Inés Garland Wie ein unsichtbares Band

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Inhaltsangabe zu „Wie ein unsichtbares Band“ von Inés Garland

AUSGEZEICHNET MIT DEM DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS 2014

'Ich sah sie schon von weitem, sie saß auf einem Ast, die Beine im Wasser, als hätte sie schon immer dort gesessen. Zu ihren Füßen lag noch ein Mädchen, das genauso aussah wie sie, nur aus Wasser, und beide grinsten, wie die Katze in Alice im Wunderland. Als ich näher kam, zerfloss das Mädchen aus Wasser, und das andere, das auf dem Ast saß, sprang herunter.'

Alma verbringt mit ihren Eltern jedes Wochenende auf einer Insel im Flussdelta in der Nähe von Buenos Aires. Die Nachbarskinder Carmen und Marito werden zu ihren Spielgefährten und Freunden. Auf der Insel ist die Welt in Ordnung, soziale Unterschiede scheinen keine Rolle zu spielen. Als Almas Eltern merken, dass ihre Tochter mehr als Freundschaft für Marito empfindet, verbieten sie ihr den Umgang. Doch da ist Alma schon längst mit Marito zusammen …

Eine Kindheits- und Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der aufkommenden Militärdiktatur in Argentinien, die zu Tränen rührt.

Wird Jugendlichen zu diesem Thema wirklich nicht mehr zugetraut als eine seichte Liebesgeschichte mit einer naiven Protagonistin?

— Hazel93

Interessante und politische Handlung, einfache und poetische Sprache. Leider war mir die Protagonistin bis zum Schluss etwas fremd.

— WordLover

Ein poetisch-trauriges Mädchenbuch ab 14 über Klassenunterschiede, wahre Freundschaft, erste Liebe und Erwachsenwerden in einer Diktatur.

— Barbara62

interessantes Jugendbuch, es konnte mich jedoch nicht wirklich überzeugen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Anfang und Mittelteil ist seeeeeehr langweilig und am Schluss passiert so viel auf einmal...

— Esperanza2

Schwieriges Thema. Ich bin einfach nicht richtig reingekommen.

— LinaLesemaus

Am Anfang hatte ich meine Zweifel, doch dieses Buch hat mich ab den ersten paar Kapiteln gefesselt. Schade wegen dem traurigen Ende...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Anfangs sehr seltsam, zwischendrin anrührend, zum Ende hin jedoch wieder verwirrend. Vielleicht bin ich einfach zu blöd für das Buch

— Rockyrockt

Am Anfang ist es erstmal ziemlich langweilig, aber in der Mitte wird es dann wirklich schön bis zum Ende.

— readsilence

Habe mir mehr erwartet

— Sophiiie

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  • eBook Kommentar zu Wie ein unsichtbares Band von Inés Garland

    Wie ein unsichtbares Band

    lustamleben

    06. October 2017 um 19:35 via eBook 'Wie ein unsichtbares Band'

    ein Buch das ich mir bewusst ausgesucht habe. sehr gut wird die situation in der Familie erzählt . ich werde auf jeden Fall auch die andereb Teile lesen

  • „Wir werden 50.000 Menschen töten müssen."

    Wie ein unsichtbares Band

    Hazel93

    04. January 2016 um 17:18

    „Wir werden 50.000 Menschen töten müssen. 25.000 Subversive, 20.000 Sympathisanten und wir werden 5.000 Fehler machen.“ Dies erklärte General Menéndez kurz nach der Machtübernahme 1976. Der Schrecken, der aus diesem einzigen Zitat spricht, kann niemals mit einer Liebesgeschichte und ein paar nebenbei eingestreuten Fakten, die aber für einen Leser ohne Vorwissen keinen Sinn ergeben, verdeutlicht werden! Über die Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983 wusste ich vor "Wie ein unsichbares Band" kaum etwas.... und nach der Lektüre ebenfalls nichts. Allein diese Tatsache zeigt, wie wenig dieses Buch über diese schreckliche Zeit informiert, in der 30.000 Menschen starben und die noch nicht allzu lange her ist! Ich muss zugeben, dass es eine Kunst darstellt, eine Geschichte, die zu dieser Zeit spielt und davon handelt, vollkommen am Thema vorbei zu erzählen. Die naive und meiner Meinung nach ziemlich dummer Protagonistin Alma lebt in ihrer eigenen Traumwelt und wir somit als Leser ebenfalls. Warum wird nicht aus der Sicht von Mirto erzählt? Oder von Carmen? Wieso sind wir als Leser in Alma gefangen, die wirklich nichts versteht, obwohl sie mit einem Widerstandskämpfer zusammen ist! Vielleicht hat die Oberschicht damals wirklich nichts davon mitbekommen. Darüber wage ich mir kein Urteil zu erlauben. Aber einer Autorin steht es absolut frei ihre Protagonisten selbst zu wählen und eine Hauptperson, die nichts versteht, ist meiner Meinung nach in keinster Weise geeignet Jugendlichen Geschichtswissen zu vermitteln! Das Ende berührt überhaupt nicht, da vorher nie über die Kindesentführungen geschrieben wurde. Es wirkt fast als hätte Garland plötzlich gemerkt: "Huch, ich wollte doch ein anspruchsvolles Buch schreiben, da muss noch etwas Anspruchsvolles und Trauriges kommen!" Das klingt vielleicht zynisch, aber genauso wirkte die Handlung auf mich. Wenn sie eine Liebesgeschichte schreiben wollte, warum hat sie es nicht einfach getan? Ich mag Liebesgeschichten. Aber ich mag keine Geschichten, die mir vorheucheln, dass ich dabei etwas über die jüngere Geschichte lernen kann und mich dann bitter enttäuschen. Wird den Jugendlichen nicht zugetraut ernstere Themen zu verstehen? Denken Autoren, dass es zu "hart" ist über bestimmte geschichtliche Themen mehr als nur ein paar Sätze zu verlieren? Ich bin der Meinung, dass Jugendliche deutlich mehr verkraften als ihnen zugetraurt wird. Es geht mir ja gar nicht darum möglichst blutig alle Details zu schildern. Aber zu erwähnen, dass während der Diktatur in den Geheimgefängnissen geborene Kinder verschleppt und ihre Mütter ermordet wurden, gehört einfach dazu und hätte das Verständnis deutlich erleichtert. Und ja, diese Infos habe ich nicht durch das Buch erlangt, sondern durch Wikipedia. Und das sagt viel aus.

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  • Nach dem Hochwasser ........

    Wie ein unsichtbares Band

    MelE

    05. December 2015 um 14:41

    "Wie ein unsichtbares Band" erzählt von einer Freundschaft, die erst völlig harmlos beginnt, sich aber mit den Jahren in Liebe verwandelt. Wie soll Alma Marito erzählen, dass sie mehr für ihn empfindet? Es wird Drama mit politischer Wahrheit verknüpft, die mich wirklich fasziniert und sprachlos macht. Im Anhang geht die Autorin zur Aufklärung noch ein klein wenig mehr darauf ein. 1976 drehten sich die Uhren scheinbar anders als hier bei uns im Westen, denn es erscheint mir fast noch weiter weg in der Zeit zu liegen, auch die sozialen Unterschiede werden deutlicher, sobald Almas Eltern merken, dass Alma mehr für Marito empfindet. Eine kindliche Freundschaft war in Ordnung, eine Liebesbeziehung scheint ausgeschlossen. Es war für mich nicht gleich ersichtlich, dass Alma aus einem besseren Stall kommt als Marito und Carmen. Erst die Geburtstagsfeier die Alma gibt, um ihre Klassenkameraden zu beeindrucken bringt Licht ins Dunkle.Alma verrät alles, was ihr bisher wichtig schien und verliert damit die einzigen Kontakte für die es sich lohnen würde. Die Oberflächlichkeit ihrer Klassenkameraden wird überdeutlich und dennoch schafft Alma es nicht sich freizustrampeln. „Ihr Vertrauen knüpft ein unsichtbares Band zwischen uns, und ich folge ihr ohne Fragen zu stellen.“Zitat aus dem Buch Letztendlich liegt auf "Wie ein unsichtbares Band" eine gewisse Trauer, die sich lange hält. Wer hier einen Roman erwartet, der nur vor Freude strotzt wird bitter enttäuscht sein, da sich "Wie ein unsichtbares Band" dem bedient, wie es wirklich hätte sein können. Es schmerzt auf der einen Seite, zeigt aber auch auf wie wichtig Geschichte eines Landes ist. Für mich war das Drama Argentiniens völlig unbekannt und als ich las, dass es eben nicht nur Fiktion ist und Maritos, Almas und Carmens Geschichte so hätte sein können wie beschrieben, war ich schockiert. Welch Grauen für die Menschen. Für mich absolut nachvollziehbar, dass dieser Roman mit einem Jugendbuchpreis belohnt wurde, denn auch wenn es mitunter schwere Kost ist, zeigen die Hintergründe auf, wie wertvoll es war, diesen Roman so zu schreiben, wie ich vorgefunden habe und nicht anders. Letztendlich authentisch und sehr bewegend. Es lohnt sich zwischen den Zeilen zu lesen, denn dann bekommt das Buch eine ganz andere Wirkung. Absolut lesenswert!

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  • Freundschaft und Liebe jenseits sozialer und politischer Grenzen

    Wie ein unsichtbares Band

    Barbara62

    23. September 2015 um 19:49

    Alma, einziges Kind wohlhabender Eltern in Buenos Aires, besucht eine katholische Privatschule. Die Wochenenden verbringt die Familie auf einer Insel außerhalb der Stadt. Dort lernt Alma die Geschwister Carmen und Marito kennen, die aus armen Verhältnissen stammen und ihre besten Freunde werden. Doch je älter Alma wird, desto schwerer wird der Spagat zwischen den beiden Welten und schließlich begeht sie bei ihrer Geburtstagsfeier einen so großen Verrat an Carmen, dass sie ihre beste Freundin verliert. Auch Marito, in den sie sich inzwischen verliebt hat, sieht sie ein Jahr nicht wieder. Als die beiden schließlich zueinander finden, versuchen ihre Eltern, die Beziehung zu verbieten. Doch was ihnen nicht gelingt, schafft schließlich die Politik, denn inzwischen herrschen in Argentinien die Militärs und Marito steht auf der anderen Seite. Ein wunderbar poetisches, trauriges Buch für Mädchen ab 14 Jahren über Klassenunterschiede, wahre Freundschaft, erste Liebe und Erwachsenwerden im Schatten von Ungerechtigkeit, Feindseligkeit und Angst. Für Jugendliche, die nichts über die argentinische Militärdiktatur wissen, sicher eine komplizierte Lektüre.

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  • die erste Liebe

    Wie ein unsichtbares Band

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2015 um 13:02

    Alma lebt in Argentinien um 1970 herum. Sie kommt aus einer wohlhabenden Familie und ihre Eltern fahren jedes Wochende und im Sommer zu einem Haus am Fluss. Dort lernst sie die Geschwister Carmen und Martio kennen. Carmen und Alma sind beste Freundinnen bis sich ihre Wege trennen. Die Geschichte handelt vom Erwachsen werden und der ersten große Liebe. Leider habe ich sehr schwer rein gefunden in die Geschichte. Die Charaktere waren mir zu blass und die Umgebung war auch nicht so gut beschrieben. Almas und Maritos Beziehung konnte mich auch nicht wirklich überzeugen und ihre Freundschaft zu Carmen fand ich auch nicht sehr besonders. Die Geschichte hätte so viel Potential gehabt. Es gibt immer wieder kurze Szenen, die einen schockieren sollen, aber die Autorin führt diese dann leider falsch aus. Da denke ich an die Szene mit den Polizisten nach der Party oder das Carmen schwanger auftaucht. Eigentlich hätte das die Geschichte interessant machen sollen, aber die Autorin erwähnt das in ein paar Sätzen und dann driftet sie wieder ab. Anstatt die Szenen genau auszuführen. Auch der Epilog und das Ende hat mich geärgert! Man hätte eine so spannende gute Geschichte aufbauen können, aber die Autorin hat es leider nicht rüber gebracht. Man hätte noch mehr erklären können am Ende und der Epilog war dann einfach auch komisch. Ich hab zuvor gar nicht gewusst, dass der Junge verschleppt wurde. Ich dachte er wäre gestorben. Die Idee und die Thematik waren außergewöhnlich und dieses Buch hätte etwas ganz besonderes werden können, aber der Schreibstil bzw. Erzählstil bringt die Geschichte nicht rüber, was sehr schade ist. Mein Fazit: Dieses Jugenbuch möchte ich nicht weiter empfehlen, da es mich so frustriert hat vor allem am Ende. Die Ideen und die Handlungen sind gut, aber die Autorin hat das Potential des Buches einfach verschenkt. Deshalb gibt es gute 2 Sterne.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Eine Liebe in Argentinien in den 1970er Jahren ...

    Wie ein unsichtbares Band

    divergent

    02. July 2015 um 11:10

    Titel: Wie ein unsichtbares Band Autor: Ines Garland Seiten: 250 Genre: Jugendbuch Verlag: KJB Seit Jahren verbring Alma mit ihren Eltern die Wochenenden außerhalb Buenos Aires auf einer kleinen Insel! Hier findet die ganze Familie Ruhe vor dem stressigen Alltag der Hauptstadt! Alma ist schon seit längerer Zeit mit den Nachbarskindern befreundet. Carmen ist ihre beste Freundin und Marito, Carmens Bruder wird auch bald für Alma ein guter Freund. Doch alles verändert sich, als Alma und Marito sich verlieben! Dieser Roman der argentinischen Journalistin und Autorin Inés Garland erzählt neben einer süßen Liebesgeschichte auch noch von der Argentinischen Militärdiktatur, ohne irgendetwas zu beschönigen! Schonungslos offen beschreibt Garland diese schlimme Zeit! Dieser Roman ist in zwei Teile unterteilt - wobei der erste Teil vorwiegend von Alma und ihrer Freundschaft mit Carmen und Marito erzählt, währenddessen im zweiten Teil die Liebesgeschichte von Marito und Alma im Vordergrund steht! Mit Alma haben wir hier eine junges sympathisches Mädchen, welches sich, je mehr Zeit sie mit Marito verbringt verändert und auch erwachsener und selbstständiger wird! Ich mochte sie ja richtig gerne - genauso wie auch Carmen und Marito! Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen und das Buch hat man auch in ca. 2 Stunden durchgelesen, da es doch teilweise richtig spannend ist! *Achtung SPOILER* Ich hätte mir am Ende ja echt gewünscht, dass Marito noch auftaucht, aber leider ist er wohl wirlich umgebracht worden, was mir ja besonders für Alma richtig leid getan hat! Ein richtig interessantes und auch spannendes Jugendbuch über eine Zeit in Argentinien, die alles andere als einfach gewesen ist! 4 von 5 Sternchen

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  • Rezension zu "Wie ein unsichtbares Band" von Inés Garland

    Wie ein unsichtbares Band

    Fantasie_und_Träumerei

    KLAPPENTEXT: Alma verbringt mit ihren Eltern jedes Wochenende auf einer Insel im Flussdelta in der Nähe von Buenos Aires. Die Nachbarskinder Carmen und Marito werden zu ihren Spielgefährten und Freunden. Auf der Insel ist die Welt in Ordnung, soziale Unterschiede scheinen keine Rolle zu spielen. Als Almas Eltern merken, dass ihre Tochter mehr als Freundschaft für Marito empfindet, verbieten sie ihr den Umgang. Doch da ist Alma schon längst mit Marito zusammen … AUTORIN: (Quelle: Fischer Kinder- und Jugendbuch) Inés Garland arbeitet als Journalistin, Übersetzerin, Autorin von Büchern und Drehbüchern und leitet Schreibwerkstätten. Viele Jahre schlummerten ihre Texte in der Schublade, bis sie sich entschloss, sie einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Ihre Texte gewannen auf Anhieb mehrere Auszeichnungen. EIGENE MEINUNG: Tränen rollen mir über die Wange, während ich die letzten Seiten des Buches lese. In meinem Herz setzt sich ein dumpfes Gefühl fest, denn was als zarte und schöne Geschichte über Freundschaft, Kindheit und erste Liebe beginnt, entwickelt sich zu einem Leben unter ständiger Angst, Feindseligkeit und Ungerechtigkeit. Sehr bedrückend, wenn man bemerkt, wie hilflos manche Menschen politischen Machtspielen und willkürlicher Unterdrückung ausgesetzt sind. „Ihr Vertrauen knüpft ein unsichtbares Band zwischen uns, und ich folge ihr ohne Fragen zu stellen.“ Alma und Carmen sind unzertrennlich. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, gibt es ein feines, unsichtbares Band, das die beiden lange Jahre verbindet. Ein Band aus Vertrauen, Liebe und Achtung. Sie verbringen eine recht unbeschwerte Kindheit am Fluss, dessen ewiges Strömen ihnen Halt und Geborgenheit gibt und wo die Menschen, die dort leben einfach echt sind und gerade heraus sagen, was sie denken. Doch Alma kann sich nicht davor verstecken, dass sie aus „besseren“ Verhältnissen kommt, nur am Wochenende auf der Insel lebt und in der Woche in der Stadt zur Schule geht, in der Kurzweil und schnelles Vergnügen im Vordergrund stehen. Es kommt wie es kommen muss. Irgendwann sind diese Welten nicht mehr so einfach zu verknüpfen. Alma begeht aus Unsicherheit einen folgenschweren Fehler, der sie ihre beste Freundin kostet. Außer Carmen wohnen noch mehr Familienmitglieder im Nachbarhaus vom Wochenenddomizil von Almas Eltern. Eine unverwüstliche, immer gleich alt aussehende Großmutter, ein liebeskranker Onkel, Barito der Hund, zwischen drin mal ein weiteres Geschwisterchen, das Carmens Mutter aus Versehen vergisst und der intelligente Marito. Ihn und Alma verbindet ebenfalls dieses Band der Freundschaft, das jedoch zu Liebe heranwächst. Stark und gefühlvoll von Almas Seite aus, zart und vorsichtig von Marito, denn er weiß um die Gefahren, die ein verschmelzen der unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen, mit sich bringt. Hohn und Spott sind da noch die kleineren Übel. „Wie bemisst man solche Dinge? Wenn jemand uns glücklich macht und wir später wegen dem selben Menschen die schlimmsten Qualen erleiden, wie soll man diesen Himmel und Hölle dann einordnen? Das Leben geht weiter, man kann unmöglich wissen, wie es gewesen wäre, wenn wir uns nicht gerade in diesen Menschen verliebt hätten, sondern andere Türen geöffnet hätten.“ Poetisch und doch mit einer ganz eigenen Kraft erzählt Autorin Inés Garland die Geschichte dreier Kinder, die in unterschiedlichem Umfeld, mit unterschiedlichen Maßstäben, Werten und Gewichtung des Lebens, aufwachsen und doch im Herzen miteinander verbunden sind. Der Roman ist gegliedert in zwei Teile, wobei der erste Teil fast ausschließlich die Kindheit der drei beschreibt und für mich, aufgrund all der Ideen und Abenteuer, irgendwie eine Mischung aus Isabel Allende und Astrid Lindgrens „Kinder aus Bullerbü“ ist. Faszinierend und voller Energie sind die Tage, in denen vor allem Ich-Erzählerin Alma noch nicht mal ansatzweise einen Begriff davon hat, was die Militärdiktatur Argentiniens veranstaltet und zu welchen Taten sie fähig ist. Der zweite Teil ist etwas später angesiedelt, der Übergang dorthin ist jedoch nahtlos. Veränderungen bemerkt man nur in Almas denken, das nach und nach nicht mehr so blauäugig ist. Eine Tatsache für die sie nichts kann, denn ihre Eltern verschließen die Augen vor dem was im Land passiert und isolieren Alma damit auf ihre eigene Art und Weise. Dennoch bekommt sie dies von Marito und seiner Familie häufig vorgeworfen, weshalb es für die beiden umso schwieriger ist, ihre Liebe auszuleben. Alma ist eine Protagonistin voller Intensität, ehrlich und tatsächlich etwas naiv, womit die Autorin meiner Meinung nach sehr gut die Ohnmacht dessen widerspiegelt, was die Menschen 1976 – 1983 in Argentinien über sich ergehen lassen mussten, unfähig sich selbst zu helfen, denn Willkür und eigenes Verlangen setzen sich über Recht und Gerechtigkeit. FAZIT: Freundschaft hat nichts damit zu tun, wer oder was du bist, solange es dieses unsichtbare Band zwischen dir und deinem Freund gibt, das euch beide verbindet. Poetisch, zart, voller Gefühl und Intensität erzählt Autorin Inés Garland die Geschichte einer besonderen Freundschaft vor dem Hintergrund der Militärdiktatur Argentiniens. Wer Angst hat einem politischen Roman zu begegnen, der mit Fakten aufklären will, muss sich nicht fürchten, denn die wahren Interessen der Diktatoren und ihren Anhängern bleiben dem Leser ebenso verborgen wie den Menschen die, in dieser Zeit leben, und genau wie sie, trifft es uns dafür am Ende umso härter. Ein Roman, der ans Herz geht und sehr bewegt.

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    • 2
  • Jugendliteraturpreisträger - Hat mich leider nicht überzeugt

    Wie ein unsichtbares Band

    Rockyrockt

    23. December 2014 um 23:09

    In dem Buch „Wie ein unsichtbares Band“, beschreibt die Autorin Inés Garland die Freundschaft bzw. Liebe zwischen Alma, einem Mädchen aus Buenos Aires und den Geschwistern Carmen und Marito, die in armen Verhältnissen auf einer Insel leben. Die Drei kennen sich von Kindheit an, denn Alma fährt jedes Wochenende mit ihren Eltern nach draußen auf die Insel, wo ihre Familie ein Zweit-Haus besitzt. Am anderen Ufer des Flusses, der die Insel wiederum unterteilt wohnen Carmen und Marito, die ohne Eltern bei ihrer Großmutter und ihrem Onkel leben. Im Laufe des Buches werden die Unterschiede der verschiedenen gesellschaftlichen Klassen deutlich, wobei die Protagonistin Alma im ersten Teil des Buchs die Dinge aus kindlich naiver Sichtweise beschreibt. Dies wechselt im zweiten Teil des Buches aber, denn Alma wird älter und ihre Blickwinkel und Ausdrucksweisen verändern sich. Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen. Zum einen hab ich mir von Anfang an mit der Umgebung schwer getan und kam auch mit dem Schreibstil nicht so gut zurecht. Der Mittelteil hat mir dann aber wieder ganz gut gefallen, denn er enthält viele berührende Stellen. Zum Ende hin fragte ich mich dann ob ich irgendwas verpasst hätte, denn der Schluss blieb recht offen (Was ich gar nicht leiden kann). Wahrscheinlich hab ich nur den tieferen Sinn des Romans nicht verstanden. Das Buch hat auf jeden Fall den Jugendliteraturpreis gewonnen und das wird ja wohl was heißen. Weitere Meinungen würden mich sehr interessieren :)

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  • Irgendetwas fehlt...

    Wie ein unsichtbares Band

    LaLecture

    15. December 2013 um 20:22

    Inhalt Jedes Wochenende verbringt Alma mit ihren Eltern auf einer Insel in der Nähe von Buenos Aires, wo sie viel Zeit mit den beiden Nachbarskindern verbringt: Carmen, Almas bester Freundin, und Marito, in den sie heimlich verliebt ist. Doch Alma, die gut behütet in einem streng katholischen Zuhause aufwächst, kommt sie einer völlig anderen Welt als Carmen und Marito und mit den Jahren wird dieser Umstand immer deutlicher... Meinung Ich hatte keinerlei Erwartungen, als ich anfing, "Wie ein unsichtbares Band" zu lesen und als ich die Lektüre beendet hatte, konnte ich nicht sagen, ob mir das Buch gefallen hatte oder nicht. Es ist in vielerlei Hinsicht schwer zu bewerten. Um mit dem rein Positiven anzufangen: Der Schreibstil ist bemerkenswert. Inés Garland kreiert mit Worten eine unglaublich dichte, mal familiäre, mal bedrückende Atmosphäre, sodass man die Schwüle der Inseluft, das Glück der ersten Liebe und die Angst um seine Freunde regelrecht am eigenen Leib spüren kann. Unter anderem an dieser Art zu schreiben liegt es, dass sich die Seiten quasi wie von selbst umblättern und ich das Buch in wenigen Stunden ausgelesen hatte. Die Charaktere haben mir dagegen eher nicht zugesagt. Zwar konnte man sich Alma, Carmen und Marito, das schüchterne und leicht zu beeinflussende Mädchen von nebenan, die gesolute, attraktive und tonangebende Freundin und den nachdenklichen Träumer, sehr gut vorstellen, sympathisch waren mir Alma und Carmen jedoch nicht und ich hatte entweder das Gefühl, dass sie konstituiert wirkten oder, dass man ihnen einfach nicht näherkam; obwohl man die ja theoretisch besser hätte kennenlernen sollen. Bei der Handlung war ich dann sehr zwiegespalten. Das Buch liest sich zwar, wie bereits erwähnt, sehr schnell und flüssig, doch trotzdem hatte ich die meiste Zeit das Gefühl, dass nicht wirklich etwas passierte, dass die Handlung nur so vor sich hinplätscherte und man darauf wartete, dass endlich die Haupthandlung einsetzt. Im Grunde war das Buch wie eine riesige Einleitung: Man lernt Alma und ihr Leben, Carmen und Marito und die Insel kennen und... das war's. Gegen Ende passiert dann plötzlich so einiges, aber es kommt nie so richtig zu einem Konflikt, den man als Hauptkonflikt des Buches bezeichnen könnte, und obwohl der Epilog wieder sehr schön ist, fühlt man sich am Ende irgendwie betrogen: Da wurde einem ein guter Brocken Handlung mit viel Potential vorgesetzt und dann ist Schluss, es wird nichts erklärt, es wird einfach damit gelebt, Ende. Nur durch eine nette Anmerkung des Verlags auf der letzten Seite habe ich überhaupt verstanden, worum es geht und was das Ende zu bedeuten hatte und ich finde es schade, dass im Buch nichts dazu erklärt wird. Gerade dadurch hatte dieser Aspekt der Geschichte für mich auch überhaupt keinen Sinn. Auch mit Erklärung wäre die Idee in meinen Augen aber eher mangelhaft umgesetzt, denn insgesamt fehlt es dem Buch an einer erkennbaren Struktur und einem Hauptkonflikt. Die Kombination aus Liebes-/Freundschaftsgeschichte, dem Aspekt der sozialen Ungleichheit (den ich nicht unbedingt sofort auf die argentinische Militärdiktatur bezogen hätte) und dem politischen Aspekt war für mich sehr ungünstig gewählt und zusammengesetzt, als hätte die Autorin sich nicht entscheiden können, worüber sie jetzt eigentlich schreibt. Fazit "Wie ein unsichtbares Band" hat einerseits durch den tollen Schreibstil und den (unerklärlichen und unberechtigten) Pageturnereffekt etwas faszinierendes an sich, verwirrt aber durch eine Vielzahl unstrukturierter Ideen und mangelnde Erklärungen zu dem Thema. Das Ende und die Charaktere haben mich enttäuscht, aber weil sich das Buch trotzdem "gut anfühlt", vergebe ich 3 Sterne.

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  • Ein poetisches Jugenddrama

    Wie ein unsichtbares Band

    catbooks

    13. May 2013 um 11:50

    Dieses Buch zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, denn meine Gefühle lassen sich wirklich schwer in Worte fassen. Das Buch ist von Inés Garland wundervoll geschrieben worden. Schon nach den ersten Seiten war ich Mitten drin und konnte mich nicht mehr lösen. Doch bin ich trotzdem etwas melancholisch beim Lesen geworden. Die wunderschöne und friedvoll beginnende Geschichte über wahre Freundschaft, die erste Liebe und dem langsamen Erwachsenwerden wird immer mehr von Ungerechtigkeit, Feindseligkeit und Angst überschattet, was mich sehr traurig gemacht hat. Die Protagonistin Alma ist ein liebenswertes junges Mädchen, das unter der Woche in Buenos Aires lebt und nur am Wochenende auf der Insel verbringt, wo auch ihre beste Freundin Carmen und deren Bruder Marito leben. Doch umso älter sie werden, umso mehr entsteht zwischen ihnen eine riesen Kluft. Sie leben in unterschiedlichen Verhältnissen und grenzen Alma daher immer mehr aus ihrem Leben aus. Die Vorurteile gegen Almas Familie und deren Reichtum werden immer größer und die Freundschaft fängt an unter den extremen Spannungen langsam zu brechen… Inés Garland hat eine wundervoll poetische Sprache und genau das lässt die Dinge, die dort in Argentinien passieren sogar noch drastischer erscheinen, als sie es schon sind. Dank dem Nachwort des Verlages konnte ich die politische Situation noch besser einordnen und die Spannungen zwischen Carmen, Alma und Marito nachvollziehen. Die Gefühle zwischen Marito und Alma sind deutlich spürbar, umso mehr tut es mir leid, dass es durch das gesamte System die Gefühle nicht noch mehr zum Ausdruck gebracht werden können! Das Ende des Buches ist für mich eher schwierig einzuschätzen, denn irgendwie laufen dort die Dinge völlig aus dem Ruder. Carmen und Maritos Leben ist völlig durcheinander und ist sowohl für Alma als auch für den Leser nicht mehr greifbar. Man merkt nur, dass etwas schlimmes passiert sein muss, doch die Ausmaße sind in dem letzten Drittel des Buches kaum erkennbar. Auch dieses Mal bin ich dank des Nachwortes etwas schlauer, doch zu dem Zeitpunkt des Lebens war ich eher baff und schon etwas mit der Situation überfordert. Was passiert hier? Das Cover zeigt die Ruhe und die Gelassen, mit der Inés Garland die Geschichte von den drei Freunden beschreibt und welche Idylle auf der Insel herrschen muss, die ich in einer krisensicheren Zeit sehr gerne besucht hätte. Fazit: Bei “Wie ein unsichtbares Band” handelt es sich um ein poetisches Jugenddrama. Ein Buch, das mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Ich bin von dem Buch absolut überzeugt und werde auf jeden Fall die nächsten Bücher, wenn es sie gibt, lesen! Wäre das Ende für mich nicht so verwirrend gewesen, hätte es die volle Anzahl von Sternen erhalten! Bitte lest dieses wundervolle Buch und taucht ab in die Welt Argentiniens der 80er Jahre! ♥

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  • Rezension zu "Wie ein unsichtbares Band" von Inés Garland

    Wie ein unsichtbares Band

    Damaris

    15. February 2013 um 13:56

    In einem hat der Klappentext des Verlags vollkommen recht, "Wie ein unsichtbares Band" ist eine wunderschöne und bewegende Geschichte! Trotzdem fällt es mir hier wirklich schwer, mich in meiner Meinung festzulegen. Im Grunde ist das Buch nämlich wunderbar. Ich bin komplett in die Geschichte abgetaucht und war sehr berührt. Aber gerade das Ende lässt mich zwiegespalten zurück. Das mag daran liegen, dass die Ereignisse in Argentinien, um 1976, nicht zu den Dingen des Weltgeschehens gehören, bei denen ich mich gut auskenne und es auch im Buch dazu keine weiterführenden Informationen gibt. Zum Glück gibt es am Ende eine Anmerkung des Verlags, dadurch wird vieles klarer. Und dennoch ist es nicht einfach. Aber von vorne ... * Das argentinische Mädchen Alma erzählt die Geschichte in der Ich-Form. Man erfährt, dass sie aus einer Familie stammt, die recht wohlhabend ist. Unter der Woche wohnt die Familie in einer Wohnung in Buenos Aires und Alma geht auf eine katholische Privatschule. Am Wochenende fährt sie mit ihren Eltern auf eine kleine Insel, mitten im Fluss, wo die Familie ein Wochenendhaus hat. Dort freundet sich Alma, aber ihrer Kindheit, mit den Nachbarskindern Carmen und Marito an, die dauerhaft auf der Insel leben und aus ärmeren Verhältnissen stammen. Die drei Kinder werden beste Freund und während ihrer Kindheit spielen die sozialen Unterschiede noch keine große Rolle. Als Jugendliche verliebt sich Alma nicht nur in Marito, sie muss auch feststellen, dass es nun sehr wohl unterschiedliche Interessen und auch Vorurteile zwischen den Familien gibt. Es entstehen ständige Spannungen. * "Wie ein unsichtbares Band" hat eine sehr (be)ruhige(nde), fast schon poetische Sprache. Inés Garland bringt die Gefühle ihrer Hauptprotagonistin Alma so gut zum Ausdruck, dass sie auf mich sehr echt wirkte. Vor allem in Konfliktsituationen konnte ich ihr Handeln immer nachvollziehen. Manche Spannungen, auf die sozialen Unterschiede bezogen, sind richtiggehend greifbar, vor allem auch dann, wenn Alma und Marito ihrer Gefühle füreinander entdecken. Alma wird in der Geschichte eindeutig die wichtigste Rolle zuteil. Für die Kürze des Buches sind auch Carmen und Marito gut dargestellt. Ihre Freuden, Sorgen und Nöte kommen beim Leser an. Da aber Alma die komplette Handlung erzählt, sind diese nicht so deutlich wie bei Alma selbst. Durch die schöne Sprache kommt man bald in einen bewegenden Lesefluss. Alma erzählt die Geschichte in der Vergangenheitsform, doch ist ein Kapitel im Präsens geschrieben. Ebenso der Epilog. War mir den Sinn beim Epilog noch klar, wirkt der Wechsel der Zeitform ansonsten willkürlich - hat aber was! * Schon mit der Buchbeschreibung wird klar, dass "Wie ein unsichtbares Band" ein Jugenddrama ist. Darauf sollten sich geneigte Happy-End Leser auch einstellen. Im letzten Buchdrittel laufen die Ereignisse um Marito und Carmen aus dem Ruder. Und hier setzt mein Stirnrunzeln ein, denn was geschah hier genau? Die Handlung verschwimmt. Informationen bekommt man nur durch dritte, seelisch zerstörte Menschen, dazu noch ungenau. Ich wusste beim Lesen, dass etwas Schlimmes passiert ist, auch was das für Folgen hatte, aber es war mir tatsächlich zu verwischt. Gäbe es das Nachwort des Verlags nicht, könnte man die Schlussereignisse konkret niemandem zuordnen. Einige Leser könnten durchaus zufrieden sein, andere fühlen sich sicherlich in ihren Überlegungen zu sehr auf sich alleine gestellt. * Fazit "Wie ein unsichtbares Band" hat mich gedanklich stark beschäftigt, und auch jetzt denke ich noch oft an die Handlung. Auf der einen Seite wirkt es sehr poetisch und berührt ungemein, auf der anderen Seite waren mir die Infos und dramatischen Ereignisse am Ende zu verschwommen. Dessen ungeachtet habe ich eine sehr hohe Meinung vom Buch. Ich kann es sehr empfehlen, es ist wunderbar! Wäre die Autorin am Ende deutlicher geworden, wäre es für mich perfekt. © Damaris liest.

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