Ilija Trojanow Der entfesselte Globus

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Inhaltsangabe zu „Der entfesselte Globus“ von Ilija Trojanow

Ilija Trojanow, der Autor des Bestsellers ›Weltensammler‹, ist auf allen Kontinenten zu Hause, denn das Reisen ist für ihn im besten Fall ein Dauerzustand. ›Der entfesselte Globus‹ berichtet von seinen Erfahrungen, die er auf den verschiedenen Kontinenten gemacht hat und geht weit über die bloßen Beschreibungen der Schönheit von Landschaften oder der Fremdheit der Sitten anderer Kulturen hinaus. Trojanow erzählt, wie die Menschen leben: in dem nicht zur Ruhe kommenden Afrika, in den die westlichen Vorstellungen sprengenden Megacitys Indiens oder in anderen Ländern Asiens, die von Naturkatastrophen heimgesucht und von politischen Umwälzungen bedroht werden. Aber auch Bulgarien, das Land seiner Geburt, bereist Trojanow in seinen Texten. Er bleibt dabei immer neugierig, offen, kritisch und selbstkritisch und gibt den Blick auf Unbekanntes frei, um neues zu entdecken.

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    Der entfesselte Globus
    CelinaS

    CelinaS

    21. June 2016 um 21:38

    Ich finde es unglaublich schwer, für dieses Buch eine Rezension zu schreiben (und schiebe es schon seit ein paar Tagen vor mir her). Ich kann nicht wirklich in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch beschäftigt.Im Wesentlichen erzählt Ilija Trojanow Episoden aus seinem Leben (der gute Mann ist ganz schön herum gekommen in der Welt) bzw. lässt das ein oder anderem Mal eine andere Person erzählen. Mit diesen Anekdoten und Erfahrungen führt er dem Leser vor Augen, wie absurd die westliche Welt oft ist und spricht dabei sowohl hochaktuelle Themen an, als auch Dinge, die mir nie bewusst waren, bevor ich dieses Buch gelesen habe.Wenn ich an die Lektüre zurückdenke, so hat wohl eine Episode aus Südafrika bei mir am meisten Eindruck hinterlassen. Trojanow berichtet, wie sich ganz Südafrika über den Gewinn der Rugby-WM durch ein "weißes" Team freute, während vier Jahre später Weiße jubelten, als die "schwarze" Fußballmannschaft ein Spiel verlor. Vielleicht hat mich diese Geschichte so sehr beschäftigt, weil Rassismus auch in Deutschland zu einem immer präsenteren Thema wird und sie letztendlich auch aufzeigt, wie weit Rassismus gehen kann.Obwohl die Geschichten nicht "spannend" sind, wie man es von Krimis kennt, schafft Trojanow es, den Leser richtiggehend in das Geschehen zu ziehen. Er schreibt sehr anschaulich, sodass man die Personen, über die er berichtet, vor sich sehen kann. Ein lesenswertes Buch, das ich mir sehr zu Herzen genommen habe und das mich noch immer beschäftigt.

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