Ilse Rothfuss , Tom Ellen Lucy Ivison Sannah & Ham

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Inhaltsangabe zu „Sannah & Ham“ von Ilse Rothfuss

Genau einen Sommer lang brauchen Hannah und Sam, um ein echtes Liebespaar zu werden. Dabei ist bereits die erste Begegnung für beide unvergesslich. Wer verliebt sich schon auf dem Klo? Aber bevor das Schicksal sie endlich zueinander führt, müssen sie peinliche Situationen überstehen und die gutgemeinten, aber hirnrissigen Ratschläge ihrer Freunde umsetzen. Und dann können sie sich – hurra! - vom schrecklichsten aller schrecklichen Albträume verabschieden: womöglich NIEMALS ihre Jungfräulichkeit zu verlieren.

Eine schöne Liebesgeschichte die nicht kitschig ist

— glitzerstern321

Das Buch hat mich in meine Jugend zurück versetzt. Hannah und Sam sind tolle Charaktere die ich sofort in mein Herz geschlossen habe.

— Iris1912

Ganz okay für zwischendurch, aber mehr auch nicht

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich wünschte es gäbe einen 2 Teil :(

— Aileenschmitt

Schön geschrieben, aus der Sicht von ihr und dann aus seiner Sicht.

— Grossstadtkind

ich finds sehr realistisch, nur manche Geschehnisse waren etwas unschlüssig für mich.

— MoWilliams

Vier und ein halber Stern für diese süße Liebesgeschichte.

— zebra2000

Süße Liebesgeschichte - einen Tag, dann war das Buch ausgelesen. Zwei sehr sympathische Charaktere.

— isybooks

hatte es in einem Tag durch, war sooo schön!

— Jellybaby

Charaktere, die einen zum Haare raufen bringen ... Eine Geschichte, die wirklich nicht unbeingt gelesen werden muss! ...

— Haveny

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  • Der Druck meiner Unschuld

    Sannah & Ham

    MoWilliams

    18. August 2015 um 20:38

    Der Jugendroman „Sannah & Ham“ von Tom Ellen und Lucy Ivison bietet sehr viel jugendliches Chaos und Liebeskummer ohne Ende. Gleich vor weg, die Schreibstile sind vielleicht eher trivial, aber dafür sind die Gespräche sehr realistisch. Und das wird für mich immer ein wichtiger Punkt bei Jugendromanen bleiben, die ja doch hauptsächlich von Erwachsenen geschrieben werden. Die Geschichte wird von Hannah und Sam erzählt, die gerade ihre Abschlussprüfungen geschrieben haben und in den Sommer ihres Lebens starten wollen. In den Sommer, bevor es ernst wird. Auf einer Party von Hannahs besten Freundin Stella lernen sich die beiden Protagonisten im Badezimmer kennen. Sie verstehen sich auf Anhieb und sind beide überrascht, wie unbeschwert sie sich mit dem anderen Geschlecht unterhalten können. Denn die meiste Zeit enden solche Gespräche im Chaos oder in Peinlichkeit. Beide verbindet zusätzlich das „Problem“, noch Jungfrau zu sein, was sie aber vor der Uni unbedingt noch aus der Welt geschafft haben möchten. Meiner Meinung nach ist es eine angenehme Sommerliteratur für zwischendurch. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert über Probleme, die wohl jeder Jugendlicher zu haben scheint. Wenn ich mir einige Kritiken zu dem Buch durchgelesen hätte, wär mir vielleicht gar nicht so bewusst gewesen, dass Hannah und Sam bereits 18 Jahre alt sind, mich aber mehr an Sechzehnjährige erinnern. Dieses Alter – sobald man es erreicht hatte in meiner Schule, war „Furtgehen“ Thema Nummer Eins. Und natürlich – total betrunken zu sein und welchen Typen man abschleppt. Oder, wer am meisten Drinks spendiert bekommt. Ehrlich gesagt, zu dieser Zeit habe ich das ziemlich gehasst und meine Meinung hat sich darüber nicht geändert, aber ich gehe jetzt viel lieber auf Partys oder „weg“. Vielleicht wurde das Feiern bei Sam und Hannah erst später beliebt. Denn in England darf man normalerweise erst mit Achtzehn in die Clubs. Außerdem ging das Ende etwas schnell. Ich finde, dass Hannah Sam zu schnell verziehen hat, für den Aspekt, dass er ihr so schlimm das Herz gebrochen haben soll. Das passt für mich auch eher zu einer unerfahrenen Sechzehnjährigen, die noch jedem Jungen nachrennt, als zu einem Mädchen, das nach dem Sommer auf die Uni gehen soll. Und weil das nächste Thema – worum es eigentlich grundsätzlich in dem Buch geht – Jungfräulichkeit ist, möchte ich sagen, dass es nie zu spät ist, irgendeine Erfahrung zu machen. IHR entscheidet, wann der rechte Zeitpunkt für etwas ist, lasst euch das nicht nehmen. Und lasst euch bitte nicht zwingen von Menschen, die vermutlich selbst gezwungen werden. Es wird nie einen richtigen, perfekten Zeitpunkt geben, jeder Zeitpunkt kann der richtige sein. Aber ihr sollt nichts überstürzen. So, Dr.Sommer hat genug gesprochen. Im Nachhinein hätte der Titel dieses Buchs sein können: „Sannah und Ham oder Wie ich mir Druck machen lasse und mir jedes Mal der Arsch gerettet wird, als ich dabei bin, meine Unschuld einem Idioten oder einer Idiotin zu geben“. Ich weiß, die Beliebtheit. Ich weiß, alle eure Freunde, die alle Sex hatten und nur noch über Sex reden. Ich weiß, man macht sich Druck. Aber nach der Schule interessiert das keinen Arsch mehr. Außer vielleicht die Person, mit der ihr dann euer Erstes Mal habt, aber glaubt mir, die werden sich ziemlich wahrscheinlich freuen, dass ihr euch so lange für DIE richtige Person aufgespart habt. Ich meine, welche größere Ehre gibt es? Welches größere Geschenk? Und an alle, die sich Druck machen lassen haben, es wird immer Erfahrungen geben, die beschissen sind. Aber man kann immer ein erstes Mal haben, nur das nächste Mal eben mit jemanden, den ihr liebt. Aufrichtig. Ein weiterer Grund, der mir immer noch im Kopf schwirrt, ist Hannahs beste Freundin Stella. (SPOILER) Sie behauptet zum Schluss, noch Jungfrau zu sein. Warum behauptet Pax dann dreißig Seiten zuvor (zu Hannah), dass er sie entjungfert habe? Welchen Grund könnte er haben, Hannah anzulügen? Ich meine, er ist ein bisschen ein Arsch, aber mal ehrlich, was hätte ihm das gebracht, wenn er doch bei Hannah landen wollte? Ich meine, es macht ihn nicht gerade attraktiver, wenn er meine beste Freundin entjungfert und dann mich haben will. Hinzu kommt ihre Freundin Grace, welche mit Ollie zusammen ist und ihn betrügt. Es kommt nur ganz kurz vor, dass sie es ihm nicht erzählen will, weil er ihr einen liebevollen Brief geschrieben und Freikarten für ein Festival geschenkt hat. Und das wars. Ich meine, Grace' Affäre taucht nochmal auf und ihr wird kotzübel (Gott sei Dank, denn seinen Freund zu betrügen finde ich einfach nur – Verzeihung – beschissen und es ihm dann nicht zu erzählen noch beschissener), aber es wird nicht nochmal erwähnt. Und Tilly ist sowieso die arme Jungfer am Rande, die anscheinend froh sein kann, wenn sie einmal einen Jungen abbekommt. Schluss mit den negativen Aspekten, was mir gut gefallen hat, war der Streit zum Schluss zwischen Stella und Hannah. Denn der hätte sonst gefehlt bzw. war es großartig, Stellas Sicht der Dinge zu erleben, als sie Hannah vorwirft, dass sie immer so tue, als wäre sie das Opfer von allen und ach so hässlich, damit ihr ihre Freundinnen in den Arsch kriechen. Was tatsächlich wahr ist, das ändert aber nichts daran, dass Hannah gutherzig, liebevoll und freundlich ist, während Stella ein wahres Biest ist. Und wie Hannahs Oma schon gesagt hat, Stellas Schönheit wird nicht halten, wenn sie noch so einen Mut hat und sich in brenzligen Situationen für ihre Freundinnen einsetzt. Ich bin ganz der Meinung von Hannahs Oma. Die Beziehung zwischen Stella und Hannah ist sehr realistisch. Zumindest für mich. Denn anstatt mit meiner besten Freundin zu reden, habe ich auch alle Probleme mit ihr immer aufgeschoben und so getan, als wäre nichts, obwohl ich sie innerlich gerne erschlagen hätte. Das war zumindest bei meiner ersten besten Freundin so. Bis sie schließlich explodieren. Kennt ihr das, wenn ein Buch sich am Anfang eher zieht und am Ende scheint die Zeit zu knapp zu werden? So war es irgendwie. Ich meine, das letzte Kapitel mit Hannah und Sam war wirklich ein schönes Ende und da hatte ich auch wieder das Gefühl, die Zeit scheint nicht mehr zu hetzen. Aber die sechzig Seiten davor – wo alles drunter und drüber ging – das ging doch etwas flott. Und die Sachen, die für mich offen geblieben sind, erwähnte ich bereits. Natürlich darf ich nicht außer Acht lassen, dass diese Offenheit vermutlich gewollt war, aber irgendwie habe ich eher das Gefühl, dass die Autoren zum Ende wollten. Zum Stil des Buches sei noch zu sagen, dass sicher 70% geredet wird. Die Gefühle der Protagonisten ist zwar immer klar, aber auf Beschreibung der Umgebung oder anderer Menschen wird eigentlich verzichtet. Das finde ich im Nachhinein doch etwas schade. Trotzdem ist es sehr flüssig und angenehm zu lesen. (Und die Gespräche sind es wirklich wert, denn die sind fabelhaft). Fazit: Trivial. Jugendlich. Frech. Eine angenehme Sommerliteratur für zwischendurch.

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  • Sannah und Ham - Die Suche nach dem Hummer fürs Leben

    Sannah & Ham

    Schukie

    13. June 2015 um 19:00

    Ich wollte „Sannah und Ham“ schon sehr lange lesen, weil ich im Internet so viel gutes darüber gefunden habe und ich Jugendbücher einfach liebe. Es versetzt einen in seine Teenagerzeit zurück (auch wenn ich grade erst mal 23 bin). Und man muss einfach schmunzeln wenn man daran denkt wie Naiv man selbst vielleicht mal war.  Bei dem Buch „Sannah und Ham“ ging es mir am Anfang genauso. Die ersten Kapitel hab ich so schnell gelesen weil es wirklich unterhaltsam war und man einfach mit den beiden mitgefühlt hat.  Nur dann wurden mir Hannah und Sam doch schnell unsympathisch. In dem Buch wird gesagt die beiden seien 18 Jahre alt, allerdings kamen sie mir wesentlich jünger, unreifer und naiver vor. Sicher macht man in jungen Jahren viele Fehler woraus man dann letztendlich lernt. Aber es wurde dann so chaotisch dass mir vor lauter Kopfschütteln schwindelig wurde.  Vielleicht ist meine Einstellung diesbezüglich doch etwas zu altmodisch, weil ich bei einem Jugendbuch erwarte dass man beim lesen etwas lernt. Es geht ja vor allem um das große Thema „erstes Mal“ und das wurde meiner Meinung nach etwas falsch dargestellt. Es wurde nicht wirklich gezeigt dass man sich diesbezüglich keinen Druck machen muss und dass es nicht schlimm ist wenn man noch nicht so weit ist.  Deswegen bin ich bei diesem Buch geteilter Meinung, ich fand es sehr unterhaltsam und es hat mir schon Spaß gemacht es zu lesen nur irgendwann kamen mir viele Sachen einfach zu chaotisch und somit zu unrealistisch vor.  Empfehlen würde ich das Buch jemanden der sich grade im Teenageralter befindet, da sogar ich mit meinen grade mal 23 Jahren auf Dauer etwas genervt war von den Hauptcharakteren war. 

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  • Charaktere zum Haare-raufen ...

    Sannah & Ham

    Haveny

    Inhalt: Hannah und Sam. Zwei völlig normale Teenager, die sich ineinander verlieben. Doch der Ort ihrer ersten Begegnung ist seltsam, den wer lernt sich schon auf, bzw. direkt vor dem Klo kennen? Ohne den Namen des jeweils anderen zu kennen gehen sie wieder aus einander, bevor beide merken, wie sympathisch ihnen der andere eigentlich war. Fortan drehen sich die Gedanken der beiden ständig um den anderen und dass sie durch Zufall wenige Tage nach ihrem ersten Zusammentreffen wieder aufeinanderstoßen. Allerdings unter anderen Bedingungen ... Sie versuchen sich den anderen irgendwie aus dem Kopf zu streichen und doch denken sie immer wieder aufeinander. Doch es liegt ein steiniger Weg mit vielen anderen potentiellen Freunden, bzw. Freundinnen vor ihnen, den es erst einmal zu meistern gilt und das geht gar nicht ohne Pannen und Niederlagen ... Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, dass das Cover nicht wirklich meinen Geschmack getroffen hat. Das Liebespaar, das wohl Hannah und Sam darstellen soll, passt zwar zum Inhalt, aber irgendwie finde ich das mit der Kapuze merkwürdig. Und ich weiß nicht wieso, aber das Cover mit dem Liebespaar sagt mir so einfach nicht zu. Allerdings finde ich Schrift und Titel wirklich gut gewählt. Allerdings hätte ich in einer Buchhandlung höchstwahrscheinlich trotzdem nicht allein aufgrund des Covers nach diesem Buch gegriffen, aber da der Klappentext nach einer zuckrig-süßen Teenielovestory mit einer riesigen Portion Humor klang und ich darauf mal wieder Lust hatte, klang es einfach perfekt ^^   Das Layout des Textes war etwas ungewöhnlich, da große Einzüge die Breite des Textes verkleinern und der Text zudem im Blocksatz gesetzt ist. Diese seltsame Formatierung hat das Lesen anfangs schon etwas erschwert, jedoch gab sich dies nach einiger Zeit wieder, da man sich daran gewöhnte. Ich werde für euch einfach ein Foto hochladen, damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt.   Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Hannahs und Sams Perspektive erzählt. In diesem Fall finde ich, dass das eine richtig gute Idee ist, da es ja auch um die Liebesgeschichte der Beiden geht. Man bekommt dadurch beide Sichtweisen nähergebracht und ist auch irgendwie näher an der ganzen Geschichte dran. Aus diesem Grund ärgert man sich aber umso mehr, je länger die Beiden brauchen, um zusammenzufinden.   Anfangs sind Hannahs und Sams Handlungsstrang dicht miteinander verwoben, da sie die selbe Party besuchen und auch danach wieder aufeinander treffen, doch dann driften die Handlungsstränge immer weiter auseinander. Jeder der beiden lebt sein Leben weiter, denkt eventuell mal kurz an den anderen und sucht weiterhin jemanden, der ihn entjungfert. Die Beiden fahren auch in den Urlaub und man rechnet fest damit, dass sie zufällig aufeinander treffen und ihre Geschichte weiter voran schreitet und was passiert?! – Nichts!! Sie sehen sich nicht einmal, sondern treffen sich mit anderen! Das ist auch ein großes Problem an diesem Buch: Ein VIEL zu großer Teil erzählt die Geschichte der Einzelpersonen, sodass der Fokus nicht auf der Beziehung der Beiden liegt. „Sannah & Ham“ erlebt man also nur kurz am Ende des Buches, ansonsten geht es nur um Hannah & Sam.   Auch die beiden Protagonisten haben mich nach einiger Zeit einfach nur noch genervt. Denn Hannahs Verhalten ist für mich absolut unverständlich: ihre beste Freundin ist ein absolutes Biest, wenn es um Jungs geht und DOCH verzeiht Hannah Stella immer wieder. Zum Beispiel informiert Stella einen Typen, dass Hannah sich heute Abend von ihm entjungfern lassen will. (?!?!) Und als ob das noch nicht reichen würde, zieht sie unter anderem ohne zu fragen Hannahs teures, neues Kleid an, mit welchem sie dann einen Jungen auf ihrem UND Hannahs Zimmer verführt und Hannah sich verdrücken muss, um dieses „Schauspiel“ nicht mitansehen zu müssen ... Und dann ist da noch Protagonist zwei, alias Sam. Aus ihm wurde ich nicht wirklich schlau, denn einerseits beteuert er immer wieder und wieder wie sehr er Hannah liebt und vergnügt er sich lieber Ablenkung suchend mit einer anderen, bevor er auch nur einmal um sie kämpft ... Aber wieso?! Letztendlich war also auch Sam mir unsympathisch ...   Trotzdem muss ich sagen, dass das Autorenduo einen schönen Schreibstil an den Tag legt und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um jugendliche Probleme geht. Allerdings beharren sie mir etwas zu stark auf dieser Entjungferungsgeschichte: Come on, ich muss noch schnell entjungfert werden, bevor ich auf das College komme! Also schnell, schnell! Ich habe nicht mehr viel Zeit! :/ :/ Ich glaube das benötigt keinen weiteren Kommentar. Auf jeden Fall wirkt das so, als müssten sie das erste Mal unbedingt noch schnell von ihrer Liste abhaken. Argh...   Mein Fazit: Eigentlich wirklich eine lustige Idee, dass die Beiden sich auf dem Klo kennen und lieben lernen, und einen gewissen Charme hat dieses Buch wirklich und es unterhält einen auch recht gut. Allerdings haben mich viel zu viele Punkte enttäuscht und vor allem die Protagonisten sind wirklich nervig. Aus diesem Grund kann und will ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben, denn der Nachgeschmack bei diesem Buch ist einfach zu bitter.

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    • 2
  • Liebe, Frust und Heiterkeit

    Sannah & Ham

    Eldorininasbooks

    20. April 2015 um 10:22

    Sannah & Ham ist für mich ein typisches Jugendbuch. Das soll keineswegs abwertend gemeint sein, denn ich fand es defintiv nicht schlecht und super leicht zu lesen. Was mir nicht ganz gefällt ist die Story, das ist meiner Meinung nach immer fast das selbe - Mädchen verliebt sich in Jungen, Jungen in Mädchen, beide sind sich unsicher ob es was wird usw., das find ich schade, denn das könnte ruhig mal jemand anders gestalten :) Ansonsten fand ich es sehr schön zu lesen und ich wurde auf jeden Fall total mitgerissen von der Geschichte. Manchmal konnte ich nach dem Lesen nicht ganz auseinaderhalten, ob etwas davon auch mir passiert ist - irgendein Streit oder Witz o.Ä., weil ich so vertieft war. An manchen Stellen musste ich richtig lachen und hab sie sogar daraufhin einer Freundin vorgelesen, was sehr selten passiert. Das mochte ich absolut!  

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  • ,,Der Typ ist und bleibt was er immer war: ein beschissenes Klo." S. 312

    Sannah & Ham

    Fay-rose

    07. March 2015 um 20:22

    Thema Genau einen Sommer lang brauchen Hannah und Sam, um ein echtes Liebespaar zu werden.Dabei ist bereits die erste Begegnung für beide unvergesslich. Wer verliebt sich schon auf dem Klo? Aber bevor das Schicksal sie endlich zueinander führt, müssen sie peinliche Situationen überstehen und die gutgemeinten, aber hirnrissigen Ratschläge ihrer Freunde umsetzen. Und dann können sie sich – hurra! - vom schrecklichsten aller schrecklichen Albträume verabschieden: womöglich NIEMALS ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Rezension Anfang : ,,Grace stürzte so wild zu meiner Schlafzimmertür herein, das sie fast vornüberfiel." ,,Sannah und Ham" ist ein Buchduett von den beiden Autoren Tom Ellen und Lucy Ivison.Durch zahlreiche Empfehlungen aus meinem geliebten Freundeskreis, und von meinem lieben Buchhändler der immer, EINFACH IMMER, mir dieses Buch vor die Nase gelegt hat, wenn ich die Buchhandlung nur betrat, beschloss ich, mir dieses Buch mal näher anzugucken.Ich entschied mich, das Buch einfach mal mitzunehmen und mich mal reinzulesen,weil ich den Klappentext echt gut fand und das Cover auch.(Natürlich war es mal wieder ein Coverkauf... :)Am Anfang konnten mich Hannah und Sam mit ihrer Geschichte ziemlich gut fesseln, doch beim Mittelteil hab ich mich ziemlich gelangweilt. Ich habe wirklich nicht gedacht, dass dieses ganze Buch nur darüber handelt, an wen man seine Jungfräulichkeit verlieren sollte. Natürlich ist es mir klar, dass es eine wichtige Frage für jemanden ist, der in diesem Alter wie von Sam und Hannah ist, aber man kann doch kaum darüber knappe 400 Seiten schreiben?!?! Genauso nervig wie ,,Soll ich bloß mit dem Klo-Boy schlafen oder nicht?" , fand ich Hannah's beste Freundin Stella. Einfach. Zu. Viel. Zickenkrieg. Sollte man bei der Jugendfrage des Lebens nicht eine gute Freundin an der Seite haben, die nicht einen mit irgendeinem Volltrottel verkuppeln möchte, nach dem Motto : ,,Hauptsache du bist entjungfernt." ,,Der Typ ist und bleibt was er immer war: ein beschissenes Klo." S. 312 Der einzige Grund, warum ich dieses Buch nicht abgebrochen habe war, dass es mit einem tollem Humor geschrieben wurden ist. Hannah und Sam trennen und treffen sich zwar immer wieder, aber kommen nie wirklich zusammen, was mit sehr viel Biss von ihren Freunden kommentiert wird, (und auch von Hannah's Oma, die wirklich genial ist.) Ich finde, dass das Buch mit sehr starken Charakteren ausgezeichnet ist, die einen ziemlich unterhalten, die Story jedoch trotzdem ein wenig schwach und naiv wirkt. Fazit ,,Sannah und Ham" ist insgesamt ein gutes Buch, dass ich aber nicht nochmal lesen würde.Aber für jeden der gerne auf Zickenkrieg und eine komische Liebesgeschichte von zwei Jugendlichen, die sich eigentlich nur sich selbst im Weg stehen, lesen möchte, ist dieses Buch sehr gut geeignet. Auch wenn ich das Buch hier ziemlich kritisiert habe, hat es mir einwenig gefallen und auf jeden Fall hat mir es auch tolle Lesestunden bereitet , aber wie viele gemerkt haben, war das Buch für mich einfach zu steif und zu schlicht um das Thema ,,Sex" und ,,Jugend" herum geschrieben und zu sehr darauf fixiert, es richtig zu machen.Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich nur extrem gutes von diesem Buch gehört habe und deshalb zu hohe Erwartungen hatte, und auch ein komplett anders Bild von dieser Geschichte im meinem Kopf herumschwirrte, bevor ich es las. Jedoch wie gesagt, hatte ich eine tolle Zeit mit diesem Buch und ich bin mir ziemlich sicher, dass andere dieses Buch besser finden werden als ich, aber ein paar aber auch sicherlich meine Meinung teilen werden. Handlung : 3/5Charaktere : 4/5Preis/Leistung : 3/5Lesevergnügen : 3/5Insgesamt : 3.25/5 © Fay-rose , date-a-book-not-a-guy.blogspot.de

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  • Naja .... es gibt bessere Jugendbücher

    Sannah & Ham

    divergent

    26. February 2015 um 22:14

    Titel: Sannah & Ham Autor: Lucy Ivison und Tom Ellen Seiten: 393 Verlag: Chicken House / Carlsen Genre: Jugendbuch Inhalt Sam und Hannah lernen sich auf einer Hausparty kennen. Auf Anhieb verstehen sie sich gut und recht schnell fühlen sie sich auch voneinander angezogen. Doch Hannah ist zu diesem Zeitpunkt noch in einer Beziehung und nach dieser Party verlieren sich Hannah und Sam vorläufig aus den Augen. Als beide sich Tage später wiedertreffen, ist ihnen klar, dass sie so ohne einander nicht mehr leben wollen. Doch ein paar Leute stehen ihrem Glück im Weg... Meinung Ich war sehr sehr gespannt auf dieses Buch, da mir der kurze Klappentext und der Textausschnitt richtig gut gefallen hat. Besonders hat es mir ja auch das Cover angetan, welches ich richtig schön fand. =) Doch leider wurde ich ganz schön enttäuscht von dem Buch. Das Buch, welches abwechselnd aus der Sicht von Sam und Hannah erzählt wird, hat zwar einen ganz netten Schreibstil doch die Geschichte konnte mich leider so gar nicht fesseln. Die Geschichte fängt ziemlich schnell an zu nerven.Besonders das ewige hin und her von Sam und Hannah nervt einen tierisch und vieles ist einfach so unrealistisch dargestellt ! Hannah ist ehrlich gesagt auch nicht gerade die sympathischste Protagonistin, da ihre Art manchmal wirklich echt zum schreien ist. Und auch Sam konnte mich nicht überzeugen. Für mich leider eine ganz schön große Enttäuschung und ich bin wirklich total froh, dass ich mir dieses Buch nicht gekauft habe. (Hab es mir ausgeborgt) Magere 2 von 5 Sternchen gibt's von mir ! http://skjoonsbuecher.blogspot.co.at/2015/02/rezension-sannah-ham.html

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  • Nicht das, was ich mir erhofft hatte

    Sannah & Ham

    SunnysBuecherschloss

    07. February 2015 um 19:08

    Klappentext: Genau einen Sommer lang brauchen Hannah und Sam, um ein echtes Liebespaar zu werden. Dabei ist bereits die erste Begegnung für beide unvergesslich. Wer verliebt sich schon auf dem Klo? Aber bevor das Schicksal sie endlich zueinander führt, müssen sie peinliche Situationen überstehen und die gutgemeinten, aber hirnrissigen Ratschläge ihrer Freunde umsetzen. Und dann können sie sich – hurra! - vom schrecklichsten aller schrecklichen Albträume verabschieden: womöglich NIEMALS ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Meine Meinung: Ja, wo setzt man an, wenn man eigentlich nur enttäuscht ist von einem Buch? Ich beginne einfach mal beim Cover, weil das gefällt mir wirklich gut. Irgendwie hat mich das Cover im Laden direkt abgesprochen und auch nach dem Klappentext zu urteilen habe ich wirklich gedacht, dass es ein Buch für mich sein könnte. Auch die Empfehlung der Verkäuferin, dass sie es in nur zwei Tagen gelesen hat, sprach ja für sich. Sie meinte, wenn ich "Weil ich Layken liebe" gemocht habe, dann wäre dieses Buch unbedingt etwas für mich. Das Buch wurde also gekauft, danach gings schnell heim, damit ich mich dem Lesefutter widmen konnte. Schwerer Fehler wie sich nach gut 50 Seiten heraus gestellt hat. Ich fand den Anfang schon nicht gut, aber ich hab die ganze Zeit gehofft, dass das Buch noch an Fahrt aufnimmt, der Klappentext hat doch so viel mehr versprochen. Seite für Seite habe ich mich immer mehr gewundert, was Jugendliche doch für eine Einstellung zu Sex und vor allem zu ihrem ersten Mal haben. (Ich hoffe doch mal, dass uns dieses Buch nur einen falschen Eindruck vermittelt und ich mir um meine späteren Kinder keine Sorgen machen muss) Ich habe oft überlegt, das Buch einfach abzubrechen, aber irgendwie hatte ich immer noch die Hoffnung, dass es besser wird. Als ich das Buch dann beendet hatte, war ich eigentlich wirklich froh, dass es vorbei war, auf der anderen Seite war ich traurig, dass die wirklich vielversprechende Story eigentlich gar nicht so toll war. Dabei fand ich Hannah und Sam eigentlich wirklich sympathisch. Die beiden sind herzlich natürlich und manchmal urkomisch, leider konnten auch diese beiden tollen Protagonisten den Karren nicht aus dem Mist ziehen, was ich wirklich schade finde. Ich würde nicht sagen, dass ich es zu 100 % bereuen würde, dieses Buch gekauft und gelesen zu haben, aber ich denke, dass ich mit einem anderen Buch glücklicher dran gewesen wäre. Empfehlen würde ich euch das Buch nicht direkt, aber wenn ihr Bücher mögt, in denen die Hauptcharaktere liebenswert sind und euch der Rest relativ egal ist, dann pfeift auf meine Rezension und lest es. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht unbedingt in die Zielgruppe dieses Buches gehöre, natürlich mag ich Jugendbücher aber dieses hat mir wirklich nicht zugesagt. Ich hoffe, dass ich euch das Buch jetzt nicht für alle Zeiten verdorben habe.

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  • Sannah & Ham - vorhersehbar, doch eine schöne Geschichte

    Sannah & Ham

    Strigoia

    06. December 2014 um 17:44

    Tom Ellen und Lucy Ivison haben in Zusammenarbeit einen realistischen Jugendroman erarbeitet, der auf die verschiedenen Gefühle beim Erwachsen werden eingeht. Manchmal lustig, manchmal traurig und manchmal schockierend Ernst erzählen die beiden Autoren die Geschichte von Hannahs und Sams Liebe. Die Abschlussprüfungen sind beendet und nun wird gefeiert, dass die Prüfungsergebnisse noch nicht feststehen ist egal. Hannah wollte eigentlich auf der Hausparty ihrer besten Freundin Stella zum ersten Mal mit einem Typen schlafen, doch stattdessen trifft sie auf Sam und es macht sofort Klick zwischen den beiden. Das blöde ist nur, keiner von beiden weiß, wer der andere ist. Ein Verlieren und Wiederfinden beginnt und endet schließlich auf einem Festival mit dem ersten Kuss. Doch dann kommt alles wieder ganz anders... Mir persönlich war die Geschichte ein wenig zu vorhersehbar. Zum zwischendurch lesen nicht schlecht, aber auch nicht das große Erlebnis. Sowohl Hannah als auch Sam heulen einen Großteil der Geschichte rum, dass sie sich nicht wiederfinden und vertun dadurch nicht nur eine Chance zueinander zu finden. Was die Geschichte ein wenig auflockert ist Stella. Durch ihre herrschsüchtige Art gibt sie der Geschichte etwas interessantes, da Hannah sich auch mal aufregen kann. Der Schreibstil und die Sprache ist sehr locker und dem heutigen Jugendgebrauch angepasst, was ich sehr gut finde. Dennoch kamen bei mir nicht die großen Gefühle beim Lesen auf, die diese eigentlich doch sehr schöne Liebesgeschichte hervorrufen könnte. Was ich sehr gut fand, war der ständige Szenenwechsel zwischen Hannah und Sam. Dadurch beide Sichten ergründen zu können, macht das Buch schon wieder zu etwas Besonderem.

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  • Netter Schmöcker für Zwischendurch :)

    Sannah & Ham

    Lilienlicht

    01. December 2014 um 20:33

    Meine Meinung “Sannah & Ham” erzählt die witzige, peinliche und zugleich romatische Liebesgeschichte zweier jungen Menschen, die sich noch mitten in der Findungsphase ihres Lebens befinden. Dabei greifen die Autoren die typischen Sorgen von Teenagern in Hinblick auf die erste große Liebe, das “erste Mal” und die Freundschaft auf. Der Einstieg ins Buch ist mir schnell und gut gelungen, denn der Leser landet mitten im Geschehen. Hannah hat sich nach den Prüfungen ein wenig gehen lassen, doch jetzt steht Stellas Party an und obendrein DAS Ereignis ihres Lebens bevor. In dieser Nacht soll es endlich passieren: Hannah entjungfert werden… Es entwickelt sich im Laufe der Geschichte ein rasanter Spannungsbogen, der von vielen unterschiedlichen Ereignissen durchzogen ist. Insbesondere die ersten Kapitel empfand ich als herrlich witzig und erfrischend, denn es waren viele komische Situationen eingebaut und wirklich tolle Sprüche. Mein Liebling ist: “Er sieht aus, wie das letzte Glied in der Evolutionskette.” Hannah, Seite 102 Diese nehmen mit Voranschreiten der Geschehnisse jedoch ab. Es fließen nur noch ab und zu komischen Situationen ein, was ich persönlich sehr schade finde. Hinzu kommt, dass während der Geschichte doch ziemlich große Zufälle passieren, die im wahren Leben eher unwahrscheinlich wären – es wirkte dann teils gestellt. Ich lernte Hannah als ein kluges, aber sehr unsicheres Mädchen kennen. Sie weiß sich und ihren Körper nicht richtig zu beurteilen. Es wirkt fast als habe sie Minderwertigkeitskomplexe, obwohl sie ein intelligentes und hübsches Mädchen ist. Einen nicht gerade kleinen Anteil trägt daran Freundin Stella bei, die quasi als Sexbombe gehandelt wird und  dadurch ihre Freundin im Schatten zurücklässt. Hannah hat in manchen Dingen eine merkwürdige Einstellung. Ihre Gleichgültigkeit bezüglich ihrer Entjungerung kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ihr ist es im Endeffekt egal, von wem sie entjungfert wird, Hauptsache es passiert endlich. Leider beweist sie auch keine große Stärke im Hinblick auf Stella, die sich nur zu gern in ihre Angelegenheiten einmischt und sie teils herzlos behandelt. Trotz allem konnte ich mich gut mit Hannah identifizieren, denn mich plagten im Teenie-Alter ähnliche Sorgen. Sie wirkt zu keiner Zeit emotional gestört, nervig oder langweilig. Viel mehr schafft sie es, sich aus den unterschiedlichsten Situationen zu retten. Und das Beste ist auf jeden Fall ihre Erkenntnis am Ende des Buches! Sam gehört ebenfalls zu den unsicheren Kandidaten mit wenig Selbstbewusstsein. Trotz seiner doch positiven Wirkung auf Frauen, ist er dem Wahn verfallen, dass so gut wie keine Frau ihn attraktiv findet – ganz im Gegenteil zu seinen Kumpels Robin, Chris und Ben. Sam ist sehr intelligent. Ich habe von Anfang gespürt, dass in ihm Vernunft und geistige Reife schlummern, die er nur zu selten ans Tageslicht lässt. Er ist ein absoluter Sympathieträger, auch wenn er augenscheinlich nicht genug Willenskraft aufbringt, um aus seinen Fehlern zu lernen. Generell entwickeln sich die Protagonisten Hannah und Sam nur wenig weiter. Keiner von beiden kann zeigen, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kann. Über sich hinaus wächst keiner so wirklich. Sie begehen die gleichen Fehler wiederholt, obwohl sie wissen, dass es falsch ist. Leider interpretieren sie oft falsche Dinge in die Situationen, ohne diese zu hinterfragen. Das macht den beiden unnötig das Leben schwer, auch wenn ein Happy End bevorsteht. Die Nebencharaktere bleiben im Vergleich zu den beiden recht farblos. Weder über Grace, Tilly, Robin, Chris noch Ben erfährt man mehr als ein paar Schnipsel ihres Lebens. Stella ist die einzige, der Farbe verliehen wird. Sie ist die sexy Freundin an Hannahs Seite, die nahezu alles bekommt, was sie möchte. Ihre Eltern lassen sie für lange Zeit allein in London zurück und das nutzt sie schamlos aus, in dem sie eine Party nach der anderen schmeißt. Sie mischt sich in alle Angelegenheiten ihrer Freundinnen ein, versucht immer die Zügel in der Hand zu behalten und ist dabei egoistisch und rücksichtslos. Läuft etwas nicht so wie sie möchte, wird sie teils manipulativ. Sie gehört nicht zu meinen Favoriten im Buch. Besonders gut haben mir die Erzählperspektiven gefallen. Es wird im Wechsel aus Hannahs und Sams Sicht erzählt, so dass man immer im Bilde ist. Es ist wahnsinnig interessant, teils ein und die gleiche Situation aus zwei Perspektiven mitzuerleben. Das macht es extrem leicht, sich in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten hineinzudenken. Dazu wird in einem recht umgangssprachlichen Stil geschrieben. Fazit “Sannah & Ham” erzählt auf humorvolle Weise eine außergewöhnliche Liebesgeschichte mit vielen Missverständnissen zwischen den Protagnisten. Trotz aller Hindernisse schaffen es die beiden, zueinader zu finden und zu einer wesentlichen Erkenntis im Leben zu gelangen! Dabei verpacken die Autoren auf leichte Art und Weise die typischen Probleme von Teenagern. Leider gibt es einige Kritikpunkte, die ich zusammengefasst anführen möchte: Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum man mit 18 Jahren so darauf fixiert ist, endlich seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Diese Sorgen haben meiner Meinung nach eher 15 jährige Teenies. Die Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Handlung nur wenig bis gar nicht weiter, obwohl hierfür großes Potenzial besteht. Einige Zufälle in der Geschichte wirken gestellt und machen die Handlung dadurch insgesamt weniger authentisch. Auch wenn mich die Geschichte nicht ganz von sich überzeugen kann, ist das Buch definitiv die richtige Lektüre für alle Teenies ab 14 Jahren. Ein schöner Schmöcker für den Strand oder schöne Stunden im Park bei Sonne.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 5 austauschen!

    • 49
  • Unterhaltsam :D

    Sannah & Ham

    Dini98

    07. November 2014 um 19:02

    Inhalt: Hannah und Sam haben endlich ihre letzten Prüfungen hinter sich und für beide gibt es nur noch Eines: Feiern! Als sie sich bei einer Party auf dem Klo kennenlernen, sind sie sofort voneinander fasziniert. Sie reden über Gott und die Welt, albern herum und scheinen sich schon seit Ewigkeiten zu kennen. Aber so leicht wird es den beiden Verliebten nicht gemacht, denn immer wieder kommen ihnen ihre Freunde, peinliche Situationen, Missverständnisse und Lügen in den Weg. Doch vergessen können sie einander trotz allem nicht und auch der Zufall scheint auf ihrer Seite zu sein. Figuren: Unsere Protagonisten Hannah und Sam – gemeinsam auch Sannah bzw. Ham genannt – sind beide zwar recht liebenswert, aber für ihr Alter auch ziemlich unreif und naiv. Angeblich sind die beiden 18 Jahre alt, aber meist kommen sie einem vor wie 13- oder 14-Jährige, so wie sie sich häufig anstellen :-) Als Jugendlicher kann man sich zwar trotzdem gut in die zwei hineinversetzen, doch ich bin mir sicher, dass die meisten Erwachsenen mit den Figuren überhaupt nicht klarkommen. Aber man muss dazu sagen, dass ohne Hannah und Sam, die keinen Ernst kennen und es immer wieder schaffen, sich lächerlich zu machen und in schräge Situationen zu geraten, das Buch nicht einmal halb so lustig wäre. Stil und Sprache: Nicht nur die Dialoge, sondern auch der Schreibstil der beiden Autoren bringen einen häufiger zum Schmunzeln. Vergleiche wie “Sie küsste mich so brutal, dass sie mir fast die Mandeln abrasierte” (S. 170) tragen ihren Teil dazu bei. Allgemein ist der Stil sehr locker, sodass man das Buch relativ schnell und leicht lesen kann. Handlung: Wahnsinnig viel passiert in diesem Roman nicht und auch ein ernsteres Thema ist hier – wie man schon vermuten kann – nicht zu finden. Es dreht sich alles um diese zwei Jugendlichen, was sie erleben und fühlen; dabei wollen die Autoren niemanden belehren oder zutiefst berühren, sie wollen ihre Leser einfach nur unterhalten und das ist den beiden meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Fazit: Ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch, das ich besonders Jugendlichen empfehlen kann, die schräge Protagonisten mögen und gerne was zum Lachen haben.   Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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  • Ich konnte es nicht weglegen...

    Sannah & Ham

    BuechersuechtigesHerz

    31. October 2014 um 20:08

    Inhalt: Hannah und Sam begegnen sich auf einer Party auf dem Klo - verstehen sich auf Anhieb - und verlieren sich aber wieder aus den Augen. Eine Reihe von Missverständnissen und unglücklichen Zufällen hält die beiden jedoch einen ganzen Sommer davon ab ein Paar zu werden Meine Meinung: Dieses Buch hat ein witziges Cover - oder? Das war das erste was ich dachte. Sowas hab ich vorher noch nicht gesehen und es fällt auf jeden Fall auf und macht neugierig. Das Cover hält dann auch was es verspricht, denn die ersten Seiten habe ich nur gelacht - und es ist ECHT selten, dass ich bei Büchern lache. Der Schreibstil ist so locker, so spritzig und leicht, dass ich das Gefühl hatte wieder 18 zu sein. Selten liest man ein Buch, das so real geschrieben ist.  Der Ausdruck war genau richtig vom umgangssprachlichen her. Nicht zu viel, sodass man denkt "Oh Gott wie die Jugend heute manchmal redet" aber doch schon so, dass es echt ist. Begriffe wie "Alter" oder "kotzen" muss man hier einfach abkönnen - ich hatte damit kein Problem, denn genau das machte die Geschichte so wahrhaftig und einzigartig. Endlich erzählt mal jemand, wie es wirklich ist - wie meine Jugend war und die vieler anderer sicher auch. Kompliziert, verwirrend, mit Höhen und Tiefen, Druck von allen Seiten, Rumgeknutsche und einigen Partys und Alkohol. Wie oft habe ich geschmunzelt oder gelacht weil die Situationen so haargenau getroffen waren, dass es hätte aus meinem Leben stammen können. Hannah, die sich für hässlich hält und insgeheim neidisch auf die perfekte Stella ist und Sam, der Schuhe trägt, die mit Klebeband geklebt sind und nie zum Zuge kommt. Trotz fehlenden Fantasy- oder Dystopieelementen, die ich ja immer brauche, war das die bisher beste Liebesgeschichte die ich gelesen habe. Kein Kitsch, kein  hochgegriffenes Drama, sondern einfach nur zwei 18-jährige die versuchen zwischen Freunden, Missverständnissen und Partys zueinander zu finden. Zwischen vielen, vielen Lachern gab es auch gute, ernste Momente, doch im Großen und Ganzen hat das Buch einfach nur riesigen Spaß gemacht. Ich hatte das Gefühl ich wäre wieder 18 und mitten dabei. Jugendbuchfans und solche, die gern mal wieder 18 wären und kein Problem mit umgangssprachlichem Ausdruck haben, MÜSSEN dieses Buch lesen. Ich konnte es nicht weglegen und war rasant schnell durch mit dem Buch. Auch eine willkommene leichte und lustige Abwechslung zwischen ernsteren Büchern. 4 Herzen von mir - da es eben kein 5 Herzen Fantasy/Dystopiebuch ist, das mich nie wieder loslässt. ~*~*Fazit*~*~              Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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  • urkomisch!

    Sannah & Ham

    Buechermaedchen

    30. October 2014 um 20:36

    Klappentext: Genau einen Sommer lang brauchen Hannah und Sam, um ein echtes Liebespaar zu werden.Dabei ist bereits die erste Begegnung für beide unvergesslich. Wer verliebt sich schon auf dem Klo? Aber bevor das Schicksal sie endlich zueinander führt, müssen sie peinliche Situationen überstehen und die gutgemeinten, aber hirnrissigen Ratschläge ihrer Freunde umsetzen. Und dann können sie sich – hurra! - vom schrecklichsten aller schrecklichen Albträume verabschieden: womöglich NIEMALS ihre Jungfräulichkeit zu verlieren.  Meine Meinung: Hannah & Sam - zwei ganz normale Jugendliche mit ganz normalen Problemen. Doch ein Problem ist viel schwer wiegender als alle anderen! Ihre Jungfräulichkeit.Zugegeben, als ich das Buch angefangen habe, konnte es mich nicht wirklich fesseln. Alles schien sich nur um das Eine zu drehen - als gäbe es nicht größere Probleme. Doch nach und nach wurde deutlich, dass es sie sehr wohl gibt. Sie haben beide ihre Abschlussprüfungen hinter sich gebracht und warten nun auf die Ergebnisse. Es stellen sich Fragen wie: Habe ich die Prüfungen geschafft? Wie habe ich abgeschnitten? Reichen meine Ergebnisse für die Uni meiner Träume?Sie fürchten sich vor der Zukunft und flüchten in einen erlebnisreichen Sommer, der alles verändern soll.Auch wenn man schon durch den Klappentext weiß wie das Buch enden wird, macht es dennoch sehr viel Spaß, die Entwicklung beider Protagonisten mitzuverfolgen. Es ist spannend, wie die beiden Autoren sich in die Jugendlichen hineingefunden haben - inklusive, natürlich nicht ganz so höflicher, Jugendsprache. Diese erscheint so manchem Leser vielleicht zu derb, aber nach meinem Empfinden gibt gerade diese Jugendsprache Sam & Hannah erst die nötige Plastizität. Während Hannah und ihre Mädchenclique sich mit den Kraftausdrücken noch zurückhalten, ist das bei Sam und seinen Jungs nicht der Fall.Interessant ist, dass in diesem Buch von beiden Geschlechtern aus die selben Probleme behandelt werden. So hat nicht nur Hannah Komplexe, was ihr Äußeres betrifft, sondern auch Sam.Das Buch gefiel mir aufgrund des unglaublich komischen Humors (ich musste teilweise laut lachen, weil die Situationen, in die Hannah und Sam geraten, einfach so dermaßen peinlich sind!) wirklich sehr gut... bis das Ende kam. Das Ende war, und ich kann es nicht anders sagen, einfach verschenktes Potenzial. Die ganze Spannung die aufgebaut wurde, wurde innerhalb eines lieblosen Kapitels - in dem die beiden ihre Jungfräulichkeit verlieren - zunichte gemacht und das finde ich sehr schade. Im Nachhinein hätte ich lieber auf das letzte Kapitel verzichtet. Schade!Das Cover finde ich auch nach dem Lesen immer noch merkwürdig. Ich weiß nicht, irgendwie ergibt es für mich einfach keinen Sinn. Zwei Jugendliche in einem Pulli, die Köpfe sehen auf absurde Weise außerirdisch aus. Gefällt mir leider nicht wirklich, aber vielleicht erkenne ich auch einfach die Message dahinter noch nicht. Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Buch bis auf das letzte Kapitel sehr gut gefallen hat. Durch den sehr flüssigen Schreibstil beider Autoren und die immer wieder neuen Komplikationen in den beiden Freundeskreisen, habe ich es immer nur ungern aus der Hand gelegt. Es ist durchaus realistisch, wie die Jugendlichen sich fühlen und als Leser kann man die Gefühle dadurch auch sehr gut nachempfinden. Beide Charaktere gehen eine enorme Entwicklung durch und finden so zueinander. Ich möchte das Buch Jugendlichen empfehlen, die vielleicht mit den selben typischen Problemen der Jugend zu kämpfen haben und aber auch denen, die einfach nur nach einer guten, lustigen Unterhaltung suchen. ✭✭✭✭✩ gutgemeinte 4 von 5 Sternchen! 

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  • Zu viel Drumherum, zu wenig Liebesgeschichte ... nervig.

    Sannah & Ham

    Tintenseele

    25. October 2014 um 20:16

    Eine Rezension von Blog tintenseele.blogspot.de Meinung zum Buch Ich liebe Liebesgeschichten zwischen Jugendlichen, vor allem wenn es um die erste große Liebe und die damit verbundene Unsicherheit geht. Das haben wir schließlich alle schonmal erlebt, nicht wahr? Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum "Sannah und Ham" mich von Anfang an so magnetisch angezogen hat. Da es außerdem so hoch angepriesen und beworben wurde, waren mir sogar die 10,99 für das kindle-Buch nicht zu schade. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Das Buch beginnt noch gut - man wird direkt in die Geschichte um Hannah geworfen, die kurz vor ihrer Entjungferung durch Freddy steht, einen Typ in den sie leider nicht verliebt ist. Ich mochte ihre Art und ich mochte auch, wie ihre Freundinnen dargestellt wurden - bis auf ihre "beste Freundin" Stella. Mein Gott, was für ein unsympathisches Mädchen. Bis auf wenige Stellen konnte ich nicht einmal verstehen, warum Hannah sie überhaupt Freundin schimpft. Furchtbar. Dann wechselt die Perspektive zu Sam, der ebenfalls mit seinen Freunden abhängt. Wieder das gleiche - ich mochte ihn und zwei seiner Freunde, aber seinen besten Freund Robin konnte ich von Anfang an nicht ausstehen. Er hätte wunderbar zu dieser Stelle gepasst. Der Humor des Buches hat mir von Anfang an zugesagt und wie die Story sich anfangs entwickelt mochte ich auch. So unschuldig, peinlich und einfach niedlich, wie man sich die Entwicklung einer ersten Liebe nunmal vorstellt. Aber dann geht leider der Horror los - Missverständnisse und dadurch entstehende Situationen, immer und immer wieder werden Hannah und Sam auseinander gerissen, immer wieder gibt es Streit und sinnlose Dialoge. Vor allem eine Trennung auf einem Festival ist so sinnlos und dämlich, dass ich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen habe. Irgendwann haben mich die Nebenstorys (die meiner Meinung nach gar nichts im Buch verloren haben) so gelangweilt, dass ich sicher die Hälfte des Romans durch weiterblättern übersprungen habe. Ich war genervt und wollte einfach nur wissen, wie es ausgeht. Aber das hätte ich mir sparen können. Das Ende war vorhersehbar und leider nicht so romantisch, wie ich es mir als Retter der misslungenen Geschichte dann gewünscht hatte. Kurz: Ich war einfach mächtig enttäuscht. Lieblingscharakter Tilly. Sie ist eine Freundin von Hannah und genau so, wie man sich eine (beste) Freundin eigentlich vorstellt. Eigentlich ist sie die ganze Zeit für Hannah da, freut sich mit ihr und leidet mit ihr. Warum sie Stella als Hannahs beste Freundin nicht ablöst - ich versteh es einfach nicht. Fazit Der Anfang war ganz nett, aber dann ist die Story einfach untergegangen. Sie wurde nervig, vorhersehbar und langweilig. Ich habe eigentlich nur durchgehalten, um das Ende zu erfahren, aber selbst das war es nicht wert. Langsam frage ich mich, ob es überhaupt noch romantische Jugendbücher gibt, die mich nicht zu Tode nerven mit ihrem Hin und Her? Ich hoffe das Beste. Für dieses Buch ist die Hoffnung allerdings gestorben - eine Feder von fünf und keine Leseempfehlung.

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  • Buchverlosung zu "Sannah & Ham" von Ilse Rothfuss

    Sannah & Ham

    Milaromantics

    18. October 2014 um 17:14

    Hallo Ihr Lieben,

    auf meinem Blog verlose ich einmal "Sannah & Ham".
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr teilnehmen würdet! :)

    http://wonderworld-of-books-from-hannah.blogspot.de/2014/10/dankeschon-gewinnspiel.html

    Liebe Grüße,
    Hannah

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