Ilse Eliza Zellermayer Prinzessinnensuite

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Inhaltsangabe zu „Prinzessinnensuite“ von Ilse Eliza Zellermayer

Menschen im Hotel Vladimir Nabokov, Romy Schneider, Theo Lingen, Yehudi Menuhin, Günter Grass und Heinrich Böll - sie alle gingen im Berliner Hotel Steinplatz ein und aus und prägten mehr als ein halbes Jahrhundert lang die einzigartige Atmosphäre dieses Hauses, das an Bedeutung dem berühmten Hotel Adlon in nichts nachstand. Die Hotelierstochter Ilse Zellermayer erzählt äußerst amüsant und unterhaltsam von ihren zahlreichen Begegnungen mit den Menschen im Hotel, das mit seinen wechselnden Gästen zum lebendigen Schauplatz der Zeitgeschichte wurde.

Warmherziger Erzählstil von Ilse Zellermayer und Familie, das Hotel am Steinplatz in Berlin mit absoluter Leidenschaft zu führen.

— Postbote

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    Prinzessinnensuite

    Postbote

    Zuerst will ich mitteilen das dieses Buch ein Geburtstagsgeschenk an meine Mutter war. Sie war so sehr begeistert über diese Warmherzigen Geschichten aus dem Hotel am Steinplatz in Berlin. Ich will mit ihr auf jeden Fall die Begeisterung teilen. So diese Rezension. Die Schenker waren Kubine und ihr Mann, beide erfahrene Gastronomen. Danke schön! Nun zum Buch: 1916 eröffnete das Hotel am Steinplatz in Berlin zu ersten Mal seine Pforten für Gäste. Der Besitzer dieses Hotels war Max Zellermayer. 1920 wurde die erste Tochter, als drittes Kind, der Familie Zellermayer geboren. Ihr Name ist Ilse Zellermayer. Ilse erzählt hier in diesem Buch über eine einzigartige Atmosphäre vom Hotel, die es hier nur so am Steinplatz gab. Man sagt heute "die alte Schule der Ettikete". Es kommen viele Flüchtlinge 1918-19 aus dem Aristokratischen Osten nach Berlin. Sie fühlen sich z.B. in Russland zu der Zeit nicht mehr sicher. Unter anderem zogen die Nabokovs ins Steinplatz. Und das für längere Zeit. Es kamen immer mehr Stammgäste ins Haus. Prominente Schriftsteller, Sänger und Dirigenten. Es waren die Goldenen Zwanziger und kein Vergnügen wurde unterdrückt. Das Leben und das Hotel laufen gut. Diskret und indiskret geht es voran. 1938-1950 Ilse und ihre Familie erleben den tragischen Tot von Max Zellermayer. Er wird von der SS befragt über seine jüdische Abstammung, Mütterlicherseits. Dieses verkraftet er seelisch nicht und bekommt einen Gehirnschlag. Erna, Ilses Mutter wird zur neuen Chefin des Hotels, das sie meisterlich hinbekommt. Krieg, Zerstörung und Verluste von Familienmitgliedern und Freunden prägen das Bild des 2. Weltkrieges. 1950-1976 Das Hotel wird wieder aufgebaut und es kommen neue alte Stammgäste. Ilse erzählt weiter amüsant und unterhaltsam von ihren zahlreichen Begnungen mit den Menschen im Hotel. Berühmtheiten wie Theo Lingen, Romy Schneider, Günther Grass, Heinrich Böll der unvergessene Harald Juhnke besuchten das Hotel am Steinplatz als Stammgäste. Viele Prominente mehr waren ebenfalls Gast, die ich nicht alle aufzählen kann. Im Laufe der Zeit wird an einem Seitentrakt des Gebäudes die legendäre Künstlerkneipe "Volle Pulle" eröffnet. Nun geht die Post so richtig ab. Es wird gefeiert, getratscht und geklascht. Liebevoll und warmherzig von Ilse Zellermayer erzählt. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und ich konnte dem Geschichtlichen Verlauf des Hotels sehr gut folgen. Es wird über ein halbes Jahrhundert diskret von Gästen eines Hotels erzählt. Wer Geschichten aus Hotels mag liegt hier genau richtig. Ilse Zellermayer lebt übrigens noch und ist über 90. Mir persöhnlichen hat die Geschichte von der Gräfin v.W und ihrem Chouchou gut gefallen. Was aus dem Hotel wurde? Lest doch selbst. Volle 5 Punkte für ein Luxushotel.

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