Immanuel Grauer

 2 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf von Immanuel Grauer

IMMANUEL GRAUER (39) war Jugendreferent, "christlicher Sozialarbeiter" und arbeitet heute als Pastor in Karlsruhe. Er hat zusammen mit seiner Frau acht Kinder und gründete mehrere Initiativen und Vereine zur Förderung von Familien, Migranten und Geflüchteten.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Orangen sind rot: Farbtupfer für Gottsucher (ISBN: 9783038481553)Traeumerin109s avatar

Rezension zu "Orangen sind rot: Farbtupfer für Gottsucher" von Immanuel Grauer

Nicht überzeugend
Traeumerin109vor 2 Jahren

Immanuel Grauer ist der Zusammenhang zwischen Denken und Glauben sehr wichtig, gerade in der Postmoderne, in der wir leben und in der niemand sich gerne so genau festlegt. Deshalb wollte er ein Buch für Gottsucher schreiben, in dem er zentralen Fragen nach Gott, Wundern, dem ewigen Leben und dem Leid in dieser Welt auf den Zahn fühlt.

Ich schreibe bewusst „wollte“, denn dieses Unterfangen ist ihm meiner Meinung nach nicht geglückt. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Gottsucher, wie sie im Untertitel genannt werden, aufgrund dieses Buches Gott finden werden. Den bisherigen positiven Rezensionen kann ich mich daher leider nicht anschließen, mich hat das Buch ganz und gar nicht überzeugt, weder was den Schreibstil noch den Inhalt anbelangt.

Zunächst einmal der Titel: Er wird kurz aufgegriffen, es wird aber überhaupt nicht erklärt, was rote Orangen damit zu tun haben sollen, dass alles nicht immer so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Verwirrend – muss nicht sein, finde ich. Das ganze Buch und wie es aufgemacht ist, war nicht wirklich meine Art. Für mich bewegt sich der Autor an der Oberfläche der beliebtesten klischeehaften Einwände gegen den christlichen Glauben, die er noch nicht einmal zufriedenstellend behandelt. Vieles wird einfach so als Annahme im Raum stehen gelassen, die wirklich interessanten Fragen werden teilweise geschickt umgangen. Wenn es beispielsweise um die historisch-kritische Bibelwissenschaft geht, so frage ich mich, mit welchen Wissenschaftlern er es bisher zu tun gehabt hat. Das, was er darstellt, sind eher einzelne, größtenteils abstruse Ansichten, die ein völlig falsches Bild liefern. So ähnlich ging es mir noch an einigen anderen Stellen. Es wirkt so, als würde der Autor es sich gerne so leicht wie möglich machen. Ohne sagen zu wollen, dass er nicht Recht hat, was den Wahrheitsgehalt der Bibel betrifft, so braucht es dafür doch bessere Argumente als „was in der Bibel steht ist wahr, weil es in der Bibel steht“ – gerade für jemanden, der am Anfang betont, wie wichtig ihm Denken im Zusammenhang mit Glauben ist, enttäuschend. Zwar ist das Buch nicht völlig frei von guten Gedanken und Anregungen, jedoch im Verhältnis zu den uninteressanteren Abschnitten eindeutig zu wenig.

Fazit: Ein paar gute Abschnitte, leider nicht wirklich darüber, worum es beim Glauben eigentlich geht. Für mich ist zweifelhaft, ob Glaubensskeptiker so überzeugt werden wollen, da habe ich schon viele wesentlich bessere Bücher gelesen. Kann ich leider nicht weiterempfehlen!

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Cover des Buches Orangen sind rot: Farbtupfer für Gottsucher (ISBN: 9783038481553)Taluzis avatar

Rezension zu "Orangen sind rot: Farbtupfer für Gottsucher" von Immanuel Grauer

Passte nicht
Taluzivor 2 Jahren

„Orangen sind rot“ ein Titel, der suggeriert, dass man auch mal einen anderen Blickwinkel einnehmen soll. Immanuel Grauer schreibt in seinem Büchlein über den Glauben. Er ist seit 20 Jahren in der Jugendarbeit tätigt und möchte verunsicherte Jugendliche und Erwachsenen ansprechen. Grauer will Themen des Glaubens klären, Antworten geben und den Leser ermutigen Fragen zu stellen und Antworten zu suchen.

Der Schreibstil des Autors ist sachlich und emotionslos. Obwohl er aus seiner Berufserfahrung und seinem Privatleben Persönliches einbringt, so berührt er mich nicht. Das Buch setzt sich aus 4 Bereichen zusammen, Vorgeplänkel „Glaube in der Postmoderne“, „Annäherung an das Metaphysische, Annäherung an den christlichen Glauben und Existenzielle Fragen, die jeder hat. Diese Bereiche sind noch mal in einige Unterthemen gegliedert.

Der Autor will provozieren und tiefer bohren und zu einer Diskussion anregen auf sachlicher und wissenschaftlicher tiefer Basis. Das war aber nicht das, was ich mir von diesem Buch erhofft habe.

Ich wollte ein Buch, was mich auf meiner Augenhöhe abholt und für den Alltag gebräuchlich ist.

Ich bin kein Religionswissenschaftler, sondern berufstätige Mutter, die im Nebenfach Religion studiert hat. Auch Grauer hat mehrere Kinder und so einiges Mitgemacht in seinem Familienleben. Dies beschreibt er z. B. im Kapitel „Was für den Glauben an Jesus als einzige Wahrheit sprechen könnte“, trotzdem kann ich es für mich nicht nachvollziehen.

Mein Eindruck ist eher, dass „Orangen sind rot / Farbtupfer für Gottessucher“ von Immanuel Grauer ein religionswissenschaftliches Buch für das intensive Studieren des Glaubens ist und kein christliches Buch für den Alltag. Ich befolge den Rat des Autors „... Und zum Weitergeben an alle, die sich an Gott reiben – oder die ihn, vielleicht frustriert, schon aufgegeben haben.“ und geben das Buch in der Gemeinde weiter.

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