Ina Brendel-Perpina Meg Finn und die Liste der vier Wünsche

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Inhaltsangabe zu „Meg Finn und die Liste der vier Wünsche“ von Ina Brendel-Perpina

Satan persönlich will die kriminelle Seele der 14-jährigen Meg Finn, die gerade bei einer Gasexplosion ums Leben kam, in Empfang nehmen. Aber sie wird nicht wie erwartet in die Hölle verbannt, sondern als Geist zu dem alten Lowrie McCall zurückgeschickt. Um sich den Eintritt in den Himmel zu verdienen, soll sie dem Rentner helfen, seine letzten vier Wünsche zu erfüllen … Himmel und Hölle – Leben zwischen Gut und Böse; Begegnung der Generationen – Annäherung und Freundschaft, das sind die zentralen Themen des Romans. Die Literatur-Kartei begleitet die Schüler dabei durch die Lektüre: Sie schlüpfen in die Rollen der Figuren und spielen kurze Textstellen nach, führen eine Amerikanische Debatte durch und entwickeln ein Organigramm des Höllenpersonals.

Ein Buch meiner Kindheit und absolut top. Gefühlvoll aber nicht pathetisch. Schöne, abenteuerliche Reise, ohne Sequel veredelt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Süß und Gefühlvoll mit einer Prise Humor

— iceslez

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    Meg Finn und die Liste der vier Wünsche

    iceslez

    15. May 2014 um 10:54

     Das Cover war der ausschlaggebende Faktor, dass ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Ich finde die Zeichnung von Meg Finn wirklich sehr gut geraten und unglaublich süß, passend für die Altersklasse, an die sich das Buch richtet. Das Mädchen, dass auf einem Hochseil wandert, wirkt frech und aufmüpfig mit ihren blonden Zöpfen, genau wie ich mir Meg Finn vorstelle.  Der Einstieg in die Geschichte ist schnell, man stürzt fast in die Geschehnisse hinein. Man begegnet Meg Finn und ihren Partner Belch, wie sie versuchen in das Haus eines älteren Mannes einzusteigen. Doch nichts funktioniert wie geplant und plötzlich sind beide Tod. Meg Finn ist das Streitobjekt der Wächter von Himmel und Hölle und muss nocheinmal zurück zur Erde um zu versuchen als Geist endlich etwas gutes zu Tun, natürlich genau bei dem Mann, den sie versucht hatte auszurauben. Das alles geschieht sehr schnell, aber keineswegs zu schnell, man findet sich gut in die Geschichte ein. Ein gelungener Einstieg!  Die Charaktere, die der Autor zu den Protagonisten dieses Buches gemacht hat sind gewohnt skurril, so wie man es vom Autor kennt. Zum einen ist da natürlich die Hauptperson: Meg Finn, ein 14-Jähriges, aufmüpfiges Mädchen. Nie kann sie ruhig halten und sie sagt immer was sie denkt. Der Autor bringt einem aber auch Näher, warum Meg Finn so geworden ist wie sie ist, er gibt ihr eine Geschichte, die einen berührt und die Mann nachvollziehen kann. Desweiteren lernen wir ihren Partner Belch kennen, der sich nach seinem Tod auf direkten Weg in die Hölle begibt, doch sein Ende ist das nicht, wie man schnell feststellt. Er ist durch und durch gemein allerdings auch nicht besonders klug. Ein "Bösewicht" der für den ein oder anderen Lacher sorgt. Als dritte Hauptperson gibt es einen alten Mann namens Lowrie, in dessen Haus die beiden einbrechen wollten. An ihm muss Meg Finn das verpasste Gute aufholen. Einfach macht er ihr das nicht immer und zu Beginn wollen die beiden sich nicht so richtig aufeinander einlassen. Die Vorurteile auf ebiden Sieten sind einfach zu groß, doch während Meg Finn ihn begleitet, um seine vier Wünsche zu erfüllen und nebenbei seine Geschichte entdeckt freunden die beiden sich immer enger an. Jung stößt auf Alt in einer gelungenen Kombination. Die Handlung ist süß gemacht. Nach dem sehr dynamischen Anfang ist der weitere Verlauf etwas langsamer, zieht sich aber nie in die Länge. Neben der Haupthandlung um Meg Finn und Lowrie und der Nebenhandlung um Belch gibt es auch einige Rückblenden, in denen man die Geschichten von Lowrie und Meg näher kennen elrnt und ihre Handlungsmotive so besser versteht. Dennoch ist das Buch nicht übetrieben emotional, sondern serviert alles in Dosen, wie man es von einem Jugendbuch erwartet. Die gesamte Geschichte ist mit Witz gespickt. Z.B. ist die Hölle mit Technik gespickt, denn alle Programmierer landen dort, und der Himmel muss immer noch alles von Hand erledigen. wneigstens hat Petrus ein Handy von seinem Counterpart Belzebub. Auch durch Meg Finns sehr junge Art des SPrechens und durch ihre direkte Art entstehen immer wieder komische Situationen, die aber nicht aufgesetzt wirken, sondern fast immer gelungen sind. Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt. Die Sprache des Autors ist spritzig und jung, passend zu den jungen Protagonisten (bis auf Lowrie, seine Sprache ist aber auch an sein Alter angepasst). Natürlich wirkt das Buch dadurch sehr locker, allerdings denke ich,d ass die SPrache an manchen Stellen zu gewollt jugendlich und dadurch etwas aufgesetzt klingt. Kurze Sätze und eine einfache Sprache machen dieses Buch aber auch für jüngere Leser atraktiv. Der Schluss ist passend zum Stil der Geschichte, natürlich hält er keine großen Überraschungen bereit, aber ganz vorhersehbar ist er wiederum auch nicht. Hier wird zuletzt einmal ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt, die Emotionen sind gelungen. Mein Fazit fällt insgesamt gut aus. Das Cover ist ein kleines Kunstwerk und sehr süß gestaltet. Ich finde es ansprechend und passend. Der Einstieg ist flott und man findet sich sehr schnell in die Geschichte ein. Die Charaktere sind liebevoll und kreativ gestaltet, vor allem Meg Finn mit ihrer sehr offenen Art, die kein Blatt vor dem Mund nimmt, wächst dem Leser ans Herz. Die Handlung ist humorvoll und spannend und der Schluss ist nicht ganz vorhersehbar und setzt dem ganzen ein emotionales Krönchen auf. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Sprache zwar jung und flüssig zu lesen ist, aber manchmal dieses Junge zu übertrieben und deshalb aufgesetzt wirkt. Alles in allem ein lesenswertes Jugendbuch, auch für Erwachsene. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne!

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