Ilona Einwohlt , Martina Badstuber Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 6 Rezensionen
(5)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten“ von Ilona Einwohlt

Alicia brennt darauf, ein weiteres Tagebuch ihrer verschwundenen Mutter zu lesen. Doch dafür gibt es eine Bedingung: Sie muss ihren ersten Kuss erlebt haben! So ein Mist, dass Alicia sich gar nicht für Küssen und Verliebtsein interessiert. Und überhaupt: Ab wann zählt ein Kuss denn als Kuss? Doch als die Zwillinge Tim und Tom auftauchen, geraten ihre Gefühle wider Willen ganz durcheinander. Und dann steht auch noch Roselottes ältester Sohn Philip vor der Tür …

Spannendes Mädchenbuch, das durch seine Charaktere überzeugt. Geheimnisse, Tagebücher und Jungs, sowie das Thema küssen - was will man mehr?

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

Hier findet sich gleichzeitig was von Krimi und Lovestory, es ist frisch und gleichzeitig nicht schmucklos geschrieben.

— CoCo_79
CoCo_79

Flottes Buch für Mädchen

— KatalinMaerz
KatalinMaerz

Stöbern in Kinderbücher

Drachenstarke Abenteuergeschichten

Ein unterhaltsames Buch, zum schmunzeln und nachdenken

Chris_86

Penny Pepper auf Klassenfahrt

Einfach super!!! Ich bin ein mega Penny Fan...meine Lieblings Kinderbuch Reihe ...und meine Tochter hat alle Bücher und 2 CDs😍 "schwärm"

SunnyCassiopeia

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Henry Smart als Agent zwischen Nornen, Götter und Helden, witzig, actiongeladen, pfiffig und spannend bis zur letzten Seite

isabellepf

Miraculous - Die geheime Superheldin

Ein tolles Abenteuer für alle Fans der Serie und die, die es noch werden wollen.

NickyMohini

Die Zauberschneiderei (1). Leni und der Wunderfaden

Ein Wunderschönes Buch für Nähbegeisterte!

Diana182

Nickel und Horn

Eine nette Geschichte, deren Charaktere jedoch ausbaufähig sind

pantaubooks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Küssen? Verlieben?

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    Blume28

    Blume28

    21. June 2015 um 12:08

    Inhalt: Alicia brennt darauf, ein weiteres Tagebuch ihrer verschwundenen Mutter zu lesen. Doch dafür gibt es eine Bedingung: Sie muss ihren ersten Kuss erlebt haben! So ein Mist, dass Alicia sich gar nicht für Küssen und Verliebt sein interessiert. Und überhaupt: Ab wann zählt ein Kuss denn als Kuss? Doch als die Zwillinge Tim und Tom auftauchen, geraten ihre Gefühle wider Willen ganz durcheinander. Und dann steht auch noch Roselottes ältester Sohn Philip vor der Tür … Infos: Alicia- Wer zuerst küsst, küsst am besten !!! wurde von Ilona Einwohlt geschieben und ist am 1. Juli.2014 beim Arena Verlag erschienen. Das Buch hat 160 Seiten und ist das 2 Buch von 3 Bücher die schon erschienen sind. Meinung: Seit dem ersten Buch bin ich ein großer Fan von Alicia und ihrem Leben. Wie beim ersten Buch kommt man auch ohne Vorkenntnis leicht in das Buch und kann kaum aufhören zulesen. Beim Lesen hatte ich ein sehr schönes Kopfkino von Alicia und ich freue mich schon auf ihr nächstes Abenteuer :)   ♥♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥ Herzchen :)

    Mehr
  • Leserunde zu "Alicia - Wer zuerst küsst, küsst am besten" von Ilona Einwohlt

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Liebe alle, dies hier ist genau das Richtige für Mütter und Töchter. Töchter, die "pausenlos von diesen Augen träumen" und Mütter, die sich gerne an ihren ersten Kuss erinnern. Denn Alicia will eigentlich vom Küssen noch gar nichts wissen, MUSS aber, und bei den Zwillingen Tim und Tom spürt sie doch die Brausebläschen im Bauch. Bitte bewerbt euch für diese Mädchen-Leserunde (ab 11 Jahren) bis kommenden Sonntag, 19.10., mit der Antwort auf die Frage: Verliebt: Bei Alicia fühlt es sich an wie Brausebläschen oder Vanilleeis im Bauch. Wie würdet ihr das Gefühl beschreiben? Wir freuen uns auf die Runde! Liebe Grüße Ilona & Daniela (Arena)   PS: Nachtrag: "Wer zuerst küsst, küsst am besten" ist die zweite Alicia-Geschichte nach "Alicia. Unverhofft nervt oft". Man kann den zweiten Band ohne Kenntnis des ersten verstehen.  

    Mehr
    • 108
  • Eine „bunte Familie“, viele Geheimnisse und alte Tagebücher...

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    10. January 2015 um 14:14

    Frau ist so jung, wie frau sich fühlt! Und noch immer steckt in mir ein wenig das Mädchen, das ich einst war und ich habe mir durch meine Erinnerungen ein Stück weit meine Kindheit bewahrt. Was sich anfangs als humorvolles Mädchenbuch präsentierte, entpuppte sich letztendlich auch als ein Buch mit Tiefgang, das oft nachdenklich stimmte. Das Cover: Das Auffälligste an diesem Buchcover dürfte der Name ALICIA sein - auf mich wirken die Buchstaben so, als wären sie aus verschieden gemusterten Stoffen ausgeschnitten. Aber die gesamte Gestaltung erinnert an das Cover des ersten Bandes, so dass es einen Wiedererkennungswert gibt. Die Person der Alicia wirkt von der Darstellung her zwar etwas steif, aber besitzt einen eigenen Charme, dadurch, dass sie aussieht, als wäre sie geradewegs einer Kinderzeichnung entsprungen. Ansonsten hat das Cover einen rosa gemusterten Hintergrund, der das Buch dennoch nicht allzu kindlich wirken lässt, dazu kleine Erdbeeren, Schmetterlinge und Herzen. Natürlich haben auch Tim und Tom ihren Platz bekommen – in einer „Gedankenblase“. Einige weitere Details, wie ein Cocktail (der spielt im Buch eine Rolle), sowie einige eingefügte Muster (z.B. ein Streifen mit einem Blumen- oder Sternmuster, das sich über den Buchrücken fortsetzt), lassen das Buch sehr farbenfroh erscheinen, jedoch nicht quietschbunt und auch nicht überladen. Der Buchtitel befindet sich in einem absichtlich schiefen Stern, eine bunte Wimpelkette befindet sich am oberen Buchrand - alles wirkt sehr mädchenhaft und passt perfekt zur Zielgruppe. Kurz gesagt ist dieses matt gehaltene Cover ein echter Hingucker, und als Klappenbroschur sowieso eine meiner bevorzugten Buchformen. Auf der vorderen Innenklappe befindet sich ein kurzer Leseausschnitt aus dem Buch, auf der hinteren Innenklappe entdeckt man das Porträt der Autorin. Auf der Rückseite findet man leider nur den Klappentext. Schade, dass hier der freie Platz nicht dafür genutzt wurde, das Cover des ersten Bandes abzubilden. Ebenso vermisse ich den Hinweis darauf, dass es sich um die Fortsetzung handelt – wünschenswert wäre ein kurzer Hinweis gewesen, in der Art von: Die lange erwartete Fortsetzung von ALICIA – UNVERHOFFT NERVT OFT!!! Leider hat es der Verlag versäumt, das erste Buch der Serie im Anhang vorzustellen – ich denke, in der nächsten Auflage wird dies korrigiert werden. Die Handlung: Alicia ist ein ganz normales 13jähriges Mädchen, doch das Leben, das sie führt ist dafür um so aufregender. Alicias Vater Leonard ist mit ihrer ehemaligen Mathelehrerin Rosa zusammen, nachdem Alicias Mutter die Familie vor Jahren verlassen Hat. Nun betreibt die Familie gemeinsam in ihrem Zuhause, einem alten Bahnhof, ein Hostel. Während ihre Altersgenossinnen bereits Freunde haben, oder sich für Jungs interessieren, ist dieses Thema für Alicia noch in weiter Ferne. Doch genau das entwickelt sich für das Mädchen zu einem Problem, denn um ein weiteres Tagebuch ihrer verschwundenen Mutter Gloria lesen zu dürfen, muss sie erst einen Jungen küssen. Das ist die Bedingung, und für Alicia zugleich ein Problem. Muss man sich erst verlieben, um einen richtigen Kuss zu bekommen, und ab wann ist ein Kuss überhaupt ein Kuss? Doch dann tauchen plötzlich die beiden Zwillingsbrüder Tim und Tom auf, und in Alicias Bauch macht sich ein Kribbeln breit, als hätte sie zuviel Brausepulver gegessen – vor allem immer dann, wenn sie in die grünen Augen mit den goldenen Sternchen blickt... Meine Meinung: Bei ALICIA – WER ZUERST KÜSST, KÜSST AM BESTEN!!! Handelt es sich zwar um den zweiten Band einer Serie, aber man kann dieses Buch problemlos auch dann lesen, wenn man den ersten Band ALICIA – UNVERHOFFT NERVT OFT!!! nicht kennt, so sollte das eigentlich auch bei einem guten Buch der Fall sein. Hier wurden die Informationen zu der Familiensituation in die Handlung eingebaut, jedoch ohne all zu weit auszuholen, denn zuviele Wiederholungen würde vermutlich diejenigen Leser stören, die bereits das erste Buch gelesen haben. Ich mochte Alicia sehr, auch deshalb, weil sie ihren eigenen Weg geht, ohne sich unter Druck setzen zu lassen, und das zu tun, was andere von ihr erwarten. So liest sie nicht wie gleichaltrige Freundinnen Mädchenzeitschriften und küsst auch keine Jungs, nur weil andere meinen, es wäre nun mit 13 Jahren Zeit dafür. Anfangs war ich etwas erschüttert, dass Gloria, Alicias Mutter, die Familie verlassen hatte – für mich einfach unvorstellbar. Doch nachdem ich die Hintergründe kannte, siegte doch eher die Neugier, denn Gloria hatte keine niedrigen Beweggründe, sondern sah sich dazu gezwungen, um ihre kleine Familie zu schützen. Eigentlich ganz schön traurig, und man hofft natürlich als Leser, dass das Mädchen schon bald wieder Kontakt zu ihrer Mutter hat. Alicia lebt mit ihrem Vater Leonard, ihrer Oma Lisa, sowie mit Rosa,der neuen Freundin ihres Vaters, und deren Kindern unter einem Dach. Die „heile Welt“ aus den Kinderbüchern meiner Jugend wurde inzwischen teilweise verdrängt von Patchwork-Familien, Alleinerziehenden,..., was ich aber vollkommen in Ordnung finde, denn nicht immer leben Kinder in einer klassischen Familie, die aus Mutter, Vater, Kind (oder Kindern) besteht. Im Fall von Alicias Familie handelt es sich genau genommen nicht einmal um eine Patchworkfamilie, denn Rosa und Alicias Vater sind nicht verheiratet. Die Autorin ging sogar noch einen Schritt weiter, indem eines von Rosas Kindern sogar ein Adoptivkind ist – schön, dass auch dies einmal thematisiert wird, denn selbst bei uns auf dem Lande gibt es, wenn auch eher selten, adoptierte Kinder. Alicia ist zwar keine Romantikerin, und doch träumt sie plötzlich von Augen, die sie verzaubern, hat Schmetterlinge im Bauch, wenn sie an einen bestimmten Jungen denkt. Doch auch wenn Rosa sie gerne hat und sie sehr freundlich behandelt, versucht Alicia Abstand zu ihr zu bewahren – mütterliche Zuneigung ist sie einfach nicht gewohnt. Roselotte Froboese, genannt Rosa, ist eine ehemalige Mathelehrerin von Alicia. Klar, dass Alicia alles andere als begeistert ist, als Rosa bei ihnen im alten Bahnhof einzieht. So sehr sich Rosa auch um die Tochter ihres Freundes bemüht, Alicia verhält sich ihr gegenüber recht distanziert. Ich vermute, sie will Rosa nicht als „Stiefmutter“ akzeptieren, weil ihr das wie ein Verrat an ihrer eigenen Mutter vorkäme. Und durch Rosa sinkt die Chance, dass aus ihren Eltern irgendwann wieder ein Paar werden könnte. Aber Rosa fühlt sich wohl und findet in ihren neuen Aufgaben Bestätigung. Schön fand ich, dass Rosa nicht versucht, in die Mutterrolle zu schlüpfen, sondern eher eine mütterliche Freundin für Alicia sein möchte. Lynn ist Rosas Tochter, und sie kann mitunter ganz schön zickig sein. Sie ist eben so ganz anders als Alicia, ist ein Jahr älter und sie hat bereits einen Freund. Blöd nur, dass sich nun ausgerechnet die beiden so unterschiedlichen Mädchen ein Zimmer teilen müssen. Doch glücklicherweise fliegt Lynn in den Ferien zu ihrem Vater Fritz nach Mallorca – zu ihrer und zu Alicias Freude. Doch meistens kommt es ja anders, als man denkt. Yaris ist acht Jahre alt und Rosas Adoptivsohn. Sie hat ihn, als er ein noch ein Baby war, zusammen mit ihrem Exmann adoptiert. Yaris ist ein aufgewecktes Kerlchen von acht Jahren, der seiner Mutter mit seiner „grenzenlosen Hyperaktivität“ so manches abverlangt und ihr auch mitunter etwas auf die Nerven geht – also ein ganz normaler Lausejunge. Bibi ist die allerbeste Freundin von Alicia. Die beiden Mädchen halten zusammen wie Pech und Schwefel. Auch wenn Bibi nun einen Freund hat, verbindet die Mädchen noch immer eine innige Freundschaft. Daniel, der Nachbarsjunge und zugleich Alicias Kumpel, ist mit Bibi zusammen. Schade, dass er nun nicht mehr so viel Zeit mit Alicia verbringt, aber eben auch verständlich. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, ob Alicia vielleicht doch mehr für Daniel empfindet, als „nur“ Freundschaft. Daniel lebt mit seinem Opa und der verwitweten Mutter Lydia zusammen. Daniels Opa und Alicias Oma sind wie Hund und Katze und streiten sich oft. Doch dann hat Opa Georg eines Tages einen verhängnisvollen Unfall. Tim und Tom fand ich recht unreif, die beiden haben jede Menge Blödsinn im Kopf und schrecken nicht einmal davor zurück, mit den Herzen der Mädchen zu spielen – es ist doch so witzig und bequem, sich die Freundinnen zu teilen. So recht verstand ich auch nicht, was Alicia ausgerechnet an diesen Jungs so sehr gefiel. Doch wo die Liebe hinfällt... Silke ist die Mutter der Zwillinge. Doch wenn sie auftaucht, bedeutet das vor allem eins: Jede Menge Ärger! Silke ist die Witwe von Rosas Bruder und die Habgier in Person. Mir war sie nicht nur sehr unsympathisch, sondern auch sehr suspekt. Eines Tages taucht Philipp, der älteste Sohn von Rosa, im Hostel auf. Alicia kannte den 16jährigen Philipp bislang noch nicht, scheint aber doch von ihm fasziniert zu sein. Er wirkte auf mich fast so, als wäre er ein erwachsener Mann – ein krasser Unterschied zu Tim und Tom. Anfangs mochte ich Philipp nicht besonders, doch dann lernte ich seine Art zunehmend zu schätzen. Oma Lisa ist die Mutter von Leonard, Alicias Vater. Eine liebevolle und mustergültige Oma ist sie nicht gerade, doch Rosa scheint auf sie einen positiven Einfluss zu haben. Überhaupt darf Rosa sogar die Küche benutzen, obwohl diese eigentlich Oma Lisas Revier ist. Und manchmal wirkt Oma nun viel offener, vertraut ihrer Enkelin eines Tages sogar ein streng gehütetes Geheimnis an. Nur wenn Alicia etwas über ihre Mutter Gloria erfahren möchte, nimmt Oma es mit der Wahrheit nicht so genau, sondern erfindet Versionen darüber, wie und weshalb Gloria verschwand. Alicia erhält die Tagebücher, die ihre Mutter einst geschrieben hat. Doch diese werden ihr nicht komplett überreicht, sondern nur jeweils ein Buch. Klar, dass Alicia es nicht erwarten kann, das nächste Buch zu erhalten. Um ihre Mutter ranken sich viele Geschichten und von ihrer Oma und ihrem Vater erfährt Alicia nicht das, was sie über ihre Mutter wissen möchte. Und durch das Lesen der Tagebücher fühlt Alicia sich ihrer vermissten Mutter nahe. Zur Sprache kamen im Buch viele Themen, die Mädchen in Alicias Alter beschäftigen, bzw. sie betreffen. Sei es die Pubertät mit den „Frauenthemen“, oder das Thema Alkohol (als fruchtiges Getränk getarnt und daher sehr gefährlich) oder auch das unumgängliche Thema Jungs. Aber auch das Thema Alzheimer kommt zur Sprache, denn leider kommt es dadurch, dass die Menschen immer älter werden, immer öfter vor, dass Großeltern von Demenz betroffen sind. Selbst gleichgeschlechtliche Beziehungen werden angesprochen (auf kindgerechte, einfühlsame Art und Weise) – heutzutage ist das ja glücklicherweise kein Tabu mehr – zumindest sollte es das nicht sein. Überhaupt scheint jeder im Buch seine kleinen, oder auch größeren Geheimnisse zu haben – Langeweile kommt beim Lesen jedenfalls keine auf. Sehr gut gefallen hat mir die Gestaltung des Buches. Zwischen den Kapiteln befinden sich kurze Statements zum Thema Küssen. Als Überschrift steht über diesen kurzen Aussagen immer: Wen küsst du,...? (Natürlich mit dem jeweiligen Namen.) Manche Statements waren eher witzig, andere hingegen so richtig traurig. Und Rosas Bericht war sehr gefühlvoll und ging mir beim Lesen ganz besonders zu Herzen, denn hier erfuhr man viel über Rosas Gefühlswelt, angefangen beim verhassten Beruf, sowie der Erfüllung, die sie nun in ihrer Tätigkeit im Hostel findet, und auch über die innige Beziehung zu ihrem verstorbenen Bruder. Und Amal, die aus einem anderen Kulturkreis stammt, küsst immer nur brav ihre Freunde und Verwandte. Besonders authentisch wirken diese kurzen Berichte (die Länge beträgt in etwa eine Buchseite) dadurch, dass jeder Befragte eine eigene Handschrift verpasst bekam. Und das meine ich nicht nur bezogen auf den Erzählstil, sondern auch auf die verwendete Schriftart, die stets wie handgeschrieben wirkt. Unterteilt ist das Buch mit seinen etwa 168 Seiten in zwölf Kapitel, was sehr angenehm zu lesen ist. Ebenso gefielen mir die Illustrationen, die beispielsweise zu Beginn eines jeden Kapitels auftauchten. Und sie passten zudem sehr gut zu den Überschriften der Kapitel, so befindet sich neben der Überschrift „Erdbeerwochen“ ein Glas mit Erdbeermarmelade, sowie ein paar Erdbeeren, zu „Abgesoffen“ gibt es die Abbildung eines Cocktails mit viel Deko. Illona Einwohlt, eine erfolgreiche Kinderbuch- und Jugendbuch-Autorin, hat eine aufregende und außergewöhnliche Familiengeschichte in eine feinfühlig erzählte Handlung verpackt. Aus Sicht von Alicia erhält man Einblick in deren Leben, das sie ohne ihre Mutter führen muss. Demnächst erscheint der letzte Band der Serie – es wird noch einiges passieren, da bin ich mir sicher. Fazit: ALICIA – WER ZUERST KÜSST, KÜSST AM BESTEN!!! ist zwar der zweite Band der Serie, hat mir aber dennoch einen problemlosen Einstieg ins Geschehen ermöglicht. Die Idee mit den Tagebüchern gefiel mir sehr gut und man merkt, wie sehr Alicia eine Mutter fehlt. Doch auch Geheimnisse kamen ans Tageslicht, die bislang im Verborgenen geblieben waren. Gespannt warte ich auf den nächsten und zugleich letzten Band, denn noch ist da einiges, das im Dunkeln liegt. Von mir erhält dieses Buch, das voller Geheimnissen steckt und Themen behandelt, die Mädchen beschäftigen, eine absolute Lese-Empfehlung, und damit 5 Sterne.

    Mehr
  • Alicia

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    02. December 2014 um 21:31

    Kurzbeschreibung Alicia brennt darauf, ein weiteres Tagebuch ihrer verschwundenen Mutter zu lesen. Doch dafür gibt es eine Bedingung: Sie muss ihren ersten Kuss erlebt haben! So ein Mist, dass Alicia sich gar nicht für Küssen und Verliebtsein interessiert. Und überhaupt: Ab wann zählt ein Kuss denn als Kuss? Doch als die Zwillinge Tim und Tom auftauchen, geraten ihre Gefühle wider Willen ganz durcheinander. Und dann steht auch noch Roselottes ältester Sohn Philip vor der Tür … Meine Meinung; Dieses ist ein besonderes Jugendbuch das seinen eigenen Charme hat und jeden Leser von 9-99 in seinen Bann zieht. Alicia ein ganz normales Mädchen mit ganz normal Jugendproblemen, Jungs, erste Liebe, Gefühlschaos, Enttäuschungen und der erst Kuss. Wäre da nicht noch das Familiäre Durcheinander. Der Leser erfährt viel von Alicia und ihrer Familie und ist live dabei (dieses Gefühl vermittelt jedenfalls die Autorin durch ihren flüssigen sehr impulsiven und einfühlsamen Lesestil). Ein innerer Film läuft vor dem Auge des Lesers ab, man fühlt sich aufgehoben in dem Buch und findet Trost in ihm. Es wird denn jüngeren Lesern auch auf sehr süsse Art erklärt was für Küsse es gibt. Sehr gut fand ich das verschiedene Leben stille angesprochen werden und auch in der Patchworkfamilie eine Rolle spielen und dies ist sehr wichtig für das Verständnis in der Gesellschaft. Dies ist der Autorin auf wunderschöne,einfühlsame Art gelungen.

    Mehr
  • Süßer Mädchenroman:)

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    Kikibook

    Kikibook

    25. November 2014 um 20:06

    Inhalt: Küssen? Verlieben? Ich doch nicht, denkt Alicia. Dummerweise ist aber genau das die Bedingung, um ein weiteres Tagebuch ihrer verschwundenen Mutter lesen zu dürfen. Ganz schön blöd. Und überhaupt: Ab wann zählt ein Kuss eigentlich als Küsse? Muss man für einen richtigen Kuss auch verliebt sein? Doch dann tauchen die Zwillinge Tim und Tom auf, und plötzlich bitzeln und blubbern in Alicias Bauch tausend Brauseblässchen... Cover: Das Cover ist sehr erfrischend. Es wirkt total freundlich und spricht Mädchen in dem Alter sicher an. Man kann sich auch sofort ein Bild von Alicia Macherinnen weiß ungefähr wie sie aussieht. Und was ich jetzt erst beim genauer hinschauen bemerkt habe ist, dass Tim und Tom in einer Gedankenblase über ihr sind unfügsam sie Herzchen zu Ihnen bläst. Da sieht man mal wie viel einem noch auffällt. Fast wie ein Wimmelbild;) auf jeden Fall ist das Cover superschön und liebevoll gestaltet und macht Laune auf den Inhalt des Buches. Bewertung: Ich war wirklich schnell mit dem Buch durch, da es ja für jüngere Mädchen geschrieben ist, die vielleicht noch nicht so lange lesen. Auf jeden Fall fand ich die Geschichte mit der Zeit immer besser. Und Alicia sind so süße Missgeschicke passierte, dass ich auch das ein oder andere Mal herzhaft lachen musste. Besonders schön sind die verschiedenen Einträge von Alicias Verwandten/Freunden zum Thema Küssen. Was der ein oder andere schreibt ist schon ganz interessant zu lesen und vor allem wird jedes Thema mal angesprochen. Alicia fand ich von Anfang an sympathisch. Sie hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nichts vorschreiben. Schon gar nicht wen sie küssen soll. Ehrlich gesagt finde ich sie gar nicht so unterentwickelt. Nicht jeder muss mit 13 schon einen Freund haben oder Mädchenzeitschriften lesen (in denen sowieso meist nur Schrott steht)! Lynn wird am Anfang als eine ganz schöne Zicke dargestellt. Doch nach ein paar Kapiteln war sie gar nicht mehr so schlimm und sie hat mir richtig Leid getan als Shaun mit ihr Schluss gemacht hat. Insgesamt ist es ein wirklich schönes Mädchenbuch, in dem es nicht nur um Küssen geht. Das Buch ist wirklich sehr schön und detailreich geschrieben und ich danke der Autorin für ein paar schöne Stunden mit Alicia und ihren vielen Problemen.

    Mehr
  • Spannende Story und traumhafte Jungs ;-)

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    CoCo_79

    CoCo_79

    26. October 2014 um 09:10

    Alicias Mutter hat ihr ein Tagebuch hinterlassen -welches die Tochter erst nach ihrem ersten Kuss erhalten soll. Doch wen wird Alicia als Kusspartner wählen? Den empathischen Daniel, die lustigen Zwillinge Tim und Tom oder doch den coolen Philip? Und was ist eigentlich mit Alicias Mutter passiert? Das alte Bahnhofsgebäude, das gleichzeitig als Familienbehausung und Hostel dient, wirkt idyllisch, heimelig und abenteuerlich zu gleich. Die kunterbunte Sippschaft von Alicia bringt Leben auf das Gelände und in die Story, der italienische Vater Leonard, die ehemalige Mathelehrerin Rosa, die 'Stiefschwester' Lynn und Oma Lisa. Alle Charaktere erscheinen glaubhaft und haben ihre liebenswerten Seiten. Man begleitet Alicia mit Sympathie, in ihre Welt, in ihren Badesee und in ihre Gefühlswirren.  Teilweise ist diese Welt besser als die Realität, man wird getröstet, wenn man traurig ist und man findet immer irgendwo bei irgendwem Verständnis. Gerade diese Atmosphäre macht auch ein Teil des Lesevergnügen aus. Außerdem geht es viel ums Küssen und um Jungs, sympathische Jungs. Das Buch ist flott zu lesen und zieht den Leser in seinen Bann, denn es ergeben sich spannende Beziehungskonstellationen und bis zum Schluss wird das Geheimnis um Alicias Mutter und Alicias ersten Kuss aufrecht erhalten.    

    Mehr
  • "Lust auf ein Brausebonbon?"

    Alicia. Wer zuerst küsst, küsst am besten
    KatalinMaerz

    KatalinMaerz

    25. October 2014 um 12:09

    Alicia ist dreizehn und hat noch nie geküsst. Das soll sich ändern. Nicht so sehr, weil sie es selber will, sondern weil sie dann ein weiteres Tagebuch ihrer verschwundenen Mutter zum Lesen bekommt. Im Laufe der Geschichte beobachten wir Alicia, wie sie ihrem Ziel immer näher kommt. Das Buch ist für Mädchen ab 11 Jahren bestimmt und dafür genau richtig. Schon das Cover spricht die Zielgruppe meiner Meinung nach an, es könnte von einem Mädchen gemalt und mit den derzeit so beliebten Washi-Tapes verziert worden sein. Sympathisch war mir auch Alicia selber. Sie ist noch ein sehr natürliches Mädchen, weit entfernt von Schminken und dem anderen Mädchenzeitschriften-Kram. Ihre Freundin Bine ist da schon weiter entwickelt und hat sich Alicias besten Freund zum Knutschen geschnappt. Auch Lynn, die neue Stiefschwester von Alicia, ist schon sehr mit Liebeskummer beschäftigt. Das Buch liest sich flott. Man fühlt sich in der relativ neuen Patchworkfamily schnell wohl, die in einem umgebauten Bahnhof wohnt und ein Hostel betreibt. Dort ist immer etwas los. Eine gute Idee fand ich auch die eingeworfenen Statements einzelner Figuren aus dem Buch zum Thema Küssen. Da werden die verschiedenen Arten des Küssens (Mutterküsse, Handküsse, erste Liebe-Küsse...) behandelt. Besonders gut gefiel mir die Beschreibung des letzten Kusses eines sterbenden Mannes, der Lebenslust weitergegeben hat, oder auch das Geständnis einer Frau/Mutter lesbisch zu sein. In der Geschichte gibt es dann auch noch einen homosexuellen Mann/Vater. Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht zu sehr konstruiert wirkt.  Aber die gute Absicht dahinter, Homosexualität als etwas Normales darzustellen, erkenne ich an. Es ist nett, Alicia durch ihre amourösen Wirrungen zu folgen. Da sind die Zwillinge Tim und Tom, der Stiefbruder Philipp, der beste Freund Daniel und eine Partybekanntschaft Benedikt. Gerade die letzte Figur hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Es wirkte so nach, dieses Thema auch noch abgehandelt. Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch und ich gebe es gerne meiner Nichte weiter.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Echt mieses Timing" von Martha Brockenbrough

    Echt mieses Timing
    Buchraettin

    Buchraettin

    Gewinn: Buch " Echt mieses Timing" und neues Hörbuch von "  Die Tribute von Panem" plus ein schöne Paket

      BEendet!!

    • 50