Inés Garland In den Augen der Nacht

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Inhaltsangabe zu „In den Augen der Nacht“ von Inés Garland

Am liebsten hätte sich Dalilah in ihrem Zimmer in Buenos Aires verkrochen, nachdem ihr Freund sie kurz vor ihrer lange geplanten Brasilienreise ausgeladen hat. Widerwillig lässt sie sich von ihren Schwestern und Freundinnen überreden, mit ihnen zum Campen aufs Land zu fahren. Dort begegnet ihr Tharo. Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen und hat keine Erklärung dafür. Zufällig findet sie heraus, dass Tharos Vater nicht tödlich verunglückt ist, sondern umgebracht wurde. Und dass der Mörder jemand ist, den sie kennt. Ein Roman über Liebe und Hass, Zweifel, Ängste und Glück.

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    In den Augen der Nacht
    Damaris

    Damaris

    12. January 2016 um 13:55

    Inés Garland, argentinische Journalistin und Autorin, erhielt für ihren Roman "Wie ein unsichtbares Band" den Deutschen Jugendliteraturpreis. Ihre Bücher üben eine einfache Faszination auf den Leser aus, die sich festsetzt und noch eine ganze Weile in Gedanken bleibt. Der neue Roman "In den Augen der Nacht" handelt vom Leben, (unerfüllten) Sehnsüchten, Schmerz und Glück. "In den Augen der Nacht" ist eine leise Geschichte, ganz wie ich das von der Autorin erwartet habe. So normal und doch so besonders. Hauptprotagonistin Dalila geht mit ihrer Schwester und deren Freundinnen zelten. Sie hat sich dazu überreden lassen, um über ihre Beziehung zu Pablo nachzudenken. Zwischen den unterschiedlichen Mädchen gibt es so manche Anspannung und vieles brodelt im Verborgenen. Das soll nicht heißen, dass dem Buch die Spannung fehlt. Ganz im Gegenteil. Neben der Haupthandlung braut sich schnell etwas zusammen, bei dem man als Leser grob erahnen kann wie es sich entwickelt. Das ist nicht nur offensichtlich spannend, sondern sorgt für aufgewühlte Emotionen. In dieser Nacht dachte ich vor dem Einschlafen an unerfüllte Liebe. Was bringt uns dazu, hartnäckig jemanden zu lieben, der unsere Gefühle nicht erwidert? War dieser Hunger nach etwas, das nie eintrat, Liebe? - S. 106 Im Gegensatz zu einem langen Buch ist es viel schwerer, eine kurze Geschichte aussagekräftig und besonders zu erzählen. "In den Augen der Nacht" punktet in dieser Hinsicht auf ganzer Linie. Es ist kein Buch der großen Worte, sondern es wirkt durch Gedanken und Handlungen. Dalilas Begegnung mit Tharo und seiner Familie ist sehr eigen, knapp und geht dennoch tief. Hier sollte man als Leser den Willen mitbringen, sich auf individuellere Charaktere einzulassen. Diese agieren abseits der Norm und besitzen gleichzeitig eine natürliche Authentizität. Das Ende des Romans ist ein echter Herzensmoment, der das Buch abschließt, dessen Fortgang ich aber zu gerne verfolgen würde. Fazit Inés Garland ist eine Autorin, der es gelingt, die scheinbar normalsten Geschichten besonders zu machen und ihnen einen kritischen Hintergrund zu geben. Auch "In den Augen der Nacht" ist solch ein Buch. Auf wenigen Seiten wird man in eine Handlung gezogen, die polarisiert und teilweise auch ängstigt. Die nachdenklich stimmt und gleichzeitig vertraut wirkt. Die Geschichte liest sich deutlich, sehr ursprünglich, und wirkt lange nach. Dafür gibt es 4,5 von 5 Punkte.

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  • Eine echte Überraschung!!!

    In den Augen der Nacht
    Buchfee81

    Buchfee81

    05. January 2016 um 19:13

    Eigentlich wollte Dalila den Sommer mit ihrem Freund in Brasilien verbringen, doch dieser entscheidet sich kurz vor Beginn des Trips, ihn alleine anzutreten. Wütend und enttäuscht schließt sich Dalila ihrer Schwester und ihren Freundinnen an, die in der argentinischen Einöde einen Zelturlaub planen. Dies war mein erstes Buch von Inès Garland und ihr Schreibstil hat mich wirklich fasziniert. Inès Garland gelingt es mit wenigen, wohl bedachten Worten eine Vielzahl an Gefühlen auszudrücken und dem Leser nahezubringen. Fast schon poetisch schafft sie eine ganz besondere Atmosphäre und trotz der kurzen 192 Seiten , ist dieses Buch ein riesiges Juwel am Bücherhimmel. „In dieser Nacht dachte ich vor dem Einschlafen an unerfüllte Liebe. Was bringt uns dazu, hartnäckig jemanden zu lieben, der unsere Gefühle nicht erwidert? War dieser Hunger nach etwas, das nie eintrat, Liebe?“ Seite 106 Dalila genießt die Natur und die Stille um sich herum und trifft auf einem ihrer Spaziergänge den verschlossenen Tharo. Sie fühlt sich sofort stark zu ihm hingezogen, ist er doch ganz anders als die Jungs zu Hause in Buenos Aires. Doch Tharo ist verschlossen, fast schon abweisend . Er lebt bei seinen Großeltern und ein Geheimnis umgibt seine Familie. Es hat mich wirklich beeindruckt, mit welcher Klarheit Dalila die Welt sieht und sie bestaunt, trotz ihrer inneren Zerrissenheit. Tharo konnte bei mir leider nicht punkten, er war einfach nicht mein Fall. Einen Stern Abzug gibt es aufgrund der fehlenden Tiefe. Natürlich ist es nicht möglich, auf 192 Seiten in aller Ausführlichkeit auf jedes Detail einzugehen, aber zu einigen Situationen hätte ich mir mehr Inhalt gewünscht. Fazit "Die Nacht in deinen Augen" ist eine spannende Mischung aus Liebesgeschichte und Coming of Age - Roman. Liebe, Hass, Zweifel und eine ordentliche Portion Spannung regen den Leser zum Nachdenken an.

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  • In den Augen der Nacht - nicht nur ein Jugendbuch, auch für Erwachsene

    In den Augen der Nacht
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    01. December 2015 um 09:52

    "Buchanfang: Ich verstehe noch immernicht, wie ich glauben konnte, ich könnte durch einen mir völlig fremden Wald laufen und würde ohne Probleme den Rückweg zu unserem Zelt finden." "In den Augen der Nacht" von Inés Garland erscheint auf den ersten Blick mit seinen knapp 200 Seiten ein schnell zu lesendes Buch zu sein. Doch wer es gelesen hat, erkennt das Wahre in der Geschichte. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch. Erzählt wird die Geschichte von Dalila, die mit ihrer Schwester auf Zelturlaub in der argentinischen Pampa ist. Bei einem Ausflug verirrt Dalila sich und findet in einem Wald Unterkunft bei einer alten Frau. Dann tritt Tharo, der Enkel von Saqui in Dalilas Leben. All die Zeit, die sie bei diesem Urlaub gebraucht hätte, um Abstand zu den erlittenen Enttäuschungen zu finden, darüber hinweg zu kommen, nichts bleibt. Dalila hat sich in den sehr undurchsichtig auftretenden Typen verliebt. Die Handlung entwickelt sich gut, als auch mit ernsten Passagen eine wirklich gute Geschichte. Die ausdrucksvolle Schreibweise beeindrucken. Zusammengefasst ein sehr schönes Buch, tiefgründig, ganz im Gegensatz zu anderen Jugendbüchern. Sicherlich auch ein Buch für Erwachsene, da die Themen eh für jede Altersgruppe gewählt wurden. Ein Buch, das man in Ruhe lesen sollte, und nach Möglichkeit ohne Unterbrechung, um seine Aussage zu begreifen.

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  • [Rezension] In den Augen der Nacht

    In den Augen der Nacht
    Mone80

    Mone80

    26. November 2015 um 07:13

    Inhalt: Dalilas Pläne für diesen Sommer sahen ganz anders aus. Pablo, ihr Freund und sie wollten nach Brasilien, um dort gemeinsam Zeit zu verbringen. Doch wenige Tage vor der geplanten Abreise eröffnet er ihr, dass er alleine nach Brasilien fahren wird. Deswegen fährt Dalila mit ihrer Schwester und deren Freundinnen in die argentinischen Pampa zum zelten. Kurze Zeit später trifft sie auf Tharo und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Meine Meinung: Wenn man den Klappentext liest, könnte man meinen, es gehe "nur" um eine Liebesgeschichte. Auch die 192 Seiten lassen es eher vermuten, doch in diesem Buch steckt soviel mehr. Inés Garland hat mit "In den Augen der Nacht" ein gefühlvolles Buch über Trauer, Liebe, Zerrissenheit und Freundschaft geschrieben. Zwar hätte ich mir ab und zu ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber von dem gesamten Buch bin ich einfach begeistert. Dalila ist die Hauptprotagonisten und trotz ihrer zerrissenen Gefühlswelt, sieht sie noch klar. Sie weiß, dass ihr die Beziehung zu Pablo nicht gut tut, aber sie kommt nicht von ihm los. Während sie sich Tharo nicht einfach so öffnen kann. Tharo wirkte für mich erst sehr zurückhaltend und eigenbrödlerisch. Irgendwie machte er es mir schwer, dass in ihm zu sehen, was Dalila die ganze Zeit in ihm gesehen hat. Erst nach und nach erfährt man mehr über ihn und sein Geheimnis. Die Geschichte wird aus Dalilas Sicht geschrieben, sie erzählt sie. So bekommt ein sehr gutes Gefühl für Dalila und durch ihre klare Sichtweise, bringt sie einem die anderen Personen näher. Fazit: Ein sehr gefühlvolles Jugendbuch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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  • Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

    In den Augen der Nacht
    Samy86

    Samy86

    18. November 2015 um 21:12

    Inhalt:   Eigentlich hatte sich Dalila ihren Urlaub ganz anders vorgestellt. Auf Brasilien in der Sonne schmoren, die Menschen und Kultur kennen lernen und dies vor allem an der Seite ihres Freundes Pablo. Doch kurz vor ihrer Abreise offenbart dieser ihr, dass er ganz andere Pläne hat und diesen Urlaub ohne sie antreten wird! So nutzt sie, wenn auch ohne viel Lust, die Gunst der Chance und fährt gemeinsam mit ihrer Schwester und deren Freundinnen in die argentinische Pampa mit Zelt und Wanderstiefeln um an einem See und der Natur Abstand zu gewinnen. Als sie bei einem abendlichen Spaziergang im Wald auf den geheimnisvollen und zurückhaltenden Tharo trifft ist all der Kummer um Pablo vergessen. Wie magisch fühlt sie sich von ihm angezogen, doch was ist sein Geheimnis welches ihn umhüllt. Erst als die Tagebücher seiner Mutter auftauchen enthüllen diese ein grausames Geheimnis welches sich vor Jahren in der ländlichen Idylle ereignet hat…   Meine Meinung: Inés Garland hat mit „ In den Augen der Nacht „ erneut einen Kandidaten für den Deutschen Literaturpreis geschrieben. Sie wickelt den Leser im Nu in diese tolle Handlung, welche aus dem Leben gegriffen erzählt wird und meisterhaft vertraute Gefühle wie Angst, Hass, Zweifel, Trauer und Liebe himmlisch ineinander verwickelt und es einen sehr nah und authentisch selbst erleben lässt. Bestimmt hat jeder einmal solche Gefühlsregungen durchgestanden mit denen sich die Hauptprotagonistin Dalila so auseinander setzen muss. Beflügelt von der Eifersucht, der Trauer und dem Moment in dem das Herz zu zerbersten droht, behält sie dennoch einen klarer Blick und sieht Dinge an denen ihre Begleiterinnen spurlos vorbeigehen oder wohl eher drüber hinwegsehen. Zwar verbirgt sich hinter der Handlung eine aufkeimende und traurige Liebesgeschichte, die dennoch ein angenehmes Maß an Spannung mit an Bord hat, die auf der Suche nach dem Familiengeheimnisses von Tharos Eltern entsteht. Leider muss ich dennoch einen Punkt abziehen, denn so schön sich dieser Roman liest und mich auch ab und an sehr bewegt hat, so fehlte es mir an einer gewissen Tiefgründigkeit. Manche Geschehnisse werden nur angeschnitten an denen ich mir mehr Inhalt gewünscht hätte. Auch hätte ich mir doch noch ein kleines bisschen mehr Einblick in den Verlauf von Dalilas Beziehung zu Pablo gewünscht. Zwar war klar, dass sie nicht glücklich ist mit ihm, dennoch war ich etwas verwirrt und kann bis jetzt nicht sagen ob es je zur Trennung kam oder doch nicht. So blieb leider manches etwas schleierhaft am Ende und dennoch kann ich diesen sehr gefühlvollen Roman wirklich nur  weiterempfehlen!   Fazit: Auch wenn es mir persönlich an etwas mehr Tiefgründigkeit fehlte, so kann ich diesen romantisch-dramatischen Roman wärmstens weiterempfehlen.

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