Ilsa J. Bick Der Zeichner der Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Der Zeichner der Finsternis“ von Ilsa J. Bick

Was ich zeichne, wird lebendig. Und manchmal bringe ich damit jemanden um. So wie letzte Nacht.

Christians Eltern verschwanden, als er klein war. Seitdem zeichnet er: Die Augen seiner Mutter, ihr Gesicht. Und andere Dinge – dunkle Dinge. Was aber haben Christians Zeichnungen mit der eingemauerten Kinderleiche und dem Verschwinden seiner Eltern zu tun? Durch das, was er in den Gedanken anderer Menschen sieht und zeichnet, entdeckt Christian nach und nach, was sich wirklich abspielte.

'Ein packender Roman zwischen Übersinnlichkeit und Geschichte.'

Publishers Weekly

Das Buch entführt einen mit mysteriösen FlashBacks in die Vergangenheit und auf die Spuren eines alten Mordfalles. Positiv überrascht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Düster mysteriöser Fantasykrimi. Kein einfaches Buch. Teils verwirrend mit eigensinniger Sprache. Aber die Idee ist absolut faszinierend!

— Tini_S

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  • Rezension zu "Der Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick

    Der Zeichner der Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. July 2012 um 21:17

    Gegenwart und Vergangenheit werden untrennbar... * "Ich meine keine richtige Tür, so wie die, durch die man in die Küche kommt, wo es warm und gemütlich ist. Nein, diese Tür habe ich im Schlaf gemalt. Schon zwei Mal. Beim ersten Mal habe ich so einen Schreck gekriegt, dass ich sie sofort wieder übermalt habe. Beim zweiten Mal, das war erst vor einem Monat oder so, habe ich sie gelassen, sozusagen als persönliche Herausforderung. Denn die Tür ist noch nicht fertig. Sie hat keine Klinke, deswegen kann man sie nicht öffnen." (S.11) * Christians Eltern sind vor Jahren verschwunden. Seitdem zieht sein Onkel Hank seinen Neffen groß. Christian zeichnet, er zeichnet nachts im Unterbewußtsein - und er zeichnet Menschen. Und manchmal geschehen dann merkwürdige Dinge oder es sterben Menschen. Und dann sieht er plötzlich Dinge, Sachen aus einer vergangenen Zeit, die Christian nicht zu deuten vermag. Doch dann bekommt er Hilfe von seiner Freundin Sarah und der Psychologin Dr. Rainier... * Ilsa J Bicks Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Bildhaft und detailliert beschreibt Frau Bick uns die Geschichte um Christian und seine Gabe. Vor den Augen des Lesers ersteht das kleine Dörfchen Winter in Wisconsin. Ein kleines Dorf in dem jeder jeden kennt, und alle die Geschichte von Christian kennen. * Sie versteht es gekonnt Spannung aufzubauen und zu erhalten. Und auch die Wechsel zwischen der Gegenwart und den Rückblenden in die Vergangenheit sind ihr sehr gut gelungen. Obwohl Rückblenden nicht unbedingt das richtige Wort sind. * Christian ist ein sympathischer junger Mann, der es im Leben sehr schwer hatte. Seine Eltern sind verschwunden. Er meint, dass sie auf die andere Seite gewechselt haben. Von der anderen Seite wispern ihm Stimmen zu, die ihn auf die Seite locken wollen. Und auch in seinem Zimmer, zeichnet er immer wieder nachts eine Tür, eine Tür, der nur noch eine Klinke fehlt. Doch er hat Angst davor, was ihn auf der Seite erwartet. * Da Christian nachts die Farm eines Großindustriellen besprüht hat, muss er im Altenheim Sozialstunden ableisten. Dort freundet er sich mit Dr. Rainier an, einigen Altenheimbewohnern und dem alten Witek. Einen Maler aus Winsconsin - die beiden scheinen eine Verbindung einzugehen, obwohl der alte Mann im Koma liegt. Er lässt Christian teil haben an seinen Erinnerungen, die mit einem schrecklichen Geheimnis in Winter zu tun haben, dass sich zu Zeiten des 2. Weltkriegs abgespielt hat. * Das Cover ist in dunklen und gedeckten Farben gehalten und drückt die düstere Atmosphäre des Buches aus. * Eine spannende Geschichte zwischen Phantasie und Historie von der Autorin von "Ashes" - macht euch gemeinsam mit Christian auf die Suche nach Winters dunklem Geheimnis!

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  • Rezension zu "Der Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick

    Der Zeichner der Finsternis

    CoSch1995

    17. February 2012 um 11:24

    Inhalt: Was ich zeichne, wird lebendig. Und manchmal bringe ich damit jemanden um. So wie letzte Nacht. Christians Eltern verschwanden, als er klein war. Seitdem zeichnet er: Die Augen seiner Mutter, ihr Gesicht. Und andere Dinge – dunkle Dinge. Was aber haben Christians Zeichnungen mit der eingemauerten Kinderleiche und dem Verschwinden seiner Eltern zu tun? Durch das, was er in den Gedanken anderer Menschen sieht und zeichnet, entdeckt Christian nach und nach, was sich wirklich abspielte (Quelle: Amazon) Meine Meinung: Manch einem ist der Name der Autorin schon ins Auge gesprungen: Ilsa J. Bick. Ashes - Brennendes Herz stammt auch von ihr und es konnte mich absolut begeistern. Deshalb bin ich auch mit ziemlich hohen Erwartungen an Der Zeichner der Finsternis rangegangen, leider wurden diese nicht erfüllt. Anfangs fand ich die Geschichte ziemlich verwirrend, aber es war dennoch relativ spannend. Später wurde das Buch dann noch um einiges verwirrender, weil Teile der Geschichte aus der Sicht einer anderen Person erzählt wurden, ich aber nicht mehr viel davon verstanden habe. Auch die Spannung vom Anfang verschwindet, so dass es teilweise ziemlich langweilig war. Auch deutet das Cover eher auf eine düstere Stimmung hin, allerdings konnte ich diese nicht finden. Auch die Charaktere waren nicht so gut gelungen. Man erkannte innerhalb kurzer Zeit, wer gut und wer böse ist. Christian, der Protagonist, war ein wenig seltsam, ich konnte viele seiner Handlungen nicht nachvollziehen. Später im Buch kommt eine Psychologin vor, allerdings hat auch sie sich ziemlich untypisch verhalten. Statt dass sie versucht, Christian die Geschichten, die dieser erzählt, auszureden, bestärkt sie ihn darin und hilft ihm auch noch. Eine mittelmäßige Idee, die aber leider schlecht umgesetzt wurde.

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  • Rezension zu "Der Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick

    Der Zeichner der Finsternis

    Tintenelfe

    11. February 2012 um 21:31

    „Was ich zeichne, wird lebendig. Und manchmal bringe ich damit jemanden um. So wie letzte Nacht.“ Die ersten Sätze des Klappentextes fassen grob die Einleitung des siebzehnjährigen Christians zu seiner Geschichte zusammen. Christians Eltern sind in frühester Kindheit aus seinem Leben verschwunden, seitdem zeichnet er die Augen seiner Mutter, mit der Hoffnung so sehen zu können, was sie sieht. Und manchmal bekommt er beim Zeichnen, für das er eine außergewöhnliche Begabung zeigt, auch Visionen der schlimmsten Alpträume seiner Mitmenschen. Eines Morgens wacht Christian mit Farbresten unter den Fingernägeln auf und entdeckt auf seinem Skizzenblock neue Zeichnungen, an deren Entstehung er sich nicht erinnern kann. Es wird angeklagt, die Scheune des reichen Fabrikbesitzers Eisenmann mit roter Farbe und Hakenkreuzen beschmiert zu haben, kann sich aber an nichts erinnern. Stück für Stück kommt Christian mithilfe seiner Visionen, deren Ursprung ihm zunächst unklar sind, und durch Recherchen im Stadtarchiv einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Ich bin auf dieses Buch aufgrund seines ansprechenden und geheimnisvollen Covers im Buchladen aufmerksam geworden, die Autorin sagte mir bis dahin nichts. Eine reine Zufallsbegegnung, über die ich mich im Nachhinein sehr freue. Die meiner Meinung nach schöne Aufmachung des Covers setzt sich im Buch durch die grau schattierten Kapitelanfänge fort. Meine Tochter fragte, warum die Seiten angekokelt seien, was mich schmunzeln ließ, da ich bisher auf dies Idee noch nicht gekommen war, aber inhaltlich passt es hervorragend. Das Buch ist vorrangig aus der Sicht Christians geschrieben, in seinen Träumen wird der Leser aber auch in andere Personen versetzt, was einen Reiz des Buches ausmacht. Zu Anfang kam mir die Handlung der Gegenwart sehr konstruiert vor, als Mittel zum Zweck, die Handlung in der Vergangenheit erzählen zu können. Nach einer Weile verlor sich dieser Eindruck jedoch und das Geschehen schlug mich in seinen Bann und ich war begierig mit Christian die Geschehnisse aus früheren Zeiten zu rekonstruieren. Dass hier zeitliche Geschichte mit Übersinnlichem, Mystischem und Horrorelementen vermischt werden, fand ich einerseits überraschend, aber zum Teil auch recht passend. Was mich etwas störte, war die metaphorische Namensgebung, das war mir zu dick aufgetragen, wobei ich schon im Blick habe, dass Ilsa J. Bick eine amerikanische Autorin ist und sich vielleicht nicht unbedingt überlegt hat, wie das deutsche Publikum darauf reagiert. „Der Zeichner der Finsternis“ erinnert mich im Nachhinein an Antonia Michaelis' „Wolfsgarten“, ein Jugendroman, der ebenso Mystisches mit Historie verbindet.

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  • Rezension zu "Der Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick

    Der Zeichner der Finsternis

    Brina1983

    09. February 2012 um 11:24

    Erster Satz: So. Meine Meinung: Interesse an dem Buch, bekam ich durch die tolle Dystopie „Ashes“, die auch von Ilsa J.Bick geschrieben wurde. Alles in allem ist „Der Zeichner der Finsternis“ gut geschrieben. Sie hat eine flüssige Schreibweise und es ist sehr schnell zu lesen. Aber für mich ist dieses Buch zu sehr in das Paranormale eingestiegen. Was mir auch überhaupt nicht gefällt sind die ganzen Protagonisten in dem Buch. Auch Onkel Hank, der Polizist ist. Ich finde schon, dass Hank sich Mühe gibt, aber es kommt nicht so rüber, wie es sein sollte. Die Figuren sind mir alle zu flach. Vielleicht liegt es auch an mir, ich weiß es nicht. Nur allein Christian gefällt mir. Obwohl er von allen „gehasst“ oder gemieden wird, finde ich es total nachvollziehbar, warum er so ist, wie er ist. Das Buch gibt einem auch die gesamte Lesezeit ein ganz unheimliches Gefühl und es ist dadurch auch durchweg spannend. Das war aber auch schon das positive. Denn augenscheinlich komme ich mit dem Thema und dem Buch überhaupt nicht klar. Es gefällt mir einfach gar nicht! Das hatte ich schon lange nicht mehr. Ich freue mich dafür auf die Fortsetzung von Ashes. J Und weil es so ist, vergebe ich leider nur 2 Bücher. (von 5)

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  • Rezension zu "Der Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick

    Der Zeichner der Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2012 um 19:16

    Inhalt: Was ich zeichne, wird lebendig. Und manchmal bringe ich damit jemanden um. So wie letzte Nacht. Christians Eltern verschwanden, als er klein war. Seitdem zeichnet er: Die Augen seiner Mutter, ihr Gesicht. Und andere Dinge – dunkle Dinge. Was aber haben Christians Zeichnungen mit der eingemauerten Kinderleiche und dem Verschwinden seiner Eltern zu tun? Durch das, was er in den Gedanken anderer Menschen sieht und zeichnet, entdeckt Christian nach und nach, was sich wirklich abspielte … Meine Meinung: Das Cover ist sehr gut gelungen. Der Himmel ist dunkel-wolkig mit Raben (oder irgendwelchen anderen schwarzen Vögeln). Im Vordergrund steht eine geheimnisvolle Scheune, mit einer offenen Tür, aus der Licht „herausströmt“. Es hat eine tolle, düstere Atmosphäre, die mir sehr gefällt. Die Handlung beginnt interessant und spannend, was sich jedoch nach den ersten 50 Seiten wieder verflüchtigt. Danach ist alles nur noch wirr und selbst gegen Ende des Buches, wusste ich immer noch nicht genau, was jetzt das Ziel all der Handlungsverläufe gewesen war. Durch den von mir nicht erwarteten jugendlichen Schreibstil wird die komplette Handlung, die voller Klischees ist, nur noch lächerlicher gemacht. Ich habe die vom Cover und Thema versprochene (und von mir gewünschte) düstere Atmosphäre vergeblich gesucht. Letztendlich haben jedoch, soweit ich es verstanden habe (und das war nicht viel), Christians Eltern nicht wirklich viel mit den Leichen zu tun. Aber ich kann mich auch täuschen! Die Charaktere sind leider auch nicht gelungen. Alle sind klar in „Gut“ und „Böse“ aufgeteilt. Ihr Denken und Handeln ist natürlich so aufgebaut, dass Spannung entsteht, bleibt jedoch dadurch kein bisschen nachvollziehbar oder realistisch. Beispielsweise Hauptcharakter Christian ist der typische Außenseiter, den jeder, wegen seiner Gabe (an die nur die „Guten“ wirklich glauben) und Sonderbarkeit meidet, der natürlich jedoch eigentlich ganz lieb ist. Gar nicht nachvollziehbar war für mich die später im Buch eingesetzte Therapeutin Christians. Wenn man an all die Geschichten glaubt, die dieser erzählt, hat man meiner Meinung nach mit Therapeut den falschen Beruf gewählt. In Christians Fall war die Gabe zwar wirklich real, jedoch hat man, wenn man schnell mal, anstatt die Probleme beim Menschen selbst zu suchen, irgendwelche Märchen über Fähigkeiten, die das Leben der betreffenden Person beeinflussen, glaubt, in diesem Beruf nichts verloren. Kurzschluss: Nach Ashes 1 ist „Der Zeichner der Finsternis“ (kein Nachfolger von „Ashes“!), eine große Enttäuschung für mich. Alles, was die Autorin Ilsa J. Bick in Ashes richtig gemacht hat, ist hier im Buch genau andersherum, und somit für mich schlecht. Ich freue mich zwar noch riesig auf die weiteren Teile von Ashes, jedoch hat sich Ilsa J. Bick hier einen großen Patzer geleistet. FAZIT: Schlechte Umsetzung einer mittelmäßigen Idee. 2 von 5 ☺

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  • Rezension zu "Der Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick

    Der Zeichner der Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2011 um 12:46

    Klappentext: Was ich zeichne, wird lebendig. Und manchmal bringe ich damit jemanden um. So wie letzte Nacht. Christians Eltern verschwanden, als er klein war. Seitdem zeichnet er: die Augen seiner Mutter, ihr Gesicht. Und andere Dinge – dunkle Dinge. Was aber haben Christians Zeichnungen mit der eingemauerten Kinderleiche und dem Verschwinden seiner Eltern zu tun? Durch das, was er in den Gedanken anderer Menschen sieht und zeichnet, entdeckt Christian nach und nach, was sich wirklich abspielte ... Meine Meinung: Wenn Bilder Wirklichkeit werden und sich die schrecklichsten Ängste auf Papier verewigen ... Schon der Klappentext klingt ein wenig schaurig und mysteriös und genau diese Atmosphäre zieht sich dauerhaft durch diesen Roman. Der 17 jährige Protagonist Christian lebt bei seinem Onkel Hank, in dem kleinen Ort Winter bei Wisconsin, nachdem seine Eltern vor Jahren spurlos verschwanden. Er ist ein regelrechter Außenseiter was größtenteils an seiner seltsamen Art und seiner Gabe liegt, die davor sorgt, dass die schlimmsten Gerüchte um ihn ragen. Angeblich kann Christian die Menschen mit seinen Zeichnungen in den Wahnsinn, sogar in den Tod treiben. Denn irgendwie scheint er die schlimmsten Ängste und Gedanken seiner Mitmenschen auf Papier bringen. Er muss lernen sich dieser Gabe zu stellen und sie sich zu nutzen zu machen. Dieser Roman konnte mich so richtig fesseln. Themen wie Gedankenübertragung, Kriegsgefangenschaft und mysteriöse Todesfälle sorgen für eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte. Durch einen gelungenen Hauch von paranormalen Szenen wirkt dieser Roman schön düster und geheimnisvoll. Dank des wunderbar leichten Schreibstils konnte ich mich schnell in die Handlung einfinden. Sie ist sehr spannend und mysteriös aufgebaut und viele Nebenhandlungen ziehen ihre Fäden, bis sie letztendlich zur Lösung dienen. Die Figuren sind hier sehr deutlich und emotional dargestellt. Christian kam mir sehr schnell vertraut vor und ich mochte seine große und mutige Klappe, die er brauchte, um sich seinen Ängsten zu stellen. Jedoch schaffte es die Autorin mich immer wieder aufs Neue zu verunsichern ob Christian nun wirklich anderen Schaden zufügt oder nicht. Zwischendurch warfen sich mir auch einige Fragen auf, jedoch sollte man nicht vergessen, dass dieses Buch auch ein wenig von paranormalen Geschehnissen handelt und somit auch mal in der Handlung ausholen darf, statt mit realistischen und nachvollziehbaren Fakten zu dienen. Selbst diese paranormalen Szenen klangen im Endeffekt plausibel erklärt, sodass ich damit zufrieden weiterlesen konnte. Auch die Ortschaft selbst mit seinen Bewohnern konnte ich mir dank der ausführlichen Beschreibung sehr gut vorstellen. Erzählt wird die Geschichte meist aus Christians Sicht, jedoch gibt es ab und an auch einen Perspektivwechsel, der über eine andere Person berichtet. Hier erlebt der Leser einen Zeitsprung in die Vergangenheit, die immer bruchstückhaft in Christians Träumen oder auch Visionen erscheinen. Hier möchte ich jetzt nicht zu sehr drauf eingehen, da ich sonst zu viel vom Inhalt verraten würde. Die Kapitel sind teilweise grau schattiert, was das Buch für mich noch interessanter machte, da ich so Abwechslungen im Buch einfach mag. Das Cover ist wunderbar gestaltet. Diese abgebildete Scheune mit den Krähen passt perfekt auf das Cover, wie der Leser selbst später herausfinden wird. Mit 381 Seiten hatte der Roman für mich eine angenehme Länge und ermöglichte dank dem etwas größeren Schriftdruck und vielen Absätzen einen raschen Lesefluss. Fazit: Der Maler der Finsternis ist eine gelungene Mischung aus einem übersinnlichen Gruselroman und einem Kriminalroman. Voller Spannung und tragisch erzählt mit einer leichten paranormalen Atmosphäre, bescherte mir Ilsa J. Bick ein pures Lesevergnügen an einem Wochenende. Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, fand ich diese Geschichte sehr fesselnd, nicht weil sie durchweg spannend ist, sondern weil sie diese mysteriöse Atmosphäre beibehält. © Michaela Gutowsky

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