Ildikó von Kürthy Freizeichen

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Inhaltsangabe zu „Freizeichen“ von Ildikó von Kürthy

'Ein Luftballon zum Lesen. Feinste Lach-Delikatesse!' BILD Eine Frau die sich langweilt, ist zu allem fähig: Annabel hat seit Jahren denselben Mann und dieselbe Frisur. Sie ist einunddreißig und will endlich was erleben. An einem Sonntagmorgen reist sie nach Mallorca. Am Sonntagabend ist sie verliebt. Glaubt sie. Bis am Dienstag eine Konkurrentin auftaucht. Die ist dünn und liebt den Mann, den Annabel gerade verlassen will. Und das ändert natürlich alles! 'Ildikó von Kürthy ist die Spezialistin für den schlauen Frauenroman.' Welt am Sonntag

FLACH. ETWAS WITZIG. NIX FÜR MICH. LIEBESZEUG HALT...

— Erdbeerchen73
Erdbeerchen73

ein toller chick lit Roman, der viele Klischees bedient, aber genau das macht das Buch zu einer tollen Sommerlektüre

— DianaE
DianaE

Ich mochte es! Sehr kurzweilig. ..

— Lueni
Lueni

Ich wurde einfach nicht mit dem Schreibstil und diesen ewigen inneren Monologen der Hauptperson warm...

— Mia1509
Mia1509

Kurzweilige Unterhaltung, mehr aber auch nicht...

— JessSoul
JessSoul

Die Charaktere in diesem Buch liefern das beste Beispiel dafür, wie man nicht sein sollte.

— DonnaVivi
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— Azahar
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— Pelusa
Pelusa

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  • Ildiko von Kürthy – Freizeichen

    Freizeichen
    DianaE

    DianaE

    03. August 2016 um 14:59

    Ildiko von Kürthy – Freizeichen Annabel Leonhard ist seit Jahren in einer festen Beziehung mit Benedikt Cramer. Es hat sich der Alltag eingeschlichen und überhaupt ist Annabel mit sich und ihrem Umfeld nicht zufrieden, und überlegt Ben zu verlassen. Um Abstand zu gewinnen fliegt sie zu ihrer Tante Gesa nach Mallorca. Die schrille, liebevoll durchgeknallte Frau hilft ihr auf ihre Art durch die schwere Zeit, und Annabel glaubt sich schon verliebt zu haben, daraus wird ein kleines Abenteuer, denn warum soll man nicht spielen, wenn man sich trennt? Doch dann trifft Annabel auf zwei Frauen und ausgerechnet Sonja hat es auf Ben abgesehen. Der Roman ist locker und flüssig geschrieben. Die Handlung ist voller Klischees, aber die sind so gut in die Geschichte intrigiert, dass es eine Freude macht, die Story zu lesen. Humorvolle und emotionale Passagen, gespickt mit ein paar Wendungen und auch ein paar Überraschungen, alles spannend verpackt. So macht Lesen Spaß. Das Buch ist schon eines der älteren Bücher von Ildiko von Kürthy, aber mir hat es auf jeden Fall den Sommer versüßt. Die Handlungsorte sind gut beschrieben, sodass ich mich besser in die Geschichte einlesen konnte. Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt von Annabel rein versetzen, die mir sofort sympathisch, aber auch chronisch unzufrieden erscheint. Es ist immer lustig mit zuerleben, wie sie das eine denkt und dann etwas ganz anderes sagt. Mit Anfang 30 will sie wieder etwas mehr Pep in ihrem Leben, und deswegen fliegt sie nach Mallorca und vertraut sich ihrer Tante an, die auf ihre ganz eigene Art versucht, Annabel wieder aufzubauen,... was manchmal auch nach hinten los geht. Schon gleich zu Anfang, glaubt sie, sie wäre frisch verliebt. Da wurde sie mir etwas unsympathisch, aber im Verlaufe des Buches hat sie sich ihre Sympathiepunkte wieder zurück geholt. Tante Gesa ist einfach klasse, absolut sympathisch, manchmal anstrengend, aber im Grunde will man genau so eine Freundin haben, die ehrlich ist und auch mal schonungslos die Meinung sagt, dann aber auch eine Schulter hat zum anlehnen. So mag ich das. Obwohl Sonja recht quirlig ist, und wirklich auf Männerfang, hat mir ihre Figur auch gut gefallen, wankelmütig, direkt, nimmt sich was sie will. Aber irgendwie ist so auch nett und lebenslustig. Cora fand ich absolut sympathisch, aber ich mochte sie schon einem der vorherigen Bücher. Aber alle Charaktere sind gut beschrieben, detailreich ausgearbeitet und je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch und haben die Geschichte wirklich stimmig gemacht. Da mir das Buch sehr gut gefallen hat, werde ich mir in naher Zukunft weitere Bücher der Autorin kaufen, denn der Schreibstil ist einfach klasse und hat mir viel Freude beim Lesen bereitet. Fazit: ein toller chick lit Roman, der viele Klischees bedient, aber genau das macht das Buch zu einer tollen Sommerlektüre. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Ein Buch wie ein Unfall - man kanns einfach nicht weglegen...

    Freizeichen
    sternblut

    sternblut

    23. July 2016 um 15:21

    Annabell ist von ihrem Leben und ihrer Beziehung gelangweilt. Deswegen trifft sie eine folgenschwere Entscheidung: um sich über ihr Leben klar zu werden und ein bisschen Farbe in ihre Geschichte zu bringen, fliegt sie für eine Woche zu ihrer Tante nach Mallorca. Dort verliebt sie sich - und lernt die Frau kennen, die scharf auf ihren Freund ist. Schnell wird ihr klar, dass der ganze Ausflug eine einzige Fehlentscheidung gewesen zu sein scheint.Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, die jeweils mit einem Zitat beginnen. Eins hat mich allerdings an den Zitaten zunehmend gestört: sie sind direkt aus den Kapiteln genommen. Heißt, man hat einen Satz auf jeden Fall zweimal gelesen. Einerseits ganz gut, weil man vorher schon grob weiß, um was es geht, wie bescheuert die "Zitate" eigentlich sind. Andererseits... liest man es eben zweimal. Das fand ich nicht so besonders... Einfach weil mich das nervt, wenn ich Dinge mehrfach vorgelegt bekomme. Da finde ich es persönlich besser, wenn man Schlagworte oder was in die Richtung hat, um ein Kapitel einzuleiten.Was mich ebenfalls etwas genervt hat: dass irgendwann mitten im Buch die Kapitel nochmal gesplittet wurden. Am Anfang ging es so von Kapitel zu Kapitel. Aber irgendwann fängt sie an, in den Kapiteln so kleine Sprünge reinzubringen. Da wird dann der neue Abschnitt mit einem großen Buchstaben in Pink eingeleitet, statt ein neues Kapitel anzufangen. Mir wäre letzteres persönlich lieber gewesen. Alles andere finde ich irritierend - vor allem, weil es einfach uneinheitlich ist.Die Geschichte war... naja. Die letzten Sätze des ganzesn Buches beschreiben es am Besten. Nein. Ich werde jetzt nicht spoilern. Aber irgendwie... wie gesagt, wie ein Unfall: auch wenn es irgendwie schrecklich ist, kann man es einfach nicht weglegen. Die Geschichte ist viel zu vorhersehbar, hat aber auch ein paar Überraschungen. Ansonsten gibt es mir allgemein zu viele Zufälle, die irgendwie total unrealistisch sind. Zum Beispiel, dass sie auf Mallorca zufällig in dem Hotel, bei dem sie zufällig was gewonnen hat, die Frau trifft, die zufällig was von ihrem Freund will. Ähm - nein. Muss einfach nicht sein. Es ist eigentlich von der Geschichte her ein Katastrophen- bzw. Fettnäpfchenbuch vom Feinsten, allerdings auf einer Ebene, die ich zu übertrieben finde. Da wollte die Autorin meiner Meinung nach einfach ein bisschen zu viel.Weiter gestört hat mich, dass etwa Dreiviertel der Geschichte aus Erzählungen um die eigentliche Handlung drumherum besteht. Die eigentliche Geschichte kann in Kürze erklärt werden, auch wenn sie sehr umständlich und ein bisschen unübersichtlich ist. Aber dann muss sie eben noch fünfzigtausend Mal von ihrem Leben erzählen, Personen vorstellen, ihre Abneigung gegenüber ihrer Füße erläutern... Zwar wird versucht, die Geschichte und der Rahmen drumherum aneinander anzupassen, allerdings war es mir einfach zu viel. Ich hätte mir da mehr von der Geschichte an sich erwartet. Ist aber vermutlich auch eine Sache der Schreibperspektive.Annabell fand ich persönlich übrigens ziemlich nervtötend. Ich meine, an sich passt es zu ihrer Art, dass sie auf mich nervtötend wirkt. Aber ich musste das einfach nicht haben. Ich mag allgemein diesen hysterischen Menschtyp nicht, der der Meinung ist in alles etwas reinlesen zu müssen. Mein Gott - man kann es auch übertreiben. Ich hab fast den Eindruck, dass man alle Frauenklischees irgendwie in sie reinlegen musste. Zickig, streitsüchtig, unzufrieden mit ihrer Figur, an allem etwas auszusetzen... Warum? Also ich meine... WARUM? Ich mochte es einfach nicht. Ich bin kein Freund von solchen Klischeebildern. Ich mag gerne starke Frauen, die gerne auch mal streitsüchtig sein dürfen. Ich mag auch schwache, unsichere Frauenfiguren. Aber das... DAS war mir einfach zu viel. Gar nicht mein Fall. Und viel zu egoman (was sie ja offensichtlich selbst an sich mochte).Auch die anderen Figuren fand ich jetzt nicht zwingend sympathisch. Ich glaube, der ruhige Benny war noch am ehesten eine Person, die ich in Ordnung fand. Vielleicht noch Cora, die sie im Hotel kennengelernt hat, auch wenn die mir auch ein bisschen strange rüberkommt. Die hat aber irgendwie noch was freundliches. Ansonsten sind mir die meisten irgendwie zu viel. Zu arg. Die reiche Tante, die mit lauter Typen verheiratet war, einfach nur, weil sie ihnen gerne Zeug abluchst und nicht gerne allein sein mag. Die Tussi, die sich von einem in den anderen verknallt. Der Junge, der eine Yacht fährt und der Meinung ist "Heeey, lass uns ein Spiel spielen...". Ich finde, das ist alles zu viel für ein Buch. Es darf gerne exzentrische Menschen geben. Gerne verrückte oder was auch immer. Aber es muss irgendwie ausgeglichen sein. Das war es hier nicht. Absolut nicht.Sprachlich war das Buch einfach gehalten. Es ist eine perspektivische Geschichte, die aus der Sicht von Annabell geschrieben ist. Nachdem ich sie nicht leiden konnte, ist es vermutlich verständlich, dass das ein weiterer Grund ist, warum ich das Buch nicht wirklich mochte. Sprachlich ist es an sich aber eigentlich einwandfrei. Eben an die Person Annabell gehalten. Wobei ich ihr persönlich ein bisschen mehr zugetraut hätte. Auch die Ausgestaltung des Buches fand ich jetzt nicht wirklich prickelnd. Ich mochte die Schriftart nicht wirklich. Dann wurden noch Bilder in die Kapitel eingearbeitet, die so überarbeitet wurden, dass sie durchgehend rosa bzw. pink gewesen sind... Ich muss das einfach nicht haben! Es hat zwar grundsätzlich inhaltlich gepasst. Aber nein. Es hatte für mich nichts mit dem zu tun, was ich mir darunter vorgestellt hätte. Ich hätte es tatsächlich schlichter gehalten. Aber irgendwie musste alles ja irgendwie rosa gehalten werden.So auch das Cover. Ich weiß nicht, was es genau mit dem Titel allgemein zu tun hat, aber das ist meistens ja irgendwie irrelevant. Die Farbe ist natürlich ziemlich penetrant, geht eben durch das ganze Buch durch, auch wenn Annabell nie davon spricht, dass ihr die Farbe besonders gefällt. Also... Finde ich es irgendwie unpassend. Dabei ist das Cover an sich schon auch an die Geschichte angelehnt und hätte wirklich gut sein können. Finde ich etwas schade, aber nun gut. Wenn man "Frauen" eben mit der Farbe rosa in Verbindung bringen muss, dann kann man das nicht ändern - ich finds schrecklich.Mein Fazit ist ein bisschen vernichtend: Vieles hat mir wirklich nicht gefallen und ich hab das Buch auch gleich entsorgt nachdem ich es gelesen habe (was nicht nur daran gelegen hat, dass meine Ausgabe schon ziemlich mitgenommen war). Ich war einfach der Meinung, dass meine Familie oder Freunde das Buch nicht gelesen haben müssen. Geschweigedenn dass es in meinem Regal stehen muss. Teilweise war es schon fast lustig, aber alles in allem überladen. Von allem zu viel - außer von der Geschichte. Da gab es irgendwie zu wenig. Als ich gelesen habe, dass es sich um einen "intelligenten Frauenroman" handeln soll, habe ich mir da wesentlich etwas anderes darunter vorgestellt, weswegen ich schon ziemlich enttäuscht über die Einfachheit und vor allem die Dümmlichkeit des Buches war. Muss man meiner Meinung nach nicht gelesen haben.

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    • 3
  • [Rezension] Nette Sommerlektüre, mehr nicht

    Freizeichen
    Schneekatze

    Schneekatze

    22. July 2013 um 16:29

    Die einundreißigjährige Annabel sucht das Abenteuer, inspiriert durch eine Textstelle aus „Mein Name sei Gantenbein“ von Max Frisch zweifelt sie am Alltag und ihrer Beziehung und macht spontan einen Kurzurlaub bei ihrer Tante Gesa. Dort verliebt sie sich sofort in einen anderen und lernt noch zwei Frauen kennen, mit denen sie die nächsten Tage verbringt; eine davon kannte sie bereits aus Hamburg, ohne dass diese ahnte, wen sie da eigentlich vor sich hat. „Freizeichen“ ist ganz nett zu lesen, mehr leider auch nicht. Ich fand es schwer, mich in die Hauptprotagonistin hineinzuversetzen, besonders am Anfang erscheint es, als sei sie vollkommen überzogen dargestellt. Typische Marotten von Frauen werden übertrieben, es wirkt, als nehme sich das Buch selbst nicht ernst. Wenn man es mit etwas Ironie liest, kann man zwar schon hier und da schmunzeln, aber zum Ende hin häufen sich auch Zufälle, die sehr geplant wirken. Was mir allerdings gefällt und auch in anderen Romanen immer sehr wichtig erscheint, ist, dass die Entwicklung der Hauptprotagonistin schlüssig und nachvollziehbar ist. Anfangs zweifelte ich zwar das Urteilsvermögen der Annabel an, und auch das oberflächliche Verhalten von Cora, Sonja und der Tante wirkte nicht sehr vielversprechend, eher realitätsfern. Sieht man die Romanwelt aber als eigenständige fiktive Welt mit ihren eigenen Regeln an, kann man sich besser darauf einlassen und auch mehr entdecken. Fazit: Nette Sommerlektüre für zwischendurch, die man nicht allzu ernst nehmen sollte.

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  • Herrliche Sommerlektüre

    Freizeichen
    babylu

    babylu

    21. July 2013 um 22:11

    Klar,an soviele Zufälle kann man gar nicht glauben und dann auch noch an ein Happy End,aber das Buch ist einfach nur witzig geschrieben,wie man es gewohnt ist von Ildikó von Kürthy.Ich persönlich fand mich in der ein oder anderen Situiation oder Aussage wieder und musste öfter laut lachen.

  • Leicht und amüsant

    Freizeichen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2013 um 19:58

    or Jahren habe ich bereits mit viel Vergnügen Ildikó von Kürthys "Mondscheintarif" gelesen. Ich wusste also, worauf ich mich bei dieser Lektüre einließ. Ganz bewusst hatte ich nach der schweren Kost und dem Abbruch von "Naked Lunch" ein leichtes Buch gewählt. Die Autorin bleibt sich und ihrem Thema treu: was beschäftigt die Frau mit Anfang Dreißig, obwohl sie eigentlich alles hat, was sie braucht? Sie macht sich Probleme und das nicht zu knapp. Annabel ist eigentlich glücklich liiert - seit einigen Jahren. Alles läuft wunderbar. Ihr Freund erträgt ihre Anfälle neurotischer Problematisierung, wie sie jede Frau hin und wieder befällt. Er weiß, was sie mag, kocht ihr zum Trost ihr Lieblingsgericht Spaghetti arabiata und klaut auch noch die Parmesantütchen aus den Miracolipackungen, weil diese Annabel an ihre Kindheit erinnern. Aber Annabel fehlt das Abenteuer in ihrem Leben, die Aufregung, das Kribbeln einer frisch Verliebten und das Wilde der früheren Jahre, auch wenn diese gar nicht so wild waren, wenn man ehrlich ist. Also beschließt sie von heute auf morgen, sich eine Auszeit auf Malle zu nehmen, die Beine baumeln zu lassen und zu überlegen, ob die Beziehung zu ihrem Ben noch wert ist, weiter geführt zu werden. Gleich am Ankunftstag glaubt sich Annabel verliebt. Das hält allerdings nur solange, bis sie Sonja auf der Insel begegnet. Ausgerechnet der Frau, die daheim durch allerlei Tricks versucht, ihr ihren Ben auszuspannen. Und so nimmt der Spaß für den Leser seinen Lauf. Amüsiert schauen wir auf die Abgründe, die wir alle kennen: den Neid, den Schönheitswahn, das Flirten und die Sticheleien unter Frauen. Wir erkennen uns wieder und denken, das könnte ich sie - zumindest mal hier und mal da. Und genau deshalb sind von Kürthys Romane auch solch ein Erfolg beschert. Sie nimmt die Eigenheiten von uns Frauen charmant auf die Schippe ohne sie ins Lächerliche zu ziehen. Sie piekt in die Wunde und nimmt uns nachher tröstend an die Hand. So unter dem Motto: alles gar nicht so schlimm, du bist nicht allein mit deinem Wahnwitz, wir sind viele und alles geht vorbei. Herzerfrischend für zwischendurch!

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2013 um 20:12

    Hm.. Weiß nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll..
    Es ist ganz gut geschrieben. Es lässt sich leicht und schnell lesen..
    ..aber irgendwie ist es mir ein bisschen realitätsfern..
    Zu viele "Zufälle", zu viel, was in so einer Woche geschieht,.. - einfach von jedem ein bisschen zu viel.. =/
    Aber für zwischendurch ganz ok. :)

  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2013 um 23:06

    Die Heldin Annabel Leonhard merkt, dass in ihrem Leben etwas nicht stimmt, erst als sie sich zum ersten Mal auf eine Waage stellt, die Auskunft über den Körperfettanteil gibt. Die 31-jährige Langeweile ihrer Beziehung und fasst den Plan, ihren Freund zu betrügen. Deshalb zieht sie zu ihrer schrillen, überdrehten Tante Gesa auf Mallorca. Und tatsächlich trifft sie den viel jüngeren Sunnyboy, in den sie sich sofort verliebt. Glaubt zumindest Annabel. Dieser witzig geschriebene Frauenroman lässt sich gut lesen, geht aber recht wenig in die Tiefe und für meinen Geschmack gibt es zu viele "Zufälle". Vielleicht habe ich auch schon zu viele Frauenromane gelesen.

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Samtpfote

    Samtpfote

    02. December 2012 um 20:10

    Freizeichen, Ildikó von Kürthy Klappentext: Eine Frau, die sich langweilt, ist zu allem fähig: Annabel hat seit Jahren denselben Mann und dieselbe Frisur. Sie ist einunddreissig und will endlich was erleben. An einem Sonntagmorgen reist sie nach Mallorca. Am Sonntagabend ist sie verliebt. Glaubt sie. Bis am Dienstag eine Konkurrentin auftaucht. Die ist dünn und liebt den Mann, den Annabel gerade verlassen will. Und das ändert natürlich alles! Inhalt: Irgendwie ist Annabel mit ihrem Leben, mit ihrem Freund Ben und vor allem auch mit sich selber nicht mehr so richtig zufrieden. Ihre Kleider werden ihr langsam zu klein, sie fühlt sich alt und schrumpelig und ihre Haare sowie die Beziehung langweilen sie. Also beschliesst sie, von einer Sekunde auf die andere für einen Kurzurlaub nach Mallorca zu verschwinden. Bei ihrer Tante Gesa will sie sich ein wenig erholen und einen klaren Kopf kriegen. Doch da ihre zuweilen ziemlich schräge Tante, welche übrigens einen enormen Männerverschleiss hat, sie abzuholen vergisst und dann auch noch nicht zu Hause ist, muss Annabel von einem natürlichen Drang geplagt die Toilette auf einer Yacht am Hafen benutzen. Das Lächeln des vermeintlichen Besitzers raubt ihr jeglichen Verstand und bevor sie wieder klar denken kann, hat er ihr den Namen Stella verpasst, um die ganze Geschichte ein wenig spannender zu machen. Als sie endlich bei ihrer Tante eintrifft, hat sie eine Verabredung in der Tasche und eine grosse Anzahl Schmetterlinge im Bauch. Da sich Ben noch nicht gemeldet hat, lässt sie sich selber ziemlich viel Freiraum und als sie auch noch eine Nacht in einem Luxushotel gewinnt, scheint ihr Leben perfekt. Dort trifft sie dann auch noch Caro, welche die selben Selbstkomplexe wie Annabel hat und auch über einen reichen Erfahrungsschatz an Männergeschichten verfügt. Aber als sie dann die wunderschöne und langbeinige Sonja kennen lernt und auch noch erfährt, dass diese es auf ihren Ben abgesehen hat, beginnt es, so richtig kompliziert zu werden. Meine Meinung: Vor längerer Zeit habe ich "Mondscheintarif" von Ildikó von Kürthy gelesen und geliebt. Und nun habe ich mir endlich zwei weitere Bücher von ihr gekauft. Freizeichen ist eigentlich ein typisches Frauenbuch. Es geht um Komplexe, Neid, Zickenkrieg, Sex und viele, viele Männer. Man könnte also meinen, dass es sich hier um ein ganz normales und beliebiges Klischeebuch handelt, aber das stimmt nicht. Der Schreibstil von Ildikó von Kürthy ist wunderbar frisch, sie schreibt manchmal bissig und trotzdem sehr versöhnlich mit sich selber und der ganzen Frauen- und Männerwelt. Ihre Bücher sind nicht oberflächlich, sondern intelligent, sie schubladisieren nicht, sondern beschreiben und zudem geht es nicht um wahllos zusammengewürfelte Personen, die einfach dummerweise noch ein wenig Sex haben und dann nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Sondern es geht um ganz normale Frauen im mittleren Alter mit ganz normalen Problemen und ganz normalen Männern. Es geht um Situationen, die genau so passieren können und um die Lösung verschiedenster Probleme auf eine kreative Art und Weise. Also bitte liebe Frauen, lest dieses Buch oder lest generell Bücher von Ildikó von Kürthy. Es lohnt sicht, regt zum Nachdenken an und bringt euch mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit zum Lachen.

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Phini

    Phini

    03. October 2012 um 13:34

    Inhalt Eine Frau, die sich langweilt, ist zu allem fähig. Und so beschließt Annabel, 31 Jahre jung, eines Sonntagmorgens, zu ihrer Verwandtschaft nach Mallorca zu reisen. Und schon am Abend ist sie verliebt. Glaubt sie. Bis am Dienstag eine Konkurrentin auftaucht. Die ist gertenschlank und liebt den Mann, den Annabel gerade verlassen will. Und das ändert natürlich die Situation gravierend. Meinung Auch dieses Buch war eine leichte und lustige Kost für Zwischendurch. Es ist sehr witzig geschrieben und es macht viel Spaß es zu lesen.

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2012 um 17:48

    Meinung: Super witziges Buch. Gut für Frauen, die auch mal an deren Beziehung zweifeln..

  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Midnight

    Midnight

    11. July 2012 um 10:52

    Inhalt: Die einunddreißige Annabel lebt in einer glücklichen Beziehung mit ihrem Freund Ben. Doch wie das Leben so spielt, fragt sie sich, ob sie nicht glücklicher sein könnte. Hat sich der Alltag in ihre Beziehung eingeschlichen? Ist ihr Leben zu langweilig? Eine Kurzschlussreaktion bringt sie zu ihrer Tante nach Mallorca, wo sie prompt einem äußerst attraktiven jungen Mann begegnet und auch noch der Frau, die in ihren Benni verliebt ist. Annabel muss sich entscheiden, was sie eigentlich wirklich will und vor allem, wie sie es bekommt. Meine Meinung: Wie alle anderen Kürthy Bücher davor war auch dieses sehr gut geschrieben und brachte mich oft zum Schmunzeln. Man kann sich in die Probleme, die im Buch natürlich etwas übertrieben dargestellt sind, super reindenken und sich selbst wiederfinden. Grundsätzlich ist alles lebensnah und gut vorstellbar, der Rest ist des Witzes Willen der Übertreibung zum Opfer gefallen. Fazit: Ein lustiges Buch für Zwischendurch. Nichts tiefgründiges, aber super zum Aufheitern. Wer gern ein klein bisschen mehr Rafinesse hätte: “Für jede Lösung ein Problem” von Kerstin Gier.

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    missingpiece

    missingpiece

    25. April 2012 um 11:56

    _Endlich habe ich genau das Problem, das ich immer haben wollte_ Annabel reist alleine nach Mallorca, in die Villa ihrer reichen, männermordenden Tante Gesa, um ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen,was zu erleben und sich über ihre Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Ben im Klaren zu werden. Angekommen verliebt sie sich Hals über Kopf in den um einige Jahre jüngeren Yachtbesitzer Robin. Dieser schlägt ein Spiel vor : beide tun so als wären sie jemand anders und denken sich ein völlig neues Leben aus. Annabel, unkreativ und der Überzeugung ihr neuer Auserwählter solle sie doch bitte so kennenlernen, wie sie wirklich ist, beschließt ihm einfach ihre wahre Lebensgeschichte auszutischen und es so aussehen zu lassen, als sei dies nur erfunden. Mit sich selbst völlig zufrieden beschließt sie aufs Ganze zu gehen und ihren Partner mir Robin zu betrügen. Dieser Vorsatz hält aber nur so lange, bis Bel durch Zufall auf die Frau trifft, die seit Monaten ein Auge auf ihren Beni geworfen hat, die aber ( Gottseidank) keinen blassen Schimmer hat,wer Annabel ist. In Anbetracht ihrer Konkurrentin wird Bel klar, dass sie zurück in ihr altes, langweiliges Leben will und setzt alles daran mehr zwischen der schönen Sonja und ihrem Ben zu verhindern. Ein spritziger Roman von Ildiko von Kürthy. Schon _Mondscheintarif_ las ich mit großem Vergnügen und auch _Freizeichen_ hat mich nicht enttäsucht. Ein witziger, farbenfroher Roman für die Frau. Ich behaupte mal für fast JEDE Frau auf diesem Planeten, denn er ist so ehrlich und so wahr, dass ich oft laut loslachen musste oder einfach nur verschämt in mich hineinschmunzelte.

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Aki

    Aki

    02. July 2011 um 08:41

    Anabel reist alleine nach Mallorca, weil sie ein Abenteuer erleben will. Außerdem weiß sie nicht, ob sie sich von ihrem Freund trennen will.Als sie eine Übernachtung in einem Hote gewinnt, trifft sie auf zwei Frauen und plötzlich wird alles anders... Ein netter, amüsanter Roman, wie man ihn von Ildiko von Kürthy kennt. Man ist schnell durch, muß ein paar Mal Schmunzeln und erkennt sich in igrndeiner Weise in der Prtagonistin wieder. Zwischendrin fand ich ein paar Stellen etwas langweilig und ebei so einem kurzen Buch ist das leider schade.

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Penny Warren

    Penny Warren

    02. April 2011 um 10:59

    Von Kürthy hat hier eine leichte und kurzweilige Lektüre geschaffen, von der ich sehr begeistert war. Man begleitet ihre Protagonistin Annabel auf einer Reise, welche sie aus Langweile gepaart mit Abenteuerlust antritt. Spontan reist sie zu ihrer Tante nach Mallorca und denkt darüber nach den Mann zu verlassen, mit dem sie seit Jahren schon zusammen ist. Annabel verliebt sich auf der Insel, doch dann lernt sie eine Frau kennen, die alles verändert. >>Manchmal säuselt der Wind in den Palmen. als würde ein Liebhaber heiser meinen Namen hauchen. Häh? Als würde ein Liebhaber heißer meinen Namen hauchen? Geht’s noch? Spinn ich, oder was?<< Ziemlich früh durfte ich feststellen, dass dieses Buch nicht einfach nur ein Frauenroman ist, sondern auch noch mit einer riesigen Portion Humor und ein wenig Selbstkritik versehen. Man bekommt in keinem Fall das Gefühl, dass die Protagonistin unecht oder abgehoben wirkt. Auch habe ich Einsichten gewonnen, die einem das Leben durchaus erleichtern können: >>Menschen gehen nicht fremd, weil sie zu Hause schlechten Sex haben. Da ist ein Grund sich zu trennen. Menschen gehen fremd, weil sie zu Hause guten Sex haben. Nur leider immer den gleichen.<< Die Nüchternheit mit der Kürthy schreibt, hat mich letzten Endes von diesem Roman überzeugt, da ich sonst nicht der Typ Mensch bin, der Frauenromane liest. >>Neben ihm würde man sich trauen, in die Jahreshauptversammlung von Bodybuildern zu rufen: „Habt ihr wirklich alle erdnussgroße Penisse?“<<

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  • Rezension zu "Freizeichen" von Ildikó von Kürthy

    Freizeichen
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    23. March 2011 um 00:43

    Inhalt: Annabel "kann nicht verhindern, dass sie älter wird, aber sie kann verhindern, dass sie sich dabei langweilt". Somit beschließt die 31-jährge endlich was zu erleben. Mit dem Plan ihren Freund Ben zu betrügen reist sie nach Mallorca und glaubt sich noch am selben Tag in einen viel jüngeren Mann zu verlieben bis eine Konkurrentin auftaucht, die ihren Ben liebt. Das ändert natürlich alles... Meine Meinung: Freizeichen war mein erster Kürthy Roman. Es ist ein tolles Buch. Gleich zu Beginn zieht es den Leser an den Ort des Geschehens: Mallorca. Und wie es sich für eine Frau gehört, erfährt man umgehend die wichtigsten Dinge, nämlich die Störfaktoren in ihrem Leben und was sie nach Mallorca zog. Ildikó v. Kürthys Erzählstil gefällt mir sehr gut. Auch baut sie allerlei witzige Situationen ein, über die man herzlich lachen kann, beinahe schon muss. Sie schreibt sehr flüssig, leicht sarkastisch und ironisch. Das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Die Beschreibung der Protagonistin Annabel ist hervorragend und ihre Probleme sind ganz alltägliche Frauenprobleme, die nahezu jede Frau kennen wird: ihre Frisur, ihre Figur und ihre Beziehung. Annabel schildert ihre Probleme ausgesprochen unterhaltsam und mit viel Witz. Selbstverständlich gehört sie auch zu der Sorte Frau, der schnell kleinere, wie auch größere Missgeschicke passieren. Sie lassen sie noch realer wirken. Kürthy schafft es fast spielend einen Bezug zwischen Annabel und dem Leser aufzubauen und lässt ihn gemeinsam parallelen entdecken. "Mit etwas Mühe ist ein schlechtes Gewissen gut zu verdrängen." (Seite 34) Besonders sind die Illustrationen und die gelegentlich auftauchenden Zitate, die den Leser auf den nächsten Abschnitt "vorbereiten" und seine Neugier weiter steigen lässt. Fazit: Eine leichte Lektüre, ideal an einem lauen Sommerabend im Freien. Sehr unterhaltsam und spritzig witzig.

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