Imboden Blanca , Frank Baumann Schule ist doof - Johnny Depp

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Inhaltsangabe zu „Schule ist doof - Johnny Depp“ von Imboden Blanca

Im ersten Buch der Jugendbuchreihe »Schule ist doof 1«, das im März erscheint und den Titel »Johnny Depp« trägt, erzählt Johnny, der zum Nachnamen eigentlich Janser heißt, von seinem doppelt schweren Schülerleben: Sein Vater ist der Mathelehrer seiner Klasse und die Mutter eine sehr bekannte Volksmusiksängerin. Für seine Mitschüler ist eine derart »auffällige« Familienkonstellation zu viel des Guten, und deshalb ist Johnny auf der Beliebtheitsskala seiner Klasse ganz weit unten. Sara Super, Tim Tabak und Georg Gepard, die hipsten seiner Mitschüler, mobben ihn, und von den anderen, insbesondere den Mädchen, wird er gar nicht erst wahrgenommen. Doch dann passiert rund um seine Mutter ein haarsträubendes Verbrechen mit allem Drum und Dran, das Johnny in den Mittelpunkt des Interesses katapultiert und sein Leben verändert. Von Grund auf.

Witziges Jugendbuch und tolle Aufmachung !

— Rees
Rees

Humorvolles Kinder- und Jugendbuch. Erzählt aus der Perspektive von Johnny, der plötzlich doch noch die Chance bekommt, beliebt zu werden.

— sar89
sar89

Witzige Story, witzige Zeichnungen - gefällt! :)

— I-heart-books
I-heart-books

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  • 4,5 Sterne für den Auftakt der genialen Schweizer Jugendbuchreihe

    Schule ist doof - Johnny Depp
    Antek

    Antek

    12. September 2017 um 14:46

    Ich habe kürzlich „Tim Tabak“, den dritten Teil dieser Schweizer Jugendbuchreihe, gelesen und war hellauf begeistert. Deshalb war ich jetzt natürlich auch irre gespannt auf die Anfänge. Auch „Johnny Depp“, der erste Teil, konnte mich mit einer peppigen Aufmachung und dem lockeren Schreibstil begeistern, mit der Story an sich allerdings nicht ganz so sehr wie der dritte Teil, wobei meine Erwartungen aber auch sehr hoch waren. In diesem Teil darf Johnny Depp erzählen. Depp ist der Spitzname, den ihm seine Mitschüler verpasst haben. Schon abstehende Ohren, unsportlich, gute Noten und dann auch noch Klavier spielen schießen einen auf der Beliebtheitsskala ganz klar eher nach unten wie nach oben, aber wenn dann auch noch der Papa Mathelehrer an der Schule und die Mutter mit Herz-Schmerz Musik und Jodeln in aller Munde ist wird es fatal. Seine Mitschüler mobben ihn und er träumt deshalb, „wenn Tim Tabak mir eine Zigarette anbieten und Sara Super ihre knallroten Lippen auf meine pressen würde. Anschliessend würde ich mit Georg Gepard auf das Matterhorn klettern, dort oben stehen und rufen „Das ist mein schönster Tag““. Kein Wunder, dass Johnny darum alles geben würde, schließlich haben die drei an der Schule das Sagen. Doch dann rückt die Erfüllung seines Traumes durch ein furchtbares Verbrechen in greifbare Nähe. Plötzlich gilt, „Auf einmal sitzen wir im selben Boot. Oder mindestens auf demselben See, denn strenggenommen ist Toms Boot ja ein ganz andres als meines. Und vor allem hat seines ein Leck, irgendwie…“ Als Leser begleitet man Johnny Depp und teilt seine Sorgen. Man darf mit in die Schule und leidet mit ihm unter dem Presserummel um seine Mama, die er deshalb nur selten für sich hat. Außerdem muss man sich mit ihm furchtbare Sorgen um sie machen, einen Plan aushecken und schließlich auch noch einen Musikauftritt hinter sich bringen. Der spritzige, humorvolle Schreibstil liest sich locker, leicht. Johnny darf aus der Ich-Perspektive berichten, was dem Leser leicht macht sich in ihn hinein zu versetzen.  Man kann sich auch alles gut bildlich vorstellen, dafür sorgen die zahlreichen Vergleiche wie „wirkt wie ein labbriges Cornflake“ oder „fad wie der weisse Reis beim Chinesen“. Gut gefallen haben mir auch Wortschöpfungen wie „klassisches Zwanzig-nach acht-Gesicht“, wenn die „Mundwinkel permanent nach unten hängen“. Wobei hier keiner ein solches Gesicht machen muss, denn es gibt auch viel zum Schmunzeln und freuen, sei es z.B. nur bei Johnnys absurder Idee seines nonstop rotierenden Gehirns, dass Außerirdische seine Mama geholt haben könnten, damit sie auch ihren fernen Planeten mit deren wunderbaren Volksmusik  beglücken können, worüber er selbst lachen muss. Die Geschichte ist um einige Seiten kürzer als der dritte Teil und Tim Tabak konnte mich dort so richtig für sich einnehmen. Ich befürchte ich habe in der falschen Reihenfolge gelesen, denn im Gegensatz dazu empfand ich Johnny eher ein bisschen blass, wobei aber durchaus nicht unsympathisch. Er ist ein typischer Teenie, der in der Schule als Außenseiter Probleme hat und um Anerkennung kämpft, obwohl er sicher ein prima hilfsbereiter Freund wäre. Ganz nebenbei bekommt man einiges an Wissen, das man vielleicht nicht unbedingt braucht, das aber richtig Spaß macht, mit. So hat das Wort „geil“, z.B. seinen Ursprung bereits im Althochdeutschen, was ich ebenso wenig wusste, wie woher das Sprichwort „kalter Kaffee macht schön“ herkommt.   Dass die Geschichte in der Schweiz spielt, ist nicht zu verkennen. Da wird bei Verbrechen Lösegeld in Schweizer Franken, statt in Euro gefordert, da gibt es statt ß nur ss und auch Schweizerdeutsche Begriffe wie „parkieren“ sind zu finden. Der erste Teil ist ebenfalls in einer Art liniertem Schulheft abgedruckt. Ganzseitige farbige Bilder zu einzelnen Protagonisten, Hintergrundgestaltung z.B. mit Schmetterlingen, wenn es um Schmetterlingsinvasionen geht oder kleine Bildchen, die den Text zum Inhalt passend illustrieren, bei einer gerupften Henne bei Gänsehaut angefangen, über den Schuh, der gerade in einen Hundehaufen tritt, bis hin zum Fisch mit Zigarette im Mund, gehören zum mehr als breiten Repertoire, das aber noch deutlich sparsamer als im dritten Teil eingesetzt wird. Aber auch hier macht schon der erste Blick ins Buch richtig Lust auf Lesen. Alles in allem ein tolles Jugendbuch, das ich gerne empfehle und das aber, bestimmt auch meiner großen Erwartungshaltung aus Band drei geschuldet, bei mir nicht ganz an die fünf Sterne heranreicht. 4,5 Sterne

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  • Nicht nur wandern, nein...

    Schule ist doof - Johnny Depp
    I-heart-books

    I-heart-books

    30. March 2016 um 07:50

    ... auch Schule ist offenbar doof :)Jugendbücher gibt es viele, da muss man sich nicht drüber streiten, dass ist halt so. Aber im Vergleich zu vielen Anderen, gefällt mir dieses sehr. Im Gegensatz zu Gregs Tagebuch ist hier definitiv mehr Text, aber auch mehr Story. Liebevoll illustriert führt uns die Geschichte zur neuen Reihe »Schule ist doof« der beiden Autoren Blanca Imboden (»Wandern ist doof«) und Frank Baumann (»Die Partherapie«). Für Jugendliche, Erwachsene und alle die Schule doof finden ;)Ps: spielt in der Schweiz. Wenn man sich mit der Innerschweiz auskennt - ist einfacher zum geografisch orientieren, aber nicht nötig.

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