Ilse Rothfuß Der Ursprung des Menschen

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Inhaltsangabe zu „Der Ursprung des Menschen“ von Ilse Rothfuß

Vom Urknall vor 14 Milliarden Jahren über die Entstehung der Erde vor 4 Milliarden Jahren bis zur Entwicklung des Homo sapiens: Die Geschichte des Menschen ist ein Wunder der Evolution! Das große Wissenschaftsthema, von einem berühmten Forscher der Paläontologie für die ganze Familie aufbereitet - mit phantastischen Bildern von Sacha Gepner.

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  • Rezension zu "Der Ursprung des Menschen" von Ilse Rothfuß

    Der Ursprung des Menschen

    HeikeG

    01. September 2008 um 19:52

    Der lange Marsch zur Menschwerdung Woher stammt der Mensch? Warum gibt es ihn? Fragen, die seit jeher die Menschheit beschäftigen. Und wer, wenn nicht Yves Coppens, könnte diese Fragen besser beantworten. Der französische Wissenschaftler und ehemalige Professor am College de France, bringt Licht ins Dunkel unserer Vergangenheit. Er erzählt Kindern ab acht Jahren woher wir kommen und warum die einen noch auf den Bäumen, die anderen im Büro hocken. Auf sechzig großformatigen Seiten schildert der große Paläontologe, der u. a. mit dabei war, als 1974 das berühmte Australopithecus Mädchen Lucy gefunden wurde, dem Kind, das dieses Buch liest - oder besser: vorgelesen bekommt - die Geschichte unserer Vorfahren und die Entstehung des Universums. "Was war vor den Menschen? Vor dem Leben, den Pflanzen und den Tieren, vor dem Wasser, der Erde, dem Feuer und der Luft, vor der ersten Nacht und dem ersten Tag, vor der ersten Sonne und vor den Sternen? Was war da? Und wie war es?" Coppens Reise reicht vom sogenannten Nichts vor dem großen "BÄNG!!!" (da muss es doch etwas gegeben haben), über die Entstehung von Zeit, Raum und Materie (Einstein lässt grüßen) im sich langsam abkühlenden brodelnden kosmischen Kochkessel aus Quarks und Gluonen bis zum komplexen Universum mit all seinen Sternen und Galaxien. Er erzählt den kleinen Zuhörern oder Lesern wie sich erstes primitives Leben entwickelte und später ein unverhoffter Eindringling allem eine neue Richtung gab und den Lauf der Geschichte veränderte. Gemeint ist eine Art Fisch, die erstmals das Land erobert und im Laufe mehrerer Millionen Generationen hier heimisch wurde. Von da an geht es "Schlag auf Schlag". Nach den Amphibien folgen die Dinosaurier und die ersten Säugetiere. Und schwupps, schon tauchen die Primaten - unsere Vorfahren - auf. Und bis das erste seltsame Wesen auf dem Plan steht, "das nicht mehr wirklich ein Affe, aber auch noch kein Mensch ist", ist es auch nicht mehr weit. Der Marsch der Hominiden - der Weg zur Menschwerdung - kann beginnen. Natürlich passiert dies alles nicht so rasant wie es im Buch den Anschein hat. Jahrmillionen liegen zwischen all diesen Entwicklungsphasen. Doch Yves Coppens hat alles Wichtige auf zwanzig Seiten verdichtet. Seinen Text platziert er am unteren Buchrand. Zwei Drittel der Buchseite sind den geheimnisvollen dunklen Illustrationen Sacha Geppners, einem freien Künstler und Illustrator aus Paris, vorbehalten. In einer Melange aus verwaschenen, wabernden Blau- und Grüntönen, die der Tiefe unseres Universums und der vergangenen Zeit eindruckvoll gerecht werden, setzt Geppner nur sparsam leuchtende Akzente. Da steht auf der einen Seite die unheilvolle Silhouette eines Tyrannosaurus Rex, auf der anderen schaut das beleuchtete Gesicht eines Homo Habilis aus dem düsteren Strukturhintergrund. Wiederum ein paar Seiten später sieht der Betrachter eine Gruppe Neandertaler in einer dunklen Höhle gemeinsam um ein loderndes Feuer sitzen oder aber eine Homo Erectus-Frau liebevoll ihr kleines Kind im Arm halten. Yves Coppens hat sein Buch zweigeteilt. Die letzten dreißig Seiten widmet er ausschließlich der Evolution der Hominiden, das Spezialgebiet des Autors. In einfachen und verständlichen Worten erläutert er die einzelnen Wege, die unsere Vorfahren genommen haben, beginnend an ihrer Wiege, die zweifelsohne in Afrika stand. Sei es nun Homo habilis, Homo rudolfensis, Neandertaler, Homo erectus, Homo ergaster oder letztendlich Homo sapiens, immer neuere spektakuläre Funde haben den Stammbaum des Menschen inzwischen in einen beinahe verworrenen Stammbusch verwandelt. Und "eines Tages ... erfindet der Mensch die Schrift ... Damit geht die Vorgeschichte zu Ende, und die Geschichte beginnt. 14 Milliarden Jahre sind vergangen ... und wenige Jahrtausende Zivilisation." Ein Glossar, in welchem schwierige Begriffe erklärt werden, ergänzt dieses großartige und wunderbare Buch. Den Text Coppens hat letztendlich Soizik Moreau "aufgenommen, niedergeschrieben und verschönert, so wie sie immer macht", berichtet der Autor. Aus dem Französischen übersetzt hat ihn Ilse Rothfuss. Weil Yves Coppens seinen kleinen und großen Leser eine Fülle an Informationen mit großer Komplexität bietet, ist es sicher sinnvoll, Kindern dieses Buch nicht einfach in die Hand zu geben, sondern es ihnen vorzulesen und immer wieder einmal über einzelne Passagen gemeinsam nachzudenken und miteinander zu sprechen. Fazit: "Vom Sternenstaub zum Wesen, das erforscht, woher es kommt - die Geschichte des Menschen ist ein Wunder. Wie weit wir mit der Selbsterforschung gekommen sind, zeigt in bewundernswerter Klarheit dieses [großartige] Buch" Yves Coppens, schreibt der Hanser Verlag, bei dem "Der Ursprung des Menschen" erschienen ist. Dieser Aussage kann man sich uneingeschränkt anschließen. Sacha Gepners phantastische Illustrationen wirken als eindrucksvolles ergänzendes Pendant. Empfohlen für Kinder ab acht Jahren und danach jedes Alters.

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