Ignacio Martínez de Pisón Die Zeit der Frauen

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Inhaltsangabe zu „Die Zeit der Frauen“ von Ignacio Martínez de Pisón

Oder: Den Stier bei den Hörnern packen! Ein liebevoll-ironischer, wunderbar burlesker Familienroman über das Erwachsenwerden dreier Schwestern. Papa ist tot. Daß man sich in einem Puff an der Landstraße nicht durch ein »Geschäftsessen« einen Herzinfarkt holt, wie es in der offiziellen Darstellung heißt, ist selbst den halbwüchsigen Töchtern klar. Nur Mama ahnt nichts, will auch gar nichts wissen. Sie ist mit der neuen Situation total überfordert, und so endet ihre Fahrt mit dem vor dem Bordell geparkten Simca – eine Bastion des Patriarchats, in die Mutter bislang nur durch das Häkeln von Sitzbezügen eingreifen durfte – nach wenigen Metern auch im Straßengraben. Während sie hinter den Gardinen Fläschchen zu verstecken beginnt, um ihre Nerven zu »beruhigen«, müssen die Schwestern sehen, wie sie allein zurechtkommen. Keine einfache Aufgabe. Paloma, Nesthäkchen und Rebellin der Familie, flüchtet sich in Abenteuer mit verheirateten Männern und entdeckt neben dem Sex die Literatur für sich. Carlota will schnellstens eine Familie gründen und läßt sich von einem rechtsradikalen Wirrkopf schwängern. Und María, die älteste, tritt als Familienoberhaupt an die Stelle ihres Vaters. Es versteht sich von selbst, daß sich die drei selten einig sind, egal ob es um Religion, Männer oder den Putschversuch von 1981 geht. Doch am Ende hat nicht nur die Mutter den Stier bei den Hörnern gepackt und Autofahren gelernt, die Schwestern sind auch erwachsen geworden – und mit ihnen ein Land und seine junge Demokratie.

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