Ashes - Pechschwarzer Mond

von Ilsa J. Bick 
4,1 Sterne bei187 Bewertungen
Ashes - Pechschwarzer Mond
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Positiv (144):
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Bicks' Dystopie hat mir unfassbar gut gefallen und ich vermisse Tom, Alex, Ellie und Mina jetzt schon. 

Kritisch (11):

Enttäuschendes Ende - da wartet man drei Bände lang, dass sich die roten Fäden zusammenführen und dann endet alles auf halber Strecke

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Inhaltsangabe zu "Ashes - Pechschwarzer Mond"

Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer ihr Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule sind unter den angrenzenden Gemeinden berühmt-berüchtigt, und man rüstet sich zum Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien - jenen Jugendlichen, die sich seit der Katastrophe verwandeln und zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt: Er oder ich?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863960636
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Erscheinungsdatum:12.09.2013
Teil 4 der Reihe "Ashes"

Rezensionen und Bewertungen

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    ReadingCowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bicks' Dystopie hat mir unfassbar gut gefallen und ich vermisse Tom, Alex, Ellie und Mina jetzt schon. 
    Reading Cows Meinung

    Pechschwarzer Mond ist ein grandioses Ende. Es ist ein leichtes, mehrere hundert Seiten auf einmal zu lesen und daran gehindert haben mich lediglich die Arbeit und der Schlaf. Oft habe ich geschmunzelt und beim Ende, mitten in der S-Bahn, dachte ich, ich müsse anfangen zu weinen.

    Die Aufeinandertreffen der Charaktere war so herzzerreißend und schön, das mir das Herz zerbarst. Ich meine, natürlich war es seit Band 2 klar, dass sich alle wieder sehen würden - wenn nicht sogar bereits in Band 1, immerhin hat man nie irgendwelche Leichen gesehen. 

    Bereits in Band zwei hatte mein Herz einen gewaltigen Satz gemacht, als das Bergwerk in die Luft ging, aber Tom und Alex brachen mein Herz, ließen meinen Magen achterbahn fahren. Wie wundervoll die beiden doch wahren.

    Auch gut fand ich Toms und Chris erste Begegnung und auch ihre gemeinsame Zeit danach, auch wenn mir Chris auch dieses Mal gewaltig auf den Wecker ging.

    Alles in allem aber war ich vollends begeistert, auch wenn ich Cliffhanger auf den Tod nicht leiden kann. Wie wird es weiter gehen? Wird Simon nach dem Riegel greifen? Wird er ihn probieren? Wie wird das Leben der Charaktere danach aussehen? 

    Ich frage mich schon die ganze Reihe über, ob die Chuckies sich fortpflanzen können, wenn nicht, müssten sie allerdings irgendwann auch sterben. Wenn sich also niemand mehr verändert, wobei natürlich auch sein kann, dass alle Kinder die noch Jahre später geboren werden, sich noch verändern könnten (Interessante Story-Idee. Eine Regierung die Kinder, die sich Verändern in gewahrsamnimmt und tötet, damit die Menschheit weiter leben kann - wobei das natürlich die Frage aufwirft, ob nur die Kinder mit irgendwelchen Traumas unverändert bleiben oder ob das Menschliche Gehirn soweit mutiert, dass es immun gegen das verändern wird.)

    Baby-Chuckies hingegen könnten ein wahres Problem werden, vor allem wenn Orgien wie im Bergwerk weiter so feuchtfröhlich ausgetragen werden, dann wird es bald vor lauter Baby-Menschenfressern nur so wimmeln - viel Glück dabei jedenfalls.


    Genaueres dazu: 

    https://readingcow.wordpress.com/2017/09/06/ilsa-j-bick-ashes-pechschwarzer-mond/

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 2 Jahren
    Ashes- Pechschwarzer Mond


    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)

    Schon fast ein Jahr ist es her, dass ich den dritten Band gelesen habe, welcher mich nicht so überzeugen konnte...umso neugieriger war ich ob mich das Finale zufriedenstellen würde.

    Am Schreibstil hat sich nicht gross etwas verändert, er ist flüssig, lässt sich schnell lesen und die Kapitel enden meistens offen. Eigentlich ein Stilmittel, welches Spannung erzeugen sollte, da aber zusätzlich noch Perspektivenwechsel dazukommen, nervten mich diese abrupten Wechsel und Cliffhänger mit der Zeit immer wie mehr.....

    Obwohl ich mir übrigens vor dem Lesen eine sehr hilfreiche Spoiler- Rezi des Vorgängers gönnte, hatte ich trotzdem wahnsinnig Mühe mich in der Geschichte wieder zurechtzufinden. Ich hatte dauernd den Eindruck als würde ich im Nebel umherirren. Einige Dinge waren mir einfach nicht mehr präsent, ebenso hatte ich völlig den Bezug zu den vielen Protagonisten und deren Zusammenhänge verloren. 

    Zusätzlich besteht ein grosser Teil der Geschichte aus Flucht, Kampf, Action, blutigen, ekligen Szenen und verwirrenden Gedankengänge der verschiedenen Personen. Zwar wird das Ein oder Andere noch aufgelöst aber das Ende war für mich persönlich einfach zu offen.

    Band eins und zwei haben mir damals wirklich sehr gut gefallen und Alex war endlich mal wieder eine taffe, eigenständige weibliche Protagonistin. Leider hat die Autorin aber mit ihrem Stil und der Umsetzung dafür gesorgt, dass sie mich nicht bis zum Ende bei der Stange halten konnte, schade!

    Kleiner Tip von mir, am besten lest ihr die Bände hintereinander....;)

    Ich vergebe hiermit 3 Sterne

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 3 Jahren
    das große Finale

    Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Die Stadte Rule ist legendär mit ihrem Schutzwall. Doch dieser Stadt verbirgt ihre Geheimnisse sehr gut. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von macht gierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde menschenfressenden Bestien. Die letzte Schlacht hat begonnen....

    Was im letzten Band begonnen hat, wird endlich ein Ende finden. Geheimnisse werden endlich ans Licht gezogen. Der Kampf beginnt und offenbart so manche dunkle Mächte. Alex, Tom und Ellie sind endlich wieder vereint. Doch der große Kampf bringt sie wieder außer einander und jeder muss den Kampf alleine führen. Doch das Ende wirft noch mehr Fragen auf, als es sie beantwortet. Ich konnte nicht glauben das ich am Ende der Reihe angekommen bin. Da noch so vieles offen war. Hoffentlich kommt doch noch ein Buch oder eine Reihe und erzählt was Alex, Tom und Ellie passiert ist. 

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    Claudia-Marinas avatar
    Claudia-Marinavor 3 Jahren
    Pechschwarzer Mond

    Es ist beendet....endlich.

    Band 3.1 hatte mich schon mehr als enttäuscht und ratlos zurückgelassen - und davor Band 2. Aber ich wollte die Reihe dann doch beenden. Weil - genau - ich gerne Buchreihen beende. Jetzt könnte man ja auch sagen, Scheiß drauf, lass es halt, wenn dich Band 2 schon so enttäuscht hat. Aber was, wenn Band 3 dann wieder der totale Knaller wird und Band 2 nur so eine kurze Flaute war? Kann man ja vorher nicht wissen. Also, ich beende Buchreihen. Basta.

    Auch wenn ich mir das hier hätte sparen können. Es passiert nämlich einfach nichts von dem, was ich mir erhofft hätte. Eine Erklärung für die E-Bomben? Fehlanzeige. Eventuell hat die Autorin auch schon vergessen, dass diese zu Beginn explodiert sind. E-Bombe? Ja, da war doch mal was... Ebenso fehlt dann auch eine Erklärung, warum die Jugendlichen zu Kannibalenzombies mutiert sind. Ist halt so, friss oder stirb. Oder was jetzt passiert, nachdem alle Protagonisten mehr oder weniger noch am Leben sind. Wohin gehen die Überlebenden? Müssen sie noch mal zur Schule, was ist mit Ausbildung, Studium, jobben an der Supermarktkasse? Oder kurz: Wer baut den ganzen Scheiß jetzt wieder auf?

    Was mich aber am meisten ärgert, ist, wie unverantwortlich in der gesamten Buchreihe mit Gewalt umgegangen wird. Wir haben hier immer noch eine Altersempfehlung ab 14. Im Ernst?

    Für eine Buchreihe in der nicht nur die Protagonisten von einer lebensbedrohenden Situation in die nächste rutschen, dem Tod quasi im Seitentakt von der Schippe springen, sondern sich auch vor Blut nur so triefende Szenen wahllos aneinanderreihen? Aus fast jeder Seite  Blut, Körperteile, Hirnmasse, Gedärme, Blut, Blut und nochmal Blut mit dem man eine ganze Blutbank problemlos einige Monate versorgen könnte. Muss ein 14-Jähriger das verkraften können? Ich denke nicht.
    Muss ich das ertragen können? Ich denke auch nicht.

    Wenn man wahllos Szenen aneinanderreiht, auch wenn man diese auf mehrere Protagonisten verteilt, entsteht dadurch noch keine Story. Wenn Gewaltszene auf Gewaltszene folgt, entsteht keine Spannung. Im Gegenteil, es wird langweilig. Todlangweilig.

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    Haihappen_Uhahas avatar
    Haihappen_Uhahavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Ende
    Gutes Ende- doch der schwächste Band der Reihe

    Viel zu kurz hat mich diese Reihe begleitet und mich in eine unheimlich düstere und kalte Welt hineingezogen. Vier Bände zu kurz? Nun ja das liegt daran, dass alle so spannend waren, dass ich die Reihe sehr schnell durchgesuchtet habe.
    Inhalt:Kurz gesagt, die Lage in Rule spitzt sich immer mehr zu. Unsere Protagonisten kommen zu einem Showdown und letzten Kampf mit den Chuchies und den "psychisch kranken" Menschen zusammen.Alex kämpft immer mehr gegen das Monster in ihr. Wird sie diesen Kampf gewinnen? Wem wird ihr Herz am ende gehören?
    Meinung:Ich hatte SEHR hohe Erwartungen an den letzten Band der Reihe. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das enden sollte. Doch zu meiner Überraschung hat die Autorin das sehr gut gelöst. Also zufrieden. Wie das mit den Chuckies ausgegangen ist, ist denke ich so die einzige realistische Lösung gewesen. Alex ist mir schon sehr ans Herz gewachsen, so wie andere Charaktere. D.h. die Autorin hat es wirklich geschafft, die Sympathie der Charaktere aufrechtzuerhalten. Trotz der vielen spannenden Stellen, kamen mir einige Kapitel doch etwas zäh vor. Vielleicht lag es auch daran, dass die "unnötige und überspitzte" Gewalt irgendwann genug war. Vier Bände lang habe ich über Gedärme, Blut, Kotze und ekelhafte Gerüche gelesen; irgendwann hat man irgendwie genug davon. Also was ich sagen will, man hätte im dritten und vierten Band einiges weglassen können und einen dicken 3. Band draus zaubern können. Dann wäre es bestimmt ein perfekter Abschluss geworden. SO aber muss ich gestehen, dass es mir irgendwann im vierten Band nicht viel neues gegeben hat. Es gab natürlich wie in jedem Band einige Wendungen und Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, aber sonst ..ja. Die Atmosphäre mochte ich in allen Büchern sehr gerne. Kalt und düster!Ich habe mein erhofftes Ende bekommen, wobei es auch zum Teil ein wenig Spielraum für ein "eigenes Ende" gibt, da es doch ein klitzeklein wenig offene Fragen gibt.
    Fazit:Eine tolle Reihe! Band 1 &2 absolute Highlights. Ich bin jetzt schon traurig das es vorbei ist.

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    Rosenmaedchens avatar
    Rosenmaedchenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein runder Abschluss für die Geschichte - für den Moment bin ich zufrieden!
    Das Ende naht...

    So, schneller als gedacht habe ich dann die Reihe beendet. Ja, ich dachte mitten im dritten Band, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass das was werden soll. Gegen Ende des Buches kam endlich mehr Spannung auf und genauso spannungsgeladen ging es dann weiter im Abschlussband.

    Es wird rasant an Fahrt aufgenommen und man bekommt keine Gelegenheit mehr durchzuatmen. Ich war fassungslos, was sich teilweise abgespielt hat. Anfangs zweifelte ich noch an einem grandiosen Finale. Ich verstand lange Zeit nicht, wieso Rule immerzu der Dreh- und Angelpunkt der Story war und direkt eine Antwort bekommt man auch nicht. Die Autorin legt Wert darauf, dass jeder seine eigenen Schlüsse zieht und zwischen den Zeilen liest. Mir ist das relativ gut gelungen, weswegen ich am Ende zufrieden war mit den Erklärungen für die Hauptcharaktere, aber auch für die Situation der gesamten Welt. Wenn die Charaktere keine Antwort auf das Warum finden, wie sollen die dann die Leser bekommen?

    Mir gefiel noch besonders gut, dass endlich alle Stränge zusammen finden, d.h. vor allem das glorreiche Trio vom Beginn bestehend aus Alex, Tom und Elllie erfahren die Schicksale der anderen und auch Chris bekommt Gewissheit über seine Freunde und Verwandten. Mehrere großartige Rätsel werden gelüftet und es erfordert stets viel Geschick, die Botschaften zwischen den Zeilen zu entschlüsseln. Es geht Schlag auf Schlag dem Ende entgegen und teilweise vergoss ich auch Tränen, so sehr hatte mich das Fieber gepackt.

    Was folgte war ein furioser Showdown mit einem sehr offenen Ende, was mich allerdings zufriedenstellt, denn wichtige Aussagen werden geklärt und alles weitere? Man darf selbst seine Gedanken weiterspinnen und für mich machte dieses Ende die Bücher einfach rund. Kein Wort mehr war nötig.

    Und deswegen verliere ich nun auch kein weiteres Wort mehr.

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    Miias avatar
    Miiavor 4 Jahren
    Nicht zufriedenstellend

    Achtung - Letzter Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer ihr Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule sind unter den angrenzenden Gemeinden berühmt-berüchtigt, und man rüstet sich zum Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien – jenen Jugendlichen, die sich seit der Katastrophe verwandeln und zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt: Er oder ich?

    Meine Meinung: 

    Najaaaaa - ich bin leider mit dem letzten Band nicht sonderlich zufrieden. Mir war das ganze irgendwie zu viel Armeekram, zu viel Tumorkram und zu wenig Emotion. Das war bei den bisherigen Teilen nicht so der Fall. Hier hat es mir jetzt eher den Lesespaß genommen. 

    Sehr enttäuscht lässt mich das Ende zurück. Diese Reihe wirft unendlich viele Fragen auf. 1.) werden einfach nicht alle davon beantwortet, aber dazu gleich mehr und 2.) werden dann am Ende nur noch mehr Fragen aufgeworfen und man hat das Gefühl irgendwie nichts "gelernt" zu haben. Das fand ich echt nervig. Das Ende ist generell nicht das Gelbe vom Ei. Für mich wirkt es eher so dahin geschrieben. Wir haben Alex die ganze Zeit so gut kennen gelernt - alles mit ihr erlebt. Was aber am Ende wirklich mit ihr los ist, wie ihre Emotionen und Gedanken sind, erfahren wir nicht. Schade!

    Um nochmal auf den Punkt 1 zurück zu kommen. Ich habe mir nach dem 2. Band meine Fragen aufgeschrieben und muss sagen, dass in meiner Datei immer noch welche stehen, die nicht beantwortet sind. Allleine die große Frage "Warum verändern sich die Jugendlichen? und warum verändern sich nicht alle und manche erst später?" wird in jedem Band aufgewühlt und dargestellt und nicht mal annähernd beantwortet. Also es werden nicht mal richtig Theorien dargelegt. Ich finde, wenn man so eine Frage in jede Inhaltsangabe der Bücher einbaut, dann muss diese auch irgendwie ansatzweise beantwortet werden. Es gibt auch ein paar inhaltliche Fragen, die immer noch offen sind und wenn solche Sachen dann nicht beantwortet werden, dann bin ich einfach unzufrieden und finde das einfach nicht gut gelöst und umgesetzt.

    Generell habe ich die Reihe gerne gelesen und sie hat mich auch immer wieder gefesselt. Ich fand jeden einzelnen Charakter gut durchdacht und im Detail sehr gut aufgebaut. Aber die Umsetzung ist einfach nicht zu 100% gelungen. Das Ende ist schwach und die Reihe definitiv nicht für Jugendliche unter 16 geeignet. Die Altersangabe sollte auf jeden Fall geändert werden. Man muss sich einfach auf extrem brutale und sehr detailreich erzählte Morde und Kämpfe einstellen. Das geht aus keiner Inhaltsangabe der Bücher hervor. 


    Fazit: 

    Eine Reihe, die viele Fragen aufwirft und am Ende einfach nicht alle beantwortet. Dazu ist das Ende eher offen, was einen sehr unbefriedigt zurück lässt. Ich habe die Reihe an sich gerne gelesen, weil ich die Wendungen gelungen fand und auch die Charaktere sehr gut durchdacht finde. Die Umsetzung sagt mir nicht zu 100% zu. 3 Sterne!

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    Blutmaedchens avatar
    Blutmaedchenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn man komplizierte Wendungen, verbissene Charaktere, Überlebenskampfgeist und Kämpfe bis aufs Blut mag, dann ist diese Buchreihe richtig!
    Meine Meinung

    Mit diesem vierten Ashes Buch nimmt die Reihe von Ilsa J. Bick ein Ende. Diese Dystopie-Reihe war von Anfang an ein ziemlich gruseliges Erlebnis.
    Die Autorin hat vier ganz besondere Bücher geschrieben, die bei mir lange nachgehallt haben. Viel Blut, Kampf und Zerstörung prägte diese Geschichte rund um die siebzehnjährige Alex, dessen Reise begann, als ihr gesagt wurde sie habe einen irreparablen Gehirntumor.
    Als dann die Welt durch einen scheinbaren EMP Anschlag unterging, die Tiere durchdrehten und Menschen zu Kannibalen wurden, fing der Kampf ums überleben an. Einige haben sich verändert, wie man es in den Büchern nennt. Nur die Alten und ganz jungen wurden scheinbar verschont.

    Von Buch zu Buch steigerte Bick das Drama, bei dem es vorallem ums überleben, aber auch ums Wiederfinden ging. Die Charaktere haben viele Freunde verloren, manche für immer, während andere durch ein Schicksal von ihnen getrennt wurden. Die Hauptprotagonistin Alex ist sehr lange von den anderen getrennt und für mich war natürlich die brennendste Frage, wie ein mögliches Wiedersehen ausgehen könnte. Ob überhaupt eine Wiedervereinigung bevorstehen würde war auch nicht ganz klar, denn die Autorin hat diesen ganz bestimmten Schreibstil, der das ganze Grauen in allen blutigen Facetten bildlich beschreiben kann - man hat es sofort als Kopfkino, so autentisch sind die Worte der Autorin - aber dennoch sind da so extrem viele Geheimnise, so viele "Ach so ist das-Momente" bei den Charakteren, aber als Leser muss man dennoch selbst draufkommen was das gesagte jetzt genau bedeutet.  Bei dem Tempo der Geschichte haben die Charaktere einfach keine Chance vergangenes zu analysieren - dafür ist es ein zu extremer Kampf ums tägliche Überleben.
    Überhaupt muss man sich ziemlich auf dieses Buch konzentrieren, da Bick in keinem Buch Wiederholungen eingebaut hat, weswegen es sich empfiehlt direkt alle vier Bände möglich zeitnah zu lesen.

    Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen, weil natürlich die Frage nach dem Warum immer noch nicht geklärt wurde. Wieso sind einige verändert und andere verschont? Was hat das Ende der Welt ausgelöst? Was ist der Grund wieso sich die Menschen verändert haben? Und nach dem dritten Band stellte sich natürlich noch die Frage wieso einige Veränderte sich kontrollieren lassen.
    Für mich persönlich wurden leider nicht alle Fragen geklärt und nach der letzten Seite war meine erste Analyse: Hmm... Eigentlich ging es die ganze Zeit nur ums brutale Überleben. Das war eine ernüchternde Feststellung, da ich einfach mit einer größeren Enthüllung gerechnet habe. Mit einer größeren Handlung im Allgemeinen, die eine Ausweitung über vier Bücher rechtfertigen würde. Doch im Endeffekt war das einfach zu wenig. Versteht mich nicht falsch, denn die Bücher sind richtig, richtig gut geschrieben: Dramatisch, blutig, kraftvoll, absolut nicht langweilig und schon gar keine selbstverständlichkeit was die Handlungen anging. Aber wenn man eine Reihe liest, dann erwartet man ja auch irgendwie eine Steigerung. Was Drama und Kampf angeht, da hat Bick sich wirklich von Buch zu Buch selbst übertroffen, aber der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte wurde dann einfach zu ausschweifend.

    Das Ende hat mich schließlich richtig gerührt. Ein Mittelding zwischen dem was ist und was sein könnte. Eigentlich ist es kein richtiges Ende, da die Autorin nur so eine gewisse Ahnung vermitteln möchte. Die Fantasie des Lesers wird dabei angefacht.
    Ich finde es schade, dass das Buch an dieser Stelle aufhört, da allein auf den letzten zwei Seiten noch Dinge passieren, über die man ein ganzes Buch schreiben könnte. 

    "Pechschwarzer Mond" ist das Ende einer ziemlich blutigen Dystopie-Reihe, die mich wirklich über lange Strecken begeistert und gegruselt hat. Wer auf das riesengroße Happy End steht und wo alle Fragen geklärt sind, dem rate ich von der Ashes Reihe ab, denn Ilsa J. Bick scheut sich nicht vor schaurigen Szenen, die meist ziemlich schmerzhaft und blutig sind.
    Ashes ist eine Leseerfahrung, bei der man als Leser selbst sehr viel mitdenken und Verbindungen herstellen muss. Es sind Bücher, in der sich die Autorin richtig ausgetobt hat und sogar kleine Kinder ziemlich hart kämpfen müssen.
    Bick's Ashes Welt ist auf keinen Fall was für schwache Nerven!
    Wenn man komplizierte Wendungen, verbissene Charaktere, Überlebenskampfgeist und Kämpfe bis aufs Blut mag, dann ist diese Buchreihe genau das richtige!

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: lässt mich etwas unbefriedigt zurück, vielleicht kommt ja doch noch ein Teil
    Ashes - Pechschwarzer Mond

    Ich war sehr gespannt auf den letzten Teil der Ashes Reihe. Das Cover ist wieder im gleichen Stil, wie schon bei den vorherigen Büchern und ich finde es ansprechend. Auch der Aufbau des Buches ist gleich. Es gibt viele kleine Kapitel, in denen fast immer die Perspektive wechselt. So erfahrt man, was alles passiert und behält einen guten Überblick auch wenn viele Kapitel mit einen Cliffhanger enden.

     

    Wieder geht es sehr grausam und brutal zu, Mensch und Tier geht es an den Kragen. Zu Beginn des Buches, gib mir dieser ständige Überlebenskampf etwas auf die Nerven. Immer wieder kämpfen, etwas scheitern, doch überleben, wieder kämpfen, verletzt werden, sterben?  Aber der rote Faden war zu erkennen und das er sich zusammen fügt und es wurde besser. Die Blickwinkel und in welche Richtung die Geschichte geht, fand ich sehr interessant z.b die Sache mit Wolf.  Auch die Grundidee, es gibt ein EMP und nur die Alten und jungen überleben,  die dazwischen sterben. Doch viele Jugendliche verwandeln sich in eine Art Zombie. Die ganze Reihe thronte mit jeder Menge Action und Spannung, es gab unzählige Kampfszenen.

     

    Leider hat mich das Ende enttäuscht, ich habe mehr erwartet. Mir hat der letzte Biss gefehlt.

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    littleowls avatar
    littleowlvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Mehr bitte!
    Rezension zu "Ashes - Pechschwarzer Mond"

    Nachdem die Kontrahenten im Kampf ums Überleben lange getrennt voneinander Pläne geschmiedet haben, kommt es jetzt in Rule zum alles entscheidenden Showdown. Finn gewinnt immer mehr an Macht und zieht jetzt mit seiner Armee von Veränderten gegen Rule in den Kampf. Chris und Tom treffen in dem kleinen Städtchen erstmals aufeinander und müssen sich zusammenraufen, um zumindest einen Teil der Bevölkerung zu retten. Währenddessen ist Alex auf der Flucht vor Finn und kämpft dabei auch noch ständig gegen das Monster in ihrem Kopf. Es scheint eine merkwürdige Verbindung zwischen ihr und Finns Veränderten zu geben. Ist das am Ende gar der Schlüssel zum Sieg?

    Wenn ich diesen Band mit einem Wort beschreiben müsste, dann würde ich mich für "atemlos" entscheiden. Selten bin ich so durch ein Buch gehastet. Gerade am Anfang sind die Kapitel extrem kurz, mit schnellen Perspektivwechseln. So hat man das Gefühl, ständig von einer lebensbedrohlichen Situation zur nächsten zu schlittern. Atempausen sind ziemlich kurz und selten, die Spannung ist in diesem Band in jeder Sekunde hoch.
    Bick kann hier ganz ihre Stärke ausspielen, nämlich gut geschriebene Kampfszenen. Alles passiert sehr schnell, oft in wenigen Sekunden, und das Gefühl der Hektik kommt gut rüber. Dabei wird jedoch auch das schlimmste Getümmel nie unübersichtlich und die Figuren kämpfen realistisch ihren Fähigkeiten entsprechend. Die kleine Ellie zum Beispiel ist inzwischen mehr als wehrhaft, aber sie hat nicht plötzlich Superkräfte.
    Diese Reihe wird der Jugendbuchabteilung zugeordnet, was beim ersten Band noch einigermaßen verständlich war. Inzwischen sind jedoch viele Szenen wirklich grenzwertig, weil extrem viel Blut fließt. Außerdem wird Gewalt oft unnötig detailliert und plastisch beschrieben. Abgetrennte Köpfe und herausquellende Gedärme sind in meiner Fantasie schon schlimm genug, vielen Dank auch.
    Ein weiteres Problem mit den Kampfszenen ist, dass es einfach zu viele davon gibt. Die ersten hundert Seiten sind eine einzige Gewaltorgie, ohne dass die Handlung dabei wirklich vorankommt. Auch sonst bleiben bei dem ganzen Gemetzel oft Story und die Ausarbeitung der Charaktere auf der Strecke.
    Eine Idee hat mir aber sehr gut gefallen, nämlich dass Veränderte durch Telepathie gesteuert werden können. Dadurch gewinnt die Handlung an Tiefe, zudem ist es an sich schon ein origineller Einfall. Damit fügt die Autorin dem Zombie-Genre einen neuen Aspekt hinzu. Da die Telepathie nicht bei allen gleich wirkt, verschwimmen die ehemals so klaren Grenzen zwischen Menschen und Veränderten. Wolf oder Peter etwa sind am Ende selber nicht mehr sicher, zu welcher Seite sie jetzt eigentlich gehören. Dadurch kann man nie so ganz genau sagen, wer denn die Bösen sind.
    Nach dem letzten Band konnte ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie die Autorin die Reihe zu einem befriedigenden Abschluss bringen könnte. Ich wurde jedoch positiv überrascht. Das Ende ist zwar unerwartet, aber in sich logisch und vor allem kein erzwungenes Happy-End. Im rührenden und optimistischen Epilog stellen sich die Figuren auch emotional den Verlusten, die sie erlitten haben. Aber Bicks wäre nicht Bicks, wenn die letzte Szene nicht viel Raum für Spekulationen lassen würde.

    Ein packendes Finale, aber nichts für schwache Gemüter! 

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