Ildefonso Falcones Das Lied der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Das Lied der Freiheit“ von Ildefonso Falcones

Sevilla 1748: Die freigelassene Sklavin Caridad findet Zuflucht bei der Zigeunerfamilie Vega. Hier freundet sie sich mit der schönen Sängerin Milagros an. Beide wissen, was es heißt, einem unterdrückten Volk anzugehören – noch dazu als Frau in einer von Männern beherrschten Welt. Ihre von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebenswege führen sie von den sonnenverbrannten Ebenen Andalusiens in die prunkvollen Straßen und Theater der Königsresidenz Madrid.
Ildefonso Falcones’ opulenter Roman ist wie der Flamenco: Er erzählt von Schmerz und Trauer, Liebe und Freundschaft, Hass und Verrat, Sehnsucht und Hoffnung – und von der Freiheit.

zu viele spanische Namen uns Ausschweifungen. Sätze, die über die halbe Seite gehen sind nicht lesbar. Abgebrochen!

— dieben

Hat mir sehr gut gefallen. Sehr gut und interessant geschrieben.

— Ruth64

Ein berührender Roman, mit starken Persönlichkeiten, Grausamkeit und viel Liebe. Allerdings sehr anspruchsvoll und anstrengend zu lesen.

— helenscreativeobsession

Leider eine große Entäuschung. Musste das Buch nach der Hälfte aufgeben, da ich nicht voran gekommen bin.

— KimSlr

Ein Jahreshighlight! Gefühlschaos vielfältig wie ein Flamenco!

— elodie_k

Ein interessanter historischer Roman mit einem schwierigen Thema, der einige Längen hat und teilweise ins Sachbuch abdriftet.

— Moni2506

Flamenco, Andalusien, Zigeuner - wortgewaltige Geschichte erleben,,

— Angie*

Diese GEschichte ist wundervoll sprachgewaltig, ich wurde alles andere als enttäuscht - bestens umgesetzt - empfehle ich sehr gern !!!

— HEIDIZ

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  • Rezension Das Liede der Freiheit

    Das Lied der Freiheit

    helenscreativeobsession

    06. July 2017 um 17:55

    Guten Tag!An dem Buch, das ich heute für euch rezensiere habe ich eine Weile gebraucht. Und das lag nicht nur an den 750 Seiten. Ihr wollt wissen warum dann? Dann lest weiter! An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!EckdatenAutor: Ildefonso FalconesÜbersetzer: Stefanie KargSeitenzahl: 751Format: TaschenbuchVerlag: PenguinPreis: 10 EuroZum AutorIldefonso Falcones de Sierra, verheiratet und Vater von vier Kindern, arbeitet als Anwalt in Barcelona. Sein Debütroman „Die Kathedrale des Meeres“ war ein überwältigender internationaler Erfolg. Mit weltweit mehr als fünf Millionen verkauften Büchern hat sich Falcones als der bestverkaufte spanische Autor historischer Romane verewigt.KlappentextSevilla 1748: Die freigelassene Sklavin Caridad findet Zuflucht bei der Zigeunerfamilie Vega. Hier freundet sie sich mit der schönen Sängerin Milagros an. Beide wissen, was es heißt, einem unterdrückten Volk anzugehören – noch dazu als Frau in einer von Männern beherrschten Welt. Ihre von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebenswege führen sie von den sonnenverbrannten Ebenen Andalusiens in die prunkvollen Straßen und Theater der Königsresidenz Madrid.Meine MeinungDas Lied der Freiheit ist ein unglaublich eindrückliches Buch. Das liegt aus meiner Sich nicht nur an der Handlung, sondern auch an dem ernüchternden Schreibstil:Caridad hat in ihrem Leben unglaublich viel Leid erfahren. So viel Leid, dass wir uns dies nicht mal vorstellen können. Auf einer Seite wird Caridad vergewaltigt, erniedrigt und ihrer Freiheit beraubt. Das beschreibt Falcones ganz einfach, aber keines Wegs gefühllos. Nur ganz klar, er redet nicht um den heissen Brei herum, sondern beschreibt die Dinge so wie sie sind. Egal wie schrecklich.Was mir besonders gefallen hat war Caridads Stärke. Sie wurde so oft zu Boden geworfen doch sie hat nie aufgegeben. Vor allem hat sie nie gejammert und sich nie beschwert. Sie hat ihr Schicksal angenommen und das mit hocherhobenem Kopf ertragen.Im Buch geht es nicht immer um Caridad, es stehen auch andere Personen im Vordergrund. Das macht das Buch abwechslungsreich, aber auch sehr kompliziert . Die Handlung ist schwer zu verstehen, weil sehr viele spanische Ortsnamen verwendet werden, und ich zwischendurch nicht mehr sicher war wo die Geschichte spielt. Auch die spanischen Namen bereiteten mir Schwierigkeiten, ganz ehrlich alle männlichen Charaktere heissen Don oder Jose. Aus diesem Grund bin ich beim Lesen nicht so vorwärtsgekommen. Trotzdem würde ich nicht wollen, dass Passagen aus dem Buch gestrichen werden. Man muss sich halt konzentrieren und gut aufpassen.Das Buch ist sehr authentisch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Geschehnisse in Das Lied der Freiheit nicht erfunden worden sind, sondern genauso damals aufgeschrieben wurden. Ich konnte mir die spanische Landschaft um mich herum vorstellen und glaubte fast Caridad wirkliche singen und Milagros tanzen zu sehen!Aus diese Grund finde ich auch das Cover und den Titel sehr passend. Die Farben erinnern an Spanien und die Tänzerin auf dem Cover könnte ich mir sehr gut als Milagros vorstellen.FazitEin nicht ganz einfacher Roman. Doch wer sich auf Das Lied der Freiheit einlässt unternimmt eine Reise durch Spanien im 18. Jahrhundert. Zusammen mit unglaublich starken Frauen, die es in der Welt nicht gerade leicht hatten. Sich allerdings nie aufgaben und nicht unterjochen liessen, sie verloren viel, doch niemals ihren Stolz.Liebste Grüsse eure Helen

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  • Das Lied der Freiheit - Ildefonso Falcones [KimSlr]

    Das Lied der Freiheit

    KimSlr

    21. May 2017 um 15:32

    Diese Rezension ist auch auf meinem Blog zu finden.[Übersicht]Als ich mich das erste Mal beim Bloggerportal umgeschaut habe, habe ich dieses Buch entdeckt. Da ich immer wieder gerne historische Romane lese war ich sowieso schon interessant und die Beschreibung hat sich super interessant angehört. Leider musste ich das Buch nach ungefähr der Hälfte aufgeben. Bewertet habe ich das Buch nicht, aber eine Rezension wollte ich dazu trotzdem schreiben.[Meine Meinung]Wie schon gesagt hört sich die Beschreibung sehr interessant an, und das ist das Buch eigentlich auch. Die Handlung läuft allerdings sehr langsam an und nach 50% des Buches hat Caridad kaum getanzt und von Madrid war noch nicht einmal im Ansatz die Rede.Mir hat es gefallen die Zigeuner und deren Lebensumstände kennen zu lernen, allerdings konnte ich zu keiner der Personen eine wirkliche Beziehung aufbauen und nichts an dem Buch hat mich gefesselt. Die Charaktere habe alle sehr flach gewirkt und ich konnte viele Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen.Ich habe das Buch so oft in die Hand genommen und angefangen (weiter) zu lesen, aber jedes Mal habe ich es nach kurzer Zeit wieder weggelegt, da ich einfach nicht das Gefühl hatte damit voran zu kommen. Außerdem hatte ich große Probleme mit der Deutschen Übersetzung. Obwohl ich in letzter Zeit hauptsächlich auf englisch lese, habe ich früher ausschließlich auf deutsch gelesen und ich hatte nie Probleme mit der Übersetzung. Aber bei diesem Buch war es wirklich unglaublich anstrengend. Ständig wurden Personen gesiezt, in Situationen in denen es überhaupt nicht gepasst hat, das war für mich nicht nachvollziehbar. [Fazit]Ich mag es absolut nicht, Bücher nicht zu beenden, aber hier musste ich einfach aufhören. Jedesmal wenn ich das Buch in der Hand hatte, hatte ich das Gefühl so viel von meiner Zeit zu verschwenden. Die letzten 3% die ich gelesen habe, habe ich probiert nur zu überfliegen, in der Hoffnung, so das Buch doch noch beenden zu können, aber auch so bin ich nicht voran gekommen.

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  • Farbenprächtig und emotional!

    Das Lied der Freiheit

    Sirene

    14. May 2017 um 21:11

    Inhalt: Sevilla 1748: Die freigelassene Sklavin Caridad findet Zuflucht bei der Zigeunerfamilie Vega. Hier freundet sie sich mit der schönen Sängerin Milagros an. Beide wissen, was es heißt, einem unterdrückten Volk anzugehören – noch dazu als Frau in einer von Männern beherrschten Welt. Ihre von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebenswege führen sie von den sonnenverbrannten Ebenen Andalusiens in die prunkvollen Straßen und Theater der Königsresidenz Madrid.Das war ein farbenprächtiger Roman und mal wieder was anderes für mich aus dem historischen Bereich gewesen, so neu und aufregend auf seine Art.Dieses Buch ist nicht nur ein kleiner Wälzer mit seinen über 700 Seiten im kompakten Taschenbuchformat. Es ist auch anspruchsvoll und man merkt schnell, wie viel Recherche dahinter steckt, denn der Roman ist voller Informationen und die Charaktere spiegeln wunderbar die damalige Zeit wieder.Bei "Das Lied der Freiheit" handelt es sich um meinen ersten Roman von Falcones, den die meisten durch den Roman "Die Kathedrale des Meeres" kennen.Warum es anspruchsvoll ist? Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann sich gut darin vertiefen, aber das Buch ist auch voll von Beschreibungen von Personen, Orten und Atmosphären in so manch langen Sätzen. Der Roman gehört zu den Büchern, an denen man dran bleiben sollte, damit der ganze Charme sich entfalten kann und man wird belohnt mit einem farbenprächtigen Kopfkino.Das Setting war mir vollkommen neu gewesen, nicht nur die Stadt und das Land um die Zeit, sondern auch die Geschichte der Zigeuner, deren Lebensweise und ihre Werte, wie Stolz, Ehre und Freiheit. Daneben geht es viel um Liebe und Hass, aber auch um Intrigen, man fühlt sich teilweise wie in einem Strudel. Nur teilweise, weil es auch Szenen im Buch gab, die waren langatmig und hatten mich im Lesefluss unterbrochen, da brauchte ich einfach eine Pause von dem Buch, bevor ich weiter lesen konnte.Die Charaktere haben mir gut gefallen und die Protagonisten haben sich gut ergänzt. An sich waren alle gut ausgearbeitet gewesen und jeder hatte was Interessantes an sich gehabt. Nur sind sie manchmal in den Hintergrund gerückt und die Geschichte in den Vordergrund, wobei es bei einem historischen Roman nicht unbedingt ein Minuspunkt ist, meiner Meinung nach.Bei "Das Lied der Freiheit" werden viele interessante Themen angeschnitten und das Leben eines Volkes näher betrachtet, von dem ich noch kaum was gelesen habe. Es wurde sehr farbenprächtig und emotional erzählt und konnte mich, trotz so kleinen langatmigen Szenen, gut fesseln. Jedem Fan von anspruchsvolleren historischen Romanen (keine typischen "Wikinger sucht Braut") kann ich den kleinen Wälzer empfehlen, es entführt einen in eine aufregende Welt!

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  • Schwere Schreibstil und eine sehr langatmige Geschichte

    Das Lied der Freiheit

    BloggingRenate

    22. April 2017 um 09:25

    Das Lied der Freiheit war mein erster Roman von Ildefonso Falcones, obwohl ich schon zahlreichen Male von seinem hochgelobten Buch Die Kathedral des Meeres gehört habe. Wie gewöhnlich, bei einem so gelobten Autor, ging ich mit hohen und gespannten Erwartungen an die Geschichte ran.Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen und der Anfang hat mich auch sehr gefesselt. Caridads Ankunft in Spanien, ihr holpriger Weg in die Zigeunersiedlung und die Entwicklung der Freundschaft zwischen ihr und der jungen Zigeunerin Milagros, hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf mehr gemacht. Allerdings, schon die nächsten Seiten des Buches stellten sich als Hindernis für mich heraus. Ich konnte nur noch schwer der Geschichte folgen und konnte dadurch nicht darin eintauchen. Das lag an dem komplizierten und schweren Schreibstil von Ildenfonso Facones, der eine Liebe zu verschachtelten Sätze und viel zu detailgetreuen Beschreibungen aufweist.Das hier in Vordergrund stehende Thema „Tabak“ und dessen Nutzung, egal ob es als Zigarren oder Kautabak, ob Mann oder Frau, ob Alt oder Jung, war mir persönlich zu aufdringlich.Sehr gut gefallen hat mir die starke Bindung zwischen Milagros, die junge Zigeunerin, und Caridad. Ich glaube, dass war das einzige für mich nachvollziehbare und spannende in diesem Buch, das mir Freude am Lesen bereitet hat. Obwohl auch dieser Teil des Buches schnell nachgelassen hat.Auch sehr gut gefallen, hat mir die Beschreibung Falcones von den Zigeunern und deren bunten, lautem, fröhlichem Leben, das von Stolz, Arroganz, Sturheit und Sinnlichkeit bestimmt ist.Alles in allem, konnte mich der Roman Ildefonso Falcones nicht so überzeugen wie ich erwartet hatte. Der schwere Schreibstil und die sehr langatmige Geschichte bereiteten mir viele Schwierigkeiten beim Lesen, so dass ich mich durch die Seiten nur noch kämpfen und teilweise mich sogar zum Lesen zwingen musste.

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  • Schönes Buch über das Leben von Zigeunern

    Das Lied der Freiheit

    saboez

    13. April 2017 um 18:13

    Der Roman besteht aus sechs Teilen mit Unterkapiteln. Zunächst folgt der Leser den Protagonisten bei ihren Erlebnissen in Sevilla im Jahr 1748. In dem über 700-seitigen Buch verabschiedet sich der Leser fast 10 Jahre später von den Charakteren. Das Buch fängt mit der Freilassung der Sklavin Caridad an, welche ich persönlich sofort in mein Herz geschlossen habe. Eigentlich hat Caridad ein sehr klischeehaftes Verhalten zu Beginn aufgezeigt. Sie verkörpert die hilflose, unterwürfige Frau, wo der Autor mir wieder klar gemacht hat wie viel die Frauen schon für ihre Emanzipation getan haben aber dass dieser Kampf noch nicht zu Ende ist (Ja, ich bin feministisch eingestellt). Falcones ermöglicht dem Leser einen tiefen Einblick in das vorherige Leben von Caridad, wodurch der Leser den vorherigen sowie den Lebensweg nach der Freilassung von Caridad selbst nachempfinden kann. Hat sie wirklich ihre Freiheit erlangt oder nicht ist die Frage die man sich beim lesen häufig stellt (vor allem zu Beginn). Auf der anderen Seiten lernen wir den Zigeuner Melchor, seine Tochter Ana, ihren Mann Jose und deren Tochter Milagros kennen. Milagros begegnet dem Leser eher als Nebenfigur und der Leser denkt sich nichts weiter über sie bis zu dem Punkt wo sich die Wege von Milagros und Caridad schicksalshaft kreuzen. Ab circa dem 4. Kapitel wird Milagros in den Mittelpunkt der Geschichte geschoben und sie dringt tief in den Leser ein. Außerdem legt der Autor auch einen besonderen Wert auf die Beziehung zwischen Milagros und Ana.Mehr dazu auf meinem Blog :)http://sabisbooks.blogspot.de/search/label/Rezensionen

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  • Das Schicksal der Zigeuner im 18. Jahrhundert

    Das Lied der Freiheit

    Moni2506

    05. February 2017 um 12:17

    In „Das Lied der Freiheit“ erzählt Ildefonso Falcones von der besonderen Freundschaft zwischen einer Zigeunerin und einer Schwarzen und von der Freiheit. Sevilla, 1748: Als Caridad mit einem Schiff in Spanien ankommt, ist sie total verloren. Sie ist eine schwarze Sklavin, die nach dem Tod ihres Besitzers freigelassen worden ist. Noch nie auf sich alleine gestellt, weiß sie nicht, was sie mit ihrer Freiheit anfangen soll. Nach einer schweren Anfangsphase findet sie Zuflucht bei einer Zigeunerfamilie. Dort trifft sie auch auf Milagros, mit der sie schnell Freundschaft schließt. Und auch ihre Erfahrungen als Sklavin auf einer Tabakplantage sind sehr gefragt. Mit "Das Lied der Freiheit" ist Ildefonso Falcones ein sehr interessanter Roman gelungen. Man wird in die Welt der Zigeuner entführt und erfährt viel über deren Verständnis vom Leben. Ehre, Stolz und Freiheit sind hierbei wichtige Aspekte. Mitten in diese Welt platzt die frei gelassene Sklavin Caridad, die wiederum ein ganz andere Sicht auf das Leben hat. Caridads Leben war bisher von absolutem Gehorsam und Unterwürfigkeit geprägt. Hieraus entsteht ein interessanter Kontrast. Auch wenn Zigeuner und Schwarze gleichermaßen in der Gesellschaft nicht hoch angesehen werden, so wird Caridad auch bei den Zigeunern größtenteils ausgeschlossen. Nur zu Milagros, Enkelin, und Melchor, Großvater und früherer Galeerensträfling, entsteht eine innige Beziehung und Freundschaft, die im Laufe der Geschichte auf harte Proben gestellt wird. Diese Personen im Buch sind es auch, mit denen ich am meisten mitgefiebert habe, auch wenn ich nicht alle Entscheidungen ganz nachvollziehen konnte. Es ist schwer eine Rezension zu schreiben, die den Zauber dieses Buches wieder gibt, weil man dann meiner Meinung nach zu viel vom Inhalt wiedergeben muss. Weitere wichtige Themen sind der Tabakschmuggel, mit dem die Zigeuner ihr Geld verdienen, das Singen und Tanzen der stolzen Zigeuner und Fehden zwischen Zigeunerfamilien. Gerade das Singen und Tanzen als Ausdruck der Gefühle sind ein immer währender Bestandteil des Buches. Diese gelten als Vorläufer des heute bekannten Flamencos. Ich habe viel Neues über das Leben der Zigeuner im 18. Jahrhundert gelernt. Gerade die Verfolgung und Einsperrung ebenjener war mir bis zu diesem Buch unbekannt. Leider driftet der Schreibstil gerade an diesen Stellen aber auch zeitweise ins Sachbuch ab, so dass man ein wenig das Interesse verliert und sich erschlagen von der Informationsfülle fühlt. Insgesamt wurde mir auch die Geschichte zu ausschweifend erzählt. Die Kapitel sind sehr lang und zwischendrin habe ich nur quer gelesen. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Wenn die Geschichte für mich wieder interessanter wurde, konnte mich der Schreibstil wiederum aber auch für sich einnehmen und packen. Fazit: Ein interessanter historischer Roman mit einem tiefgründigen Thema, der einige Längen aufweist und teilweise ins sachbuchmäßige abdriftet, der mich letztendlich aber doch auf ganz besondere Weise berühren konnte. Hierfür gibt es von mir 3,5 Sterne.

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  • Herrliches Andalusien!

    Das Lied der Freiheit

    Angie*

    03. February 2017 um 12:17

                                                                       REZENSION INHALT:  Wir befinden uns im Südwesten Spaniens , in Andalusien und schreiben das Jahr 1748. Caridad, eine freigelassene, farbige Sklavin aus Kuba freundet sich dort mit den dort lebenden Zigeunerfamilien an. Ihre wunderschöne Freundin Milagros, eine begabte Sängerin und Tänzerin und deren Grossvater Melchor beschützen die unsichere und schüchterne Caridad, wobei die Zigeuner doch selber in diesem Land zu den Verfolgten und Geächteten der spanischen Gesellschaft gehören. Mit Tabakverkauf, Wahrsagen,Tanzen, Singen und allerlei Geschäften verdienen sie sich ihren kargen Lebensunterhalt und geben ein buntes, verschmitztes und prächtiges Bild ihrer verschworenen Gemeinschaft ab. Liebe, Leidenschaft, Intrigen und der kraftvolle Flamenco prägen diese Menschen. Der Einfluss von Kirche und Gesellschaft des anderen Spanien auf diese Lebensweise bleiben eher gering,,,,  MEINE MEINUNG: Nach wenigen Seiten wurde ich voll und ganz von dem magischen Sog des Themas Zigeunergesellschaft und der faszinierend, bunten, bildhaften Schreibweise des Autors in die Lebensgeschichten von Caridad, Milagros und Melchors, sowie den vielen , unterschiedlichen Persönlichkeiten der spanischen Gesellschaft hineingezogen. Das über 700 Seiten umfassende , dramatische Werk hat der Autor in fünf Abschnitte eingeteilt die da heissen: I Großartige Göttin II Blutgesang III Die Stimme der Freiheit IV Gezügelte Leidenschaft V Mit gebrochener Stimme Ich bin zwar durch die Geschichte geflogen, aber eine leicht zu lesende Lektüre ist auch dieses Buch von  Ildefonso Falcones nicht. Er hat eine gute historische Recherche zu einem sehr anspruchsvollem, historischen Roman verarbeitet. Seine teilweise verschachtelten Ausführungen, Abschweifungen in Beschreibungen von Landschaften, Städten und Kirchen können manchem Leser leicht zuviel werden. Entweder mag und liest man das gerne - oder man verliert den Faden und damit auch die bildhaften Darstellungen im Kopf, die unerlässlich zum Verstehen des Buches sind. Die Protagonisten hat er geschickt mit dem geschichtlichem Kontext verknüpft und damit  eine sehr schöne Symbiose von Historie und Fiktion geschaffen. Liebhaber/rinnen von romantischer Liebe, Musik ,Flamenco kommen beim Lesen voll auf ihre Kosten. Es ist allerdings auch bei den Zigeunern eine von Männern beherrschte Welt und die weiblichen Protagonisten können sich nur mit Zusammenhalt, weiblicher List und Intelligenz dieser oft rohen Einflussnahme auf ihr LIEBEN und LEBEN erwehren. Gewalt und Hass bedrohen alle  Gesellschaftsschichten - und Kulturen im Andalusien dieser Zeit. Dieses Buch ist ein ganz besonderes , langes Leseerlebnis, welches unbedingt fünf Sterne bekommt und das ich nur weiterempfehlen kann. Vielen herzlichen Dank an den Autor und RandomHouse für das Leseexemplar.

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  • Wundervoll sprachgewaltig

    Das Lied der Freiheit

    HEIDIZ

    12. January 2017 um 06:51

    Das Lied der Freiheit ist ein weiterer historischer Leckerbissen des Autors Ildefonso Falcones, von dem ich schon begeistert war, als ich „Die Pfeiler des Glaubens“ und „Die Kathedrale des Meeres“ gelesen hatte. Inhaltsangabe: =========== Wir befinden uns im Sevilla des Jahres 1784 und lernen die ehemalige Sklavin Caridad kennen, die – freigelassen – bei der Familie der Zigeunerin Milagros Zuflucht findet. Sehr schön werden die Lebensumstände der Charaktere thematisiert und auch die damalige Zeit mit seinen Besonderheiten, seinen schönen und schwierigen Seiten, wird vielschichtig dargestellt, leidenschaftlich und mitreißend geschildert. Das Leben der Zigeuner beispielsweise wird lebendig und das spanische Sevilla der beschriebenen Jahre kommt zum Tragen sowie die Tatsache, dass die beiden Frauen sich den Männern unterzuordnen hatten, es von ihrer Herkunft her schwierig hatten und beherrscht wurden. Hier kommt die Musik zum Tragen, die sie ein Stück weit vergessen lassen konnten, was sie durchmachen mussten. Wir erleben Andalusien, es wird lebendig und wir reisen mit der Handlung nach Madrid und können erleben, wie Milagros beispielsweise Sängerin und Tänzerin wird … Liebe, Hass, Freiheit, Schmerz und Angst … und vieles mehr !!! Intrigen und Leid …. Das hört sich vielleicht kitschig an, aber der Autor schafft es, seiner Idee Glanz zu verleihen und einen ansprechenden und vor allem anspruchsvollen historischen Roman daraus erstehen zu lassen, der nicht ganz leicht und flockig zu lesen ist, dennoch aber lesenswert ist und noch lange im Leser nachklingt – so ist es mir jedenfalls ergangen. Man lebt und liebt und leidet mit den bildhaft dargestellten Charakteren und authentischen Szenen. Andalusien, die Zigeuner und der Flamenco – das sind die Hintergründe. Leseprobe: ======== Santa Ana, im Herzen von Triana gelegen, war die Pfarrkirche mit der größten Gemeinde Sevillas – mehr als zehntausend Subdiakon, fünf Geistliche mit niedrigen Weihen und zwei Mönche Dienst. Doch die beeindruckende Zahl von Gläubigen und Geistlichen sagte Milagros nichts, ihr jagte das Gotteshaus nur Angst ein. Santa Ana war eine riesige, dreischiffige gotische Kirche. Die Kirche war im 13. Jahrhundert von König Alfonso X. als Zeichen der Dankbarkeit zu ehren der Mutter der Jungfrau Maria errichtet worden, weil er wundersamerweise von einer Augenkrankheit genesen war. … Kraftvoll und lebendig schildert Falcones seine Geschichte, lässt den Flamenco in den Herzen seiner Leser lebendig werden und schafft ein wirklichkeitsnahes Bild seiner Charaktere, die ebenfalls lebendig erscheinen. Man kann sich sehr gut in die Handlung hinein versetzen. Ich könnte mir diesen Roman sehr gut als Historienverfilmung vorstellen. Das Buch ist in 50 Unterkapitel und 5 Teile gegliedert und endet mit abschließenden Anmerkungen des Autors. I Großartige Göttin II Blutgesang III Die Stimme der Freiheit IV Gezügelte Leidenschaft V Mit gebrochener Stimme Absolute Empfehlung, wenn man sich für historische Romane, das historische Spanien und den Autor begeistern kann !!!! Falcones hat es Besonderes, etwas episch, dramatisch Monumentales !!!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Schönes Buch...

    Das Lied der Freiheit

    unclethom

    28. October 2014 um 12:38

    Der Klappentext: Sevilla 1748: Die freigelassene Sklavin Caridad findet, mittellos in einer ihr fremden Welt, Zuflucht bei der Zigeunerfamilie Vega. Hier freundet sie sich mit der jungen, schönen Sängerin Milagros an und gewinnt die Liebe von Melchor, dem stolzen Oberhaupt der Familie. Milagros verliebt sich fatalerweise in Pedro, dessen Familie schon seit langem mit den Vegas verfeindet ist. Ihr von Schicksalsschlägen gezeichneter Lebensweg führt sie vom sonnenverbrannten Andalusien in die prunkvolle Königsresidenz Madrid – hier wird die großartige Flamencotänzerin zur »barfüßigen Königin«. Ildefonso Falcones' opulenter, vielstimmiger Roman ist ganz große Oper: Er erzählt von Schmerz und Trauer, Liebe und Freundschaft , Hass und Verrat, Sehnsucht und Hoffnung – und von der Freiheit. Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Das-Lied-der-Freiheit-Roman/Ildefonso-Falcones/e443931.rhd?mid=1&serviceAvailable=true#tabbox Der Autor: Ildefonso Falcones de Sierra, verheiratet und Vater von vier Kindern, arbeitet als Anwalt in Barcelona. Sein Debütroman „Die Kathedrale des Meeres“ war ein überwältigender internationaler Erfolg. Mit weltweit mehr als fünf Millionen verkauften Büchern hat sich Falcones als der bestverkaufte spanische Autor historischer Romane verewigt. Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Ildefonso_Falcones/p358765.rhd Die Rezension: Wer einen Falcones liest weiß vorher auf was er sich einlässt. Es ist keine schnelle Lektüre die man mal schnell so weg lesen kann. Es ist aber eine Lektüre die noch lange nachhallt. Dennoch fand ich leicht in das Buch hinein und fand dort starke Charaktere und eine Farbenfrohe, wenn auch nicht immer einfache Story vor. Die Figuren im Buch sind alle sehr glaubwürdig und lebendig, so sehr dass man glauben konnte sie vor sich zu sehen. Ebenso sind die Schauplätze so toll beschrieben, dass die Geschichte ihr Eigenleben bekam und man nicht nur außen vor stand, sondern mitten drin. Die Story begann schon nach den ersten Seiten wie ein bunter Film vor meinem inneren Auge abzulaufen. Irgendwie war es als wenn man den Stolz der Zigeuner fast körperlich spüren konnte. Auch das Misstrauen zwischen den Zigeunern und den Spaniern war so beschrieben dass man es spüren konnte. Und genau das macht das Buch aus, es ist eben kein Buch das man liest und danach weglegt und vergisst. In der Story fand ich zwar kleinere längen, aber nicht so dass diese den Lesefluss gestört hätten. Manches hätte man kürzer erzählen können, dafür anderes lieber etwas länger. Aber das ist Falcones eigene Art seine Bücher zu schreiben, man mag es oder man mag es nicht, dazwischen gibt es glaube ich nichts. Mir hat das Buch gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten, und wie gesagt, das Buch und die Story hallen recht lange nach. So vergebe ich hierfür 4 von 5 Sternen.

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  • sehr langatmig / schwerer Erzählstil

    Das Lied der Freiheit

    kleeblatt2012

    06. October 2014 um 14:19

    Caridad ist eine Sklavin, die auf der Überfahrt von Kuba nach Spanien plötzlich ihre Freiheit findet. In Spanien angekommen, weiß sie jedoch nicht, was sie tun soll und so schickt sie ein Padre nach Sevilla, damit sie dort in einem Kloster für Schwarze unterkommt. Doch ihr Schicksal führt sie zu Melchor und dessen Tochter Ana und Enkelin Milagros, Zigeuner, die ihren Lebensunterhalt durch Wahrsagungen und Tabakschmuggel verdienen. Caridad, die auf Kuba ebenfalls mit Tabak zu tun hatte, ist ihnen eine wertvolle Hilfe. Und so entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Durch Blutfehden, Intrigen und politischen Verfolgungen ist ihrer aller Leben dann jedoch geprägt von Anfeindungen, Hass und dem Recht auf Freiheit. Dies ist mein erster Roman von Ildefonso Falcones, obwohl ich schon oft von seinem hochgelobten Buch Die Kathedrale des Meeres gehört habe. Ich bin also mit gespannter Erwartung an die Geschichte herangegangen. Ich muss zugeben, dass mich der Anfang des Buches dann auch gepackt hätte. Caridads Ankunft in Spanien und ihr Weg zu den Zigeunern mit der aufbauenden Freundschaft zu dem Mädchen Milagros hat mich sehr neugierig darauf gemacht, wie es denn mit allen Beteiligten weiterging. Doch hatte ich Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen bzw. richtig darin einzutauchen. Dies lag zum einen an dem für mich recht schwierigen Schreibstil. Mit teilweise verschachtelten Sätzen und einer Vorliebe für detailgetreue Beschreibung konnte mich der Autor leider nicht so sehr packen. Mehrmals ertappte ich mich dabei, dass ich ganze Absätze nochmals las, weil ich sie einfach nicht richtig verstanden habe aufgrund der Fülle an Informationen. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Zigeuner. Ihr Leben war (ist) bunt, laut, fröhlich, aber auch bestimmt von Stolz, teilweiser Arroganz und einem eher sinnlichen Leben. Der Starrsinn kam hier besonders hervor, vor allem wenn es um den Mutter-Tochter-Konflikt zwischen Ana und Milagros ging. Beide haben sich nichts gegeben, wussten auch, dass es eigentlich zwecklos ist, sich zu streiten, aufgrund ihres Stolzes führte aber kein Weg daran vorbei. Das Thema "Tabak" steht im Vordergrund. Ob dies dann nun illegal besorgte Zigarren waren oder rechtmäßig im Tabakladen erworbene, ist egal. Hauptsache Tabak. Und jeder hat geraucht, ob jung, ob alt, ob Mann, ob Frau. Das nicht schon Babys mit Zigarette im Mund auf die Welt kamen, hat mich dann doch gewundert. Die meist sehr langen Dialoge drehten sich dann auch um dieses Thema, wenn nicht gerade Blutfehden vertieft oder Intrigen gesponnen wurden. Fazit: Alles in allem konnte mich der Roman nicht wirklich überzeugen und hat mich nun auch nachdenklich gemacht, ob ich - gerade aufgrund des Schreibstil des Autors - denn auch zu seinen anderen Werken greifen soll.

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