Ilona Schmidt Bocktot

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Inhaltsangabe zu „Bocktot“ von Ilona Schmidt

Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen.

Toller Krimi :-)

— Ivonne_Gerhard

Ein spannender Regionalkrimi!

— nancyhett

Spannender Krimi im Jägermilieu!

— mabuerele

Ein Franken-Krimi, der es in sich hat! Spannung pur...

— dreamlady66

Spannender Regiokrimi mit überraschenden Wendungen.

— Traumwelten

Spammemder Regionalkrimi

— Petra1984

Spannend und lehrreich. Rundum gelungen.

— Ladybella911

Sehr spannender und interessanter Krimi

— Vampir989

Sehr guter Krimi, verzwickt und spannend, mit interessanten Charakteren und einem ungewöhnlicheren Umfeld - toll umgesetzt

— Julitraum

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  • Super Krimi :-) mit Überraschung :-)

    Bocktot

    Ivonne_Gerhard

    07. December 2017 um 00:25

    Bocktot - ein Jäger (Lehrer) wird selbst zum Opfer ,... Der Kommissar ist ein ganz netter und die Ermittlungen sind super :-) die Verdächtigen sind alle sehr interessant und auch ihre Geschichten ,... Durch geschickte Taktik kommt man bis zum Schluss nicht richtig dahinter, wer den jetzt der Täter war und wie er es angestellt hat ,.... Und ich hätte nie mit der Person gerechnet, der am Ende wohl oder übel der Täter ist,... Der Autorin ist ein gutes, spannendes Buch mit einer Menge Rätsel gelungen,.. Spannung bleibt bis zum Schluss,.. Und dass Ermittler Team ist auch ein starkes Team welches sich perfekt einbringt und sich auch gerne weiterentwickelt und Informationen auf den Grund geht ,.. Ich hätte gerne eine Fortsetzung der Ermittler ;-) Klare Empfehlung, für Leute, die klassische Krimis mit toller Story und wenig Opfer mögen ,.. Und die Gene gedanklich den Ermittlungen und der Lösung des Falls folgen ,...

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  • Spannender Regionalkrimi rund um die Jagd

    Bocktot

    Isador

    21. April 2017 um 20:01

    Der beliebte Lateinlehrer Holger Mechtinger wird bei der Jagd auf seinem Hochsitz erschossen. Es wird vermutet, dass es sich um einen Unfall handelt, da es keinen ersichtlichen Grund gibt, warum man ihn ermorden sollte.Kriminalkommissar Richard Levin, der aufgrund eines Vorfalls in seiner Vergangenheit nach Coburg versetzt wurde, übernimmt die Ermittlungen.Ich bin gleich gut in die Geschichte reingekommen. Alle Personen sind so beschrieben, dass ich sie mir direkt sehr gut vorstellen konnte. Und auch die Umgebungen, in denen die Geschichte spielt, wurden sehr bildlich dargestellt.Sehr sympathisch sind die Dialekt-Einlagen, die meiner Meinung nach genau richtig dosiert sind und das Lesevergnügen schön abrunden.Die Spannung wurde vom Anfang bis zum Schluss aufrecht erhalten und der Schluss war für mich recht überraschend. Genau so stelle ich mir das für einen Krimi vor!Insgesamt hatte ich sehr schöne Lesestunden mit "Bocktot" und empfehle das Buch gerne (und ganz besonders für Franken-Liebhaber) weiter!

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  • Sehr guter Krimi mit kleinem Abzug

    Bocktot

    Svanny

    18. April 2017 um 16:01

    Inhaktsangabe: Bock tot! Das ist ein Jagdhornsignal, das anzeigt, dass ein Rehbock erlegt werden konnte. Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen. Fazit: Der Krimi hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Story war gut aufgebaut und ließ sich sehr gut lesen. Vor jedem Kapitel war ein Name als Überschrift, so dass man ganz leicht wusste, wo man sich gerade befindet. Der Schreibstil ist sehr leserfreundlich. Einfache, klare Sprache und keine verschnörkelten ewig Sätze, daher gibt es hier volle Punktzahl von mir. Ich ziehe lediglich einen Stern ab für die kleine Verwirrung gegen Ende und die Auflösung. Es war nicht ganz mein Fall, wer der Mörder war, aber hier möchte ich auch nicht zu viel verraten. Es ist schlüssig und durch aus sinnig, aber nicht ganz mein Geschmack. Ich hoffe das lässt sich nachvollziehen, wenn das Buch selber gelesen wird. Denn Lesen sollte man das Buch auf jeden Fall! Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Ilona :)

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  • Leserunde zu "Bocktot: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)" von Ilona Schmidt

    Bocktot

    Ilona_Schmidt

    Bock tot! Das ist ein Jagdhornsignal, das anzeigt, dass ein Rehbock erlegt werden konnte. Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen. Ich freue mich, euch meinen neuen Krimi vorstellen zu können, der am 8. März im Gmeiner-Verlag erscheinen wird. Der Verlag stellt die Bücher zur Verfügung und wird sie euch nach der Verlosung zusenden.

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  • Bocktot

    Bocktot

    Vanessa-v8

    09. April 2017 um 21:47

    Inhalt: Ein beliebter Gymnasiallehrer wird erschossen im Wald aufgefunden. Alles deutet auf einen Unfall hin, denn er scheint keine Feinde gehabt zu haben. In der Schule ist er beliebt, hat eine Frau und 2 Kinder, und sein Hobby, die Jagd teilt er mit seiner Frau, die Försterin ist. Aber als der Kommissar Richard Levin Ermittlungen anstellt, kommen immer mehr Personen in Frage, die ein Motiv hatten, den Lehrer umzubringen. Von Anfang an hat Levin die Ehefrau in Verdacht, hat aber keine Beweise dafür. Also werden erstmal alle anderen Verdächtigen unter die Lupe genommen. Meine Meinung: Der flüssige Schreibstil macht das lesen leicht. Die Spannung ist von Anfang an da, und wird immer weiter aufgebaut. Der Dialekt der manchmal vorkommt ist gut zu verstehen und zu lesen, stellt kein Problem da. Die einzelnen Kapitel sind immer aus einer anderen Sicht der einzelnen Protagonisten geschrieben. So kann der Leser aus der Sicht der einzelnen Protagonisten ermitteln, was mir besonders gut gefallen hat. Auch die bildliche Beschreibung ist der Autorin gut gelungen. Landschaften werden gut beschrieben und dargestellt.Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen. Das schafft nicht jeder Autor. Auch die Protagonisten sind gut bildlich beschrieben, manche sind einem gleich symphatisch gewesen, manche eher nicht. Der Kommissar Richard Levin war mir von Anfang an sehr sympathisch, aber die Ehefrau des ermordeten eher nicht. Und auch für Leute die sich in der Jagd Materie nicht auskennen, wird alles gut erläutert. Fazit: Ein sehr schöner Krimi, der von Anfang bis Ende spannend bleibt. Die Spannung wird immer weiter gesteigert und lässt einen nicht los. Die Seiten fliegen nur so dahin. Ich kann das Buch jedem Krimi Liebhaber wärmsten empfehlen. Daumen hoch. Bitte mehr davon

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  • „Bocktod“ von Ilona Schmidt

    Bocktot

    nancyhett

    09. April 2017 um 11:58

    Ein spannender Franken-Krimi aus der Feder der deutschen Autorin Ilona Schmidt, erschienen März 2017 im Gmeiner-Verlag. Klappentext: Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen. Meine Meinung: Dies war nach „Koppelmord“ mein zweites Buch von Ilona Schmidt und auch dieses Mal konnte mich die Autorin wieder fesseln und in ihren Bann schlagen. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und angenehm zu lesen, auch die Charaktere empfand als realistisch und gut ausgearbeitet. Die Handlung war packend und der Spannungsbogen wurde kontinuierlich gesteigert. Ein toller Regionalkrimi mit viel Farbkolorit, den ich gern weiterempfehle. Mein Fazit: Lesenswert!

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  • Fesselnder Krimi

    Bocktot

    mabuerele

    06. April 2017 um 21:08

    „...Das Geschehene mit Tabletten zu verdrängen erwies sich als unmöglich. Die Frage nach dem Warum bohrte in ihr wie ein Borkenkäfer in der Rinde eines Baumstamms, und am Ende würde die Rinde abfallen und der Baum sterben...“ Astrid ist Försterin in der Forstdienststelle Gleisenau. Bei ihrem heutigen Rundgang findet sie einen zerstörten Hochsitz. An dessen Fuß liegt eine mit Blut beschmutzte Mütze. Am Abend begibt sie sich nochmals ins Revier. Ihr Mann, der Gymnasiallehrer Holger, will heute ebenfalls Wild schießen. Astrid sieht, wie er einen Rehbock trifft. Dann fällt ein zweiter Schuss. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Das liegt auch an den kurzen Kapiteln und den verschiedenen Handlungssträngen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Astrid ist nach dem Tode ihres Mannes am Boden zerstört. Doch für ihre Kinder muss sie funktionieren. Obiges Zitat gibt ihren Seelenzustand wieder, zeigt aber gleichzeitig das sprachliche Können der Autorin, die dafür passende Metapher aus dem Fachgebiet wählt, in dem der Roman spielt. Der Fall landet bei Kriminaloberkommissar Richard Levin. Er gilt als Einzelgänger, beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Mittelalterspielen und wurde auf Grund eines Vorkommnisses, das im Buch relativ spät thematisiert wurde, auf den Außenposten geschickt. Als passionierter Jäger wird der Polizist Tobias Schneider zu den Ermittlungen hinzugezogen. Er freut sich, die Kripo unterstützen zu dürfen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Holger gilt als integer, wird von allen gelobt und hatte angeblich keine Feinde. Doch schnell stellt sich heraus, dass dieses Bild nicht einmal die halbe Wahrheit beinhaltet. Die Kriminalisten gehen mehreren Spuren nach und geben mir so die Möglichkeit, mit zu denken und mit zu raten. Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Auch für Laien werden die notwendigen Informationen zu Jagd und Weidwerk allgemeinverständlich aufbereitet. Die Handlungsorte werden ausreichend beschrieben. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Astrid, Richard und Tobias. Bei Richards Part führt sie mich in die Regeln und den Ablauf von Mittelaltermärkten ein. Dadurch erhalte ich als Leser häufig einen neuen Blickwinkel auf die Zusammenhänge. Gut eingebunden wird der lokale Dialekt. Das gibt dem Buch seine Authentizität. Ab und an durchzieht ein feiner Humor die Handlung. Bald stellt sich heraus, dass es nicht nur um den Tod von Holger geht, bei dem lange Selbstmord, Unfall oder Mord im Raum stehen, sondern das noch andere Dinge im Argen liegen. Militante Tierschützer und politische Auseinandersetzungen zwischen Cogita und ihren Gegnern verschaffen der Polizei zusätzliche Arbeit. Weidling, der bisherige Chef der Kripo, geht in den Ruhestand. Seiner Nachfolgerin macht er aber erst einmal das Leben schwer. Der Autorin gelingt es, im Verlaufe der Handlung vielfältige Themen anzusprechen und ihnen einen Platz im Krimi zu geben. Dadurch wird nicht nur der Spannungsbogen hoch gehalten, sondern auch deutlich, warum die Akteure so handeln, wie sie handeln. Das Cover mit dem Hochsitz passt zum Thema. Wie gut der Titel gewählt wurde, weiß man erst nach dem Lesen des Buches. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeigt, wie sehr der äußere Schein trügen kann. Ich werde gekonnt in die psychischen Tiefen der Protagonisten geführt.

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    • 6
  • Weidmannsheil in Franken

    Bocktot

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2017 um 00:14

    Inhalt: Holger Mechtinger, beliebter Lateinlehrer und Hobbyjäger aus Coburg, wird erschossen neben einem Jagdsitz aufgefunden. Kommissar Richard Levin ermittelt. War es ein Jagdunfall oder Mord? Denn Mechtinger war nicht der erste Tote in dieser Gegend. Meinung: Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Hauptcharaktere erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und man findet sich sehr schnell in die Story ein. Ich bin jetzt nicht der große Fan von der Jagd, fand es aber sehr interessant, mein Wissen darüber und über die Forstwirtschaft etwas zu erweitern. Die Gegenden wurden detailliert wiedergegeben und man konnte sich alles bildlich wunderbar vorstellen. Richard Levin ist ein interessanter sowie starker Charakter. Wie er mit diversen Situationen umgeht kamen bei mir gut an und machten ihn für mich sehr sympathisch. Im Laufe des Buches lernt man die einzelnen Personen besser kennen. Ihre Gedanken und Handlungen machen sie lebendig, somit kommen sie sehr authentisch rüber. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt auch nicht nach. Es gibt viele Verdächtige und bis zum Schluss setzen sich die einzelnen Puzzlestücke nach und nach zusammen. Hier kann man schön miträtseln, wer denn nun den Mechtinger erschossen hat. Dies macht meiner Meinung nach ein guter Krimi aus. Das Ende war schlüssig und es blieben keine Fragen offen. Ein gelungener Krimi, den ich allen empfehlen kann, die dieses Genre gerne lesen.

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  • Ein Franken-Krimi, der es in sich hat! Spannung pur...

    Bocktot

    dreamlady66

    01. April 2017 um 13:45

    (Inhalt übernommen)Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen.Über die Autorin:Ilona Schmidt wurde 1956 in München geboren und wuchs in Nürnberg auf. Sie studierte Chemie in Erlangen und lebte nach ihrer Promotion viele Jahre mit ihrer Familie in Coburg. Aus beruflichen Gründen zog sie 2001 in die USA, ist in ihrem Herzen jedoch stets Fränkin geblieben. Krimis sind ihre Passion, egal ob sie gerade einen liest oder selbst welche schreibt. Aber auch in anderen Genres fühlt sie sich heimisch.Schreibstil/Fazit:DANKE für die Teilnahme an diesem wunderbar spannungsgeladenen Franken-Krimi aus dem Gmeiner-Verlag in passendem Gewand mit 313 Seiten und 48 recht kurzknappen Kapiteln. Flüssiger, sehr direkter Schreibstil mit etwas Lokalkolorit inklusive viel Detailwissen rundeten das Leseerlebnis ab. Die nicht überfrachteten Seiten in einer wunderbaren Leseschrift stets mit wechselnden Protagonisten (jeder wartete mit einer eigenen sehr persönlichen Geschichte auf) und unterschiedlichen Schauplätzen liessen mich nur so durch die Kapitel fliegen - ich hatte viele intensive Lesemomente und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Sehr klug fand ich die Verstrickung von Menschenhandel bzw. dem Flüchtlingsthema & der "Cogida"-Bewegung - da hast Du aktuelle Themen perfekt in einem sehr persönlichen Krimi mit eingewoben, sehr authentisch & zeitnah, toll!Am Ende blieben doch gewollt einige Fragen, Gedanken & Gefühle nach wie vor offen, welch' genialer Schachzug. Das lässt auf eine Fortsetzung hoffen...Diesen Krimi aus dem Jägermilieu kann ich nur wärmstens empfehlen & vergebe absolut verdient die Höchstpunktzahl!

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  • fesselnder Regio-Krimi, der im Jägermilieu spielt

    Bocktot

    irismaria

    29. March 2017 um 15:38

    "Bocktot" von Ilona Schmidt ist ein fesselnder Regio-Krimi, der im Jägermilieu spielt. Die Geschichte spielt im fränkischen Coburg und zu Beginn erlebt man, wie die Försterin Astrid Mechtinger auf dem Ansitz sitzt. Sie muss miterleben, wie ihr Ehemann auf einen benachbarten Ansitz einen Bock schießt, dann aber selbst getroffen wird und stirbt. Die Autorin schildert Astrids Schock und ihre Reaktion auf den Tod ihres Mannes ganz eindrücklich und berührend. Kommissar Richard Levin soll ermitteln, ob ein Mord vorliegt oder der Tod andere Gründe hat. Er holt sich einen Kollegen ins Team, der auch Jäger ist. Während der Ermittlungen tauchen Erkenntnisse auf, dass der scheinbar beliebte Lateinlehrer auch dunkle Seiten hatte und es bietet sich die Möglichkeit an, dass der Tod im Zusammenhang mit dem Fund eines toten Kindes und eines Toten im Wald steht. Interessante Figuren, unterschiedliche Motivlagen, aktuelle Themen, Lokalkolorit, realistisch dargestellte Jagddetails und Ermittler mit Vorgeschichte prägen die durchweg spannende Handlung. Ich habe mitgerätselt und war überrascht über die Auflösung, die aber plausibel ist.Mein Fazit: ein klasse Krimi mit einem interessanten Ermittlerteam, von dem ich gerne mehr lesen möchte

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  • Die Jagd hat begonnen

    Bocktot

    esposa1969

    28. March 2017 um 15:20

    Klappentext:Als der beliebte Lateinlehrer und Hobbyjäger Mechtinger erschossen neben seinem Jagdansitz gefunden wird, hat Kommissar Richard Levin Mühe, die richtige Fährte zu finden. Er ist nicht der erste Tote in dieser Gegend. Mechtinger war Mitglied der Pegida-Bewegung, die den Coburger Pfingstkongress nutzt, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. War sein Tod Mord oder ein Jagdunfall? Levin muss mit sich selbst ins Reine kommen, um den Täter zu überführen.Leseeindruck:Mit "Bocktot" liegt dem Leser ein solider Franken-Krimi vor, der sich spannend und unterhaltsam lesen lässt.Der Krimi beginnt damit, dass Försterin Astrid Mechtinger den zerstörten Hochsitz vorfindet. Doch bald schon ist nicht nur dieser zerstört, sondern auch das Leben des Lateinlehrers und Hobbyjägers Holger Mechaniker - ihrem Ehemann - der erschossen aufgefunden wird. Kommissar Richard Levin muss nun ermitteln, um den Fall aufzudecken...Dieser Krimi liest sich von Anfang bis Ende flüssig mit vielen Spannungsmomenten. Schön, dass die Kapitel jeweils aus der Sicht eines anderen Charakter geschrieben ist, so kann man sich gut in die Figur hineindenken. Überhaupt sind die Charaktere übersichtlich gehalten und gefallen mir im großen und ganzen recht gut. Die Wald- und Jagdatmosphäre wurde gut eingefangen, obwohl ich mich auch eher zu den Tierschützern zähle und Jagen unnötig finde. Das Ende ist überraschend, aber dennoch schlüssig. Das Cover ist sehr treffend und konnte passender kaum gewählt werden. Ich vergebe gerne 5 Sterne!@ esposa1969

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  • Spammemder Regionalkrimi

    Bocktot

    Petra1984

    28. March 2017 um 07:29

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Man kommt leicht in die Geschcihte. Es war von Anfang an sehr spannend und man konnte von Anfang an mitraten, wer denn der Mörder sein könnte. Zwischendurch waren meiner Meinung nach etwas zu viele Hintergrundinformationen und dabei ging die Spannung etwas verloren. Ich habe sehr viel über die Jagd und Jagdbegriffe gelernt. Für mich war das ein unbekanntes Pflaster, da ich damit noch nichts zu tun hatte.  Ich fand es sehr gut recherchiert. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch. Vielen lieben Dank, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte.  

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  • Auf zum letzten Halali ....

    Bocktot

    Ladybella911

    27. March 2017 um 12:20

    Es ist ein relativ warmer Mai und Coburg bereitet sich auf das Pfingstfest im Schatten der Veste Coburg, die hoch über der Stadt thront, vor. Dennoch liegt eine gewisse Unruhe über der Stadt, denn es ist auch eine Demo angesagt und die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Die Revierförsterin Astrid Mechtinger hat dafür Sorge zu tragen, dass sich der Verbiss des Wildes nicht nachteilig auf die im frischen Grün ersprießende Natur auswirkt und muss diesbezüglich Maßnahmen ergreifen. Ihr Ehemann, der allseits beliebt scheinende Lateinlehrer am hiesigen Gymnasium frönt der Jagd aus Leidenschaft und umso größer ist das Entsetzen in der Bürgerschaft, als er, von einem Schuss getroffen, tot von seinem Hochsitz fällt. War es ein Unfall, oder Selbstmord, oder sogar Mord? Dies ist die Frage, der sich das Ermittlerteam der Kripo stellen muss, ein Team, in welchem Richard Levin, einer der Ermittler, sich auch seiner eigenen Vergangenheit bewusst wird und deren Folgen er zu tragen hat. Spannende und fesselnde Ermittlungsarbeit nimmt ihren Lauf, und der Leser wird in die Geheimnisse der Jagd ganz allgemein mit vielen Hintergrundinformationen eingeführt. Hier merkt man sehr genau, dass die Autorin auf diesem Gebiet sehr bewandert ist. Aber nicht nur die Geheimnisse der Jagd spielen in diesem Roman eine Rolle, es gilt auch andere Dinge aufzuklären und es kommen Dinge ans Tageslicht, von denen mancher sich wünscht, sie wären im Verborgenen geblieben. Menschenhandel, Erpressung, Lug und Betrug durchziehen die Handlung und der Leser wird mit all diesem Geschehen konfrontiert und darf voller Spannung miträtseln, bis hin zu einem nicht ganz vorhersehbaren Ende. Ein locker-leichter Sprachstil lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen und nimmt ihn mit, denn die Protagonisten sind in ihren Befindlichkeiten sehr bildhaft und glaubwürdig beschrieben und auch ihr Privatleben bietet viel Unterhaltsames, teilweise auch Erschreckendes. Ein rundum gelungener Krimi, der dem Leser alles bietet, was ein guter Krimi haben muss, ein authentisches Ermittlerteam mit tollen Protagonisten und ein guter Plot, erfolgreich umgesetzt. Mir hat dieser Krimi von Ilona Schmidt ausnehmend gut gefallen, er hat mich bestens unterhalten und ich wünsche mir, mehr von diesen sympathischen Figuren zu lesen. Gerne vergebe ich hier gute 4 Sterne, mit einer Tendenz nach oben.

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  • Regionalkrimi aus Franken

    Bocktot

    Alex1309

    26. March 2017 um 08:53

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Der Schreibstil von Ilona Schmidt ist flüssig und locker und auch die Spannung war von Anfang an gegeben. Es gab Überraschungen im Buch und auch mit dem Schluss hätte ich so nicht gerechnet. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Schön fand ich auch die Einblicke in das Privatleben von Kommissar Levin, das gehört für mich zu einem guten Regionalkrimi einfach dazu. Für mich ein gelungener Regionalkrimi und spannende Unterhaltung.

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  • 4,5 Sterne für einen vielversprechenden ersten Fall

    Bocktot

    Antek

    25. March 2017 um 13:11

    Försterin Astrid beobachtet vom ihrem Hochsitz aus, wie ihr Mann Holger zuerst einen Bock erlegt und nach einem zweiten Schuss von dessen Hochsitz fällt. Unfall, Mord oder am Ende sogar Selbstmord? Völlig aufgelöst ist sie der Kripo keine brauchbare Zeugin, hat sie ihren Mann doch nur stürzen gesehen. Wer könnte den angeblich so beliebten Lateinlehrer und Hobbyjäger auf dem Gewissen haben. Militante Jagdgegner, ein anderer Hochsitz wurde ja bereits auch zerstört, oder gab es eventuell doch vergrämte Schüler? War Holger Mechtinger am Ende doch gar nicht so ein Gutmensch, wie alle behaupten? Knifflige Ermittlungen beginnen und zudem brennt es auch sonst an allen Ecken in Coburg und Umgebung. Da lange nicht geklärt werden kann, ob es sich um Mord oder einen Unfall handelt, laufen die Ermittlungen etwas schleppend an. Dafür bekommt man die Charaktere genau vorgestellt und zusätzlich noch weitere Nebenschauplätze präsentiert. Ein totes Kind, ein weiterer Toter im benachbarten Wald, ein Pergida Treffen und außerdem tummeln sich auch noch einige Jagdgegner der ALF.  Als Leser darf man das Geschehen aus allen Richtungen betrachten, weiß daher über alles Bescheid, und kann noch mehr rätseln und vermuten, was Spannung erzeugt. Auch wenn sich für mich, trotz bzw. aufgrund zahlreicher neuer Entwicklungen, einiges abgezeichnet hat, gab es eine finale Auflösung wirklich erst auf den letzten Seiten und ich habe gebannt bis zum Ende gelesen. Wirklich sehr gut hat mir der locker, leichte Schreibstil gefallen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Die kurzen, knackigen Kapitel sind aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was dem Leser die Charaktere noch viel näher sein lässt. Ich konnte mich super in die Personen hinein denken. Die häufigen Wechsel, die durch die entsprechenden Namen als Überschrift leserfreundlich gehalten sind, empfand ich äußerst gelungen. Toll sind auch die originellen und zahlreichen Vergleiche, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Da gibt es einen „Spitzbart, der einem Geißbock alle Ehre gemacht hätte“ oder ein Problem „bohrt in ihr, wie ein Borkenkäfer in der Rinde“. Außerdem sorgt Ilona Schmidt durch spitze Dialoge und den lockeren Umgang unter den Kollegen immer wieder dafür, dass man auch mal lachen und grinsen kann.  Die Charaktere sind interessant und authentisch dargestellt. Astrid ist eine Försterin durch und durch. Ich konnte richtig mitfühlen, wie es der äußerst sympathischen, aber wenig selbstständigen Frau, regelrecht den Boden unter den Füßen weg zieht, als ihr bewusst wird, dass ihr Ehemann Holger tot ist. Sie hat ihr Päckchen zu tragen, und mir nicht selten richtig leid getan. Richard Levin ist der Ermittlungsleiter der Kripo, der ebenfalls an Vergangenem zu knabbern hat, was ihn interessant macht. Zusätzlich passt ihm gar nicht in den Kram, dass er bei der Beförderung übergangen wurde und nun eine Frau vor die Nase gesetzt bekommt. Mir hingegen hat die neue Kriminalrätin Maxi Frohn gut gefallen, sie muss hier einfach auch ganz fest ihren Mann stehen. Richards Kripokollege ist ebenfalls wenig begeistert von ihr. „Die hat Hoar auf die Zähn“ ist seine Meinung. Begeisterter ist aber Tobi Schneider. Der Schupo Mann hat sich fest vorgenommen ihr zu zeigen, „dass er mehr drauf hat, als nur den Speck auf den Hüften!“. Auch die Nebendarsteller sind gekonnt gezeichnet, bei der liebenswerten Oma Elke, die ebenso tierlieb ist wie ihr Enkel Richard ist, angefangen über dessen Nachbarn Wenzel, der Zivilcourage zeigt und meinen Respekt verdient, bis hin zu Karin, Astrids undurchsichtiger Schwester, die nur zu gerne der Männerwelt den Kopf verdreht. Die Autorin beweist, dass sie gut recherchiert hat. Sowohl was die Beschreibungen bezüglich Jagdwesen und Waffenkunde, sowie die polizeiliche Ermittlungen betrifft, hier wird alles mit Fachbegriffen beschrieben. Toll fand ich auch das Lokalkolorit. Man bekommt als Leser einen tollen Blick auf Coburg. So darf man z.B. die Veste Coburg immer wieder bestaunen oder auch mal eine Rast im Josias Biergarten neben dem Bürgerlaß-Schlösschen einnehmen. Immer wieder darf auch einer in Dialekt reden, was für mich einen guten Regionalkrimi ja auch ein stückweit ausmacht. Alles in allem ein wirklich vielversprechender erster Fall für ein neues Team, der Hoffnung auf eine Fortsetzung macht.

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