Igor Sachnowski Die vitalen Bedürfnisse der Toten

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die vitalen Bedürfnisse der Toten“ von Igor Sachnowski

Seit Sidelnikow denken kann, gibt es Rosa. Sie öffnet ihm die Augen für die kleinen und großen Wunder in seiner Umgebung. Auch später, nachdem sie gestorben ist, bleibt Rosa immer in Gedanken bei ihm - rätselhaft und eigensinnig wie eh und je und für eine Tote erstaunlich vital. Eine poetische Geschichte vom Erwachsenwerden - so anrührend wie urkomisch.

Stöbern in Romane

Sieben Nächte

Für mich persönlich etwas zu überbewertet. Statt vieler komplizierter Worte und Gedankengänge wären Taten interessanter gewesen.

Cailess

Vintage

Ein ganz, gaznz tolles Buch. Es hat alles was für mich einen perfekten Roman ausmacht.

eulenmatz

Die Geschichte der getrennten Wege

Wenn einen die Vergangenheit einholt und das Leben sich wendet...Spannend, tiefgründig und erwachsen!

Kristall86

QualityLand

Eine grandios humorvolle erzählte Geschichte, deren zugrunde liegende Dystopie eingängig und mit viel Hingabe zum Detail erklärt wird.

DrWarthrop

Wer hier schlief

Auf der Suche nach der verlorenen Frau ist Philipp, nachdem er für sie alles aufgegeben hat. Gut geschriebener Roman mit kleinen Schwächen.

TochterAlice

Die Schule der Nacht

Atmosphärisch, düster und spannend...

Nepomurks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die vitalen Bedürfnisse der Toten" von Igor Sachnowski

    Die vitalen Bedürfnisse der Toten
    maryjuana

    maryjuana

    19. February 2013 um 17:22

    Inhalt Ein poetischer und urkomischer Roman über die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens. Sie sind aus der Welt des Jungen Sidelnikow nicht wegzudenken: Rosa, die eigenwillige alte Jungfer, die auch nach ihrem Tod präsent ist; Lora, seine erste große Liebe, die zur ersten Enttäuschung wird, und die anderen liebenswert-kauzigen Charaktere in seiner Nähe. Igor Sachnowski erzählt meisterhaft von Mut und Trauer, Liebe und Heimat, Kindsein und Erwachsenwerden. "Aus einer Kreisstadt in der Provinz zog eine Großcousine bei Lora ein. Mit ihren Löckchen und der grünlich-schwammigen Blässe ihrer Haut erinnerte sie Sidelnikow an einen Blumenkohl. Die Blumenkohlin hatte Arbeit im Lebensmittelkombinat gefunden... Wenn sie irgendwo saß, streckte sie gewöhnlich alle Glieder von sich und ließ ihre zehn fleischigen Finger und zehn dicken Zehen gleichzeitig wackeln." Cover Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es ist rot und zeigt meines Erachtens nach vielleicht einen Laubhaufen. Zudem sieht man die Rückseite eines Schülers, der wahrscheinlich für den jungen Sidelnikow stehen soll. Die Schriften sind in orange und weiss gehalten, und passen recht gut zum rot des Hintergrundes. Aufbau, Stil Das Buch ist in 20 Kapitel gegliedert. Die Länge der Kapitel ist unterschiedlich, aber durchschnittlich 8-12 Seiten pro Kapitel. Geschrieben ist die Geschichte in der Erzähler-Perspektive, aber ich hatte das Gefühl, dass Sidelnikow selbst der Erzähler ist. Meine Meinung Man begleitet Sidelnikow auf seinem Lebensweg. Angefangen im Kindesalter bis hin zum Erwachsenenalter. Er verbringt nahezu jede Zeit bei Rosa, seiner Oma. Mit Ende der Schulzeit verliebt Sidelnikow sich in die Erwachsene Lora, seine erste große Liebe und später auch seine erste große Enttäuschung. Als Rosa stirbt, bleibt sie in den Träumen von Sidelnikow ziemlich vital und besucht ihn nahezu jeden Tag. Mich hat gestört, dass ich trotz der Geschehnisse nicht wirklich in die Geschichte reingekommen bin. Ich kann nicht sagen, dass nichts passiert ist, aber es hat mich absolut nicht gefesselt. Es gab kurze Szenen, in denen man wirklich schmunzeln musste, weil sie kalt beschrieben wurden, aber dennoch urkomisch waren. Trotzdem bin ich enttäuscht von dem Buch. Fazit Ich persönlich fand die Geschichte langweilig. Das Buch ist mit seinen 171 Seiten wirklich kein dicker Wälzer, aber dennoch hab ich mich wirklich gequält, das Buch nicht abzubrechen. Für mich eher ein Fehlkauf.

    Mehr