Imogen Kealey

 4,6 Sterne bei 139 Bewertungen
Autor von Die Spionin und Die Spionin.

Lebenslauf von Imogen Kealey

Imogen Kealey ist das gemeinsame Pseudonym des Drehbuchautors Darby Kealey und der Autorin historischer Romane Imogen Robertson. Kealey lebt als Autor und Producer in Los Angeles. Neben der hochgelobten Serie „The Patriots“ hat er zahlreiche Kino- und TV-Drehbücher geschrieben. Imogen lehrte in Cambridge und lebt heute in London. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet. "Die Spionin" ist ihr erster gemeinsamer Roman und wird zurzeit mit Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway verfilmt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Imogen Kealey

Cover des Buches Die Spionin (ISBN: 9783746638508)

Die Spionin

 (138)
Erschienen am 20.09.2021
Cover des Buches Die Spionin (ISBN: B084KVFMK5)

Die Spionin

 (1)
Erschienen am 17.02.2020

Neue Rezensionen zu Imogen Kealey

Cover des Buches Die Spionin (ISBN: 9783746638508)E

Rezension zu "Die Spionin" von Imogen Kealey

Geschichte einer starken Geheimagentin
eriSvor einem Monat

Nancy Wake lebt in zusammen mit ihrem Mann Henri Fiocca in Zeiten des zweiten Weltkrieges in Marseille. Sie hat sich bereits seit längerem der Resistance angeschlossen und kämpft gegen die Deutschen. Dabei erledigt sie Botengänge, verhilft wehrlosen Menschen zur Flucht oder vermittelt Kontakte. Bei den deutschen ist sie als «die weisse Maus» bekannt, wobei nicht eine weibliche Person unter diesem Pseudonym vermutet wird, sondern ein Mann. Dadurch kann sie einige Zeit relativ sicher weiteragieren. Als Henri von den Deutschen verhaftet wird, muss sie jedoch schnellstens Frankreich verlassen, um nicht selbst in die Fänge der Gegner zu kommen. Ihr gelingt es über Spanien nach England zu entkommen. Doch sie möchte unbedingt wieder zurück nach Frankreich und gegen die Deutschen kämpfen. Sie schliesst sich in England SEO an und reist als geheime Agentin zurück nach Frankreich, wo sie sich als Frau jedoch zuerst durchsetzen muss. Gelingt es ihr die Deutschen zu besiegen und wird sie ihren Mann Henri wieder sehen?

‘Die Spionin’ ist ein fesselnder Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht. Natürlich wird dabei die Realität durch Fiktionen ergänzt, auf welche die Autoren am Schluss nochmals zurückkommt. Die Situationen sind sehr eindrücklich beschrieben und als Leser hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.

Mit Nancy leidet man in jeder Situation mit und hofft immer das alles so gelingt, wie sie sich dies vorstellt. Sich in der Männerdomäne durchzusetzen gelingt ihr nach einer gewissen Zeit und sie wird auch als Frau akzeptiert. Sie kann sich immer wieder motivieren weiterzumachen, auch wenn es noch so ausweglos scheint. Auch bei Henri hofft man, dass er sich aus den Fängen der Deutschen befreien kann und es zu einem Happy End kommt.

Ein spannendes Buch, dass dem Leser einen spannenden Eindruck von den Kämpfen der Resistance im zweiten Weltkrieg gibt. Kann jedem Leser, der gerne mehr über den zweiten Weltkrieg erfahren möchte, sehr empfohlen werden. Ein Buch das in wenigen Tagen gelesen ist.

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Cover des Buches Die Spionin (ISBN: B084KVFMK5)Andrea-Karminrots avatar

Rezension zu "Die Spionin" von Imogen Kealey

Die Spionin
Andrea-Karminrotvor einem Jahr

Die Spionin Nancy Wake, ist eine reelle Figur. Nancy Wake war eine Kämpferin der französischen Résistance. Sie wurde 1912 in Neuseeland geboren, fand ihren Weg nach Frankreich und heiratete Ende 1939 dort den 13 Jahre älteren französischen Unternehmer Henri Fiocca. Zu dieser Zeit waren schon die Deutschen Besatzer in Frankreich zu Gange. Etwas, dass Nancy gar nicht gefiel. Sie schloss sich der Résistance an und verhalf vielen Menschen zur Flucht. Immer wieder schlug die Résistance zu. Nancys Mann, Henri Fiocca gab ihrer Organisation viel Geld. Sehr zum Ärger der deutschen Gestapo. Sie vermuteten nie, eine Frau hinter den Anschlägen und Fluchten. Längst hat Nancy Wake/Fiocca den Spitznamen „weiße Maus“ und die Deutschen haben ein Millionenschweres Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Doch das die Weiße Maus eine Frau sein könnte, kam ihnen dabei gar nicht in den Sinn. Insbesondere Oberst Böhm hatte es auf die schöne und intelligente junge Frau abgesehen, als er heraus fand, dass sie eine Anführerin sein muss.

Natürlich ließ sich die Gestapo nicht auf der Nase herum tanzen. Schon gar nicht von einer weißen Maus. Sie fanden heraus, wer einer der Geldgeber ist und nahmen Henri Fiocca fest. Nancy versucht ihn noch zu befreien, muss dann aber selber fliehen. Sie schafft es nach England und wird dort zu einer Spionin ausgebildet.

Im April wird sie über Frankreich mit einem Fallschirm abgeworfen. Sie wird zu einer schwierigen Gegnerin der Deutschen. Sie hofft die ganze Zeit, dass ihr Mann noch am Leben sei. Die ausgebildete Spionin sorgt dafür, dass sich bis zu 7000 Menschen in der Résistance organisierten und den Alliierten den Weg bis zum D-Day frei zu machen …

Die Spionin

Ich habe dieses Buch von Imogen Kealey als Hörbuch gehört. Vorgelesen wurde es von Ulrike Kampfer. Allein der Roman war schon sehr spannend geschrieben. Als ich dann noch einen echten geschichtlichen Hintergrund fand, war ich gleich noch mehr begeistert.
 Die Vorleserin hat mir persönlich nicht so behagt. Ihre Stimme ist dabei sehr angenehm. Ich mochte nicht, wie sie den Roman um die Spionin vorlas. Irgendetwas störte mein Hörgenuss, kann aber nicht genau sagen, an was es lag. Was, aber wie gesagt, dem Roman keinen Abbruch tat. Die fast 11 Stunden Hörzeit, vergingen wie im Flug.

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Cover des Buches Die Spionin (ISBN: 9783746638508)A

Rezension zu "Die Spionin" von Imogen Kealey

Spannender , auf wahren Gegebenheiten basierender Roman über eine starke Frau
Asavor einem Jahr

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden und bereue keine Sekunde, es gelesen zu haben. Es war so packend, dass ich es innerhalb 3 Tagen gelesen habe. Erzählt wird von einer, mir bis dato unbekannten sehr eindrucksvollen Frau: Nancy Wake. Unglaublich, dass vieles davon tatsächlich passiert ist. Nancy ist sich selbstbewusste, starke aber dennoch weibliche Frau, die es wusste ihre Reize einzusetzen. Sie kämpfte während des 2. Weltkrieges in Frankreich als Fluchthelferin, und musste dann kurz vor ihrer Enttarnung fliehen. Ihren geliebten Mann musste sie bei der Gestapo zurück lassen. Ich fand es rührend, wie viele, selber schwache und angreifbare Frauen und Männer ihr trotz möglichen Konsequenzen geholfen haben. Sie kam über Umwege zu einer Spezialausbildung, wo sie als Außenseiter einen guten, schwulen Kumpel fand. Bei den Partisanen hat sie. Sich trotz Widrigkeiten bewiesen und hat eine Truppe mit einem starken Zusammenhalt auf die Beine gestellt. Die kleinen Gesten und rettende Schüsse und Fluchthilfe, trotz Meinungsverschiedenheiten und Streit fand ich ebenfalls stark. Ein sehr gutes, spannendes Buch über eine unbekannte Heldin. Sehr zu empfehlen.

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