden, selbst im Laufe des Buches herauszufinden, was geschehen war - das "Vorwort" mit den Zeitungsartikeln der damaligen Zeit hätte man getrost auch ans Ende packen können. Falls ihr euch jetzt entschließt, das Buch zu lesen, werdet ihr natürlich selbst sofort darüber stolpern. Oder aber ihr ignoriert das Vorwort und lasst euch überraschen ;)

    Soweit ich herausfinden konnte, hat es Idilia Dubb tatsächlich gegeben und sie starb auf genau die Art und Weise, die im Buch beschrieben ist. Doch ich wage sehr zu bezweifeln, dass dieses Buch tatsächlich die Einträge ihres Tagebuchs beinhaltet. Darin steht einfach so viel, das für mein Gefühl nicht so recht in die Zeit und zu den Personen passen will. Die Einträge muten eher wie ein selbstgeschriebener Kitschroman an, Tagträume eines jungen Mädchens vielleicht, oder jemandem, der die damalige Zeit in einem romantisch verklärten Licht sieht, sind aber sicherlich keine Tatsachenberichte.

    Ich bin mir sicher, dass kein Mädchen aus einer Familie wie der Idilias zur damaligen Zeit so durch die Gegend gestreunt wäre, mit fremden Männern in einem Bett geschlafen oder die Zeche geprellt hätte. Jedes Mädchen in Idilias Situation hätte alles daran gesetzt, schnellstmöglich zu ihrer Familie zurückzukehren, so unwohl es sich in dieser auch fühlen mag. Am deutlichsten wurde dies, als Idilia tatsächlich die Chance hatte, auf das Schiff zurückzukehren. Christian jedoch verlässt das "rettende Schiff" noch einmal unter haarsträubenden Vorwänden, was auch Idilia dazu veranlasst, wieder von Bord zu gehen. Obwohl ich, wie er wisst, Geschichten von eigensinnigen und mutigen Frauen schätze, hat mich diese einfach nur geärgert, denn sie wirkt kein bisschen authentisch.

    Ein weiterer Punkt, der mich sehr an der Authenzität der Geschichte zweifeln ließ, ist der der Darstellung ihrer Eltern. Ihre Mutter bandelt vor den Augen aller anderen Gäste mit einem fremden Mann an, währen ihr eigener Ehemann beschämt zusehen muss. Ich wage zu behaupten, dass keine verheiratete Frau in jener Zeit sich in der Öffentlichkeit so aufgeführt hätte. Und dass sie sich dann auch noch anmaßt, ihre Tochter wegen ähnlichem Verhalten zu verurteilen, wirkt fast schon lächerlich.

    Ich musste mich sehr durch dieses Buch quälen, denn die Story war insgesamt langweilig und nur die letzten paar Seiten beschreiben die prekäre Situation, in die sie am Ende gerät und die sie schließlich auch das Leben kostet. Das, was man irgendwie als Höhepunkt der Geschichte erwartet, verkümmert zu ein paar Sätzen, wenigen kurzen Kapiteln. Wenn man annimmt, dass es sich bei dem Buch tatsächlich um Idilias Tagebuch handelt, dann ist dies natürlich logisch, da sie am Schluss kaum noch Tagebuch geschrieben hat. Doch da ich ziemlich sicher bin, dass dem nicht so ist, hätte man meiner Meinung nach nach einer besseren Umsetzungsmöglichkeit suchen können. Ich hatte bereits Idee, dass es vielleicht nur die letzten paar Seiten sind, die tatsächlich von Idilia stammen und der ganze Rest dazu gedichtet wurde. Würde mich nicht wundern...

    Ich vergebe 1 von 5 Wolken.

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    Bücherwahnsinns avatar
    Bücherwahnsinnvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das verschwundene Mädchen" von Idilia Dubb

    Zum Buch
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    Idilia Dubb, ein 17. jähriges Mädchen aus Schottland begibt sich auf mit ihrer Familie auf eine Schiffsreise auf dem Rhein. Ihrer besten Freundin hat sie versprochen, als diese weg zog, einen Brief zu schreiben. So begann sie dann auf dem Schiff ein Tagebuch, das sie dann ihrer Freundin schicken wollte.
    .
    In diesem Tagebuch beschriebt sie die Tage und wie sie sie erlebt hat. Was los ist mit der Familie, den Geschwistern und Eltern, was sie den ganzen Tag so macht und erlebt. Doch soll das Tagebuch die Freundin erst Jahre später erreichen, denn ein Unglück passiert und nur durch Zufall wurde dann das Tagebuch gefunden.
    .
    Erster Satz:
    Es gibt Geschichten, die längst vergessen sind und die uns, neuerlich erzählt, dennoch immer wieder ebenso zu Herzen gehen wie jenen, die ihnen zuerst lauschten.
    .
    Wen es interessiert kann sich den Artikel zu der Geschichte von Michael Voigt durchlesen.
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    Meine Meinung
    ---------------------
    Das erste was mir zum Buch einfällt ist, langweilig. Aus dem Stoff hätte man so viel mehr machen können. Und ob das wirklich alles so historisch ist wie es dargestellt ist, ich weiss nicht. Das Tagebuch solls wirklich geben, aber als ich das so gelesen habe war mein 2. Gedanke, hat das Mädel dass wirklich alles so erlebt? Oder sind viele Dinge einfach eine Art Flucht vor der Realität, vor den Streitereien der Eltern?
    .
    Gut, fairerweise muss man sagen, es gibt keine Beweise gegen die Echtheit. Und es wird noch immer über die Authentizität gestritten. Die einen meinen es sei alls wahr, auch wenn diverse Angaben erwiesermassen falsch sind. Ich selbst kann mir das nicht so ganz vorstellen, ich kann aber die Möglichkeit einräumen das es sowohl als auch ist, der eine teil stimmt, der andere wurde vielleicht Jahre später, dazugedichtet und die ganze Sache spannender und vor allem Vermarktungmassig interessanter zu machen.
    .
    Und ich glaube auch nicht das es ein 12 oder 13 jähriges Kind sehr spannend findet, denn es ist echt langweilig geschrieben. Schade kann ich da nur sagen.

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    suki22s avatar
    suki22vor 9 Jahren
    Rezension zu "Das verschwundene Mädchen" von Idilia Dubb

    Eine Inhaltsangabe kann ich leider nicht umfassend verfassen, da ich dieses Buch nach der Hälfte weggelegt habe. Ich hatte mir von vornherein etwas anderes versprochen. Die Schilderungen der Reise die Idilia auf ihrem Weg nach Koblenz dem Leser zumutet sind sicherlich ganz nett, aber ein Tagebuch zu lesen empfand ich leider noch nie als reizend. Ich habe mir eine Art mysteriöse Geschichte erhofft und keine, bis zur Hälfte jedenfalls, langweilige Reisegeschichte mit einer vermutlich nicht gut ausgehenden Liebesgeschichte. Für mich leider einfach nur langweilig und fad. Soweit ich weiß ist es ein Jugendbuch, als solches sicherlich gut gelungen, aber nichts was mich persönlich berührt oder vom Hocker reißt... Leider.

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    kerstin71s avatar
    kerstin71vor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Buch ist so interessant, weil das Tagebuch bei der Verschollenen gefunden wurde.
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    beowulf
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    Lottihdvor 5 Jahren
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    daneegoldvor 6 Jahren

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