Ilkka Remes Blutglocke

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Inhaltsangabe zu „Blutglocke“ von Ilkka Remes

In Finnland wird in einem Wald die Leiche des deutschen Innenministers aufgefunden, nackt und auffallend weiß: In dem toten Körper ist kein Tropfen Blut mehr. Kommissarin Johanna Vahtera gerät auf die Spur von Rem Granow, Sohn eines russischen Mafiabosses, der ebenso scharfsinnig wie eiskalt vorgeht. Es genügt ihm nicht, das kriminelle Imperium seines Vaters weiterzuführen. Rem will Macht über einen kompletten Staat – über Deutschland. Mit einem wahnwitzigen Plan beschwört er eine nationale Krise herauf. Zugang zurhöchsten politischen Ebene ermöglicht ihm der deutsche Umweltminister, den ein Geheimnis aus früheren Zeiten an Rem bindet.

Ein gut recherchierter Politthriller mit Hauptaugenmerk "Biologische Kampfstoffe"

— Arun
Arun

Einfach nur spannend.

— haberland86
haberland86

Was passiert, wenn Politik und Macht die Kontrolle verlieren? Ein Skandinavien Thriller auf deutschem Boden!

— Floh
Floh

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    Blutglocke
    Zroyas_Papiergefluester

    Zroyas_Papiergefluester

    08. January 2015 um 21:18

    In “Blutglocke” rächt sich der Sohn eines Mafiabosses mithilfe eines Biowaffenanschlags für den Tod seiner Mutter an der deutschen Regierung. Wunderbar  verwoben wechseln sich die einzelnen Handlungsstränge ab und erzählen die Ereignisse aus Sicht der einzelnen Beteiligten. So kommen die Handlanger des Mafiabosssohns, die ermittelnde Kommissarin, ein deutscher Minister, der zuerst nicht so recht ins Bild passen mag, und zahlreiche andere Personen zur Sprache. Stück für Stück, wie ein minimalistisches Puzzle setzt sich die Geschichte zusammen und gipfelt schließlich in einem gefährlichen Finale mit eindeutigem Aha-Effekt. Vom Entstehen des tödlichen Plans einer Massenvernichtungswaffe, über die Beschaffung der benötigten Einzelteile, die blutigen Beweggründe der Beteiligten bis zur schlussendlichen Aufklärung durch die engagierte, mutige Kommissarin Vahtera – die Story war kein bisschen langweilig, ich habe das Buch quasi eingeatmet. Wer mein Blog kennt, weiß, dass ich ein ziemliches Angstkaninchen bin und mich daher meist an Thriller und Krimis nicht so recht heran traue. Aber was soll ich sagen – hier war es genau die richtige Mischung: Geheimnisse, Mord, Politik, Polizeiermittlungen – da passten die einzelnen Morde hervorragend und waren wunderbare Gruselhighlights. Obwohl die einzelnen Charaktere (wahrscheinlich aufgrund ihrer Anzahl) meist eher blass blieben, passte doch alles hervorragend zusammen. Alles in allem gibt es eine absolute Lese-Empfehlung von mir!

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  • Ein Skandinavien Thriller auf Deutschen Areal! Top Recherche, Spannung pur, politische Macht!

    Blutglocke
    Floh

    Floh

    20. January 2014 um 03:39

    Autor Ikka Remes beweist in diesem Thriller Mut, da er sein Werk "Blutglocke" auf deutschem Grund und Boden darstellt. Als Skandinavier keine leichte Aufgabe. Der Plot hat Züge eines Polit-Thrillers und stellt daher hohe Erwartungen an die Umsetzung auf deutsche Gefilde. Wird er diesen Erwartungen gerecht? Auf welchem Niveau wird er seinen Thriller präsentieren?  Inhalt: "Während eines EU-Gipfels in Finnland wird der deutsche Innenminister ermordet. In einem Wald findet man seine Leiche, nackt und auffallend weiß: jemand hat ihr das gesamte Blut abgezapft. Kommissarin Johanna Vahtera kommt auf die Spur von Rem Granow, dem Sohn eines russischen Mafiabosses. Dieser will Macht über einen echten Staat. Und er will den Tod seiner Mutter rächen. Auf eine ganz besondere Weise ..." Zum Schreibstil: Der Autor hält den Leser fort weg auf höchster Spannung, es gibt kaum Momente, wo es etwas abflaut. Dieser Umstand verleitet den Leser natürlich zum Weiterlesen und fesselt ihn an das Buch.  Remes bedient sich mehrerer dicker Handlungsstränge, die er über mehrere Tage wachsen lässt. Er bietet dem Leser dazu noch viele Puzzleteile, die er samt Plot zu einem Ganzen zusammenfügt und vernetzt. Die Handlung ist lebendig inszeniert und man kann nur hoffen, dass es wirklich nur eine politische Inszenierung ist... Der Leser ist so gefesselt, entsetzt, mitgenommen und schockiert, und will nur noch eines: hinter die politischen Machenschaften blicken und den Fall auflösen. Ein echtes Bon Bon ist der schonungslose skandinavische Schreibstil. Hier erlebt man einen skandinavien Thriller auf deutschem Grund mit hervorragender Recherche.  Die Kapitel sind nicht allzu lang, das Schriftbild sehr angenehm und der flüssige Schreibstil des Autors lässt das Buch trotz der heftigen Thematik und Hintergrundwissen leicht lesbar werden. Schauplätze: Dem Autor Remes gelingt es, die Handlungsorte absolut authentisch und lebendig wirken zu lassen. Er beschreibt die Begebenheiten sehr bildhaft und auch hier spürt der Leser an ausgesuchten Stellen die politische Bitterkeit und die Grausamkeit. Gerade die Umstände des makabren Regimes nehmen den Leser stark mit. Der Leser hat nicht die Wahl sich in das Geschehen mitnehmen zu lassen, nein, hier wird er mitgenommen! Charaktere: Remes hat bereits Werke veröffentlicht, und auch in diesem Buch agieren einige Charaktere, die man aus den vorherigen Romanen bereits kennt. Als Remes-Neuling fällt einem dieser Umstand nicht auf. Man muss seine anderen Veröffentlichungen nicht kennen, um die Protagonisten zu ordnen und zu identifizieren. Die Hauptprotagonistin Johanna Vattera wird auch in diesem Buch authentisch und lebhaft dargestellt. Ihre besondere Art verleiht dem Thriller eine besondere Würze.  Gerade auch die politisch bezogenen Protagonisten sind durch Ikka Remes gut gewählt und bilden unter anderem das funktionierende Kernstück des Buches.  5 Sterne schon allein für die Auswahl der Protagonisten und Nebenrollen. Gut abgestimmt und präsentiert. Man darf hoffen, diese nicht im realen Leben an gewissen Positionen zu erleben... Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich sehe nun nach dem Lesen doch vieles ganz anders. Dieses Buch bewegt, keine Frage. Dieses Buch schockiert, auch keine Frage. Der Leser spürt die Angst, spürt die bizzare Vorgehensweise der Politik, spürt die Gier, Korruption und Bitterkeit. Das ist die Grundlage für einen erstklassigen Thriller!!! Ikka Remes erfüllt die hohen Erwartungen und bringt die Handlungsstränge und Puzzleteile zusammen. Viel Talent und Können waren hier von Nöten. 5 Sterne für die erstklassige Recherche und die Hintergründe.  Einen Stern lasse ich abziehen, da mir einige Organisationen, Umstände und Umschreibungen zu speziell und technisch vorkamen. Hier fällt es dem unwissenden Leser schwer, die ganzen Zusammenhänge und Inhalte nachzuvollziehen. Hier werden Fragen aufgeworfen, die unbeantwortet bleiben und für den Plot nicht arg von Belang sind.  Ansonsten ein abgerundeter Thriller mit größter Unterhaltung und Spannung! Der Autor: "Ilkka Remes (* 13. Dezember 1962 in Luumäki in Südkarelien), mit bürgerlichem Namen Petri Pykälä, ist ein finnischer Autor. Er schreibt bisher schwerpunktmäßig Kriminalromane beziehungsweise Thriller und hat seit 1997 jährlich ein Buch veröffentlicht. Seit 2003 sind darüber hinaus von ihm drei Romane für Jugendliche erschienen. In seiner Heimat Finnland zählt er zu den populärsten zeitgenössischen Autoren. Sieben seiner Romane sind bisher in einer deutschsprachigen Übersetzung erschienen." Zum Cover: Das Cover ist absolut stimmig und rundet das Buch gekonnt ab. Es gibt den Vorgeschmack auf einen Thriller. Es zieht die Blicke auf sich und macht neugierig auf den Inhalt.  Fazit: Dieses Buch erfüllt viel Potential, es beweist Können, Spannung, Schock und Talent des skandinavischen Autors Ikka Remes. Dieses Buch hat lediglich eine kleine Schwäche, die es für mich nicht zum 5 Sterne Thriller schafft. Das Buch hat mir absoluten Nervenkitzel geboten, es gibt von mir natürlich eine absolute Leseempfehlung mit 4 verdienten Sternen!

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  • Rezension zu "Blutglocke" von Ilkka Remes

    Blutglocke
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    15. February 2013 um 11:33

    Der deutsche Innenminister wird in Finnland ermordet und blutleer zurückgelassen. Es ist ein Racheakt, hinter dem der junge, kalt berechnende russische Mafiaboss Rem Granow steckt. Die Bluttat ist aber nur eine persönliche Spitze im Rahmen seines wahnsinnigen Plans, sich Deutschland de facto zu unterwerfen. Die Zutaten dafür sind drei mysteriöse Ladungen, unterwegs nach Deutschland und geeignet für einen Biowaffenanschlag, ein pragmatischer Machtpolitiker, den Granow in der Hand hat, besondere Kenntnisse der Medienlandschaft und natürlich die üblichen Verdächtigen: Mord, Diebstahl, Erpressung und Co. Für Ilkka Remes’ Verhältnisse ist Blutglocke eine Routinearbeit: ein komplexer Plot, ausführliche Recherchen und ein beängstigend realistisches Schreckensszenario sind die Basis aller seiner Bücher. Seine besten Arbeiten – Das Erbe des Bösen, Das Hiroshima-Tor, Ewige Nacht – entwickeln auf diesem Fundament zudem einen unwiderstehlichen Sog und einen durchgängigen Hochspannungsbogen. Blutglocke kann diesbezüglich nicht ganz mithalten – der Text ist dafür zu brüchig, der Plot im Detail zu verschachtelt. In Zahlen heißt das: Der Thriller zählt nicht zu den besten zehn Prozent, sondern lediglich zum besten Drittel der einschlägigen Neuerscheinungen.

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  • Rezension zu "Blutglocke" von Ilkka Remes

    Blutglocke
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. July 2012 um 14:05

    Machtübernahme im Land „Kommissarin Johanna Vahtera saß im Zahnarztstuhl und hörte auf das Wimmern des Bohrers. Sie blinzelte mit ihren tränenden Auge. Sie spürte, wie ihr die Wimperntusche über die Wangen lief. Trotzdem sah sie dem Zahnarzt, der aussah wie Tom Cruise, direkt in die Augen“. Die bereits aus dem Vorgängerbuch bekannte Kommissarin zeigt schon in dieser Szene, dass sie vom Wesen her grundsätzlich nicht bereit ist, klein beizugeben und den Gefahren lieber ins Auge sieht, als sich abzuwenden. Eine Eigenschaft, die sie in dem vor ihr liegenden Mix aus Mafiageschäften, Schmuggelbanden, Gewalt, Mord und einer großangelegten Verschwörung durchaus brauchen wird. Granow heißt der Mann, der noch eine Rechnung mit den deutschen Behörden offen hat. Jene Polizei, jener Staat, dessen Außenminister er verantwortlich macht für den Tod seiner Frau im Rahmen eines Schusswechsels. Aber auch sein Sohn Rem wird sich in diese Rache einmischen, anders, als es dem Vater lieb sein wird. Als Sohn eines Mafia Bosses hat Rem Granow genügend Einblick in kriminelle Machenschaften erhalten, um seinen ganz eigenen Plan minutiös umzusetzen. Ein Plan, bei dem sein Vater in seinen Augen keine Rolle mehr spielen wird. Die Entführung des Sohnes des deutschen Außenministers in Finnland und die Ermoderdung des Ministers durch Granow Senior ist hier nur ein erster Schritt. In den Augen des Sohnes zu wenig. Das ganze Land soll spüren, was es heißt, wenn Rem Granow seine Mutter rächt. Nichts weniger als die Macht in Deutschland will er übernehmen und zieht dafür alle Register moderner Medienarbeit und politischer Intrigen. Rem nutzt für diesen Plan vorhandenes Hintergrundmaterial über deutsche Politiker und die Suggestionskraft der Medien, um alles für seinen perfiden Rachefeldzug in Gang zu setzen. Ilkka Remes gelingt es durchaus durch seine plastische Sprache, seine durchaus auch sperrigen Protagonisten und seine breiten Erläuterungen, dieses doch unglaubwürdig wirkende Szenario mit Leben zu füllen. Soweit zumindest, das der Leser den Rahmen akzeptiert und die eigentliche Handlung der Katz und Maus Jagd durch die Kommissarin durchaus mit Genuss und anregender Spannung verfolgt. Eine Katz und Maus Jagd, an der allerdings viele Personen mehr noch an so einigen Orten beteiligt sind. So viele, dass dem Leser schon hier und da droht, den Überblick zu verlieren und er ebenso einige Längen hinzunehmen hat. Nebenstränge der Handlung, die nicht wesentlich sind und deren Fehlen man nicht vermisst hätte. Was durch das sprachliche Geschick und die klare Sprache Remes einigermaßen wettgemacht wird. Immer vorausgesetzt, man nimmt als Leser die doch hanebüchene Geschichte der „Übernahme Deutschlands“ als gegeben hin. Trotz doch einiger Wirrungen, einiger Längen und einer wenig realistisch anmutenden „Verbrechensidee“ lässt Ilkka Remes seine Geschichte durchaus mit Tempo und viel Wissen über Medienmacht, Massenpanik und Intrigen voran laufen, getragen von der durchaus „tragfähigen“ Protagonistin Johanne Vahtera, ihrer Verbissenheit in den Ermittlungen und einem ebenso durchaus realistisch und gefährlich gestaltetem „Gegenspieler“. Sprachlich und im Aufbau bietet Remes so gute und solide Thrillerkost.

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  • Rezension zu "Blutglocke" von Ilkka Remes

    Blutglocke
    nelloroso

    nelloroso

    11. February 2009 um 19:06

    Das war nichts für mich. Die"Geisseln" von Remes ist eine Klasse besser. Die Story pläddert so vor sich hin, nur blasse Charaktere und das Ende fand ich richtig schwach.
    Bei vielen Abschnitten hatte ich sogar das Gefühl, die sind nur da, um ne gewisse Seitenanzahl hinzubekommen. Bei einigen Charakteren hat ich das selbe Gefühl.
    Die Idee und der Anfang (20 Seiten) sind ok, aber der Rest...........

  • Rezension zu "Blutglocke" von Ilkka Remes

    Blutglocke
    Wurmli

    Wurmli

    30. December 2008 um 01:40

    Nach einem etwas zähen Anfang steigert sich die Spannung unaufhörlich, und zum Schluss hin ist sie so atemberaubend, dass ich über die Zeilen geradezu drübergaloppiert bin. Ein Hammer-Thriller.

  • Rezension zu "Blutglocke" von Ilkka Remes

    Blutglocke
    stpaula

    stpaula

    30. January 2008 um 19:14

    Bewegend, beeindrucken, schockierend und ehrlich beängstigend. Ein Finne schreibt über eine Staatskrise in Deutschland, ausgelöst durch Biowaffen - kann das gutgehen? Es kann, und es geht! Ich habe es verschlungen, auch wenn das Ende ein bissel konstruiert daher kommt, gibt es keinen Abzug, dafür ist der gesamte Plot einfach zu gut. Allerdings sehe ich die Nachrichten seither mit gemischten Gefühlen...

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