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vor 1 Monat

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"Wer nicht lügt, stirbt auch"

Imbolo Mbue gilt als der aufsteigende Stern im US-amerikanischen Literaturhimmel. Das Debüt der jungen Kamerunerin, "Das geträumte Land", zählt in den USA zu einem der besten Bücher des Jahres 2016.
Mbues
Protagonisten, ein Ehepaar aus Kamerun, das ein neues Leben in New York beginnt, muss erleben, wie der sogenannte "American Dream" zum Alptraum wird.
"Das geträumte Land" ist ein bewegender Roman, dessen Handlung hochaktuell ist und der eine große Überraschung parat hält. Mbues Figuren sind real und nisten sich so tief in das Herz der Leser ein, dass man sie nicht mehr vergisst.
Liebt ihr anspruchsvolle Geschichten, die gleichzeitig mitreißend und spannend sind? Dann seid ihr bei dieser Leserunde genau richtig!

Zum Inhalt
Imbolo Mbues hochgelobtes Debüt erzählt die unvergessliche Geschichte zweier Familien unterschiedlicher Herkunft, die in New York kurz vor der Bankenkrise aufeinandertreffen. Die Lehman-Brothers-Pleite bringt nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Wertesystem gehörig durcheinander.
Jende Jonga hat es endlich geschafft, seine Frau und seinen kleinen Sohn aus Kamerun nach Amerika zu holen. Das Glück scheint komplett, als Jende den Job als Chauffeur von Clark Edwards, einem Manager der Lehmann Brothers Bank, ergattert. Und Mrs Edwards engagiert Jendes Frau sogar als Haus- und Kindermädchen in ihrem Sommerhaus in den Hamptons. Die beiden Familien könnten unterschiedlicher nicht sein und wollen doch dasselbe: ihren Kindern eine gute Zukunft bieten. Allerdings ist das Leben der Bankerfamilie längst nicht so perfekt und glamourös, wie es zunächst scheint. Als Lehman Brothers pleitegeht, ist die Fassade nicht mehr aufrechtzuerhalten.
Die Jongas versuchen verzweifelt, Jendes Job zu retten – auch um den Preis ihrer Ehe. Das Leben der beiden Paare wird dramatisch auf den Kopf gestellt und Jende sieht sich gezwungen, eine unmögliche Entscheidung zu treffen.
Ein hochaktueller, brillant geschriebener Roman über Familie, Immigration, Heimat und Gesellschaft, der uns alle angeht.


Lust auf eine Leseprobe?

Zur Autorin
Imbolo Mbue ist in Limbe, Kamerun, aufgewachsen. Sie hat an der Rutgers University und der Columbia University studiert. Die Autorin, die seit über zehn Jahren in den USA lebt, wohnt in New York. "Das geträumte Land" ist ihr erster Roman.

Möchtet ihr mehr über die Jongas und alles, was sie bei den Edwards erleben, erfahren? Möchtet ihr unbedingt wissen, welche unmögliche Entscheidung sie treffen müssen?
Dann müsst ihr euch für eins der 25 Exemplare von "Das geträumte Land" bewerben, die wir zusammen mit KiWi unter allen verlosen, die sich über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 26.02. und antwortet auf folgende Frage:

"American Dream" - Was verbindet ihr damit und warum? Träumt ihr selber vielleicht auch davon?

Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

Autor: Imbolo Mbue
Buch: Das geträumte Land

TanyBee

vor 1 Monat

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Ah, wie schön, dass es zu diesem Buch eine Leserunde gibt :) Der American Dream ist nichts für mich, denn ich sehe da auch die Schattenseiten: Geringe Löhne und keine Krankenversicherung, solange man am unteren Ende der Leiter steht. Amerika war noch nie ein Traum Land für mich... vor allem möchte ich nicht in einem Land wohnen, in dem jeder eine Waffe tragen darf. ABER Bücher über den American Dream sind doch immer äußerst interessant. Deswegen möchte ich sehr gerne mitlesen. :)

Luiline

vor 1 Monat

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Das Buch klingt wahnsinnig interessant und ich möchte es sehr gerne in der Leserunde lesen. Mit dem "American Dream" verbinde ich den Wunsch nach Freiheit. Dass man selbst entscheiden kann wer und was man werden möchte, dass man seine Träume verwirklichen kann, ohne dabei eingeschränkt zu werden. Der "American Dream" ist ein zentrales Leitmotiv in vielen Büchern und ich lese sehr gerne darüber. Ich selbst bin mit einem Leben sehr zufrieden und habe aktuell keinen vergleichbaren "Dream".

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louella2209

vor 1 Tag

Leseabschnitt 1: Anfang bis Kapitel 13

Celena schreibt:
Aber verständlich, dass sie eine bessere Zukunft für ihr Kind möchte und dieser sich deshalb anstrengen sollte. Das bekommt Liomi wohl schon von klein auf eingetrichtert. Fand aber auch, dass sie etwas überreagiert hat, gerade weil die Lehrerin gemeint hat er wäre ein guter und aufmerksamer Schüler. Etwas Spaß kann man ihm doch lassen.

Hier fand ich ihre Reaktion auch überzogen. Ich kann schon nachvollziehen, das sie ein besseres Leben für Liomi anstrebt und seine Zukunft durch eine gute schulische Ausbildung sichern möchte. Aber das er dabei nicht seine Freude haben darf und keinen neuen Freunde kennen lernen darf, finde ich schon sehr hart. Er ist doch noch ein Kind.

louella2209

vor 24 Stunden

Leseabschnitt 1: Anfang bis Kapitel 13

Schmiesen schreibt:
Die Illusion bringt die Menschen dazu, sich Amerika auszusuchen, ein Land, in dem selbst die rechtmäßigen Staatsbürger kämpfen müssen. Ich glaube aber, diese Illusion ist langsam aber sich dabei zu kippen.

Stimmt, einen Ausweg aus der Armut gerade in Amerika zu suchen, hat sich irgendwie in den Köpfen manifestiert. Klar, gibt es diese Erfolgsgeschichten, dahinter stehen aber auch tausende die untergegangen sind mit ihrem Flaggschiff USA. Meine Freundin ging damals auch für ein Studium nach Amerika, machte einen guten Bachelor und muss gegenwärtig mit vielen Nebenjobs, als allein erziehende Mutter ums tägliche Überleben kämpfen.

aba

vor 23 Stunden

Leseabschnitt 1: Anfang bis Kapitel 13

louella2209 schreibt:
Ich verfolge die Leserunde ja mit meinem eigenen Exemplar und bin bis jetzt leider noch nicht dazu gekommen mich zu äußern, das hole ich jetzt nach ;-)

Das ist schön! Danke!

TanyBee

vor 22 Stunden

Leseabschnitt 3: Kapitel 28 bis Kapitel 41

Schmiesen schreibt:
Ich finde es ehrlich gesagt "netter", sich nur mit einer Prostituierten zu vergnügen, anstatt sich eine Freundin zu suchen. Sex ist nicht Liebe wie wir ja wissen. Und wirkliches Fremdgehen wäre doch viel verletzender, als Frust bei Prostituierten abzulassen, oder? Ich glaube einfach, das hätte einer intakten Ehe weniger ausgemacht, als es bei der eh schon verkorksten Beziehung der Edwards der Fall war. Das war sozusagen der Todesstoß.

Echt??? Also ich finde es WESENTLICH schlimmer, wenn jemand zu einer Prostituierten geht. Da würde ich eher einen Seitensprung verzeihen. Aber gut, jeder da hat jeder seine eigene Meinung.

TanyBee

vor 21 Stunden

Leseabschnitt 3: Kapitel 28 bis Kapitel 41

Ach, was wir noch eingefallen ist: Clark geht ja immer ins Chelsea Hotel. Das kam mir so bekannt vor, aber ich konnte es nicht zuordnen. Jetzt weiß ich es wieder, aus Patti Smiths Biographie kannte ich es. Es ist ein Hotel, dass dafür berühmt ist, dass viele Künstler dort leben oder gelebt haben... komisch, dass die Autorin ausgerechnet das ausgewählt hat.

aba

vor 19 Stunden

Leseabschnitt 3: Kapitel 28 bis Kapitel 41

TanyBee schreibt:
Echt??? Also ich finde es WESENTLICH schlimmer, wenn jemand zu einer Prostituierten geht. Da würde ich eher einen Seitensprung verzeihen. Aber gut, jeder da hat jeder seine eigene Meinung.

Und ich würde sagen, weg mit dem Mann. Nach der Trennung kann er/sie machen, was er/sie will. Dann kann er zu Prostituierten, Freundinnen, etc. gehen.

Gina1627

vor 18 Stunden

Leseabschnitt 3: Kapitel 28 bis Kapitel 41

aba schreibt:
Und ich würde sagen, weg mit dem Mann. Nach der Trennung kann er/sie machen, was er/sie will. Dann kann er zu Prostituierten, Freundinnen, etc. gehen.

Da bin ich ganz deiner Meinung.

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