Eine Leiche für Helene

von Ilona Mayer-Zach 
4,1 Sterne bei21 Bewertungen
Eine Leiche für Helene
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Bellis-Perenniss avatar

Ein witziger Krimi aus der schönen Steiermark

DaniB83s avatar

Kurzweiliger, spannender Krimi, der in Österreichs zweitgrößter Stadt spielt.

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Inhaltsangabe zu "Eine Leiche für Helene"

Helene Kaiser wird muntere 50. Sie glaubt, die größten Turbulenzen in ihrem Leben bereits hinter sich zu haben. Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, das Eigenheim in Wien endlich abbezahlt, im Job läuft alles bestens. Doch dann muss ihr Mann ins Ausland, ihre Tochter wandert aus, Helene verliert ihren Job und erbt eine renovierungsbedürftige Wohnung in Graz.
Als sie sich auf der Flucht vor den Umbaumaßnahmen in einem Hotel einquartiert und nachts über eine Leiche stolpert, ist an eine Rückreise nach Wien nicht mehr zu denken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839218143
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:03.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein witziger Krimi aus der schönen Steiermark
    Helene stolpert über eine Leiche

    Helene Kaiser feiert ihren 50er gemeinsam mit ihrer besten Freundin Karin in einem luxuriösen Spa-Hotel in Graz. Eigentlich hatte sich sich ihren runden Geburtstag anders vorgestellt.  Doch ihr Mann muss auf einer Baustelle im Senegal nach dem Rechten sehen und die Kinder haben bereits ihr eigenes Leben.
    Allerdings wird es für Helene und Karin nicht langweilig, stolpert doch Helene des Nachts über die Leiche von Corinna, einer in Graz gefürchtete Society-Reporterin. Noch bevor sie die Polizei alarmieren kann, ist die Tote verschwunden. 

    Soviel Wein hatte Helene doch auch wieder nicht getrunken, dass sie Gespenster sieht, oder?

    Um nicht blöd dazustehen, beginnen Helene und Karin Nachforschungen auf eigene Faust anzustellen. Bei ihren Ermittlungen treffen die beiden eine Menge Leute, die von Corinna in den persönlichen und finanziellen Abgrund gestoßen wurden und daher als Täter in Frage kommen.

    Wird das sympathische Duo den oder die Mörder ausfindig machen?

    Dieser Krimi führt uns in die steirische Landeshauptstadt. Wie erkunden die Altstadt, die nähere Umgebung. Wir dürfen an einer Ballonfahrt teilnehmen und Arnold Schwarzeneggers Heimatort Thal besuchen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Für das (fiktive) leibliche Wohl sorgt die Aufzählung einiger steirischer Schmankerl.

    Der Krimi  hat mir gut gefallen, daher vergebe 4 Sterne.

    Kommentare: 1
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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 2 Jahren
    Ein toller Regionalkrimi

    "Eine Leiche für Helene" von Ilona Mayer-Zach ist ein unterhaltsamer Regionalkrimi der uns in das schöne Graz entführt. Hier lernen wir Helene kennen und dürfen mit ihr eine aufregende Zeit erleben.

    Der Inhalt: Helene Kaiser wird muntere 50. Sie glaubt, die größten Turbulenzen in ihrem Leben bereits hinter sich zu haben. Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, das Eigenheim in Wien endlich abbezahlt, im Job läuft alles bestens. Doch dann muss ihr Mann ins Ausland, ihre Tochter wandert aus, Helene verliert ihren Job und erbt eine renovierungsbedürftige Wohnung in Graz.
    Als sie sich auf der Flucht vor den Umbaumaßnahmen in einem Hotel einquartiert und nachts über eine Leiche stolpert, ist an eine Rückreise nach Wien nicht mehr zu denken.

    Einfach herrlich! Helene ist einfach klasse! Sie spricht einem aus der Seele. Eine ganz besondere Protagonistin, die ihren 50. Geburtstag leider ohne ihre Familie, aber mit ihrer besten Freund Karin feiern muss! Aber manchmal kommt ja alles doch anderes als man meint. Der Schreibstil der mir bisher unbekannten Autorin hat mich total begeistert. Und ich habe Helene und Karin auf ihrer Reise begleitet. In Graz habe ich mich sofort wohl gefühlt. Ich kann mir die Stadt sehr gut vorstellen. Und mit der renovierungsbedürftigen Wohnung hat ja Helene auch einiges am Hals. Ich finde, sie ist eine prima Ermittlerin. Ich habe ihr gerne über die Schulter geschaut. Auch von dem Ausflug ins Trachtengeschäft war ich begeistert. Wer von uns träumt den nicht von so einem traumhaften Dirndl.

    Ich finde, der Autorin ist ein wunderbares Gesamtpaket gelungen. Die Geschichte ist unterhaltsam, spannend und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Was will man als Leser denn mehr. Für mich ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlkrimi für wirklich vergnügliche Lesestunden.

    Das Cover ist auch ein Hingucker. Man kann sich schon ein gewisses Bild von Helene machen. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich riesig auf die nächste Geschichte mit Helene

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    DaniB83s avatar
    DaniB83vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweiliger, spannender Krimi, der in Österreichs zweitgrößter Stadt spielt.
    Da stolpert Helene quasi über die Leiche ...

    Ich durfte wieder einmal einen Regionalkrimi lesen, und zwar einen, der in (der österreichischen Stadt) Graz spielt. Helene ist, wie der Titel schon vermuten lässt, die ermittelnde Protagonistin in einem Mordfall. Und eigentlich hat sie dafür gar keine Zeit, denn nach ihrem Rauswurf aus der Firma kümmert sie sich darum, eine Wohnung, die sie vererbt bekam, auf Vordermann zu bringen. Zum Glück kommt ihre beste Freundin Karin von Wien nach Graz zu Besuch, um den 50. Geburtstag von Helene mit ihr zu feieren. Die beiden Damen checken im Wellness-Hotel ein und lassen es sich gut gehen, bis dann schon der Mordfall eintritt.

    Der Krimi, der 248 Seiten stark ist, lässt sich schnell lesen und hat einen angenehmen Spannungsbogen. Zuerst wird man mit den persönlichen Umständen von Helene vertraut gemacht, was jetzt an sich noch nicht sehr spannend, aber dafür informativ, ist. Danach geht's schon mal zur Sache, die Geschichte steigert sich bis zur Mitte hin sehr und die Spannung flaut auch gegen Ende hin wieder ab, was toll ist, denn sonst würde man am Schluss auch noch wie auf Nadeln sitzen.

    Die österreichisch gefärbte Sprache der Autorin wird für NichtkennerInnen im Anschluss an den Krimi übersetzt, allerdings glaube ich, dass die meisten LeserInnen keine Probleme mit den Ausdrücken haben werden. Auch die Geschichte an sich ist sehr gut gewählt, die Auflösung des Falls kommt aber doch plötzlich und unerwartet. Für Spekulationen gleich zu Beginn des Werkes blieb aber kein Platz, denn erst gegen Ende erfährt man wirklich, wer wie was warum gemacht hat.

    Empfehlen würde ich diesen Regionalkrimi gerne allen Krimifans, denn er ist kurzweilig und spannend geschrieben, man fiebert mit der Protagonistin und ihrer Freundin mit und wird gegen Ende mit der Auflösung belohnt - was will man mehr? ;-)

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    neutris avatar
    neutrivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gelungenes und spannendes Buch mit zu schneller Auflösung am Ende.
    Helene ist eine sympathische Frau, die viele Lesefreunde ansprechen wird


    Schon das Cover ist sehr gut gelungen und macht Lust sofort mit dem Buch anzufangen. Es zeigt eine selbstbewusste Frau, die wohl auch über schwierige Wege ohne Probleme hinüber geht.

    Kurz vor Ihrem 50. Geburtstag ist in Helenes Leben ziemlich chaotisch, sie verliert Ihren Job, Ihre Kinder machen nicht was sie sollen und auch Ihr Mann nimmt einen Auftrag an, durch den er über Ihren 50. nicht zu Hause ist.

    Da sie sich nach einer Aufgabe sehnt, beschließt sie die geerbte Wohnung in Graz auf Vordermann zu bringen um sie danach besser verkaufen zu können.

    Natürlich ist es so wie im wahren Leben, auf die Handwerker ist auch kein Verlass und als das Chaos immer größer wird, kommt ihre beste Freundin gerade recht, die einen Aufenthalt in einem Wellnesshotel plant und dort den Geburtstag von Helene feiern will.

    Helene und ihre Freundin freuen sich darauf, sich mal richtig zu erholen und keinen Stress zu haben. Doch alles kommt anders als sie dachten, Helene findet eine Leiche und beschließt die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen...

    Ich finde das Buch sehr gut gelungen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Immer wenn ich keine Zeit mehr hatte weiter zu lesen, war ich immer schon neugierig wie es wohl weiter geht. Da es sich nicht um einen "richtigen" Krimi handelt, ist das Buch auch für eine große Bandbreite an Lesern geeignet und ich denke es wird vielen Gefallen. Wer ein spannendes, leicht zu lesenden und mit Humor bestücktes Buch sucht, ist hier genau richtig.

    Der einzige Grund, warum ich nur 4 und keine 5 Sterne vergebe ist, dass ich fand, dass der Fall am Ende zu schnell aufgelöst wurde. Ich finde das hätte man noch spannender gestalten können.

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    melusina74s avatar
    melusina74vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 5 Sterne für diesen kurzweiligen Krimi. Ein wirklich spannendes und lustiges Buch
    Helene ermittelt auf eigene Faust

    Helene Kaiser ist eine sympatische und patente Frau,die bald 50 wird.So ein Ereigniss muss natürlich gebührend gefeiert werden und deshalb verbringt sie ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin Karin in einem Hotel in Graz.
    So schlägt sie 2 Fliegen mit einer Klappe,denn zur gleichen Zeit wird ihre Wohnung renoviert.Und eine Horde von Bauarbeitern sorgt für so manche Aufregung.

    Verläuft das Wochenende so entspannend wie geplant?
    Nicht wirklich,denn Helene findet nachts eine Leiche im Hotel.
    Anstatt der Polizei den Fall zu übergeben ermittelt sie auf eigene Faust und begibt sich in Gefahr.
    Wird es ihr gelingen den Fall zu lösen?

    Ein wunderbar erfrischender Krimi,der aus einer perfekten Mischung von Spannung,Humor,Liebe und Gefühl besteht.Ohne viel Gemetzel und Blutlachen wird in flüssigem lockeren Schreibstil das Abenteuer von Helene erzählt.
    Die Seiten flogen nur so dahin und es war ein wahres Lesevergnügen.

    Allen Krimilesern ,die lustige und spannende Lektüre mögen empfehle ich dieses tolle Buch.



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    rewarenis avatar
    rewarenivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Kriminalroman der humorvoll und spannend ist. Einfach ein Lesevergnügen.
    Miss Marple geht- Helene Kaiser kommt

    In Helene Kaiser´s Leben läuft nicht alles nach Plan. Der Mann muss beruflich ins Ausland, die Tochter schmeißt ihr Studium, Helene wird gekündigt und gerade jetzt erbt sie eine Wohnung in Graz. Von einem ruhigen Leben kann hier wohl keine Rede sein. Da die Umbauarbeiten auch nicht nach Plan verlaufen beschließt sie mit ihrer Freundin Karin ihren bevorstehenden 50. Geburtstag in einem Wellnesshotel zu verbringen. Wäre da nur nicht die Leiche, die sie mitten in der Nacht findet. Dumm dabei ist nur, dass diese verschwindet und dann die ,,Leiche´´ doch wieder lebt. Da steht für Helene fest: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Die Autorin Ilona Mayer-Zach bietet dem Leser eine unterhaltsame, spannende und leicht zu lesende Geschichte. Vom Anfang an fühlt man sich in der Handlung wohl und die sympathische Helene macht es einem leicht, sie bei ihrer Ermittlung gerne zu begleiten. Situationskomik, so wie man sie oft von Filmkomödien kennt, lässt ein Kopfkino lebendig werden und man hat immer wieder ein Schmunzeln im Gesicht.

    Viele Verdächtige und dubiose Gestalten machen es den mittlerweile vierblättrigen  Hobbydetektiven nicht leicht. Denn auch Helens Kinder Valerie und Patrick haben beschlossen, ihre Nasen überall hinein zu stecken. Gut gemeinte Ratschläge und High Tech Kugelschreiber nach James Bond Manier sollen der Schlüssel zum Erfolg werden.

    Nach dem Roman bekommen viele sicher Lust in die Steiermark zu reisen. Das Lokalkolorit bietet Sehenswürdigkeiten, kulinarische Spezialitäten oder Dialoge, die dialektgefärbt sind. Aber keine Sorge, ein Glossar am Ende beseitigt alle Unklarheiten.

    Mehr oder weniger kompetente Handwerker, die Helene´s Wohnung renovieren sollen, machen ihr auch nicht gerade das Leben leicht.

     ,,Grüß Gott Frau Kaisa. Wir ham den falschen Fliesenkitt mit. Drum malen wir zerst das Wohnzimmer aus und vafliesen tu ma morgen.´´

    Aber Helene lässt sich auch davon nicht aus der Ruhe bringen und kommt dafür Schritt für Schritt der Lösung ihres Falles näher.

                      Miss Marple geht- Helen Kaiser kommt!

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender, humorvoller Regionalroman
    Ein spannender, humorvoller Regionalroman - Graz

    Das Cover zeigt die Beine einer Frau, die hohe rote Schuhe trägt. So richtig konnte mich dieses Bild nicht überzeugen, aber Titel und Klappentext ließen dann doch eine interessante Geschichte vermuten


    Aber erst einmal der Reihe nach - der Klappentext
    Helene Kaiser wird muntere 50. Sie glaubt, die größten Turbulenzen in ihrem Leben bereits hinter sich zu haben. Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, das Eigenheim in Wien endlich abbezahlt, im Job läuft alles bestens. Doch dann muss ihr Mann ins Ausland, ihre Tochter wandert aus, Helene verliert ihren Job und erbt eine renovierungsbedürftige Wohnung in Graz. Als sie sich auf der Flucht vor den Umbaumaßnahmen in einem Hotel einquartiert und nachts über eine Leiche stolpert, ist an eine Rückreise nach Wien nicht mehr zu denken.


    Meine Meinung:
    Sie lesen gerne spannende, humorvolle Regionalromane? Dann ist Helenes Geschichte bestimmt auch etwas für Sie!

    Die Autorin erzählt hier eine tolle Geschichte, die mit viel Witz gespickt ist. Helene muss man einfach mögen und so habe ich ihre Geschichte und die Ermittlungen, die  sie in dem vorliegenden Mordfall anstellt, sehr genossen und mit Spannung verfolgt.

    Aber auch der Regionale Charakter kommt hier nicht zu kurz. So haben mir die Beschreibungen über Graz und Umgebung sehr gefallen und sind sicherlich einmal eine Reise wert.

    Mein Fazit:
    Ich wurde hier wirklich sehr gut unterhalten und musste  oft lachen. Der hier vorliegende Humor ist auch meiner und so war das lesen des Buches wirklich ein Vergnügen.

    Ich wünsche Helene zwar nichts schlechtes, würde mich aber freuen, wenn sie einmal wieder über eine Leiche stolpert - und wir sie dabei begleiten können!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöner humorvoller Krimi!
    Turbolenzen zum 50. Geburtstag

    „...Wenn du das Wohnzimmer mit dieser Farbe streichst, dann brauchst du keine Einrichtungsgegenstände mehr. Höchstens Beruhigungspillen...“

    Helene feiert in wenigen Tagen ihren fünfzigsten Geburtstag. Deshalb hat sich ihre beste Freundin Karin für ein Wellnesswochenende in Graz angesagt. Helen hält sich seit einiger Zeit in Graz auf. Dazu hat nicht nur die Erbschaft von Tante Rosi beigetragen. Eigentlich wollte Helene die geerbte Wohnung schnell verkaufen. Leider hat ihr der Arbeitgeber vor kurzem mitgeteilt, dass ihre Abteilung aufgelöst und sei ab sofort freigestellt wird. Die Abfindung reicht, um die Wohnung vor dem Verkauf herrichten zu lassen. Die Planung hat Thomas, ihr Mann, noch mit organisiert, bevor er seinen Job in Senegal angetreten hat.

    Im Hotel verbringen Helene und Karin einen feuchtfröhlichen Abend mit Corinna Riegel. In der Nacht erhält Helen einen Anruf von Corinna. In Corinnas Hotelzimmer erwarten sie mehrere unangenehme Überraschungen.

    Die Autorin hat einen spannenden und humorvollen Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich angenehm lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Helene erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht.

    Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Helene steht mitten im Leben. Sie führt eine gute Ehe und scheint bei der Erziehung ihrer zwei Kinder nicht viel falsch gemacht zu haben. Karin, ihre Freundin, ist auf der Suche nach dem richtigen Mann fürs Leben. Außerdem steckt sie ständig ihre Nase in die Angelegenheiten anderer Leute.

    Corinna Riegel, die Tote, führt einen Blog und hat mit realen oder erfundenen Bemerkungen schon manchen Geschäftsmann an den Rand des Ruins gebracht. Die Situation erfordert, dass Helene die Polizei außen vor lässt und selbst Ermittlungen übernimmt. Karin unterstützt sie dabei.

    Die Autorin hat es geschickt verstanden, private Geschichten mit einer Krimihandlung zu verbinden. Dabei durchzieht die Geschichte ein feiner Humor, der sehr pointiert eingesetzt wird. Schnell wächst die Zahl der Verdächtigen. Helene und Karin machen sich auf den Weg zu ihnen. Während sich Helene um ein ernstes und gut aufgebautes Gespräch bemüht, kommt Karin sofort auf den Punkt. Meist ernten sie dann Schweigen oder Wutausbrüche. Gleichzeitig nutzt die Autorin diese Interviews, um mich mit Besonderheiten von Landschaft, Handwerk, Weinbau und Kunst in und um Graz vertraut zu machen. Einen besonderen Akzent setzt die Autorin mit der Beschreibung von Helenes Ärger mit den Handwerkern. Termintreue ist ein Fremdwort und die falsche Wandfarbe, wie obiges Zitat zeigt, nur eines der Probleme. Auch hier wurde die sprachlichen Konstrukte so gewählt, dass ich trotz dem Ernst der Lage lächeln musste. Gut herausgearbeitet werden die Dialoge. Gerade durch ihre Aussagen und ihr Auftreten werden die unterschiedlichen Charakterzüge von Helene und Karin deutlich. Das Telefonat mit der Schwiegermutter langt, ob sie einschätzen zu können. Da bedarf es keiner Erläuterung mehr. Deren Äußerungen sprechen für sich. Der unerwartete Besuch der Kinder bringt eine neue Farbe ins Spiel. Hier zeigt sich, dass die Autorin ein gutes Auge für die Lebensvorstellungen der jungen Generation hat. Es gibt viele schöne Facetten in der Handlung. Sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Ab und an lässt die Autorin den steirischen Dialekt in die Handlung mit einfließen. Ein Glossar am Ende erklärt die Begriffe.

    Das Cover mit einer selbstbewusste Frau auf teuren High Heels passt zur Handlung.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das lag an den sympathischen Protagonisten, der abwechslungsreichen Handlung und den sprachlichen Feinheiten.

    Kommentare: 4
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    robbertas avatar
    robbertavor 2 Jahren
    tolle Cosy-Crime a la Agatha Christie

    Eine Leiche für Helene   von IlonaMayerZach


    Helene Kaiser wird muntere 50. Sie glaubt, die größten Turbulenzen in ihrem Leben bereits hinter sich zu haben. Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, das Eigenheim in Wien endlich abbezahlt, im Job läuft alles bestens. Doch dann muss ihr Mann ins Ausland, ihre Tochter wandert aus, Helene verliert ihren Job und erbt eine renovierungsbedürftige Wohnung in Graz. Als sie sich auf der Flucht vor den Umbaumaßnahmen in einem Hotel einquartiert und nachts über eine Leiche stolpert, ist an eine Rückreise nach Wien nicht mehr zu denken.

    Helene Kaiser lebt in Wien, wird bald 50 und meint, dass ihr Leben nun endlich ruhiger verlaufen wird. Aber dann muss ihr Mann ins Ausland, die Tochter schmeißt das Studium und wandert aus, Helene wird gekündigt und - erbt eine Wohnung in Graz. Der Umbau verläuft alles andere als glatt und so feiert sie ihren Geburtstag in einem Hotel. Dort stolpert sie nachts über eine Leiche. Helene schlägt beim Nachtportier Alarm. Doch der findet keine Spur von der Toten, vielmehr öffnet diese höchstpersönlich die Tür. Für den Nachtportier ist klar: Helene ist nicht ganz bei Sinnen. Für Helene steht fest: Sie muss auf eigene Faust ermitteln..


    Meine Meinung:

    Helene steht kurz vor ihrem 50 als sie eine Wohnung in Graz erbt und sich damit jede Menge Ärger einhandelt. Sie flüchtet in ein Wellness-Hotel und stolpert über eine Leiche, die kurz darauf wieder verschwunden ist.

    Der Klapptext hielt was er versprach und zusammen mit Helene, die mir gleich sympathisch war, begibt man sich als Leserin auf die Suche nach den Tätern. Unterstützt wird Helene von ihrer besten Freundin Karin, die nicht an ihrem Verstand zweifelt, sondern sie tatkräftig unterstützt.

    Glaubwürdiger, nachvollziehbarer Plot mit sympathischer Ermittlerin im besten Alter.

    Der lockere Schreibstil sorgt für kurzweilige Unterhaltung.

    Ich konnte mich so richtig gut in Helene hineinversetzten, mitfiebern und im mörderischen Graz unter den vielen Verdächtigen ermitteln.

    Ganz neben bei lernt man auch noch Graz kennen.

    Ich mag die Mischung aus Spannung, Lokalkolorit, Witz und alltäglichem Chaos.


    Ich freu mich auf eine Fortsetzung.

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    Z
    zyrimavor 2 Jahren
    Eine Leiche für Helene

    Inhalt:

    Kurz vor ihrem 50. Geburtstag verändert sich vieles für Helene. Ihr Mann fährt für einige Monate als Bauleiter nach Afrika, ihre Tochter bricht das Studium ab und wandert nach Island aus und ihr Sohn lebt mit seiner Freundin in einer eigenen Wohnung. Als Helene dann auch noch ihren Job verliert und auf einmal viel Zeit hat beschliesst sie,die Wohnung in Graz,die sie von ihrer Tante geerbt hat für den Verkauf herzurichten. Bedingt durch die Umbauarbeiten zieht sie vorübergehend in ein Spahotel um sich dort mit ihrer Freundin Karin ein paar erholsame Tage zu gönnen, doch daraus wird nichts,an ihrem 50. Geburtstag stolpert Helene dort über eine Leiche....

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin lässt sich flott und locker lesen. Die Protagonisten werden detailiert beschrieben und es fällt leicht sich schnell mit ihnen anzufreunden, Besonders gut hat mir das regionale in dem Krimi gefallen, Graz ist wohl auf jeden Fall einen Urlaub wert.Einige Themen,die Helenes Familie betreffen werfen noch Fragen auf, was darauf hoffen lässt das Helene noch weiter ermitteln wird.Blutrünstig ist das Buch mit Sicherheit nicht, es besticht eher durch seinen Humor und durch die etwas ungewöhnlichen Wege der Ermittlungen von Helene und Karin.Am  Ende des Buches findet man ein Glossar steirischer Begriffe , sehr hilfreich für jene denen Worte wie zum Beispiel Ausfratscheln,Funzn oder auch Klapotetze nicht bekannt sind.

    Fazit:

    Ein Frauenroman den ich sehr genossen habe und auch gerne weiterempfehle.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    IlonaMayerZachs avatar
    Liebe LeserInnen,


    ich lade euch herzlich zu meiner ersten Leserunde ein und möchte euch meinen Cosy-Krimi "Eine Leiche für Helene" vorstellen. Er spielt hauptsächlich in der idyllischen Stadt Graz (in der ich geboren wurde) und teilweise in der grünen Steiermark. 


    Also ... es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht für alle bald Fünfzigjährigen. Die gute zuerst: Das Leben ist nicht zu Ende! Die schlechte: Es wird noch turbulenter als zuvor ...


    Helene Kaiser lebt in Wien, wird bald 50 und meint, dass ihr Leben nun endlich ruhiger verlaufen wird. Aber dann muss ihr Mann ins Ausland, die Tochter schmeißt das Studium und wandert aus, Helene wird gekündigt und - erbt eine Wohnung in Graz. Der Umbau verläuft alles andere als glatt und so feiert sie ihren Geburtstag in einem Hotel. Dort stolpert sie nachts über eine Leiche. Helene schlägt beim Nachtportier Alarm. Doch der findet keine Spur von der Toten, vielmehr öffnet diese höchstpersönlich die Tür. Für den Nachtportier ist klar: Helene ist nicht ganz bei Sinnen. Für Helene steht fest: Sie muss auf eigene Faust ermitteln...



    Ich verlose 20 Bücher (Print oder e-book) und freue mich über euer Feedback.


    Herzlichst
    Eure
    Ilona
    Zur Leserunde

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