Mein Weg durch die Hölle

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Inhaltsangabe zu "Mein Weg durch die Hölle"

Klappentext: 1930 in Hamburg geboren, erlebte die Autorin als Kind den Zweiten Weltkrieg und die Ausbombung Hamburgs. In ungekünstelten Worten schildert sie die behütete Kindheit im Kreise einer großen Familie und die erste frühe Liebe. Nach dem Krieg folgen erste Reisen und Sinnsuche mit Eintritt in eine religiöse Splittergruppe. Dann mit 32 Jahren die große Liebe. Seitdem geht alles bergab: Vier Kinder, ein gewalttätiger Ehemann, vor dem sie immer wieder vergeblich zu fliehen versucht. Doch auch wenn das Leben hart und grausam ist, verlässt sie nie ihr Humor und Lebensmut. 1983 endlich die Scheidung - Freiheit! Pointiert, pfiffig und mit erfrischender Selbstironie hält die Autorin Rückschau auf ein bewegendes Frauenleben und Stück Zeitgeschichte. 293 Seiten Zitate: »Als Kleinkind hatte Gretel Diphtherie. Der Arzt hatte sie schon aufgegeben, da gab ein Nachbar den guten Rat ihr Heringslauge in den geschwollenen Rachen zu gießen. Das war die Rettung.« »Blitzlichter aus der Kleinkinderzeit: Es ist Waschtag, riesige Töpfe mit Kochwäsche stehen auf dem Küchenherd. Ich darf nicht herumrennen, sondern muss brav auf dem Küchensofa sitzen. Die ganze Küche ist voll Dampf. Es gibt nur ein sehr schnelles Mittagessen, zum Beispiel Zwieback mit Milch oder Pfannkuchen. Am Abend wird mein Papi mit der erst kürzlich erworbenen und sehr modernen Wringmaschine die Wäsche durchdrehen.« »Ich hatte mir bei der Entbindung die Oberlippe aufgebissen und die war nun so geschwollen, dass ich aus einer Schnabeltasse trinken musste. Herzlos sagte er zu mir: »Etwas hübscher könntest Du als junge Mutter schon sein!« »Ich fuhr zur Polizei. Dort erwartete ich Hilfe, nach diesem neuerlichen Angriff auf der Strasse. Aber die Polizisten sagten mir, in Ehesachen würden sie sich nicht einmischen.« »Der Hausbesitzer aus Hamburg war gerade auf dem Grundstück und ich bat ihn in einem unbewachten Augenblick, mich mit nach Hamburg zu nehmen. Den Grund konnte er an meinem Gesicht ablesen, das grün, blau, gelb geschlagen war.« »An Nikolaus hatte ich ihm Süßigkeiten in den Schuh gesteckt, aber er blaffte mich an, ich solle ihm lieber die Schuhe putzen, das wäre gescheiter. Er machte mir das Leben zur Hölle.« »Er verwechselte eine Ehe immer noch mit einer Leibeigenschaft. Dann kam er auf die Idee, ich müsse anklopfen, wenn ich das Wohnzimmer betreten wollte, worauf ich nicht mehr ins Wohnzimmer ging.« »Es war mir nicht bewusst, dass ich zu einer religiösen Vereinigung unterwegs war, die strenge Strukturen aufwies, eine besonders große Hierarchie und eine Denkungsart aus dem vorigen Jahrhundert. Man war als Frau schon sündig, wenn man nicht so platt gebaut war wie ein Plättbrett. Natürlich wurde Arbeiten als dem „Licht-Dienen“ bezeichnet, und die Armen dienten bis zum Umfallen.« Für Leser ohne Kindle Sie können das E-Book dank einer kostenlosen App nicht nur auf dem Kindle, sondern auch auf jedem Win PC oder Notebook, auf Mac, iPhone, iPad und allen Handys und Tablets mit Android komfortabel lesen. Die App zum kostenlosen Download finden Sie bei Amazon unter Kindle/Gratis Kindle Lese-Apps.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00CCRZFHM
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:262 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:13.04.2013

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