Ilona Jerger Und Marx stand still in Darwins Garten

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Inhaltsangabe zu „Und Marx stand still in Darwins Garten“ von Ilona Jerger

England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx grollt der Welt, wartet ungeduldig auf ein mutiges Proletariat, das den Kapitalismus hinwegfegt, verzettelt sich beim Schreiben und kommt über Band 1 des 'Kapitals' nicht hinaus. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit — doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.

In ihrem wunderbaren Roman verbindet Ilona Jerger Fabulierlust mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnissen, die den Weltenlauf maßgeblich beeinflusst haben. Ein warmherziges und humorvolles Porträt zweier großer Männer, deren Disput zeitgemäßer nicht sein könnte.

Ein schönes Porträt eines älteren Darwins, in dem Marx (der sicher ebenso faszinierend ist) leider völlig irrelevant bleibt.

— TanjaMaFi

Eine charmante Geschichte einer fiktiven Begegnung.

— buchstabensuechtig

mit viel Detail und liebe zur Naturwissenschaft und Philosophie. Man sollte aber naturwissenschaftliche Exkurse mögen

— Valabe

Der Roman ist großartig recherchiert und hervorragend geschrieben, allerdings ist der Plot leider praktisch nicht vorhanden.

— littleowl

Großartige Idee, sprachlich gut umgesetzt. Die Handlung bleibt jedoch belanglos.

— Katharina99

Ein absolutes Lesevergnügen ! ! !

— Bri_Flinande

Vielversprechender Titel, enttäuschender Inhalt

— Schizothekare

Ein Buch, das still vor sich hin plätscherte. Nette Lektüre für zwischendurch, aber irgendwie hatte ich mir mehr Substanz erhofft.

— Lakritzschnecke

Ein unterhaltsamer, leicht zu lesender Roman, aber leider ohne Tiefgang, was auch auf 270 Seiten schwierig ist.

— Book-worm

Zwei große alte Männer - hervorragend recherchiert, gleichzeitig fantasievoll und einfühlsam, nachdenklich und humorvoll. Ein Lesegenuss!

— gantenbeyn

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  • Das Leben der Regenwürmer

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    buchstabensuechtig

    25. January 2018 um 17:35

    Fantastisch fiktive Begegnung zwischen Marx und Darwin: die beiden sind einander nie begegnet, haben aber ihre letzten Lebensjahre nicht weit voneinander entfernt - und auch nicht unbedingt in verschiedenen Gesellschaftskreisen - verbracht. Ilona Jerger nutzt den Hausarzt, um ein fiktives Treffen der beiden zu arrangieren. Darwin, gegen Ende seines Lebens desillusioniert und nur mehr am Werk über seine Regenwürmer interessiert, lehnt ein Treffen mit Marx ab. Er hat wohl mal "das Kapital" bekommen, aber die Seiten nie voneinander gelöst. Und auch Marx ist zu dieser Zeit nicht mehr der motivierte, revolutionäre Aktionär, sondern stellt sich selbst, seine Überzeugungen und seine Motive in Frage. Und dann ist da noch Polly, Darwins Hündin, die ihre eigene Art hat, die beiden zu beurteilen. Charmant geschrieben, unbedingt lesenswert!

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  • Und Marx stand still in Darwins Garten

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    littleowl

    28. December 2017 um 05:13

    3,5 Sterne Meine Meinung Karl Marx und Charles Darwin, zwei der bedeutendsten Persönlichkeiten der Neuzeit, haben jahrelang nur wenige Meilen voneinander entfernt gelebt, sind einander aber nie begegnet. In ihrem Debütroman spekuliert Ilona Jerger, wie ein Treffen zwischen ihnen wohl ausgesehen hätte. Ich finde es immer faszinierend, wenn Autoren historische Fakten bzw. Persönlichkeiten mit Fiktion mischen, daher hat „Und Marx stand still in Darwins Garten“ sofort mein Interesse geweckt. Kurz nach Erscheinen des Romans habe ich außerdem einige sehr positive Besprechungen dazu gelesen, die meine Neugier noch weiter gesteigert haben. Dem Buch liegt eine Broschüre mit ansprechend aufbereitetem Hintergrundwissen zu Marx und Darwin sowie einem Interview mit der Autorin bei. Dabei handelt es aber mehr um ein schönes Gimmick, man kann den Roman auch problemlos ohne diese Informationen lesen. Beim Lesen merkt man sofort, dass die Autorin viel Zeit und Mühe in die Recherche investiert hat. Die gesundheitlichen Probleme der beiden Protagonisten werden mit ebenso viel Fachkenntnis beschrieben wie ihre Arbeit und die Rezeption ihres Werks im viktorianischen England. Ilona Jerger gelingt der Spagat, Charles und Darwin einerseits historisch akkurat darzustellen, sie andererseits aber auch in dreidimensionale Romanfiguren zu verwandeln. Die Autorin erstarrt nicht in Ehrfurcht vor den historischen Persönlichkeiten, sondern haucht ihnen für ihre Gesichte neues Leben ein. Beide Hauptcharaktere sind interessant und auf ihre Weise liebenswert, haben jedoch auch menschliche Schwächen und Macken. Der große Naturforscher Darwin hat das Herz am rechten Fleck, ist aber privat sehr konfliktscheu und reagiert empfindlich darauf, wenn seine häusliche Routine gestört wird. Es entsteht das Porträt eines Menschen, der für seine Forschung lebt und gleichzeitig immense Freude aus ihr zieht. Darwins inniges Verhältnis zu seiner Frau Emma, das nur durch die unterschiedlichen Ansichten zu Religion getrübt ist, wird von der Autorin mit viel Feingefühl dargestellt. Der Karl Marx des Romans ist ein gnadenloser Sturkopf und sehr selbstbewusst. Er ist von der Richtigkeit des Kommunismus überzeugt und bereit, ihn in Diskussionen lautstark zu verteidigen. Marx liebt seine todkranke Frau, und doch hat er ein Kind mit der Hausangestellten, das er nicht einmal als sein eigenes anerkennen will. Der fiktive Arzt Dr. Beckett, der im Roman sowohl Darwin als auch Marx behandelt, ist ebenfalls eine dreidimensionale, gut ausgearbeitete Figur. Die beiden komplett unterschiedlichen Persönlichkeiten stellt uns die Autorin in einem leicht und angenehm zu lesenden Schreibstil vor. Besonders die Dialoge sind gut gelungen und teilweise herrlich amüsant. Man merkt dem Text auch ein bisschen an, dass hier eine Journalistin schreibt: Der Stil ist eher nüchtern und sachlich, weniger bildhaft oder gar poetisch. Die Sprache passt sehr gut zu der auf historischen Tatsachen basierenden Geschichte, daher war ich in diesem Fall zufrieden damit, auch wenn ich normalerweise ein Fan von farbenprächtigen Beschreibungen, Emotionalität und sprachlichen Bildern bin. Bei aller gründlichen Recherche hat die Autorin leider etwas vergessen, das für einen gelungenen Roman unabdingbar ist: Die Handlung. Die Figuren können noch so gut ausgearbeitet, der historische Hintergrund noch so interessant sein, ohne einen Plot ist Langeweile vorprogrammiert. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich die „eigentliche“ Story anfängt, leider liest sich das Buch jedoch bis zum Ende wie eine lange Exposition. Selbst das Treffen zwischen Marx und Darwin, das den Höhepunkt des Romans darstellt, ist in keiner Weise mit Spannung verbunden. Dafür, dass es keinen Spannungsbogen gibt, waren die über 250 Seiten ganz unterhaltsam, mit Handlung hätten sie noch viel besser sein können. Fazit Ein großartig recherchierter, gut geschriebener Roman über zwei bedeutende Persönlichkeiten, die unsere Welt geprägt haben. Mit Handlung hätte er mir noch besser gefallen.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • Abbruch

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    TanjaJahnke

    21. November 2017 um 15:08

    Ich bin wohl mit falschen Hoffnungen und Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, denn mit ellenlangen Abhandlungen über Experimente Darwin's (nächtliche Testreihen an Regenwürmern, Suche nach dem Gehirn der Saubohne etc), Beschreibungen von Verrunkeln und ähnlichem der Herren Darwin und Marx hatte ich nicht gerechnet.Gewiss gehören biografische Inhalte zu so einen Roman, aber mich hat es ziemlich ermüdet. Das mit interessanteste waren die atheistischen Denkansätze. Gibt es einen Gott? Wohin geht man nach dem Tod? Warum hat man Angst vor dem Tod, wenn man doch vor der eigenen Geburt auch keine hat?Allerdings gingen diese dann doch schnell wieder im Alltag unter und wurden von Regenwurm und Saubohne in den Hintergrund gedrängt.Da ich für mich leider kein Land sah, habe ich dieses Buch nach 120 Seiten abgebrochen. Was aber nicht die Arbeit der Autorin schmälern soll, denn wie gesagt habe ich wohl den Esprit des Buches nicht richtig eingeschätzt.Wer weiß, vielleicht wage ich irgendwann einen neuen Versuch.

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  • Vielversprechender Titel, enttäuschender Inhalt

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    Schizothekare

    20. November 2017 um 15:35

    „Und Marx stand still in Darwins Garten.“ Ein Satz voller Poesie und Tiefsinn. Ein Buchtitel, der darauf schließen lässt, dass ein tiefes Luftholen notwendig ist um in eine Sinnhaftigkeit einzutauchen, die den Leser langsam umschließt um ihm dann in voller Gänze einzunehmen. Dazu ein Cover, welches diesen Eindruck verstärkt. Und man möchte so dringend Teil eines Dialoges werden, dass man es kaum erwarten kann die erste Seite aufzuschlagen und sich in diese Flut zu stürzen. Danke Apos, reicht dann aber auch mit diesen Metaphern. Denn nun ist es soweit. Wir haben uns in den letzten Rezensionen dagegen gewehrt und sind kein Freund davon, aber wir müssen diese Rezension mit dem Klappentext beginnen, der uns vollkommen zum Lesen des Werkes animierte: Auch der Titel tat es. Bitte nicht vergessen. England, 1881. Zwei bedeutende Denker leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken die Welt für immer verändert, beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch leiden sie unter Schlaflosigkeit und Melancholie: Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx wartet auf die angekündigte Revolution, grollt der Welt und kommt über Band 1 von Das Kapital nicht hinaus. Eines Abends begegnen sie sich beim Dinner… Warum fangen wir so an? Naja, weil wir so ungefähr jeden Satz auseinander nehmen können, der uns zum Kauf animierte und hohe Erwartungen bei uns schürte. „Zwei bedeutende Denker leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London.“ Brilliant recherchiert. Von einer solchen räumlichen Nähe wussten wir, wie wahrscheinlich einige andere von euch auch, nichts. Alleine diese Tatsache macht das Lesen interessant, denn sie wird auch schön in dem Werk aufgeführt und dargestellt. Die beiden wohnen quasi nebeneinander und ahnen nichts davon. Die einzige Gemeinsamkeit der beiden ist der behandelnde Arzt der beiden. Erste Assoziation. Marx geht noch mal schnell zu Darwin um eine Passage aus „Die Entstehung der Arten“ mit ihm zu diskutieren. Netter Gedanke. Leider nein! Weiter Troph! „Beide haben mit ihren Werken die Welt für immer verändert, beide wissen es und sind stolz darauf.“ Ja die beiden haben die Welt verändert mit ihren Werken. Sie wissen es und sind stolz darauf? Das kam meines Erachtens etwas zu kurz. Rückblickend betrachtet, scheint es mir, als ob der Verfasser des Klappentextes sich nicht sicher war, ob der Leser des Selbigen sofort etwas mit Marx und Darwin anfangen kann. Eine infame Unterstellung, das gebe ich zu, aber berechtigt. Denn ob „stolz“ das Wort der Wahl ist, muss hier tatsächlich in Frage gestellt werden. Es ist eher so, dass die Autorin uns in innere Dialoge der zwei Protagonisten entführt, die wenig darauf schließen lassen, dass sie mit vor stolz geschwellter Brust vor die Tür treten. „Und doch leiden sie unter Schlaflosigkeit und Melancholie: Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm.“ Ja äh, wären es doch nur Schlaflosigkeit und Melancholie gewesen. Das hätte eindeutig gereicht. Aber nein, wir haben hier eine über hunderte von Seiten beschriebene Krankenakte. Da blieb ganz ehrlich nicht viel Ehrbares über die Werke der beiden übrig. Wirklich schade. Darwin forscht auch übrigens nicht still am Regenwurm. Wir durften sehr langatmig daran teilhaben und wissen nun wahrscheinlich mehr darüber als wir je wollten.  Zusammenfassend kann man sagen: Darwins Verdauung und die Verdauung des Regenwurmes spielen eine große Rolle und nehmen eindeutig zu viel Seiten in Anspruch. „Marx wartet auf die angekündigte Revolution, grollt der Welt und kommt über Band 1 von Das Kapital nicht hinaus.“ Naja. Mit dem Satz kann man schon mal d’accord gehen. Der Groll gegen die Welt und die Gesellschaft im Einzelnen, der Gram auf Grund des Exils und der damit verbundenen Einsamkeit, ist wahrlich gut dargestellt. Die Wenigsten dürften sich mit dem Menschen Marx auseinandergesetzt haben, vielleicht mit den Theorien und dem Gedankengut, wenn überhaupt. Zu diesen Menschen zählen wir auch. Man weiß nichts über seine Persönlichkeitstrukur und sein Privatleben. Vielleicht ist man deshalb so enttäuscht über seine Darstellung. Der erste Band des Kapitals ist geschrieben. Seine Theorien sind in aller Munde, das Gedankengut revolutionär, die Kapitalisten sehen darin eine ernsthafte Bedrohung. Und was denkt sich der Leser die meiste Zeit? „Bitte stirb jetzt nicht, alter Mann. Bitte nicht. Du musst noch zwei Mammutbände verfassen und deinem Namen mehr Ehre leisten!“ FAIL! „Eines Abends begegnen sie sich beim Dinner…“ Genau das war der Grund des Lesens des Werkes!!! Wir haben uns soooooo viel davon versprochen. Was könnte es spannenderes geben als Darwin und Marx, die bis ins Unermessliche diskutieren, nicht von ihrem Standpunkt abrücken und dann ohne Ergebnis auseinander gehen?!  Oder sich in einer gemeinsamen Auffassung wiederfinden, darüber leise sinieren und dann unter stillem Einverständnis in den Garten gehen, dort die Ruhe auf sich wirken lassen und nebeneinander stehen! Also lasen wir fleißig weiter und weiter und erwarteten diesen Augenblick. Aber wie ihr euch jetzt vielleicht schon denken könnt: er kam nicht.  Obacht! Ja, es gab ein Dinner und die beiden saßen dort zusammen. Die Diskussion kam wegen zu vieler unbedeutender Teilnehmer an dem Dinner einfach nicht richtig in die Gänge. Wir reden hier von ca. zwei Seiten Begegnung der beiden. Zwei Seiten!!! Eindeutig zu kurz. Mehr mag ich nicht zu meiner Enttäuschung sagen Was soll ich sagen? Ich hätte auch Angst gehabt, einen Dialog zu verfassen, der zwischen Darwin und Marx stattfindet. Aber wenn es dazu nun wirklich nicht in einem Buch kommt, dann sollte man es auch nicht damit anpreisen. Pure Enttäuschung!

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  • Schrullige Denker unter sich

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    bootedkat

    02. November 2017 um 17:12

    Charles Darwin und Karl Marx. Zwei Männer, die die Geschichte maßgeblich beeinflusst haben. Und doch treffen die beiden in Ilona Jergers Text nicht vorrangig auf Grund ihrer Werke und ihres Schaffens aufeinander. Die Geschichte beginnt 1881, also im Jahr vor Darwins Tod und etwa zwei Jahre vor dem Tod von Karl Marx. Beiden machen Alter und Krankheiten zu schaffen. An dieser Stelle kommt Dr. Beckett ins Spiel. Als Hausarzt sowohl von Darwin als auch von Marx nimmt er eine Art Mittler zwischen den Beiden ein und verschweigt keinem der beiden Männer, dass er auch den jeweils anderen behandelt. Im Laufe der Erzählung wird immer deutlicher, wie sehr sich die Beiden doch ähneln. Beide hadern mit der Religion, beide haben aus diesem Hadern heraus etwas geschaffen, wenn auch völlig unterschiedliche Dinge. Als Darwin und Marx aufeinandertreffen kommt es aufgrund unterschiedlicher Meinungen erst einmal zum Knall, doch schließlich schafft Darwin es Marx so zu verblüffen, dass er tatsächlich still in Darwins Garten steht. Ilona Jerger schafft es durch einen fesselnden Erzählstil mit sowohl ernstem als auch heiterem Erzählton, den Leser zum Weiterlesen zu motivieren. Dabei macht sie sich vor allem kleine faktische Details zunutze, die in der Erzählung fast schon beiläufig erwähnt werden. Wer etwas völlig neues über Charles Darwin und Karl Marx erfahren will wird enttäuscht. Allerdings geht es bei „Und Marx stand still in Darwins Garten“ auch weniger um Fakten, als um eine Erzählung zweier genialer Köpfe, die (nicht nur) mitunter ziemlich schrullig sein können. Wenn man das Buch als eine Art fiktive Anekdote versteht, dann macht die Geschichte sehr viel Spaß.

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  • Stiller Stillstand

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    skaramel

    16. October 2017 um 15:42

    Man stelle sich vor – zwei bedeutende Denker hätten die Möglichkeit sich an einen Tisch setzen und über ihre Theorien zu plaudern. Genau das hat Ilona Jerger in ihrem Buch „Und Marx stand still in Darwins Garten“ möglich gemacht. Sie hat die beiden Männer im Jahr 1881 an denselben Ort gebracht, London. Beide gebeutelt durchs Leben und durch Krankheit, haben sie den gemeinsamen Arzt Dr. Beckett, der immer wieder mit dem Gedanken spielt die zeternden, alten Herren in einen Raum zu kriegen. Wirklich getroffen haben sich die beiden nie, doch Jerger versucht in ihrem Roman eine Mischung aus Fiktion und Fakten, ein Drahtseilakt, der ihr nur stellenweise gelingt. Die Grundidee, famos – zwei bedeutsame Männer, die damals wirklich so nah beieinander wohnten, miteinander zu verbinden, ihnen Raum zu geben und sich unterhalten zu lassen. Doch ist der Weg bis zu dem wirklichen Aufeinandertreffen eine schier endlose Einleitung. Seite um Seite vergeht, Darwin hadert, Marx zetert. Wirklich Neues erfährt man nicht. Man bekommt einen guten Einblick in die Leben der Beiden, in deren Sinnkrisen und deren Werke – aber auch nur oberflächlich. Das Treffen, auf das nach rund Hälfte des Buches nicht nur Doktor Beckett hin fiebert, verläuft hingegen fad. Zu kurz ist der Moment, in dem sich die brillanten Denker gegenüber stehen und noch kürzer der Moment, in dem sie sich wirklich unterhalten. Die Szene, in die beiden unter vier Augen Gedanken austauschen, schon durch Leseproben, Einleitungen und Kurzzusammenfassungen bekannt. Was das beim Leser auslöst? Vor allem Ernüchterung. Trotzdem kann Ilona Jerger schreiben. Die Sätze sind leicht, schnell zu lesen, trotz der vermeintlichen Schwere des Inhaltes. Doch auch dieser Umstand hilft nicht über die Schwächen des Buches hinweg, denn wie man es dreht und wie man es wendet – die Erwartungshaltung war eine andere. Es ist viel mehr ein. Es ist viel mehr der Dialog Darwins und Marx‘ mit ihrem Arzt, als miteinander. Jerger hat viel mehr die beiden Genies als Romanfiguren erweckt, durch Briefe und Tagebücher eine Geschichte um sie herum konstruiert, leider hat sie dabei vergessen die Verbindungen zu knüpfen, zu stärken und ein bisschen mehr Spannung unterzumischen. So bleibt am Ende ein guter Roman, mit Abstrichen. Ein Roman, der durch seinen wunderbaren Schreibstil überzeugt, aber durch die gelenkte Erwartungshaltung des Lesers den einen oder anderen verwirren, linken oder enttäuschen wird. 

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  • Marx und Darwin

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    Arietta

    04. October 2017 um 13:53

    Und Marx stand still in Darwins Garten Das Buch und die Geschichte über Karl Marx, den Revolutionär , Philosoph und Streiter für die Arbeiterklasse geb. in Trier 1818 und gestorben 1883 im Exil in London. Sowie Charles Robert Darwin, geb. 1809 in Shrewsbury ,den Naturforscher und Begründer der modernen Evolutionstheorie, gestorben 1882 in London, konnte mich so richtig mitreißen. Es geht um die beiden alternde Männer, Marx der mit der Fortsetzung mit der Fortsetzung zu seinem Buch das Kapital nicht weiterkommt, der geradezu verzweifelt und unzufrieden ist. Es fehlt an Geld, gut das ihn sein Freund Engels finanziell unterstützte. Darwin, dagegen liebt seine Regenwürmer, die er in Wedgwood Schüsseln zieht, an ihnen forscht und beobachtet er. Beide Männer nehmen mit ihren Forschungen und Schreiben viel Raum ein. Beide quälen sich mit Schlaflosen Nächten und Sorgen, über ihr Leben und Dasein. Mir kamen sie verbittert, unzufrieden vor und kränkelnd. Dr. Beckett ihr beider Arzt, begleitet und behandelt sie. Dieser Dr. Beckett zeigt sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und scheint der Vermittler zu sein. Es ist ein Porträt bekannter Männer, Darwin Wissenschaft zugeneigt, Marx der gesellschaftliche Revolutionär. Eine Geschichte die auf Wahrheit und Fiktion beruht.Man bekam gute Einblicke in deren leben und dem imaginären Treffen in Darwins Garten. Der Sprach -und Schreibstil der Autorin, war recht flüssig, nur wies er mir zu viel Längen mit Darwin und Marx auf. Historisch fand ich hat sich Ilona Jerger ganz gut mit den berühmten Männer auseinandergesetzt. Die Handlung beruhte in erster Linie auf Marx und Darwin, sowie Engels und andere große Männer der damaligen Zeit. Auch die Familienmitglieder der beiden wurde Beachtung geschenkt. Dr. Beckett wenn auch eine Fiktive Person ist gut eingearbeitet. Fiktion und Wahrheit sind gut miteinander verknüpft. Den Spannungsaufbau fand ich für mich nicht so hoch, er wies mir Zuviel Längen über Darwins und Marx Tätigkeiten auf. Vielleicht auch eine Einstellung von mir ich mag Marx nicht, habe eine Aggression wegen seiner Lehre gegen ihn. Die Charaktere dagegen von den beiden waren sehr gut dargestellt, mit all ihren Macken, Sorgen uns Ängsten. Man bekam manch einen Einblick in die Seelen der beiden, was sie bedrückte. Auch die restlichen Figuren sind gut herausgearbeitet.Auch Geschichtlich ist alles der damaligen Zeit gut angepasst. Sehr schön fand ich den Anhang, besonders über Marx, Darwin , die Fakten und Fiktionen, sowie die Karte über den Schauplatz.

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  • Zwei große Köpfe

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    Estrelas

    29. September 2017 um 14:00

    Charles Darwin und Karl Marx leben nahe beieinander in England und werden vom selben Arzt betreut. Dieser meint, die beiden sollten sich unbedingt einmal kennenlernen. Es ist interessant zu sehen, wie die Autorin aus vorliegendem echten Material eine Geschichte ersponnen hat um zwei große Köpfe der Vergangenheit, die einander durchaus hätten begegnen können. Wir lernen beide separat voneinander kennen, meist im Beisein ihres Arztes und im Privaten dann eher in einem schwachen Zustand, den sie öffentlich nicht offenbart hätten. Sie sind beide etwas schrullig und hadern als Wissenschaftler mit der Kirche. Und der Doktor sieht auch weitere Parallelen in ihrer Arbeit, die eine spannende Grundlage für eine Diskussion geboten hätten. Leider treffen sich die beiden im Buch nur einmal und sind dabei nicht so recht in Fahrt gekommen. Schade, denn die Grundlagen wurden gelegt und leider nicht wie erwartet ausgenutzt.

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  • Vom Paradies auf Erden oder im Himmel

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    StefanieFreigericht

    13. September 2017 um 23:58

    Bitte vergiss den Klappentext, die Inhaltsangabe alles. Bitte stell dir zwei ältere Herren vor, die da in England leben – der eine in Kent, der andere in London. Beide sind sie sehr lang mit ihren Ehefrauen verheiratet und haben mit ihnen eine stattliche Anzahl Kinder bekommen – zehn der eine, sieben der andere. Beide haben sehr gelitten, als einige Kinder vor ihnen starben. Beide leben in Hausgemeinschaft mit treuen Angestellten, sind besessene Arbeiter in ihren jeweiligen Metiers, geradezu Arbeitstiere, ohne Rücksicht auf sich selbst. Beide involvieren die Familien in ihr Werk, die Frauen oder Kinder schreiben nieder, lesen Korrektur, arbeiten mit. Beide sterben 1881 respektive 1882. Beide kommen aus angesehenen, wohlsituierten Familien, leiden im Alter an einer angeschlagenen Gesundheit. Hier kommt im Buch ein Doktor Beckett ins Spiel: Die beiden Herren sind Karl Marx und Charles Darwin, und mir war tatsächlich nicht bewusst gewesen, welche Ähnlichkeiten es doch gab (in Ordnung, der eine lebte meist prekär, der andere vom Familienvermögen der Wedgewoods, der eine im Vaterland, der andere im Exil, ...dennoch). In Darwins Arbeitszimmer steht ein Exemplar von „Das Kapital“ mit persönlicher Widmung, er schickte einen Dankesbrief an Karl Marx. Auch das ist Bestandteil des Romans. Der Buchdoktor stellt das Bindeglied zwischen beiden dar. Autorin Ilona Jerger lässt Darwin äußern „In der Tat ist die Vorstellung schmeichelhafter, direkt von Gottes Hand erschaffen worden zu sein, als einen irrwitzig langen und verschlungenen Weg von den Eizellern über die Rüben genommen zu haben…“ S. 91. Beckett hingegen bemerkt zum Begründer der Evolutionstheorie, der besorgt ist, als „Gottes-Mörder“ in die Geschichte einzugehen: „Wenn die Menschen nicht mehr auf das Traumland im Jenseits hoffen können, dann sind sie endlich bereit, für ein gutes Leben im Diesseits zu kämpfen. Die Leidensbereitschaft sinkt rapide, wenn es nach dem Tod keine Entlohnung gibt.“ Kurzweilig beschreibt der Roman die „alten Tage“ der beiden Persönlichkeiten, mit Rückblicken in die jüngere Geschichte (ich empfehle so in der Mitte des Romans mindestens ein Überfliegen der jeweiligen Wikipedia-Artikel – das ist im Buch wirklich gut gemacht und „inhaliert“ sich sehr leicht und locker). Breiten Raum nimmt die Diskussion zur Auswirkung auf Glaubensthemen ein, auch das, wie ich finde sehr elegant, mit dem ablehnenden, wetternden Marx, der gläubigen Frau von Darwin und Darwin selbst, „Die christliche Position hatte er verlassen, die atheistische wollte er nicht einnehmen.“ S. 186 Sein Vetter schlägt ihm zuletzt die Pascal’sche Wette vor: „Wenn du an Gott glaubst, und es stellt sich heraus, dass es einen gibt, hast du gewonnen und fährst gen Himmel. Wenn du hingegen nicht an Gott glaubst und es doch einen gibt, dann verlierst du die Wette und fährst zu Hölle. Und wenn du an Gott glaubst, und es stellt sich heraus, dass es keinen gibt, hast du zwar verloren, aber eigentlich nicht viel. Also wette, dass es ihn gibt! Das ist in jedem Fall die bessere Wahl. Denn du setzt mit wenig Einsatz auf einen satten Gewinn – die ewige Seligkeit.“ Cousin Francis zu Darwin, S. 216 Passend dazu aus der Grabrede, die Engels für den Freund und Weggefährten hielt: „Wie Darwin das Gesetz der Entwicklung der menschlichen Natur, so entdeckte Marx das Entwicklungsgesetz der menschlichen Geschichte…. Sehr geeignet, um unterhaltsam und irgendwie sehr komfortabel Einblick in Leben und Werk zweier Männer (und ihres Umfeldes) zu bekommen, die das moderne Weltbild maßgeblich geprägt haben. Ich hätte es mir zu meinem damals sterbenslangweiligen Abschnitt im Geschichtsbuch gewünscht. Dennoch…fehlt irgendetwas, auch wenn das altmodisch klingen mag, so der gewisse „Pfiff“. Ich denke, ein paar Seiten mehr vielleicht wären es gewesen? Solide 3,5 Sterne.

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  • Ihrer Zeit voraus

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    ferruccio

    09. September 2017 um 09:23

    Das Cover täuscht. Noch gehen die beiden Männer, zwei der herausragendsten Persönlichkeiten, traut nebeneinander her und scheinen zu fachsimpeln. Doch daraus wird nur wenig später eine Diskussion, die in einen heftigen Disput mündet und unaufhaltsam in einem regelrechten Streit endet. Charles Darwin und Karl Marx haben mit ihrer Arbeit schon zu Lebzeiten den Lauf der Geschichte maßgeblich verändert. Obwohl sie auf völlig verschiedenen Gebieten agierten, stand für sie doch stets der Mensch im Mittelpunkt. Auf wessen Seite steht dabei der Leser / Hörer? Wer hat letztendlich recht? Oder geht es am Ende darum gerade nicht? Eine Begegnung, die es vielleicht gar nicht gab, wird mit schriftstellerischem Können für uns heraufbeschworen. Vielschichtige Themen wie Philosophie, Religion, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden erörtert, die unterschiedlichen Standpunkte emotional verglichen. Je intensiver sich beide Männer in diese Gefilde begeben, umso eindringlicher sprechen sie zu uns. Und so merkt auch vorrangig nur der Leser, dass es doch mehr Gemeinsamkeiten zwischen Darwin und Marx gibt, als ihnen selbst bewusst ist. Da beide zudem ihre eigene Problematik stets mit sich tragen, sind logischerweise auch ihre Gespräche nie frei und losgelöst von privater Enttäuschung, sich missverstanden fühlen, unverrückbarer Überzeugungen und eigener Egozentrik. Der Sprecher Peter Kaempfe liest eher etwas langsam, was einem Folgen und vor allem dem Mitdenken sehr zugute kommt. Dabei drängt er sich erzählerisch nicht nie in den Vordergrund, sondern überlässt stets den Protagonisten das Feld. Die auf mich nicht sonderlich markant wirkende Sprechstimme trägt den Zuhörer nahezu gleichmütig durch die anspruchsvolle Lektüre. An manchem Stellen, zum Beispiel gleich zu Beginn, hat man es etwas schwerer, der Handlung zu folgen sowie die Wichtigkeit der beschriebenen Ereignisse richtig einzuordnen. Im Buch selbst lesen wäre daher vielleicht eher in Erwägung zu ziehen. 

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  • Nicht die erhoffte Unterhaltung

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    eleisou

    29. August 2017 um 09:33

    Ein besonderes Buch, mit dem sich der Leser tiefer ausernandersetzen muss um gefallen daran zu finden. Die Philosophen und Wissenschaftler Marx und Darwin wohnen beide in England Ende des 19. Jahrhunderts. Beide sind nun schon alt und ihre Gesundheit ist nicht die Allerbeste. Ihr gemeinsamer Arzt Dr. Beckett hat die faszinierende Idee die beiden Männer näherzubringen, denn er hofft auf einen Gedankenaustausch und regen Diskussionen. Dazu kommt es letztendlich auch, wenn auch der Zufall dieses Kennenlernen schließlich ermöglicht.Die fiktiven Dialoge der beiden geben ein anderes Bild auf eine große Thematik von der Freiheit des Denkens und Glaubens bis hin über die Religion und deren Gewicht auf die Gesselschaft. Beide grossen Denker fühlen sich oft missverstanden und Dr. Beckett spielt in dem Fall nicht nur die Rolle des Bindeglieds sondern ist auch ein gemeinsamer Gesprächspartner der beiden. Sicherlich handelt es sich hier um eine sehr ungewöhnliche Geschichte und einer innovativen Idee, letztendlich aber glaube ich nicht viel dazugewonnen zu haben, wie ich es mir anfangs erhoffte. Deshalb behalte ich eine etwas neutrale Meinung zu dem Buch, weder schlage ich es ab, noch war ich beeindruckt und vergebe deshalb 2,5 Sterne.

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  • Ein Lesegenuss

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    PMelittaM

    28. August 2017 um 18:58

    England 1881: Dr. Beckett hat zwei berühmte Patienten: Karl Marx, der in London im Exil lebt, und Charles Darwin, der ganz in der Nähe seinen Landsitz hat.Während Marx und Darwin bis heute jeder kennt, ist der Arzt ein fiktiver Charakter, der aber, wohl erdacht, die Geschichte zusammen hält. Er ist der Autorin wirklich gut gelungen, angenehm und sympathisch, was man von den beiden bekannten Persönlichkeiten nicht so ohne weiteres sagen kann, beide sind 1881 alt und krank und manchmal ziemlich grantig. Und auch sie hat die Autorin wunderbar dargestellt, man meint mit beiden zusammen in Darwins Garten zu stehen – wobei diese Szene recht kurz ist und auch erst gegen Ende stattfindet (und dennoch einen gelungenen Titel abgibt!). Es schadet nicht, wenn man nicht nur die Namen Marx und Darwin gehört hat, sondern auch ihre Werke zumindest im Groben kennt, denn diese sind für den Roman wichtig und ihr Kennen erhöht den Genuss. Denn ein Genuss ist es, diesen Roman zu lesen! Ilona Jerger erzählt bildhaft, einfühlsam und liebevoll, nicht nur von Marx und Darwin sondern auch von ihrem Umfeld, Darwins Hündin Polly nimmt dabei einen ganz besonderen Part ein. Nebenbei erfährt man viel über die letzte Lebenszeit der beiden Männer und wird ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Gut gefällt mir auch, dass der Roman sprachlich der Zeit angepasst ist, wodurch der Leser noch mehr in die damalige Zeit versetzt wird. Der Roman ist sehr angenehm zu lesen, vor allem die Dialoge gefallen mir gut.Tatsächlich haben Marx und Darwin sich nie persönlich getroffen, aber so, wie die Autorin es darstellt, hätte es sein können. Besonders gefallen hat mir der feine Humor, der den ganzen Roman durchzieht. Bereits der erste Satz gibt einen guten Eindruck, was den Leser erwartet und hat mich das erste Mal schmunzeln lassen. Aufmerksames Lesen und Mitdenken ist allerdings trotzdem erforderlich.Dieser Roman ist ein ganz besonderer und man sollte das Lesen genießen. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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    • 2
  • Wow, was für ein fantastischer Roman

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    alupus

    27. August 2017 um 22:39

    Und Marx stand still in Darwins Garten   Wow, was für ein fantastischer Roman   Klappentext: England 1881 Zwei bedeutende Denker leben nur wenige Meilen voneinander entfernt. Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken die Welt für immer verändert, beide wissen es und sind stolz darauf. Und beide leiden unter Schlaflosigkeit und Melancholie. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx wartet auf die angekündigte Revolution, grollt der Welt und kommt über Band 1 von „Das Kapital“ nicht hinaus. Eines Abends begegnen sie sich bei einem Dinner…………… In ihrem wunderbaren Roman verbindet Ilona Jerger Fabulierlust mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnissen. Ein Porträt zweier großer Männer, deren Disput zeitgemäßer nicht sein könnte. Meine Meinung: Durch die akribische Recherche (sie fuhr sogar nach Kent um sich das Federmesser von Darwin anzusehen) und eine authentische Umsetzung schrieb Ilona Jerger einen spannenden, leicht zu lesender Roman. Der Roman hatte einige humorvolle Aspekte, bei denen ich herzhaft gelacht habe. Es gab auch Abschnitte, die mich sehr berührt und auch nachdenklich gemacht haben. Zum Beispiel: Achtung Spoiler: Ein emsiger Erzbischof, James Ussher, der anglikanischen Kirche hat im 17. Jahrhundert errechnet, dass die Welt am 23. Oktober 4004 vor Christus erschaffen worden ist. Diese Tatsache stand in der Bibel und wurde allgemein gelehrt. Das, was Charles Darwin in Frühjahr 1835 beobachtet und gemessen hatte, wiedersprach James Ussher. Weiteres möchte ich hier nicht ausführen, da der Leser es mir bestimmt sehr übel nimmt. Marx war mir irgendwie unsympathisch, das ist auch der Tatsache geschuldet, dass er in London im Exil lebte, total unzufrieden und fast in Armut. Dadurch  hatte ich den Eindruck, dass er zum Choleriker neigte. Beiden blieb auch letztendlich zu Lebzeiten die letzte Anerkennung verwehrt. Fazit: Ich weiß, dass ich durch diese Rezension dem Buch nicht gerecht werde. Es ist ein grandioser Roman, der mich von der ersten Seite an mich in seinen Bann gezogen hat.      

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  • Fiktive Begegnung

    Und Marx stand still in Darwins Garten

    little_devil

    27. August 2017 um 13:11

    Da ich mich im Studium lange Zeit mit Evolutionspsychologie beschäftigt habe, blieb eine eingehende Beschäftigung mit Darwins Evolutionstheorie für mich nicht aus. Darwin war für mich sehr interessant, über den privaten Darwin wusste ich allerdings bis dato relativ wenig, weswegen dieses Buch für mich sehr von Interesse war.Ilona Jerger hat es sehr elegant gelöst, das fiktive Treffen zweier historisch bedeutsamer Männer in ihrem Buch darzustellen. Es ist kaum zu glauben, dass zwei solche Persönlichkeiten so nahe beieinander gelebt haben, ohne einander jemals getroffen zu haben. Jedenfalls hat die Autorin aus den Informationen, die sie beispielsweise aus Briefen gesammelt hat, zwei interessante Charaktere sehr tiefgründig herausgearbeitet, so dass sowohl Darwin als auch Marx plötzlich sehr lebendig werden, wenn man das Buch liest.Auch der fiktive Dr. Beckett, der das Treffen im Buch mehr oder weniger einfädelt, ist sehr interessant und verleiht dem Ganzen sehr viel Leben.Zu Beginn war ich noch etwa skeptisch, wie die Autorin ihre Idee von der Begegnung der beiden Hauptcharaktere umsetzen will, in der Tat hat mir das Ganze aber sehr gut gefallen, da vieles auch zwischen den Zeilen transportiert wurde. Jedenfalls habe ich nun ein etwas deutlicheres Bild, nicht nur von Darwin, sondern auch von Marx.

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