Skin - Das Lied der Kendra

von Ilka Tampke 
3,8 Sterne bei62 Bewertungen
Skin - Das Lied der Kendra
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (40):
not_your_candys avatar

weird, but in a good way

Kritisch (7):
TheReaderss avatar

Unausgearbeitete, oberflächliche Charaktere und eine schleppende Story. Schade um das Potenzial!

Alle 62 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Skin - Das Lied der Kendra"

So gewaltig wie Jean M. Auel, so magisch wie Marion Zimmer Bradley.
Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist: Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734161261
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:15.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne16
  • 4 Sterne24
  • 3 Sterne15
  • 2 Sterne6
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch hat mir allein schon vom Cover her gut gefallen und das Buch ist spannend und intressant geschrieben
    Ein spannend geschriebenes Buch dass einen kaum wieder los lässt

    Dieses Buch hat mich schon allein vom Titel und vom Cover in seinen Bann gezogen. Es ist eine interessant geschriebene Geschichte, die so nach und nach spannender wird. Wer gerne Romane wie die Albion / Avalon Saga von Marion Zimmer Bradley liest, sollte sich diesen Roman unbedingt mal anschauen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    N
    NeylaKuntavor 2 Jahren
    Leider gar nichts für mich.

    Fakten über das Buch:


    Verlag: Penhaligon
    Seitenzahl: 480
    ISBN:978-3-7645-3143-0
    Preis: 19,99€
    Lesezeitraum: 24/7/16 - 4/8/16





    Kurzbeschreibung:


    In Caer Cad bestimmt die Tierhaut ob du jemand bist. Denn für die Bewohner des Stammes bedeutet die Haut alles. Sie ist das Bindeglied zwischen der festen Welt und der Welt der Mütter, zu der nur die Gereisten Zugang haben. Ailia wird niemals auch nur die Chance erhalten eine Gereiste zu werden, und dass obwohl sie über viel Wissen verfügt. Denn Ailia ist eine Waise und ohne Haut. Sie hat demnach keine Rechte. Doch durch einen geheimnisvollen jungen Mann ändert sich alles für Ailia. Plötzlich scheint man ihre Haut zu kennen und sie soll zur stärksten Gereisten ausgebildet werden. Zur Kendra. Dies ist auch nötig wenn sie ihr Land vor den Römern beschützen und ihre große Liebe nicht verlieren will...



    Cover:


    Ich finde dass die Farbzusammenstellung des Covers sehr gut ist. Blau und Orange habe ich auch öfter zusammen gewählt und dadurch kommt das Symbol mit den drei Lachsen sehr gut zur Geltung. An sich passt dieses auch gut zur Geschichte, ich kann verstehen warum nicht nur ein Fisch darauf zu sehen ist - das wäre wahrscheinlich zu langweilig. Jedenfalls ist das Cover von Skin gut gewählt & ein echter Blickfang. (Sogar der Buchrücken ist nicht so langweilig, so dass ich kein schlechtes Gewissen dabei habe, es mit dem Rücken hinzustellen :) )




    Handlungsverlauf:


    Die Geschichte beginnt mit Ailias Aufnahme in der Küche der Stammeskönigin durch Kochmutter, welche schon viele Kriegerkinder aufgezogen hatte. Am Anfang war ich sehr skeptisch gegenüber Kochmutter, das legte sich aber schnell wieder als wir zum nächsten Abschnitt kommen; der großen Versammlung die alle sieben Jahre stattfindet und bei der ein Kind, welches in den letzten sieben Jahren geboren wurde, geopftert wird. So viel vorweg: Ailia überlebt.

    Nochmal sieben Jahre später geht dann die eigentliche Geschichte los.

    Hierbei muss ich aber bemerken, dass die Handlung für mich alles andere als spannend war und manchmal sehr...komisch. (Mild ausgedrückt.) Ungern möchte ich jetzt die Umstände beschreiben, wie es dazu kommt, dass ausgerechnet unsere hautlose Protagonistin zur Kendra ausgebildet werden soll, da ihr euch ja sonst das Buch sparen könnt.

    Allerdings möchte ich einige Sachen hervorheben, die demnach Spoiler enthalten, die mir augestoßen sind und mir einfach nicht gefallen haben. (Ich habe nicht wirklich viele Stellen die mir gefielen. :/ )
    Ailia ist während eines großen Teiles der Geschichte 14. Ich meine 14. Also, behaltet das bitte bei den nächsten Dingen im Hinterkopf.

    Am Beltaneabend legte sie sich schon zu ihrem ersten Mann, dass einfach so obwohl sie ihn scheinbar gar nicht persönlich mag, nur sein Aussehen eben. Danach verhält sie sich meiner Meinung nach auch nicht ihrem Alter entsprechend sondern wie eine Frau, die dies schon sehr oft gemacht hat, und nichts mehr dafür übrig hat. - Ich weiß ja, dass die Geschichte 43 v. Chr. spielt aber war die Zeit damals wirklich so? Wenn mir jemand genauere Infos geben kann: nur zu.

    Sie geht immer wieder in die Nähe des ihr verbotenen alten Waldes bis sie ihn schließlich betritt, natürlich wegen ihrer großen Liebe. Aber dass dafür fast ein Mann gestorben wäre, dem sie hätte Heilkräuter etc. bringen sollen, ist ihr dann auch wieder fast egal. Sie verhält sich naiv und das entspricht dann wieder ihrem Alter.

    Und dann kam die komischste Stelle von allen in diesem Buch, ich bezweifle auch je in einem anderen Buch etwas derart komisches gelesen zu haben; sie treibt es mit einem Fisch unter Wasser.

    Ja. Lasst es wirken. Ich weiß. - Ich glaube, ich muss dazu nichts mehr sagen.

    Dazu kommen später schließlich auch die Reisen ins Reich der Mütter. Ich habe keine wirkliche Ahnung wie ich diese beschreiben soll und es kam mir letztendlich nur vor, als hätte Ailia irgendwelche Drogen zu sich genommen und wäre dann ins Reich der Phantastik eingedrungen.

    Versteht mich nicht falsch, ich fande die Geschichte zunächst wirklich gut, habe an das Buch geglaubt aber am Ende wollte ich es einfach nur noch abbrechen und musste mich durchquälen. Und einige Dingen waren wirklich einfach vorhersehbar und haben mich nicht überrascht. Spannung war weg.
    Das Ende war aber sehr realistisch und für mich nachvollziehbar. Es war einfach echt und es hat mich überrascht, dass Ilka Tampke Ailias Geschichte so für uns hat enden lassen.




    Schreibstil, Charaktere, etc.:


    Der Schreibstil war am Anfang zunächst etwas Neues für mich dem ich nicht viel entgegenzusetzen hatte, außer dass er sich nicht so ganz flüssig hat lesen lassen. Später war er für mich nur noch anstrengend, streckend und ich musste mich zum weiterlesen zwingen. Wie will ich eine richtige Rezension schreiben, wenn ich nicht mal zu Ende gelesen habe?

    Bei Ailia ist es für mich wie bei dem Schreibstil: gefiel mir am Anfang ganz gut, mit ein paar Fehlern, hat dann aber nachgelassen und mich nur noch genervt. Ich hätte sie am liebsten manchmal angeschrien. Sie war dann teilweise nur noch anstrengend für mich.

    Taliesin war für mich dann auch nur ein Nebencharakter. Klar, er ist angeblich die große Liebe unserer Protagonistin aber wo ist denn bitte diese Liebe wenn sie einfach mit einem Anderen schläft? Die Liebe kam ebenso bei mir gar nicht an. Naja- jedenfalls war Taliesin sehr flach, wie allgemein viele Charaktere und ich konnte wirklich zu keinem von ihnen eine Bindung aufbauen.

    Ruther war wahrscheinlich der cleverste von allen, denn er hat erkannt, dass die Römer eine Bedrohung waren, hat sich mit ihnen verbündet und sogar einen Friedenspakt ausgehandelt, damit niemand sterben muss und alle ihrem Leben wie gehabt nachgehen können. Ailia wollte er ebenfalls nur beschützen.
    Ich mochte ihn nicht wirklich, sein Verhalten gefiel mir manchmal nicht aber er hat immerhin mal nachgedacht und über den Tellerrand hinaus geblickt.



    Fazit:


    Skin von Ilka Tampke kann von Glück reden, dass es von mir 1,5-2 Sterne bekommen hat. ( 0 wäre ja zu wenig. ) Vieles ist mir gehörig gegen den Strich gegangen, die Charaktere waren flach, die Geschichte war komisch und mühselig zu lesen und zum Schluss musste ich mich immer wieder durch den Jungel der Ungereimheiten kämpfen. Doch dieser Kampf war es einfach nicht wert.




    Anmerkungen:


    Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Jessiica44s avatar
    Jessiica44vor 2 Jahren
    Das Lied der Kendra - Ilka Tampke

    Vorab möchte ich schon mal sagen das ich dieses Cover so übertrieben schön finde! Die Farben leuchten richtig kräftig und das Gesamtbild gefällt mir einfach mega gut. Ehrlich gesagt muss ich auch sagen, dass das Cover einer der Gründe war wieso ich dieses Buch lesen wollte. Leider fand ich das Buch nicht so toll wie das Cover...es war richtig zäh zu lesen und ich bin gar nicht gut in die Story reingekommen. Nach und nach bin ich zwar besser damit klargekommen aber das hat sich zum Schluss hin dann auch wieder geändert und ich kam gar nicht mehr klar. Ich konnte einfach nicht deuten in welche Richtung die Story gehen würde und ein paar Szenen fand ich auch extrem merkwürdig...ich meine wer hat schon mit einem Fisch Sex ?! Aber auf den Inhalt will ich eigentlich gar nicht so genau eingehen. Das Buch war einfach nicht mein Fall und es hat mich total in eine Leseflaute gedrängt, man muss aber dazu sagen das es auch nicht so mein standard Buchtyp war.

    Kommentieren0
    66
    Teilen
    VeWes avatar
    VeWevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Insgesamt sind Zeit und Ort gut gewählt, die dezenten phantastischen Elemente fallen kaum auf, die Charaktere und das Leben sind authentisch
    Für Erstlingswerk gut

    "Das Lied der Kendra" ist in die historische Fantasy einzuordnen; historische Realität ist mit wenigen phantastischen Elementen angereichert worden. Tampke hat hervorragend das Leben im Britanien des ersten Jahrhunderts recherchiert und es verstanden, es dreidimensional wiederzugeben. Ailia wird als Kind gezeigt und mit ihr das Leben und Wirken der Menschen, die sie umgeben. Als sie ins Alter kommt, in dem jede Mutter das Haut-Lied für ihr Kind singt, ist sie allein und es zeichnen sich nicht nur die Rituale der Stämme, sondern auch Ailias zukünftiges Leben ab. Die Hintergrundgeschichte rund um die Haut (die einem Tier zugeordnet wird) nimmt im Fortlauf zu starke Züge an, es wirkt beinahe aufdringlich, wie die Gesellschaft um dieses winzige Detail aufgebaut wird. Denn nicht nur die erste, sondern auch jede folgende Generation ohne Haut wird ausgegrenzt und am Rand der Siedlung in eine Art Slum gesteckt, nicht wert, zwischen den angesehenen Bürgern zu weilen.
    Ailia nun führt ein gutes Leben, mit einem Dach über dem Kopf, genug zu essen und trotz des Verbotes mit einer gewissen Ausbildung in Kräuterkunde und Heilung. Sie darf sogar der Königin aufwarten und bekommt so einige wichtige Gespräch mit. Sie wirkt sympathisch und freundlich, was dann jedoch durch einen herben Bruch zerstört wird. Eine nur wenige Jahre ältere Frau kommt zu ihr und erbittet Nahrung und Obdach. Obwohl Ailia keinen Grund dazu hat, vertreibt sie die geschundene Frau und beschert dieser immer wieder Schwierigkeiten, wenn sie auf sie trifft. Während es ihr selbst gut geht, auch als sie bereits auf die Probe gestellt wird, muss die andere im Slum vegetieren. Das macht Ailia so unsympathisch, dass es einiges Stehvermögen braucht, die Geschichte zu beenden. Die Motivation hinter ihrer Handlung wird bis zum Ende nicht geklärt. Wieso hilft sie den einen (angesehenen?) Leuten und vertreibt diese eine, zumal sie auch noch sehr gemein zu ihr ist? Ruther kann Ailia nicht als Frau erwählen, denn sie besitzt keine Haut, will sie jedoch als Geliebte mit sich nehmen. Ailias Herz gehört jedoch schon Talisien, den sie nur am Fluss treffen kann, in dessen Nähe sich auch der verbotene Wald befindet. Obwohl sie dort nicht hineingehen darf, bricht sie diese Regel und hat dort ein eher verstörend-seltsames Erlebnis. Dieses ergibt vermutlich erst in der Fortsetzung Sinn, wenn überhaupt. Die Beziehung zu den beiden Männern ist leider ebenfalls eher durchwachsen, es wirkt, als versuche sie sich die besten Stücke herauszupicken und die Gefühle, die sie angeblich empfindet, gehen dabei ziemlich unter. Am Ende werden einzelne Handlungsfäden geschickt zusammengesponnen, wenn sie auch teilweise zu schnell ablaufen. Leider ergibt Ailias frühere unmotivierte Handlung hier noch weniger Sinn. Es gibt schließlich noch einige Ausblicke auf die Zukunft, ohne dass die größeren Sachen geklärt wären. Insgesamt sind Zeit und Ort gut gewählt, die dezenten phantastischen Elemente fallen kaum auf, die Charaktere und das Leben sind authentisch dargestellt. Letztendlich fehlt jedoch der letzte Funke, wenn "Skin" jedoch auch für ein Erstlingswerk sehr gut gelungen ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MoonlightBNs avatar
    MoonlightBNvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch war definitiv anders als ich es erwartet hatte, aber es konnte mich auf seine Art trotzdem überzeugen.
    Skin - Das Lied der Kendra

    Klappentext:


    Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …Quelle:  Penhaligon


    Meine Meinung:


    Das Cover hat mich aufgrund des Covers sofort angesprochen und ich war Feuer und Flamme für die Geschichte. Ich habe einiges erwartet und auch einiges bekommen, allerdings war es dann doch sehr anders als erwartet irgendwie. 

    Es geht um die  Protagonistin Ailia, die ohne Tierhaut von der Kochmutter des Stammes Caer Cad gefunden wurde, somit also keinem Stamm zugehört, da jedes Kind eine Tierhaut „in die Wiege gelegt bekommt“. Ailia ist eine Außenseiterin in ihrem Dorf, ein Mädchen, das sich verständlicherweise einsam fühlt auf dieser Welt. 
    Ich fand  ihren Charakter sehr interessant, und war gespannt wie sie sich entwickelt und was mit ihr geschehen wird. Ich konnte ihre Handlungen größtenteils auch wirklich gut nachvollziehen, auch wenn ich tatsächlich erst mal mit ihr warm werden musste, als ich versucht habe in die Geschichte einzusteigen. Ailia hat sich teilweise wirklich sehr reif für ihr Alter verhalten, manchmal allerdings ist sie aus dieser Art ausgebrochen und war plötzlich total kindisch. An sich nicht unbedingt negativ, aber es ist in diesem Fall manchmal (wirklich eher selten) echt nervig gewesen. =) 

    Kochmutter ist für Ailia tatsächlich eine Art Mutter, ihr Verhältnis kam mir allerdings am Anfang etwas seltsam vor und ihre Art wirkt oftmals etwas schroff. Aber sie hatte Ailia als einzige so akzeptiert wie sie war und deshalb hatte sie  von Anfang an Symapthiepunkte bei mir sammeln können. 

    Dann gibt es da noch  Talisien, der Ailias Hilfe benötigt. Zwischen den beiden entsteht  ein Band, das mich allerdings nicht so wirklich überzeugen konnte und ich nahm es halt einfach hin. Mir fehlten allerdings diese „Mitgefühle“, da ich mich immer gerne mit den Pärchen in Büchern freue und mit ihnen leide. Das kam hier leider nicht so ganz rüber und ich blieb der Situation gegenüber zwar offen, aber… joa. Mehr auch nicht. =) 
    Trotzdem ist Talisien ein guter Charakter, ich fand es spannend mehr über ihn zu erfahren u nd ich mochte seine Art die meiste Zeit auch sehr. 

    Insgesamt fand ich  die Charaktervielfalt wirklich sehr gelungen und ich mochte die verschiedenen Züge der Personen. Teilweise hatte ich ein paar kleine Problemchen mit bestimmten Verhaltensweisen, aber die sind tatsächlich begründet und ich kann sie hier nicht wirklich bemängeln. Das hatte eher etwas mit der Story an sich zu tun.
    Denn:  Diese Geschichte war total anders, als ich es erwartet hatte. Ich habe  mit vielen und starken Fantasyelementen gerechnet, aber die kamen eher weniger vor, bzw. schienen mir gar nicht so abwegig. Und nein, ich glaube nicht an Gestaltwandler und andere Welten, aber  dieses Buch spielt (und das hat mich seeeehr überrascht) 43 n. Chr., die Charaktere kamen mir deshalb auch so wahnsinnig befremdlich vor und der mystische Aspekt passte in die Geschichte, ohne dass ich die ganze Zeit das Wort „Fantasy“ vor Augen hatte.Da im Nachwort auch einiges zur Zeit in der die Handlung stattfindet steht und ich die Tatsache an sich klasse finde, was die Autorin hier geschrieben hat, kann und will ich das Buch nicht schlecht bewerten, denn es hat mir für das was es war echt gut gefallen. Nur habe ich einfach gar nicht damit gerechnet. =)
    Der  Schreibstil war (vielleicht auch deshalb?) besonders  am Anfang nicht so meins. Mir kam alles sehr schwer vor, schleppend und einfach nicht so fließend. Aber ich habe mich ziemlich schnell dran gewöhnt und konnte das Buch dann doch noch gut genießen. =)

    Fazit:


    Das Buch war definitiv anders als ich es erwartet hatte, aber es konnte mich auf seine Art trotzdem überzeugen.
    (eher knappe) 4 von 5 Pfotenherzen von mir

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Kendas avatar
    Kendavor 2 Jahren
    Rundum gelungen

    Erster Satz:
    „Ich war noch keinen Tag alt, als Kochmutter mich auf der Schwelle zur Küche der Stammeskönigin fand.“


    „Skin. Das Lied der Kendra“ ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte ist aus Ailias Sicht erzählt, sie ist mitreißend und emotional. Mich konnte „Skin. Das Lied der Kendra“ sehr schnell einfangen und hat mich auch sehr gut hindurch getragen. Die Gestaltung des jeweiligen Kapitelbeginn mit den Fischen und auch mit den Worten sind sehr stimmig.

    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Mir gefiel Ailia sehr gut und gehört zu meinen Lieblingen. Ich finde es sehr bemerkenswert das sie sich als andersartige nicht unterkriegen lässt und ihren Wissensdurst finde ich faszinierend. Auch die Entwicklung die Ailia durchmacht ins besondere wie sie mit Ihrer Bestimmung umgeht ist sehr überzeugend. Ailias Handlungen und Reaktionen finde ich für sie sehr stimmig und logisch.

    Die Szenen sind sehr beeindruckend beschrieben. Ich konnte mir die Geschehnisse sehr gut vorstellen und hatte das Gefühl ich bin dabei. „Skin. Das Lied der Kendra“ ist sehr emotional und besonders im letzten drittel hat mich die Geschichte mehrfach sehr berührt. Meine Lieblingsszene, bzw. die Szene die mich sehr berührt hat ist die als Ailia und Heka in dem Raum feststecken und Ailia etwas erfährt.

    Die Geschichte konnte mich schnell einfangen und mich schnell überzeugen. Etwas schade fand ich das der Anfang doch sehr ausführlich beschrieben wurde und fast etwas langsam voran ging und es zum Ende alles sehr schnell ging. Ich hätte mir hier noch etwas mehr gewünscht. Als das Ende kam war ich traurig das es schon vorbei ist und vor allem so schnell.

    Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es bildet einen schönen Abschluss zu der gelungenen Geschichte und die Fische finden sich bei jedem Kapitelbeginn wieder was sehr stimmig ist.


    MEIN FAZIT:
    „Skin. Das Lied der Kendra“ ist eine rundum gelungene Fantasie-Geschichte. Mit tollen Charakteren und beeindruckenden Szenen. Am Ende ging es mir fast etwas zu schnell aber ich bin auch sehr traurig das es vorbei ist. Als Gesamtpaket finde ich „Skin. Das Lied der Kendra“ rundum gelungenen und kann es sehr empfehlen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Books-have-a-souls avatar
    Books-have-a-soulvor 2 Jahren
    Fantasy-Roman der besonderen Art!

    Ich muss gestehen, dass mir das Buch vor allem wegen des wunderschönen Covers aufgefallen ist. Der Klappentext und auch die unterschiedlichen Rezensionen haben mich zwar ein wenig verunsichert, aber da ich mir immer gerne selbst eine eigene Meinung bilde, musste ich es einfach selbst lesen!

    Der Schreibstil hat mir sofort gefallen. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und bildhaft, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Ailia konnte ich sofort gut leiden, was die Kochmutter anbelangt, war ich mir zunächst allerdings unsicher.

    Im Laufe der Handlung treten immer wieder Fragen auf, was genau es mit der Haut auf sich hat und darauf hätte vielleicht noch etwas besser eingegangen werden können. Auch die ein oder andere Stelle im Buch, fand ich etwas fragwürdig und sogar unpassend.
    Die Grundidee allerdings finde ich sehr speziell in einer positiven Art und die Mischung von Fantasy mit einem Stück Geschichte ist der Autorin sehr schön gelungen.

    Es waren viele Wendungen dabei, die mich überrascht und schockiert haben. Das Ende hat mich sogar etwas sprachlos zurückgelassen und ich hoffe wirklich sehr darauf, dass es noch einen zweiten Band geben wird! Klar könnte man es so stehen lassen, aber es gibt meiner Meinung nach noch so viele ungeklärte Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte.

    Fazit: Ein besonderer Fantasy-Roman, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat und vor Spannung ist die Zeit geradezu verflogen. 

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    N
    NeylaKuntavor 2 Jahren
    Ich weiß nicht...

    Rezension vollständig mit Bildern etc hier: https://neylakunta.wordpress.com/2016/08/08/rezension-skin-das-lied-der-kendra-ilka-tampke/

    Fakten über das Buch:


    Verlag: Penhaligon

    Seitenzahl: 480

    ISBN:978-3-7645-3143-0

    Preis: 19,99€

    Lesezeitraum: 24/7/16 – 4/8/16




    Kurzbeschreibung:


    In Caer Cad bestimmt die Tierhaut ob du jemand bist. Denn für die
    Bewohner des Stammes bedeutet die Haut alles. Sie ist das Bindeglied
    zwischen der festen Welt und der Welt der Mütter, zu der nur die
    Gereisten Zugang haben. Ailia wird niemals auch nur die Chance erhalten
    eine Gereiste zu werden, und dass obwohl sie über viel Wissen verfügt.
    Denn Ailia ist eine Waise und ohne Haut. Sie hat demnach keine Rechte.
    Doch durch einen geheimnisvollen jungen Mann ändert sich alles für
    Ailia. Plötzlich scheint man ihre Haut zu kennen und sie soll zur
    stärksten Gereisten ausgebildet werden. Zur Kendra. Dies ist auch nötig
    wenn sie ihr Land vor den Römern beschützen und ihre große Liebe nicht
    verlieren will…



    Cover:


    Ich finde dass die Farbzusammenstellung des Covers
    sehr gut ist. Blau und Orange habe ich auch öfter zusammen gewählt und
    dadurch kommt das Symbol mit den drei Lachsen sehr gut zur Geltung. An
    sich passt dieses auch gut zur Geschichte, ich kann verstehen warum
    nicht nur ein Fisch darauf zu sehen ist – das wäre wahrscheinlich zu
    langweilig. Jedenfalls ist das Cover von Skin gut gewählt & ein
    echter Blickfang. (Sogar der Buchrücken ist nicht so langweilig, so dass ich kein schlechtes Gewissen dabei habe, es mit dem Rücken hinzustellen )




    Handlungsverlauf:


    Die Geschichte beginnt mit Ailias Aufnahme in der Küche der
    Stammeskönigin durch Kochmutter, welche schon viele Kriegerkinder
    aufgezogen hatte. Am Anfang war ich sehr skeptisch gegenüber Kochmutter,
    das legte sich aber schnell wieder als wir zum nächsten Abschnitt
    kommen; der großen Versammlung die alle sieben Jahre stattfindet und bei
    der ein Kind, welches in den letzten sieben Jahren geboren wurde, geopftert wird. So viel vorweg: Ailia überlebt.


    Nochmal sieben Jahre später geht dann die eigentliche Geschichte los.


    Hierbei muss ich aber bemerken, dass die Handlung für mich alles
    andere als spannend war und manchmal sehr…komisch. (Mild ausgedrückt.)
    Ungern möchte ich jetzt die Umstände beschreiben, wie es dazu kommt,
    dass ausgerechnet unsere hautlose Protagonistin zur Kendra ausgebildet
    werden soll, da ihr euch ja sonst das Buch sparen könnt.


    Allerdings möchte ich einige Sachen hervorheben, die demnach Spoiler
    enthalten, die mir augestoßen sind und mir einfach nicht gefallen
    haben. (Ich habe nicht wirklich viele Stellen die mir gefielen. )

    Ailia ist während eines großen Teiles der Geschichte 14. Ich meine 14. Also, behaltet das bitte bei den nächsten Dingen im Hinterkopf.


    Am Beltaneabend legte sie sich schon zu ihrem ersten Mann, dass
    einfach so obwohl sie ihn scheinbar gar nicht persönlich mag, nur sein
    Aussehen eben. Danach verhält sie sich meiner Meinung nach auch nicht
    ihrem Alter entsprechend sondern wie eine Frau, die dies schon sehr oft
    gemacht hat, und nichts mehr dafür übrig hat. – Ich weiß ja, dass die
    Geschichte 43 v. Chr. spielt aber war die Zeit damals wirklich so? Wenn
    mir jemand genauere Infos geben kann: nur zu.


    Sie geht immer wieder in die Nähe des ihr verbotenen alten Waldes bis sie ihn schließlich betritt, natürlich wegen ihrer großen
    Liebe. Aber dass dafür fast ein Mann gestorben wäre, dem sie hätte
    Heilkräuter etc. bringen sollen, ist ihr dann auch wieder fast egal. Sie
    verhält sich naiv und das entspricht dann wieder ihrem Alter.


    Und dann kam die komischste Stelle von allen in diesem Buch, ich
    bezweifle auch je in einem anderen Buch etwas derart komisches gelesen
    zu haben; sie treibt es mit einem Fisch unter Wasser.


    Ja. Lasst es wirken. Ich weiß. – Ich glaube, ich muss dazu nichts mehr sagen.


    Dazu kommen später schließlich auch die Reisen ins Reich der Mütter.
    Ich habe keine wirkliche Ahnung wie ich diese beschreiben soll und es
    kam mir letztendlich nur vor, als hätte Ailia irgendwelche Drogen zu
    sich genommen und wäre dann ins Reich der Phantastik eingedrungen.


    Versteht mich nicht falsch, ich fande die Geschichte zunächst
    wirklich gut, habe an das Buch geglaubt aber am Ende wollte ich es
    einfach nur noch abbrechen und musste mich durchquälen. Und einige
    Dingen waren wirklich einfach vorhersehbar und haben mich nicht
    überrascht. Spannung war weg.

    Das Ende war aber sehr realistisch und für mich nachvollziehbar. Es war einfach echt und es hat mich überrascht, dass Ilka Tampke Ailias Geschichte so für uns hat enden lassen.




    Schreibstil, Charaktere, etc.:


    Der Schreibstil war am Anfang zunächst etwas Neues für mich dem ich
    nicht viel entgegenzusetzen hatte, außer dass er sich nicht so ganz
    flüssig hat lesen lassen. Später war er für mich nur noch anstrengend,
    streckend und ich musste mich zum weiterlesen zwingen. Wie will ich eine
    richtige Rezension schreiben, wenn ich nicht mal zu Ende gelesen habe?


    Bei Ailia ist es für mich wie bei dem Schreibstil:
    gefiel mir am Anfang ganz gut, mit ein paar Fehlern, hat dann aber
    nachgelassen und mich nur noch genervt. Ich hätte sie am liebsten
    manchmal angeschrien. Sie war dann teilweise nur noch anstrengend für
    mich.


    Taliesin war für mich dann auch nur ein
    Nebencharakter. Klar, er ist angeblich die große Liebe unserer
    Protagonistin aber wo ist denn bitte diese Liebe wenn sie einfach mit
    einem Anderen schläft? Die Liebe kam ebenso bei mir gar nicht an. Naja-
    jedenfalls war Taliesin sehr flach, wie allgemein viele Charaktere und
    ich konnte wirklich zu keinem von ihnen eine Bindung aufbauen.


    Ruther war wahrscheinlich der cleverste von allen,
    denn er hat erkannt, dass die Römer eine Bedrohung waren, hat sich mit
    ihnen verbündet und sogar einen Friedenspakt ausgehandelt, damit niemand
    sterben muss und alle ihrem Leben wie gehabt nachgehen können. Ailia
    wollte er ebenfalls nur beschützen.

    Ich mochte ihn nicht wirklich, sein Verhalten gefiel mir manchmal nicht
    aber er hat immerhin mal nachgedacht und über den Tellerrand hinaus
    geblickt.



    Fazit:


    Skin von Ilka Tampke kann von Glück reden, dass es von mir 1,5-2 Sterne
    bekommen hat. ( 0 wäre ja zu wenig. ) Vieles ist mir gehörig gegen den
    Strich gegangen, die Charaktere waren flach, die Geschichte war komisch
    und mühselig zu lesen und zum Schluss musste ich mich immer wieder durch
    den Jungel der Ungereimheiten kämpfen. Doch dieser Kampf war es einfach
    nicht wert.




    Anmerkungen:


    Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber. (Read-to-Review Basis.)


    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Kersts avatar
    Kerstvor 2 Jahren
    Skin - Das Lied der Kendra



    Ich feinde das Cover den Hammer. Es wirkt als wäre man unter Wasser, die Spiegelungen und der Lichteinfall sind gut dargestellt. Das Medallion der Fische finde ich auch gelungen, wobei sich die Gestaltung des Covers erst nach dem Lesen des Buches erschließt.

    Der Klappentext verröt schon ziemlich viel von der Grundidee der Geschichte, dadurch wird die Spannung ein bisschen vermindert.  Ansonsten hat er mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht, da es eine Idee, die Haut, zeigte die ich so noch nicht kannte und unter der ich mir nicht vorstellen konnte. 

    Ailia, ist ein Waisenkind, dass von einer Frau namens "Kochmutter" aufgezogen wird. Dadurch das sie keine Haut hat ist sie eine "Ausgestoßene" bzw. darf einige Privilegien nicht in Anspruch nehmen, die die anderen mit einer Haut dürfen. Sie ist ein mutiger Mensch und will auch sehr viel wissen. Sie verlässt sich zwar oft auf ihre Intuition, aber oft hängt sie auch sehr in diesen Denkweisen des Stammes fest.
    Taliesin, konnte ich nicht richtig einschätzen. Er lebt in der Welt der Mütter und ist dennoch ein Mensch aus Fleisch und Blut. Nur mit spezieller Hilfe könnte er zurück in die reale Welt gelangen. Seinen Charakter konnte ich nicht wirklich greifen, er wirkte zwar willensstark aber auch wieder charakterschwach, je nach Situation. 
    Ruther, ist Ailias erster Partner. Sie teilen sehr oft das Bett miteinander, obwohl Ailia noch so jung ist. Doch durch die andere Kultur und Rituale die beschrieben werden, scheint dies dort normal zu sein. Ich mochte ihn nicht, da er seinen eigenen Glauben versteckt und sich ganz den römischen  Gedanken hingibt und auch alle von seiner Meinung überzeugen will.

    Im Großen und Ganzen kam ich mit dem Schreibstil gut zurecht. Doch einige Formulierungen haben mir Schwierigkeiten bereitet. Und auch die Sprache ist an einigen Stellen schwierig zu verstehen, da sie sehr in Metaphern schreibt und auch eher auf "alt".

    Die Geschichte an sich gefiel mir gut. Nur wurde mir bis zum Ende des Buches nicht klar was die Haut zu Bedeuten hat. Allgemein blieb mir die Spiritualität dieser Welt ein Rätsel. Auch Ailias Handlungen waren oft verwirrend. Und auch viele andere Personen hatten komische Charakterzüge an sich, die sie sehr unsympathisch machten. Ebenso unklar war mir bis zum Ende wann genau und wo die Geschichte nun genau spielt, da sich einfach viele Elemente verschiedener Zeiten und Glaubensrichtungen überschnitten. Ich kann dem Buch leider nur 3/5 Punkte geben, da es eben viele Ungereimtheiten hatte und ich manchmal einfach nicht weiterkam in der Geschichte.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Prettytigers avatar
    Prettytigervor 2 Jahren
    Skin - Das Lied der Kendra von Ilka Tampke

    Inhalt:

    Für die Menschen in Caer Cad symbolisiert ihr Haut-Totem die Verbindung zu Ihrem Land, ihren Vorfahren und ihrem Glauben. Ohne eine Haut, die stets von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird, bleiben den Menschen als Hautlose viele Privilegien verwehrt. Ailia ist eine von ihnen. Doch Ailia ist eine Kämpferin und als die Mütter, die Gottheiten ihres Stammes, sie zu sich rufen, erkennt sie ihren Bestimmung.

    Obwohl sie ohne Haut ist, soll Ailia zur Kendra werden, der obersten Hüterin des Glaubens. Ihr Weg ist beschwerlich, doch die Liebe zu Taliesin gibt die Kraft. Er ist selbst in der Welt der Mütter gefangen und setzt seine ganze Hoffnung in Ailia. Doch nicht jeder im Dorf ist von Ailias Berufung überzeugt. Es gibt Spannungen innerhalb der Gemeinschaft, doch es ist die Aufgabe der Kendra, das Volk zu einen. Besonders jetzt, da die römische Armee in Britannien eingefallen ist und nach dem fruchtbaren Land der Stammesleute giert. Nur Ailia kann ihre Leute bewahren. Wird sie den richtigen Weg rechtzeitig erkennen?

    Mein Eindruck:

    Wie einige von euch vor ein paar Wochen bei „Gemeinsam Lesen“ mitbekommen haben, hat mir Ilka Tampkes Geschichte nicht von Anfang an gut gefallen. Denn der Schreibstil der Autorin ist ungewohnt und etwas weit vom eigentlichen Geschehen entfernt. Obwohl die Hauptprotagonisten Ailia als Ich-Erzählerin fungiert, scheint es doch so, als würde sie ihre Erlebnisse aus der Ferne betrachten statt selbst dabei zu sein. Im Verlauf des Buches hat es mich dann nicht mehr gestört, aber durch diese Art der Erzählung fiel es mir doch ziemlich schwer, wirkliche Nähe zu den Charakteren aufzubauen und Emotionen werden nicht unbedingt mittransportiert. 

    Dadurch sind mir die meisten der Personen im Buch doch etwas zu blass geblieben und ich konnte nicht hundertprozentig mit ihnen mitfiebern. Irgendwie waren die Protagonisten für mich bis zum Ende nicht richtig griffig. Auch Taliesin, der für Ailia schon nach kurzer Zeit zum Mittelpunkt ihres Lebens wird, war mir nach der Lektüre noch ziemlich fremd, obwohl auch er als Charakter durchaus gute Ansatzpunkte gezeigt hat. Aber abgesehen von dem etwas distanzierten Erzählstil der Autoren hat mich die Geschichte dennoch auf ihre eigene Art und Weise fesseln können. 

    Ilka Tampke entführt ihrer Leser in eine Zeit, in der das Leben der Menschen noch nicht von technischem Fortschritt geprägt war. Sie beleuchtet das Stammesleben in Britannien in den ersten Jahren nach Christi Geburt. Die Menschen leben unter dem Totem ihrer Haut. Sie bestimmt, wo ihr Platz im Stamm ist, gibt ihnen Rückhalt und Kraft. Ailia hat ihre Haut niemals erfahren und muss als Hautlose am Rande der Gesellschaft leben. Nur die Güte ihres Stammesoberhauptes Fraid sorgt dafür, dass Ailia im Dorf noch willkommen ist. Und obwohl Fraid ihre schützende Hand über Ailia hält, sind die Menschen ihr dennoch nicht wohlgesonnen. 

    Ailia entwickelt einen starken Charakter, um sich vor den Schmähungen ihrer eigenen Leute zu wappnen. Sie setzt ihren Kopf durch und bricht so ziemlich jedes Gesetz, dass das Leben des Stammes zusammenhält. Dabei bringt sie nicht nur sich selbst, sondern auch Kochmutter und ihre Ziehschwestern immer wieder in Gefahr. Dieser etwas egoistische Wesenszug an Ailia hat mich während der gesamten Lektüre leider immer wieder gestört.
    Obwohl ich also einige Startschwierigkeiten hatte, so ist es der Autorin doch gelungen, mich von ihrer Geschichte zu überzeugen. Es ist wirklich schwer zu beschreiben, da das Buch doch einige Schwachpunkte hat. Aber letzen Endes hat mir dieser außergewöhnliche Ausflug doch gut gefallen! Ein ungewöhnlicher Schreibstil, doch wer bereit ist, sich damit zu arrangieren, wird mit einer interessanten Geschichte in originellem historischen Setting belohnt werden.

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    dieDoreens avatar

    ************ Das Buch des Monats Mai- Gewinnspiel ****************

    Ich habe im Mai tatsächlich 10 Bücher gelesen und viele Highlights dabei gehabt.
    Einen richtigen Flop gab es eigentlich nicht.

    Ihr habt jetzt wieder die Chance euren Favoriten aus meinen im Mai gelesenen Bücher zu wählen und dieses zu gewinnen.

    Zur Auswahl stehen:

    --> "Schöne Mädchen brennen nicht" 
    --> "Der Fluch der Spindel"
    --> "Skin- Das Lied der Kendra" 
    --> "Monday Club- Der zweite Verrat" 
    --> "Gefährten des Mondes" von Fiona Schwarz
    --> "Witch Hunter" 
    --> "Sternenwald" 
    --> "Mein bester letzter Sommer" 
    --> "These Broken Stars" 
    --> "For Good- Über die Liebe und das Leben" 

    Wie landet ihr im Lostopf?

    Folgt einfach dem Link und lest euch dort die Teilnahmebedingungen durch: 


    http://bucheckle.blogspot.de/2016/05/das-buch-des-monats-mai-2016.html


    Der Gewinner wird in einem separaten Beitrag auf dem Blog und der zugehörigen FB Seite bekannt gegeben

    Zur Buchverlosung
    himmelsschlosss avatar
    Hallo ihr Lieben,

    da ich seit einiger Zeit einen eigenen Blog habe und schon viel Unterstützung von euch erhalten habe, möchte ich euch eine kleine Freude machen! 

    Ich möchte gerne von einen von euch das Buch  "Skin - Das Lied der Kendra" schenken, es ist noch komplett ungelesen, da ich es geschenkt bekommen habe, es aber schon als Ebook zur Zeit lese. 

    Teilnahmebedingungen sind:

    - Ein Kommentar auf meinem Blog schreiben und die dazugehörige Frage beantworten: Was ist euch besonders wichtig bei einem Blog?

    Ob ihr Mitglied/Follower auf meiner Seite werdet ist euch überlassen, da ich euch nicht "zwingen" möchte, aber ich würde mich natürlich riesig freuen! 

    Ausgelost wird am 11.06.2016 und der/die Gewinner/in wird auf meinem Blog bekannt gegeben!

    Viel Glück! 



    www.gedanken-vielfalt.blogspot.de
    Zur Buchverlosung

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks