Ildikó von Kürthy , Nicole Iwanov Hilde

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Inhaltsangabe zu „Hilde“ von Ildikó von Kürthy

Was soll das heißen: Das ist doch nur ein Hund?
Das ist Hilde!

Das ist keineswegs nur ein Hund ;-)
Sie fürchtet sich, wenn ihr Magen knurrt. Sie fühlt sich regelmäßig von ihrem eigenen Schwanz verfolgt und frisst am liebsten Schmutzwäsche.
Ich bin ein Frauchen! In meinem Leben spielen nun biologisch abbaubare Gassibeutel und hochwertige Leberwurstkekse tragende Rollen. Ich war beim Dog-Dancing, beim Hundefriseur, in der Selbsthilfegruppe für vorsichtige Kaniden und auf dem Hundeweihnachtsmarkt. Ich habe mich gefragt, was «artgerecht» bedeutet, und völlig verschiedene Antworten bekommen. «Hilde» ist mein Tagebuch aus der seltsamen und wunderbaren Welt der Hundefreunde. Der Ratgeber einer Ratlosen. Ein ehrliches, lustiges und rührendes Buch für Zweibeiner, die ursprünglich auch nie so werden wollten wie all die anderen verrückten Hundebesitzer.

Für alle, die sich erst kürzlich eine Hund angeschafft haben, sehr lesenswert und mutmachend.

— libraryfairy

Gewohnt schonungslos und witzig: Ildikó von Kürthy ist auf den Hund gekommen und lässt ihre Leser daran teilhaben.

— Walli_Gabs

Ildikó von Kürthys Innenansichten einer frischgebackenen Welpenmutter sind erfrischend kurzweilig und ehrlich

— Polly16

Eine amüsante und ehrliche Erzählung für alle Hundefreunde und die, die es noch werden wollen.

— Amy-Maus87

Wie immer schonungslos ehrlich!

— Buecherwurm1973

streckenweise etwas langatmig, aber sonst recht unterhaltsam

— archer2603

Ehrlich, witzig, wie wird man ein Team

— hannelore_bayer

Ehrlich und witzig, aber mit kleinen Schwächen

— Becky_Bloomwood

Lustig, ehrlich, entwaffnend, entmystifizierend. Ein Muss für alle, die sich einen Hund zulegen wollen.

— hasirasi2

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  • Ein kleiner Hund, der Großes hinterlässt (auch auf dem Lesesessel) ♥

    Hilde

    youBibians

    26. April 2018 um 10:41

    Ob Hunde-Fan oder nicht, es bereitet wirklich viel Vergnügen, zu verfolgen, wie das neue vierbeinige Familienmitglied, Mini-Goldendoodle-Hundemädchen Hilde, das Leben der Autorin nochmal so richtig auf den Kopf stellt! Dabei schreibt Ildikó von Kürthy wie gewohnt herrlich-ehrlich und lässt uns an all Ihren Wünschen und Zweifeln teilhaben. Und was habe ich - aus vollem Herzen - mitgewünscht und mitgezweifelt. Das Buch lässt sich mit bekannter Leichtigkeit lesen, ohne trivial zu werden, und die großartigen Schnappschüsse im Buch bieten jedem Leser sogar noch ein bisschen mehr von Hilde. Und von Frauchen. Ein humorvoller, schöner Roman, der aber auch die ernsteren Seiten des Hundehalterdaseins und mögliche Nachteile (bzw. Defizite in unserer Gesellschaft) aufzeigt.

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  • Auf den Hund gekommen

    Hilde

    Walli_Gabs

    19. February 2018 um 08:45

    Ich habe bereits einige Bücher von Ildikó von Kürthy gelesen, war aber dennoch skeptisch, als mir eine Freundin „Hilde“ in die Hand drückte. Statt eines Hundes habe ich eine Tierhaarallergie und hatte daher den Eindruck, nicht zur Zielgruppe zu gehören. Doch als ich das Buch dann mal zur Hand nahm, habe ich es ratzfatz ausgelesen – und war zu meinem eigenen Erstaunen sehr amüsiert! Frau von Kürthy schafft sich nicht einfach einen Hund an, sondern sie lässt den Leser in bewährter Manier an ihrem Seelenleben teilhaben: Hoffnungen, Wünsche, Ängste … Bereits beim Kauf von „Hilde“ ist man als Leser dabei und bekommt schnell ungeschönte Einsichten in das Leben einer Neu-Welpenmutter: Kleine Hunde sind auch nur Babys, die einen an den Rande eines Nervenzusammenbruchs bringen können, andere Hundebesitzer neigen zum Besserwissen und eigentlich gibt es kaum Menschen, die die Tiere komplett kalt lassen. Frau von Kürthy begegnet in jedem Fall ständig Hundefreunden und Hundehassern, da kann man als Leser kaum anders, als mitzufühlen. Ihre Erlebnisse in den Kursen, die sie mit und ohne Hilde aufsucht, haben mich dagegen von Zeit zu Zeit laut auflachen lassen: Von verschiedenen Hundegruppen bis hin zur Tier-Telepathie probiert sie alles Mögliche aus, auch Hundecoach Martin Rütter kommt zu Wort. Ildikó von Kürthy hat in ihrem ersten Jahr mit Hilde jede Menger unterschiedlichster Erfahrungen gesammelt und es hat mir Spaß gemacht, sie dabei zu begleiten. Auch den ein oder anderen mir bekannten Hundebesitzer sehe ich jetzt mit ganz neuen Augen. Sollte ich je mit der Anschaffung eines Hundes liebäugeln, weiß ich nun auf jeden Fall besser, was auf mich zukommt … und stellenweise auch, was ich lieber lassen sollte. Ildikó von Kürthy hat (fast) alles ausprobiert, ohne sich und Hilde zu schonen. Und ist dabei doch immer bemüht, Hilde einen Hund sein zu lassen und sie nicht zu vermenschlichen. Mich hat ihr erstes Jahr mit Hilde überraschend gefesselt!

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  • Ein Buch wie rosa Zuckerwatte

    Hilde

    Polly16

    11. February 2018 um 09:07

    Man soll ein Buch ja niemals nach seinem Cover beurteilen. Bei Hilde - Mein neues Leben als Frauchen von Ildikó von Kürthy habe ich das aber trotzdem getan. Hilde und Ildikó schauen so schön aus, wie sie die potenziellen Leser vom rosafarbenen Cover aus anblicken. Auch die "inneren Werte" des Buches haben mich nicht enttäuscht. In Form von Tagebucheinträgen beschreibt Frauchen Ildikó Freud und Leid einer frischgebackenen Hundebesitzerin. Dabei gelingt es ihr in selbstironischer Weise die "Macken", die jeder Nicht-Hundebesitzer an seinen seinen leineführenden Mitmenschen wahrnimmt, mit Wortwitz zu beschreiben. "Hilde" ist der Spiegel in dem man, wenn man möchte, auch mal nicht so schöne Seiten an sich und seinem Hund erkennen kann. Witzig und charmant geschrieben, liest sich Hilde flott und macht gute Laune.Ein empfehlenswertes Buch für alle Hundehalter und die es werden wollen. Aber auch Menschen, die weit davon entfernt sind, sich jemals einen Welpen ins Haus holen zu wollen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Ildikó von Kürthys Innenansichten einer Welpenmutter sind so lustig und leicht beschrieben, dass es allein deshalb schon lohnt, sich mit ihr und Hilde durch das erste Hundejahr zu lesen.

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  • Kann man lesen... muss man aber nicht!

    Hilde

    Biene2004

    05. February 2018 um 17:58

    Das wirklich zuckersüße Cover und auch die kurze Inhaltsangabe haben mich neugierig gemacht auf das neueste Werk von Ildiko von Kürthy. Die Idee zum Buch ist zwar nicht neu, hat mich als Mutter und ebenfalls Hundebesitzerin jedoch aus eingangs genannten Gründen sofort angesprochen.Der Schreibstil der Autorin von Kürthy ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme direkt von Anfang an in der Geschichte rund um Hilde gut zurecht finden. Einige Stellen und Anekdoten haben mich schmunzeln oder sogar laut auflachen lassen (wie z. B. die Sache mit der "modernen Knete"), doch zwischendurch ist von Kürthys Erzählung recht langatmig und auch schwergängig. Ich musste mich so manches Mal regelrecht zum Weiterlesen "anschieben" und mir diesbezüglich gut zureden, sonst wäre ich wohl immer noch nicht am Ende angelangt.Außerdem habe ich irgendwie nicht so ganz verstanden, wer genau "der Hundehasser Philipp" ist und warum er bei Ildiko und ihrer Familie eine Zeit lang gewohnt hat. Diese Information ist leider an mir vorbei gegangen, habe ich wohl tatsächlich überlesen.Positiv hervorzuheben sind die vielen kleinen wirklich tollen Skizzen und Bildchen, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Diese haben mir unglaublich gut gefallen.Abschließend bleibt festzuhalten, dass mich dieses Buch zeitweilig ganz gut unterhalten hat. Wäre ich jedoch nicht selbst Hundebesitzerin, könnte ich viele Situationen und Gegebenheiten nicht wirklich nachvollziehen. Ich glaube, dass ich ohne Hund und Hundeerfahrung an diesem Buch wenig bis gar keinen Gefallen gefunden hätte.Ich habe in mehreren anderen Bewertungen gelesen, dass sich der eine oder andere eine Meinung darüber gebildet hat, ob man sich tatsächlich diese spezielle Züchtung mit Namen Mini Goldendoodle anschaffen sollte oder halt nicht. Meine Meinung dazu ist, dass das jeder ganz alleine für sich selbst entscheiden muss und auch soll. Hier hat zum Glück jeder von uns einen eigenen Geschmack und auch eigene Vorstellungen, welcher Hund es sein soll und warum. Und das ist auch gut so!Fazit: "Hilde" ist ein Buch für verregnete Wochenend-Nachmittage auf der Coch! Kann man lesen.. muss man aber nicht!

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  • Eine amüsante Erzählung für alle Hundefreunde

    Hilde

    Amy-Maus87

    11. January 2018 um 16:50

    Als langjähriger Hundebesitzer konnte ich einfach nicht an dem neuen Buch der Autorin Ildikó von Kürthy vorbei ziehen, ohne es direkt auf meine Wunschliste zu setzen. Geschuldet ist dies zum einen dem Schreibstil der Autorin, der mir bereits aus anderen Werken sehr positiv in Erinnerung geblieben ist und natürlich dem Hauptthema, dass der süße Hund Hilde in ihr Leben getreten ist und ich zu gespannt auf die ersten erlebte Monate mit Hilde war.Meine Meinung:Dieses Buch ist, wie viele ihrer anderen Werke wieder sehr locker geschrieben und lässt sich wunderbar leicht lesen.Ich empfinde dieses humorvolle Art auch keinesfalls als zu künstlich oder aufgesetzt, wie ich es bereits in vielen Büchern gelesen habe. Es ist in meinen Augen authentisch und ehrlich verfasst und keineswegs zu überzogen. Denn das Leben mit einem Hund gestaltet sich nicht immer gänzlich ohne Komplikationen. Hilde begleiten wir als Leser also die ersten zehn Lebensmonate in einer Art „Hundetagebuch“ und ich muss sagen, dass mir die Autorin bei vielen Sachen einfach auch aus der Seele gesprochen hat. Plötzlich sieht man sich als Hundehalter mit vielen neuen Sachen konfrontiert, die man vorher gar nicht bedacht hat und die zwar auch zu unangenehmen Konsequenzen führen können, wie Frau Kürthy sehr eindrucksvoll schildert aber auch zu vielen lustigen Begegnungen. Hier mag ich gerne die Erfahrungen mit einem Seminar über Tierkommunikation benennen oder die ersten Versuche in einer Hundeschule, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben.Gut gefallen hat mir zudem, dass es in diesem Buch nicht nur um all die schönen gemeinsamen Momente ging, sondern dass auch ernstere Themen im Zusammenhang mit der Hundehaltung angesprochen, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Nicht zu vergessen sind hier auch die wunderschönen Illustrationen von Nicole Iwanov, die das „Tagebuch“ abrunden. In der Inhaltsbeschreibung des Buches wurde es gar nicht erwähnt, was bei diesen tollen Zeichnungen wirklich sehr schade es. Es hebt es so sehr schön von der breiten Masse ab.Fazit: Hilde ist ein amüsantes Buch über das erste Lebensjahr mit einem Hund, dass mich sehr gut unterhalten konnte. Ich kann das Buch allen Hundefreunden ans Herz legen und selbstverständlich auch denen, die es noch werden wollen. 

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  • Hilde

    Hilde

    archer2603

    05. January 2018 um 14:11

    Hilde von Ildikó von Kürthy  InhaltIldikó von Kürthy hat ein Tagebuch geschrieben, über ihre Zeit als Frauchen mit Hilde. Hilde ist ein kleiner Mischling und bringt die Familie erst mal auf Trapp. Als Kind verlor sie ihren ersten eigenen Hund durch einen Autounfall. So hegte sie viele Jahre den Wunsch wieder einen Hund zu haben. Als ihre Jungs etwas größer wurden entschied sie sich für einen kleinen Welpen. Sie beschreibt, wie sie es empfindet, von allen Seiten kritisiert zu werden. Sie fühlt sich beobachtet und fragt sich ständig "Mache ich das alles richtig? und Liebe ich Hilde genug?" Persönliche MeinungDas Cover hat mich sofort angesprochen. Der Blick der beiden ist einfach zuckersüß. Da ich es früher selber gehasst habe, wenn sich Mütter immer verglichen haben und immer nur die eigene Meinung die richtige war, nervte mich der häufige Vergleich schon sehr. Streckenweise wurden manche Themen zu lang abgehandelt. Niedlich fand ich die Beschreibung von Hilde. Sie war mir von Beginn an sympatisch. Gut. Ich liebe Hunde. Aber sie war mir gleich ans Herz gewachsen. Im großen und Ganzen gefällt mir das Buch über Hilde und ihr Frauchen schon. Da ich mich hier nur für ganze Sterne entscheiden Kann, gebe ich 3 ***. Sonst würde ich sagen,3***+

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  • Hilde, Ildiko- ein Team?

    Hilde

    hannelore_bayer

    30. December 2017 um 21:13

    Endlich mal ein Hundebuch von einer Frau für, behaupte ich mal, hauptsächlich Frauen, die gerne einen Hund hätten. Das Buch unterscheidet sich schon äußerlich von den üblichen Hundebüchern, die ja meistens von Männern geschrieben werden. Beim Durchblättern sieht man ganz viel Hilde, die auf etlichen Illustrationen im Buch verewigt wurde. Auch etliche Privatbilder von Frau Kürthy sind zu sehen. Im Prolog sieht man sie als Mädchen mit ihrem ersten Hund Impi. Nach dem Durchlesen versteht man ihre latent vorhandene Sehnsucht. Ildiko Kürthy schreibt wahnsinnig locker, ehrlich, ans Herz gehend, voller Liebe und nimmt auch ab und zu sich, ihre Familie und auch den hanseatischen Charakter, nebst ihren Hundebekanntschaften kräftig aufs Korn. Endlich ist es so weit, sie und ihre Söhne sind auf dem Weg zu einem Hundezüchter, heute wollen sie Hundebesitzer werden. Nachdem sie sich Hilde ausgesucht haben, stellen sie fest, kein Geld oder jedenfalls nicht genügend dabei zu haben. Soll das jetzt ein Stolperstein werden? Dann sind sie mit Hilde auf der Heimfahrt! Was sie zukünftig erleben, Welpenkurse, übergriffige Hunde, Scheinschwangerschaft, Zweifel an Hildes Intelligenz, die sich still und leise Herrchen erobert hat, Kotunfälle, ein Fast-Schwiegersohn! Auch Frauchen Ildiko muß so manches lernen. Gut fand ich auch das Back-stage bei Martin Rütter Kapitel und den Gastbeitrag von Jörg Thadeusz. Am Ende ist Hilde fast ein Jahr und ein fest integriertes Mitglied der Familie geworden. Keiner möchte mehr auf Hildchen verzichten. Das Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die gerne Hundefrauchen werden wollen. Hier werden auf jeden Fall auf witzige Art Fragen und Probleme "fraulich" gelöst, sie werden öfter herzlich lachen und manchmal verdienen die Beiden auch unseren Respekt. Hilde und Ildiko sind ein Team geworden!.

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  • Witziges und ehrliches Tagebuch mit kleinen Schwächen

    Hilde

    Becky_Bloomwood

    25. December 2017 um 14:27

    Angelockt durch das hübsche Cover - wirklich niedlich wie Ildikó von Kürthy und ihr Hund Hilde auf dem Bild strahlen - habe ich mich in die Leseprobe vertieft, die mich gleich begeistert hat. Obwohl mich die letzten Bücher der Autorin nicht so angesprochen haben, ging es mir hier als Hundebesitzerin gleich anders - ich wollte Hilde unbedingt lesen. Nachdem Ildikó von Kürthy in ihrem vorherigen Buch über das Mutterwerden und -sein geschrieben hat, geht es in "Hilde" nun um das "Frauchenwerden." Thematisch wohl passend, denn wie die Autorin ziemlich am Anfang schreibt: "das letzte Kind hat Fell". Ihr hündisches Tagebuch bestätigt diesen Satz auch mehr als einmal. Gewohnt locker, flockig und sehr ehrlich (nehme ich an) schreibt Ildikó von Kürthy über ihr Leben als frischgebackene Hundebesitzerin, ihre Freude mit dem Hund, aber auch über Ängste. Die Ehrlichkeit gefiel mir wirklich sehr, gerade dass die Autorin an den ersten Tagen/Wochen immer noch nicht sicher war, ob das mit dem Hundekauf eine gute Idee war, dass sie verzweifelt war, dass der Hund ins Haus macht oder Dinge zerkaut - so ist es eben! Wie im Buch irgendwann geschrieben steht, muss man sich erst aneinander gewöhnen. Ein fremdes Lebewesen kommt in ein Haus, in dem sich alle bis ins Innerstes kennen und lieben - da ist jeder Neuankömmling natürlich genau erstmal das: NEU! Frau von Kürthy hat das perfekt beschrieben. Ich konnte bis zum Ende des Buches sämtliche Gefühle nachvollziehen, wie langsam die Liebe zum Hund erwacht und immer mehr wird und sie Sachen macht, bei denen sie vorher gesagt hat, dass sie sowas nie machen würde - mehr als einmal wollte ich sagen "das habe ich ganz genau so gemacht/gesagt/gedacht." Hilde bietet auch viele hübsche Sätze, die sich als Zitat eignen: "Hunde können so viel mehr sein als nur Hunde. Sie sind Retter in der Not, sie machen die Einsamkeit erträglich, sie schenken Lebensmut und das Gefühl, für jemanden eine Bedeutung zu haben."Nicht so gefallen haben mir die ständigen Bezüge zu den Kindern und zum Muttersein. Ich verstehe die Verbindung, aber als "nur" Hundebesitzer haben mich die Kindergeschichten halt nicht besonders interessiert und das waren auch die Stellen, die ich nur überflogen habe. Vielleicht tauchen ja auch Szenen aus "Unter dem Herzen" auf, das ich nicht gelesen habe und worüber sich diejenigen freuen, die wirklich jedes Buch von Ildikó von Kürthy gelesen haben. Zudem bin ich mir manchmal nicht ganz sicher gewesen, ob die Erlebnisse in diesem als Tagebuch bezeichneten Roman wirklich real waren oder doch ausgedacht oder zumindest ausgeschmückt?Dennoch hat mir die Lektüre Freude gemacht und die Inhaltsangabe passt perfekt: "«Hilde» ist mein Tagebuch aus der seltsamen und wunderbaren Welt der Hundefreunde. Der Ratgeber einer Ratlosen. Ein ehrliches, lustiges und rührendes Buch für Zweibeiner, die ursprünglich auch nie so werden wollten wie all die anderen verrückten Hundebesitzer." Wem dieser Einblick zusagt, kann getrost zum Buch greifen. Menschen, die nicht so verrückt mit ihrem Hund umgehen, werden wohl weniger Gefallen daran finden. Aber wer dem Spruch "das letzte Kind hat Fell" zustimmt und tatsächlich Hund und Kind hat, der wird sich sicher auf vielen Seiten wiederfinden. Fazit: Ein witziges, ehrliches, auch mal wehmütiges und rührendes Buch für leicht verrückte Hundebesitzer, das mich aber leider nicht komplett überzeugt hat. Meine Wertung schwankt zwischen 3 und 4 Sternen.

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  • Das wahre Hundeleben

    Hilde

    hasirasi2

    17. December 2017 um 21:44

    „Erfüllte Träume sind letztendlich nichts anderes als Realität, und manche von ihnen sind im wahren Leben gar nicht gut aufgehoben.“ (S. 21) ... wird Ildikó von Kürthy ziemlich schnell klar, nachdem Hilde bei ihr eingezogen war – nicht etwa ihre geliebte (leider schon vor Jahren verstorbene) Tante, sondern der Mini-Golden-Doodle-Welpe. Seit ihr erster Hund aus Kindertagen überfahren worden war, sehnt sie sich nach der Liebe und dem Zusammengehörigkeitsgefühl von damals. Nur leider will sich das bei Hilde nicht einstellen. Sie braucht ewig um stubenrein zu werden, hat vor so ziemlich allem Angst und will partout nicht allein bleiben. So hatte sich das Ildikó nicht vorgestellt. Und ich kann sie verstehen – bei Buddy, unsrer im wahrsten Sinne des Wortes „wilden Mischung“, spielte ich die ersten 4 Jahre auch mehrfach mit dem Gedanken, ihn einfach im Wald zu lassen, wenn er wieder mal abgehauen war. Er kam zwar wieder, aber wenn wir Pech hatten eben erst nach 2 h ... Ildikó geht das Problem pragmatisch an. Sie besucht diverse Welpengruppen, verbringt „Hundstage“ auf Sylt, macht Unterordnungstraining, Dog-Dancing, Jederhund-Spaßrennen und den Hundekurs „Große Freiheit“; sie konsultiert verschieden Hundetrainertrainer und kommt sich im Seminar „Tierkommunikation“ vor wie im falschen Film – immer nach dem Motto: „Hunde halten ist wie Autofahren. Du musst es lernen, du musst es können, und du musst dich an die Regeln halten.“ (S. 192). Wobei wir ja schon aus ihren vorherigen Büchern wissen, dass sie nicht wirklich durch Selbstvertrauen und Konsequenz glänzt, aber im Laufe der Zeit entwickeln Hilde und sie sich ja weiter und irgendwann greifen auch die Trainings- bzw. Erziehungsmaßnahme. „Dein Hund zwingt dich zum besseren Leben. Es wäre nur schön, wenn Du dabei nicht vergessen würdest, dass er ein Hund ist.“ (S. 194)   Ildikó von Kürthy ist auch in diesem Buch gewohnt ehrlich und beschreibt das Leben mit Hund so, wie es wirklich ist: Dass man morgens um 4 im Schlafanzug im Garten steht, während der Hund sein Geschäft verrichtet (ich hab mich bei der Gelegenheit nicht nur einmal ausgesperrt), Silvester in der Abstellkammer verbringt, um den Böllern zu entgehen, sich mit anderen Hunde-Eltern wahlweise anlegt, in Konkurrenzkampf verfällt oder freundlich austauscht und die Kleidung immer praktischer und wetterfester wird – ich kann den Hype um die berühmte Gummistiefelmarke mit „H“ erst seit Buddy verstehen ;-). Fast immer macht sie das humorvoll, auch wenn sie sehr tiefsinnige und nachdenkliche Themen anspricht. Ergänzt wird das durch die wunderbaren und oft amüsanten Illustrationen von Nicole Iwanov.   Mein Fazit: Lustig, ehrlich, entwaffnend, entmystifizierend. Ein Muss für alle, die sich einen Hund zulegen wollen.

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