Ilsa J. Bick Shadows

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Inhaltsangabe zu „Shadows“ von Ilsa J. Bick

Alex has escaped from Rule - but what new horrors face her in the ravaged world outside? The terrifying follow-up to the hugely popular Ashes. (Quelle:'Flexibler Einband/27.09.2012')

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  • Rezension zu "Shadows" von Ilsa J. Bick

    Shadows
    Shiku

    Shiku

    25. September 2012 um 00:13

    Die Rezension enthält Spoiler über den vorherigen Band. ________________________ Alex hat Rule verlassen, doch was sie außerhalb erwartet, lässt nicht wirklich Platz für Freude. Kaum hat sich das Tor hinter ihr geschlossen, trifft sie auf eine Gruppe der Changed, die sie attackiert und mit sich nimmt – immerhin ist sie nicht tot. Noch nicht. Die in Rule Hinterbliebenen rätseln derweil, was geschehen ist. Chris und Jess wurden angegriffen, letztere befindet sich gar in einem Koma. Schnell wird Alex zur Verantwortlichen gemacht, doch Lena und Chris finden bald heraus, dass da noch viel mehr dahinter steckt. Doch gerade dieses Wissen könnte ihr Ende bedeuten. Auch für Peter, der noch mit einer Gruppe anderer Männer unterwegs ist, sieht es nicht gut aus. Bei einem überraschenden Angriff wird er ebenfalls gefangengenommen. Allerdings nicht von den Changed, sondern von Menschen, die um jeden Preis herausfinden wollen, was es mit der Veränderung auf sich hat und wie sie funktioniert. Es ist ein Schicksal, das Tom erspart bleibt, auch wenn er keineswegs an Ruhe denken kann. Gejagt macht er sich selbst auf den Weg, Alex zu finden – vorausgesetzt sie lebt noch … „Shadows“ setzt fast sofort dort an, wo „Ashes“ aufhörte. Nach einem Kapitel, in dem wir erfahren, was aus Tom geworden ist, kehrt das Geschehen zurück zu Alex und ihrem Kampf. In diesen wenigen Seiten werden bereits zwei Dinge klar: Auch im zweiten Band geht es bisweilen sehr heftig zu, doch dieses Mal wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So erfahren wir nicht nur, was bei Alex vor sich geht, sondern auch bei Peter, Tom, Lena und Chris, wobei sich manche Erzählstränge manchmal sehr lang, manchmal nur kurz kreuzen. So befinden sich Chris und Lena die meiste Zeit über am selben Ort, was bei anderen Charakteren nicht zutrifft. Das hat den eindeutigen Vorteil, dass die Handlung ein wenig mehr vorangeht. Bei nur einer Perspektive wären doch sehr viele Handlungsstränge verloren gegangen und die stetige Ungewissheit über das Schicksal aller anderen wäre schlichtweg frustrierend gewesen – so erhalten wir sogar einen Hinweis auf Ellies Verbleib, wenngleich es für mehr nicht reichte. Allerdings sorgen die verschiedenen Perspektiven zwar dafür, dass wir an vielen verschiedenen Stellen dabei sein und Schlüsse ziehen können, für die den Charakteren einfach die Informationen fehlen, was immer wieder die Frage aufbringt, was zum Henker vor sich geht. Ab und an wird es aber einfach zu sprunghaft, dass es einerseits schwer ist, dem Text zu folgen. Andererseits hat die Autorin besonders bei spannenden Szenen auf sehr schnell wechselnde Erzähler gesetzt. Da gibt es ein Kapitel, das vielleicht eine halbe Seite lang ist, dann wechselt der Erzähler, dann kehrt das nächste kurze Kapitel wieder zum ersten zurück und so weiter. Dummerweise erhöht das nicht die Spannung, sondern nervt. In dem Moment möchte ich wissen, wie die eine Situation ausgeht und nicht mit einer anderen abgelenkt werden, auch wenn diese genauso Spannungspotential birgt. Abgesehen davon heißt das nicht, dass „Shadows“ eine angenehme Geschwindigkeit hat. In Band 1 stagnierte mir die Handlung zu sehr, ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht mehr vorangeht. Das ist Band 2 nicht ganz so stark der Fall, verschwunden ist dieses Gefühl aber noch lange nicht. Viele Passagen ziehen sich und führen zu keinem offensichtlichen Ziel. Immer wieder habe ich am Sinn dieser Szenen gezweifelt – wozu waren sie denn da? Leider konnte ich mich auch nicht viel mehr in die Charaktere einfühlen. Sie alle blieben mir genauso fern wie auch in Band 1 und das liegt garantiert nicht daran, dass sie Entscheidungen treffen müssen, die vielleicht bei niemandem allzu beliebt sein werden. Im Gegenteil, das war ein Aspekt, den ich sehr mag. Ich finde einfach keinen Draht zu ihnen, weiß kaum etwas über sie, sie sind mir beinahe egal. Erst gegen Ende gibt es ein paar Momente, in denen für mich endlich Spannung aufkam. Doch dadurch, dass dieses Unternehmen genauso langgezogen wird wie vieles anderes auch, hat sich dieses Gefühl wieder schnell verflüchtigt. So blieb insgesamt ein gewisses Interesse daran, wie es den Charakteren wohl ergeht und was als nächstes geschieht, richtig „dabei“ war ich aber fast nie. Während des Textes werden immer wieder Informationen eingestreut, die zwar nicht die Prozesse der Verwandlung oder das Ereignis, das alles auslöste, erklären, aber ein paar Hintergründe der Charaktere und Orte beleuchten. Für die Länge des Buches sind es aber erstaunlich wenig Infos – bei dieser Menge bleiben nach Band 3 entweder ein ganzer Haufen Fragen offen oder die Autorin legt den Turbogang ein. Ich bin auf beides nicht sonderlich erpicht. Zumal Ilsa J. Bick sich sehr auf die lokalen Geschehnisse konzentriert, sodass eine wirkliche Aufklärung der Geschehnisse nicht möglich scheint – außer Rule steckt irgendwie insgeheim dahinter, was mir sehr an den Haaren herbeigezogen erscheint. Am Ende – das ich an sich eher seltsam fand – musste ich mich fragen, was genau mir das Buch mitteilen wollte. Worauf läuft es hinaus? Geht es um Rule, weil der Fokus so auf dieser Stadt liegt? Dafür fehlen mir zu viele Details. Geht es um den Menschen und was aus ihm werden kann? Das Buch zeigt durchaus viele Facetten: Grausamkeit, Irrsinn, Verzweiflung, (verständlicher) Egoismus, Heroismus und Dummheit … da ist sehr viel dabei, was auch begrüßenswert ist. Doch brauche ich dafür wirklich 500 Seiten ohne sonstige Handlung? Ich kann mir vorstellen, dass diejenigen, die schon Band 1 mochten, mit „Shadows“ sehr zufrieden sein werden. Ich selbst fand es gar ein bisschen besser als den ersten Band, doch für ein gutes Buch fehlt mir schlichtweg das gewisse Extra. „Shadows“ ist letztlich etwas besser als sein Vorgänger, da durch mehrere Perspektiven ein bisschen Dynamik in die Sache kommt. Aber irgendwann hat man sich auch daran gewöhnt, dass die Menschen schlecht sind und die überraschenden Informationen sind für die Länge des Buches eindeutig zu wenig. Ich konnte mich kaum mit den Charakteren identifizieren, ich weiß einfach zu wenig über sie. Daher waren sie mir relativ egal und auch mein Interesse am Fortgang der Geschichte ließ mit der Zeit immer mehr nach. Insgesamt liegt wohl manchmal wirklich in der Kürze die Würze, denn einige Seiten weniger hätten dem Buch sicherlich gut getan. So bleibt es bei einer durchschnittlichen Bewertung.

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