Ilse Rothfuss Unsere Vorgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Unsere Vorgeschichte“ von Ilse Rothfuss

Seit über zweieinhalb Millionen Jahren schafft der Mensch unermüdlich Neues. Werkzeuge sind es zuerst, die er nach und nach verbessert und verfeinert. Bald geht es ihm dabei nicht nur um Zweckmäßigkeit, sondern auch um Schönheit. Und irgendwann sehen wir ihn als Schöpfer von Bildern und Skulpturen, deren künstlerischer Rang uns bis heute staunen lässt. Er bemalt Höhlenwände, schnitzt Tier- und Menschengestalten, fertigt Keramik und Schmuck. Zu Beginn der Kulturgeschichte hat die Kunst fast immer kultische Bedeutung. Mit der Erfindung der Schrift schließlich endet eine wichtige Etappe der Evolution, und der Mensch tritt in die Geschichte ein. Ein anschaulich erzähltes Sachbuch mit faszinierenden Illustrationen.

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  • Rezension zu "Unsere Vorgeschichte" von Ilse Rothfuss

    Unsere Vorgeschichte
    thursdaynext

    thursdaynext

    10. May 2012 um 17:42

    *Neandertalerfeingeiste* Frühgeschichte, Werkzeuge, Kunst, Gebräuche potentielle Denkweise phantastisch näher gebracht. Menschwerdung nachvollziehbar. Das opulent bebilderte und illustrierte Buch fesselt auch noch die Großen und lässt viel Raum um sich in Kunst und Kultur einzudenken. Anspruchsvolle Texte vertiefen das Wissen und machen Lust sich weiter mit dieser Thematik zu beschäftigen. Für Kinder ab 8 Jahren (vorlesen und erklären erforderlich !) das faszinierendste und beste Werk zum Thema das ich kenne . Die "Bisons von Tuc d´Adoubert" Frankreich (14 000 Jahre alt) kannte ich bis dato nichteinmal. Sollte einen Ehrenplatz in der wohlsortierten Kinderbibliothek erhalten.

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  • Rezension zu "Unsere Vorgeschichte" von Ilse Rothfuss

    Unsere Vorgeschichte
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. February 2012 um 10:50

    Yves Coppens zählt zu den großen Paläontologen der Gegenwart. Immer wieder hat er sich bemüht, seine Forschungen für Kinder und Jugendliche aufzubereiten, und so sind zahlreiche bedeutende Werke entstanden, so etwa bei Hanser „Die Geschichte der Affen“ und „Das Leben der frühen Menschen“. Verständliche Texte und eindrucksvolle Illustrationen zeichnen alle diese Bücher aus, denen es gelingt, vom abenteuerlichen Weg des Menschen aus der Vorgeschichte in die Geschichte zu erzählen. Und auch wenn es sehr lange Zeiträume sind, Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen übersteigen, die uns heutige Menschen von unseren frühen Vorfahren trennen: in den Beschreibungen von Yves Coppens erkennen wir uns in ihnen wieder. Das gelingt ihm auch mit seinem neuen Buch seinen jungen Leser zu vermitteln. Mit eindrucksvollen Bildern von Sacha Gepner, der schon die erwähnten anderen Bücher von Coppens bereichert hat, erzählt er vom „Weg des Menschen in die Kultur“. Da geht es um die Erfindung der Form, um frühe Formen von Instrumenten, um die „zweckfreie Schönheit“, die die damaligen Menschen ihren Gegenständen und ihrem Schmuck gaben, um Vorstellungen von Tod und Jenseits, Bestattungsrituale und immer wieder um Wandmalereien überall auf der Welt, die etwas zeigen vom Leben und der frühen Kultur unserer Vorfahren. Das Buch endet mit Kapiteln, die den Weg des frühen Menschen zur Schrift beschreiben, eine Entwicklung, die quasi die Vorbedingung dafür war, den nächsten Schritt zu tun. Denn: „Die ersten Völker, die eine Schrift beherrschten, haben damit die Vorgeschichte verlassen und sind in die Geschichte eingetreten.“ Ein vorbildliches und schönes Sachbuch für junge Leser ab etwa 10 Jahren.

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