Ilse Behl Mein Traumschiff

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Inhaltsangabe zu „Mein Traumschiff“ von Ilse Behl

Milena, 12, die gern älter wäre, muss umziehen und begegnet dort am kleinen Yachthafen Nils, den sie ganz attraktiv findet. Aber dessen Vater, der Kapitän ihres Traumschiffs, wird nach einem Segeltörn vermisst, wie die Presse berichtet.

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  • Mein Traumschiff (Ilse Behl)

    Mein Traumschiff
    LieLu

    LieLu

    25. June 2013 um 15:25

    Abentheuer Verlag Die Autorin http://www.ilse-behl-belletristik.de/ Ilse Behl wurde 1937 in Salzhausen geboren und wuchs auch dort auf. Salzhausen liegt in der Lüneburger Heide in Niedersachsen. Dort absolvierte sie auch eine Ausbildung in der ländlichen Hauswirtschaft und arbeitet auf dem elterlichen Hof. Nach der Schulzeit studiert Ilse an der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen und arbeitet als Grund- und Hauptschullehrerin. Sie heiratet und bekommt zwei Kinder, während sie 1971 nach Schleswig-Holstein umzieht. Ab 1980 arbeitet sie als pädagogische Mitarbeiterin im kirchlichen Dienst. Ab 1980 erscheinen zudem in regelmäßigen Abständen Bücher wie Jugendromane, Erzählungen und Essays. Inhalt Milena ist zwölf, aber bald dreizehn und muss mit ihren Eltern umziehen. Wie gern wäre sie zuhause bei ihren Freunden geblieben. In den Norden, wer zieht denn dahin? Und dann muss sie auch noch ständig auf ihren kleinen Bruder Pascal aufpassen. Kurzum, sie ist ziemlich genervt, fühlt sich jedoch auch sehr allein. Als sie Nils und seinen Vater, einen Segelschiffkapitän kennenlernt, der ihr sofort das ganze Schiff zeigt, blüht Lena förmlich auf. Nur der dauerbetrunkene Mads Wortmann macht ihr Sorgen, denn immer wenn es ihr gerade gut geht, taucht er auf. Von ihren Eltern fühlt sich Lena leider gar nicht verstanden, ihre Mutter kümmert sich mehr um Pascal und ihren Vater bekommt sie kaum zu Gesicht. Auch in der Schule läuft es mit den neuen Freunden nicht wie gewünscht. Milena möchte unbedingt Janne kennenlernen, doch diese hat bereits Freunde in der Schule und interessiert sich nicht wirklich für Lena. Zum Glück gibt es noch Gretje in ihrer Klasse. Als sie mit Gretje und ihren beiden kleinen Geschwistern baden ist und das Schiff besichtigen will, sind plötzlich auch noch Pascal und Juul verschwunden. Milena ist verzweifelt, wo können die beiden nur stecken? Doch immer ist da Nils, Nils mag sie. Der Nils, der Klavier spielt, Nils, der sich prügelt und Nils, der sie mag und den sie mag. Doch als plötzlich Nils´ Vater spurlos verschwindet und Nils zusammenbricht, stürzt es über Lena zusammen. Etwas ganz schlimmes muss passiert sein.    Fazit Durch kurze und abgehackt Sätze, verbreitet die Autorin zunächst eine stressige und entnervte Atmosphäre, womit sie das Befinden der Hauptprotagonistin Milena widerspiegelt. Diese Methode zieht sich durch das gesamte Buch. Damit fühlt sich der Leser in den Gefühlszustand der Hauptprotagonistin Lena hineinversetzt und kann dem Geschehen somit besser folgen. Es fühlt sich an, als würde man ihren Gedanken folgen. Allerdings ist diese Art zu schreiben auch teilweise etwas verwirrend, da man manche Absätze mehrfach lesen muss, um sie zu verstehen. Auch das Gefühl, dass Milenas Eltern nicht mehr wissen, wie es in ihrer Tochter aussieht, lässt einen nicht los. Zu oft stolpert man im Roman förmlich über die Launenhaftigkeit der Mutter, welche allzu oft genervt ist. Auf diesen Seiten ist kaum elterliche Liebe zu finden, zumindest nimmt Milena es so wahr. Weitere Protagonisten im Roman sind Pascal und Juul, um die es einen riesigen Wirbel gibt, Johanna und Herr Hartwig, Bülent und Nils, Janne und Gretje, Mads Wortmann und seine Frau, Pia, und natürlich Milenas und Nils´ Eltern. Ein packender, emotionaler Roman, in welchem es um das Erwachsenwerden geht, um eine junge Jugendliche, die ihren 13. Geburtstag nur so herbeisehnt. Themen wie Probleme in einer neuen Umgebung, mit neuen Freunden, in einer neuen Schule, arbeitenden Eltern und der ersten Liebe, stehen im Mittelpunkt. Ein Buch, welches ebenso in der Schule bearbeitet werden könnte, denn es spricht direkte Probleme der Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren an.

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  • Ilse Behl: "Mein Traumschiff"

    Mein Traumschiff
    Moena

    Moena

    11. April 2013 um 19:08

    "Mein Traumschiff" von Ilse Behl ist ein interessantes Buch, das ein paar gute Lesestunden bietet, wenn man nicht das erwartet, wonach der Klappentext klingt. Nachdem ich die Zusammenfassung auf dem Buchrücken gelesen hatte, hätte ich eine spannende Handlung erwartet, in der es darum geht, den Vater von Nils zu finden oder herauszubekommen, was mit ihm passiert ist. Doch darauf zielt das Buch gar nicht ab. Viel mehr ist es die Erzählung von Milena, die gerade erst in die Stadt am Meer gezogen ist, weil ihre Eltern hier Arbeit haben. Die zwölfjährige Ich-Erzählerin schildert in meist kurzen, abgehackt wirkenden Sätzen, wie sie die Fremde erlebt. Diesen Schreibstil fand ich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, aber doch auch sehr passend für eine fast dreizehnjährige Jugendliche, die eigentlich am liebsten nur ihre Ruhe hätte und überhaupt nicht reden würde. Anfangs ist Milena recht teilnahmslos, unzufrieden, will den neuen Ort und die Wohnung gar nicht mögen. Bis sie ihren ersten Ausflug mit dem Rad unternimmt. Dabei findet sie den Yachthafen und trifft auf Nils und dessen Freund Bülent, die Milena mit auf das Schiff nehmen, das Nils' Vater gehört. Milena fühlt sich sofort wohl und zum ersten mal ein wenig zu Hause in der neuen Stadt. Doch gerade, als alles gut zu werden scheint, macht ihr das Schicksal wieder einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur, dass sie von einem Betrunkenen belästigt wird. Nach einem heftigen Sturm ist ausgerechnet ihr Traumschiff verschwunden. Und mit ihm sein Kapitän, Nils' Vater. Eine Katastrophe - nicht nur für Milena, sondern vor allem für Nils, dem das Schiff sehr wichtig ist. So plätschert die Handlung eher ruhig dahin, ohne allzu viel Spannung aufzubauen. Doch darauf will das Buch auch gar nicht hinaus. Es macht auf mich eher den Eindruck einer geeigneten Schullektüre, die mit pädagogischem Anspruch an für Jugendliche wichtige Themen herangeht. Vor allem geht es natürlich um das Fremdsein an einem neuen Ort, das Erwachsenwerden und die Pubertät, sowie die Missverständnisse mit den eigenen Eltern, die viel zu beschäftigt sind, um mitzubekommen, was in ihrer Tochter vorgeht. So geht es auch um das Selbstständigwerden und Verantwortung übernehmen, Geheimnisse haben. Themen wie Alkoholsucht und Ausländerfeindlichkeit (bzw. einfach das Anderssein als Ausländer) werden gestreift. Aber natürlich geht es auch um Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und um die erste zarte Liebe. Insgesamt ist das Buch gut zu lesen und bietet einiges an Gesprächsstoff für Eltern und Kinder. Mir fehlten in Milenas Erzählung allerdings oft ein paar Emotionen. Ihr abgehackter, knapper Erzählstil war mir an einigen Stellen ein wenig zu nüchtern und die Themenwechsel oft zu abrupt. Am Ende hätte ich mir eine bessere Auflösung gewünscht, da die des Buches für mich nicht wirklich zufriedenstellend war. Fazit Ein interessantes Buch über das Erwachsenwerden und das Fremdsein, das mir als Lektüre im Deutschunterricht sicher gut gefallen hätte.

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