„Wir sind alles, was ich brauche“ von Ilona Maria ist ein gefühl- und humorvoller Wohlfühlroman, den ich gerne gelesen habe.
Juli ist verliebt. Sie ist sich sicher, dass Eric der „Richtige“ ist und sich über ihren Überraschungsbesuch in den USA zur Weihnachtszeit sehr freuen wird. Doch als sie dort endlich ankommt, kommt alles anders… Erics Eltern wissen nichts von Juli und auch Eric verhält sich seltsam. Als dann auch noch Erics Ex-Freundin im selben Haus auftaucht, ist das Chaos perfekt…
Ilona Maria hat einen leichten und flüssigen Schreibstil. Ich war schnell im Geschehen und mochte die winterliche Atmosphäre. Die Charaktere wurden gut durchdacht und entwickelten sich im Laufe des Geschehens. Juli mochte ich gerne, auch wenn ich nicht immer ihre Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen konnte. Eric hat mich etwas genervt. Er blieb undurchsichtig, was ihn zwar spannend macht, aber gelegentlich auch Distanzen aufbaut. Dan hingegen war mir schnell sympathisch. Auch wenn er anfangs etwas grimmig auf einen wirken könnte, hat er durch viele kleine Aktionen, wie z.B. Aufnahme des kleinen Hundes, bei mir schnell Pluspunkte sammeln können.
Der Handlungsverlauf hat mir gut gefallen. Es war von allem was dabei. Tolles Setting, interessante Momente und auch vielseitige Charaktere. An einigen Stellen hätte die Story etwas mehr Dynamik vertragen können, was jedoch dem Wohlfühlfaktor keinen Abbruch getan hat.
Insgesamt ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe. 4,5/ 5 Lesesterne.















