Ilse Pohl Johann Sebastian Bach / Miniatur

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Inhaltsangabe zu „Johann Sebastian Bach / Miniatur“ von Ilse Pohl

Buch über J. S. Bach: Die 102jährige Autorin entwirft ein Bild des Komponisten in der ihr eigenen Technik der „literarischen Miniatur“. Mit wenigen, kräftigen Strichen entwirft sie das Bild eines Mannes, von dem nur sehr wenige persönliche Zeugnisse erhalten sind. Das Buch zeigt Bach in seiner gesamten Lebensspanne. Auch die fast ganz unbekannte Kindheit und Jugend. Ilse Pohl wählt zwischen einem Geständnis des Nichtwissens und einer fiktiven Erzählung einen besonderen, einen dritten Weg: Sie stellt feingefühlte Fragen, die das Unsichtbare vorstellbar machen. Johann Sebastian Bach erscheint weniger als Komponist, sondern als Persönlichkeit, als Mensch, befangen in seinen Lebensverhältnissen, aus denen heraus die wahre Größe seines Werkes wahrnehmbar wird. – Es ist die Kunst einer „literarischen Miniatur“, in der Verkleinerung, d. h. im Zusammenziehen oder Verdichten von verstreuten Informationen, das Wesen und somit etwas von der Wahrheit der Persönlichkeit anschaulich machen. In seinem Nachwort „Der nackte Bach von Dundee“ erläutert der Philosoph Markus von Hänsel-Hohenhausen die Rekonstruktion des Gesichtes Bachs durch die Universität von Dundee. Im Vergleich mit Bachs Portraitbildnis von 1746 geht der kleine Essay der Frage nach: „Hat eine Person ein wahres Antlitz?“ Präsenz aus Repräsentation, Wirkmacht des Bildes, Königsportrait und Dornenkrone, Wirklichkeit aus Eigenkonstruktion und Objektivität aus doppelter Subjektivität kommen zur Sprache. Deutlich wird, dass die Auffassung des Lebendigen mit bloßer Technik (eines Andy Warhol zum Beispiel oder der Universität von Dundee) nicht möglich ist, sondern dass sie der (künstlerischen) Subjektivität einer Schriftstellerin oder eines Malers bedarf, um wahr zu sein: Erst dadurch wird Bach unsichtbar anwesend. Der Anhang (zweites Bändchen) über Arbeiten im hohen Alter: schildert die Umstände, unter denen die 102jährige Schriftstellerin ihr Buch geschrieben hat. „Damit ich leben kann“ erläutert, was es wirklich heißt und praktisch bedeutet, in hohem Alter zu arbeiten. Aktivsein und Kreativsein am Ende eines Lebens hat nichts von dem sonnigen Ideal, das propagiert wird, es spannt sich auseinander zwischen Herausforderung, Müdigkeit, ja mitunter Verzweiflung über die Begrenzungen des Möglichen durch altersbedingte Beschwerden und auch letztlich Beglückung in der Begegnung. Das Buch ist ein erhellender Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Nöte und Chancen der „Methusalem-Generation“. Die Autorin: Ilse Pohl ist mit 102 Jahren die älteste aktive Schriftstellerin der Welt. Sie hat gerade ihr neues autobiographisches Buch in Angriff genommen. S. auch www.ilse-pohl.de. Die Autorin war kürzlich Gast in der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ und tritt am 27. Juni 2009 im Grandhotel Heiligendamm auf (Lesung aus ihrem neuen Buch während einer Veranstaltung der Frankfurter Goethe-Akademie).

Ein schöner Einblick in Bachs Leben.

— Buchgespenst

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