Iftach Aloni , Katharina Hacker Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen

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Inhaltsangabe zu „Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen“ von Iftach Aloni

Vor 50 Jahren nahmen die Staaten Israel und Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen auf. Ging es früher vorrangig um Vergangenheitsbewältigung, um die Auseinandersetzung mit historischer oder familiärer Schuld, so sind heute auch freundschaftliche Begegnungen und kulturelle Verbundenheit Realität. Politik, Literatur, Party wie erlebt dies die dritte Generation vor dem Hintergrund der Geschichte? Davon erzählen die hier versammelten Erzählungen aus beiden Ländern.§§Mit Erzählungen von Yiftach Aloni, Yiftach Ashkenazy, Yair Asulin, Sarah Blau, Anat Einhar, Liat Elkayam, Idit Elnathan, Assaf Gavron, Galit Dahan Carlibach, Amichai Shalev sowie Katharina Hacker, Norbert Kron, Marko Martin, Eva Menasse, Rainer Merkel, Albert Ostermaier, Moritz Rinke, Jochen Schmidt und Sarah Stricker.

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  • Was wird aus Israel werden?

    Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen

    WinfriedStanzick

    20. March 2015 um 11:15

    Fünfzig Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel, mitten in einer Situation nach den letzten Gazakriegen und den sich zuspitzenden inneren Konflikten im  Land, schreiben israelische und deutsche Autoren über das jeweils andere Land und erzählen, eingeladen von Herausgeber Norbert Kron von einer gemeinsamen Gegenwart. Die  insgesamt neunzehn Beiträge sind eine wichtige Ergänzung und Erweiterung der beiden in diesem Frühjahr in  Deutschland erschienenen neuen großen Romane von Lizzie Doron und Amos Oz. In „Who the fuck is Kafka?“ erzählt Lizzie Doron von ihrer eigentlich unmöglichen Freundschaft mit einem palästinensischen Intellektuellen. Weil in Israel so ein Thema niemand interessiert, ist das Buch nur in Deutschland erschienen. Doch mittlerweile ist auch sie skeptisch: "Zwischendurch war ich sehr optimistisch, dass wir gemeinsam etwas bewirken könnten. Mittlerweile glaube ich nicht mehr daran. Wir sind zwar befreundet, aber die kulturellen Unterschiede sind mindestens so prägend wie die politischen." Amos Oz neuer Roman „Judas“ spielt zwar in der Vergangenheit, hat aber deutliche Botschaften für Gegenwart. Mittlerweile auch in Tel Aviv lebend und hoch in den Siebzigern, will er die Hoffnung nicht aufgeben, ist aber sehr realistisch Auch der Umstand, dass die Stimmen der Friedenstauben im Land unter dem aggressiven Geschrei der Falken untergingen lässt ihn  nicht verzweifeln: "Man hat hier nie hören wollen, was die Propheten gesagt haben. Dass man nicht auf eine Minderheit hört, hat eine lange Tradition." Oz ist nach wie vor von der Notwendigkeit und Möglichkeit einer Zwei-Staaten-Lösung überzeugt. Obwohl er zugibt, dass es im Moment schwer ist, den Mann auf der Straße von der Notwendigkeit eines Rückzugs aus dem Westjordanland zu überzeugen. "Nachdem wir Gaza geräumt haben, kommen nun von dort die Raketen. Wie soll ich jetzt begründen, dass ein Rückzug aus den anderen noch besetzten Gebieten unser Leben sicherer macht?" Doch er gibt die Hoffnung nicht auf. "Für viele arabische Länder ist Israel heute nicht mehr der Hauptfeind. Wenn man mir vor dreißig Jahren gesagt hätte, ich könne mit meinem israelischen Pass nach Amman oder Kairo reisen, hätte ich gelacht. Vielleicht können das mal meine Enkelkinder, hätte ich gesagt. Aber nun kann ich es selber noch. Die Zeit hier vergeht schnell. Von heute auf morgen können sich die Dinge ändern." Die Hoffnung, dass die vorgezogene Neuwahl der Knesset ein möglicher Beginn solcher Veränderungen sein könnte, hat sich am 18.3.2015  als eine neuerliche Enttäuschung herausgestellt. Was wird aus Israel werden?

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