Das Buch hat mich nach Afrika entführt und mir eine Welt gezeigt, die ich als Europäer so noch nie erlebt habe.
Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, ist die Art und Weise, wie die Autorin die vielfältigen Religionen und Glaubensrichtungen schildert. Meine ganz persönliche Faszination galt der Ifá-Religion und der tiefen Spiritualität, die in jeder Facette des Lebens der Menschen dort spürbar ist. Man merkt, wie sehr der Glaube ihren Alltag und ihre Entscheidungen prägt.
Ich war tief beeindruckt davon, wie zufrieden die Menschen dort mit so wenig materiellen Dingen sind. Sie zeigen uns, wie wertvoll Gemeinschaft sein kann, ein Gefühl, das wir in unserer individualistischen Gesellschaft leider oft verloren haben. In Afrika hat das Dorf- und Familiengefühl Vorrang vor dem persönlichen Ego, und das hat mich sehr berührt.
Ein Zitat, das bei mir besonders nachhallt, ist: "Wenn Feuer dein Haus verbrennt, musst du zuerst die Flammen an deiner Kleidung löschen." Es erinnert mich daran, dass man zuerst bei sich selbst anfangen muss, bevor man anderen helfen kann, und es fasst die lehrreiche und berührende Botschaft des Buches perfekt zusammen.




