Ina Haller Aargau-Fieber

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Inhaltsangabe zu „Aargau-Fieber“ von Ina Haller

Auf der Flucht mit einem Mörder – Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall.<br /> Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . . .

Wieder ein sehr spannender und fesselnder Krimi. Hat mir wieder sehr gut gefallen!

— Wildpony
Wildpony

spannender und unterhaltsamer Krimi

— Vampir989
Vampir989

Rasanter Roadmovietripp...durch die CH!

— dreamlady66
dreamlady66

Spannende Konstellation!

— mabuerele
mabuerele

Gut, aber mit Luft nach oben

— peedee
peedee

Sehr spannend, super emotional, aber leider mit einigen Schwächen in der Konstruktion

— danielamariaursula
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Kurzweiliger Schweizer-Krimi mit kleinen Schwächen

— Rees
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  • Leserunde zu "Aargau-Fieber" von Ina Haller

    Aargau-Fieber
    InaHaller

    InaHaller

    Liebe Krimifans Andrina ist wieder da! Am 24.5.17 – pünktlich zum Auffahrts-Wochenende -  erscheint mein neuer Krimi „Aargau-Fieber", der fünfte Fall von Andrina. Einige von Euch kennen Andrina bereits. Für alle anderen: Andrina ist keine Polizistin, sondern Lektorin in einem kleinen Verlag, der Belletristik und Sachbücher verlegt. Sie zieht das Verbrechen magisch an und mischt bei deren Aufklärung mit – Schwierigkeiten sind also immer vorprogrammiert.Bis auf den Prolog ist alles aus Andrinas Einzelperspektive geschrieben. Ihr als Leser könnt somit in ihren Alltag, ihre Gedanken und ihr Handeln eintauchen. Jede Folge ist ein in sich abgeschlossener „Kriminalfall“, und es ist nicht erforderlich, die Vorgängerbände zu kennen.Buchklappentext:Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . . .Auf der Flucht mit einem Mörder – Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall. „Andrina kniff die Augen zusammen und blickte in die Ferne. Weiter hinten, in der dunstigen, flimmernden Luft, konnte sie den Jura erkennen. Sogar der Sendeturm auf der Wasserflue war zu sehen. Andrina legte die Hände auf die Steine der dicken Mauer. Sie waren heiss. Sehr heiss. Es tat weh – ein willkommener Schmerz.“Auszug aus der Emons Pressemappe:Flucht quer durch den Kanton Andrina Kaufmann, Verlags-Lektorin und unfreiwillige Ermittlerin im neuen Krimi von Ina Haller, ist eine sympathische, intuitive und bodenständige Heldin. Sie ist immer mit ganzem Herzen bei der Sache und auch in ihrem fünften Fall vom Guten im Menschen überzeugt. Ina Hallers Stil zeichnet sich vor allem durch die besonders gelungene Beschreibung von zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Die inneren Monologe der Figur sind das Markenzeichen der Autorin, sie lassen den Leser mitfiebern und leiden. Andrina sieht sich in diesem Band einem absoluten Gefühlchaos ausgesetzt, schließlich gerät sie selbst ins Fadenkreuz der Polizei und flüchtet gemeinsam mit einem undurchsichtigen Verdächtigen, der zudem der Halbbruder ihres Lebensgefährten, Kripo-Kommissar Marco Feller, ist. Das Versteckspiel führt die beiden einmal quer durch den Aargau, aber auch bis nach Bern und Zürich. Ein rasanter und klug eingefädelter Plot, ein wenig Romantik und viel stimmiges Lokalkolorit runden den Krimi perfekt ab. Ein gelungenes Kammerspiel mit Spannung und einer mysteriösen Krankheit, die den ganzen Kanton in Angst und Schrecken versetzt .Bewerbungen:Wie auch bei Schatten über dem Aargau stellt mein Verlag netterweise 15 Freiexemplare zur Verfügung. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich hier bis zum 3.6.2017 bewerben. Bedingung: Neugierde auf einen Schweizerkrimi mit einer unfreiwilligen und unkonventionellen Ermittlerin. Ich freue ich mich auf Eure rege Teilnahme am Leseaustausch und auf Eure Rezension, die Ihr auch in Portalen wie z.B. buch.ch, amazon.de, weltbild.ch usw. einstellt. Bitte achtet bei Eurer Rezi darauf, nicht zu spoilern. Die anderen Leser sollen ja auch etwas davon haben. :-)  Die Leserunde ist somit eröffnet und ich freue mich auf Eure Bewerbungen und auf eine spannende Leserunde mit Euch. Einen herzlichen Gruss aus der SchweizInawww.inahaller.chhttps://www.facebook.com/autorininahaller/PS:Eine Leseprobe findet Ihr hier:https://www.emons-verlag.de/media/files/leseproben/Haller_Aargau-Fieber.pdf Und die Schauplätze aus dem Buch könnte Ihr hier anschauen:https://www.youtube.com/watch?v=UCtfdzUiatA

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  • Wieder in toller Aargau Krimi mit der Protagonistin Andrina

    Aargau-Fieber
    Wildpony

    Wildpony

    18. July 2017 um 10:37

    Aargau-Fieber   -   Ina Haller Kurzbeschreibung Amazon: Auf der Flucht mit einem Mörder – Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall. Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . . . Mein Leseeindruck: Wie bei den Vorgängerbänden habe ich mich riesig auf ein weiteres tolles Krimi-Abenteuer mit meiner Lieblingsprotagonistin Andrina gefreut. Auch der Handlungsort im Aargau hat mir immer wieder ein Heimatgefühl vermittelt, obwohl ich gar keine Schweizerin bin. Da jedoch meine beste Freundin im Aargau lebt und dazu noch den Nachnamen Studer trägt ist das für mich im Buch wie ein heim kommen in bekannte Gefilde. Auch in diesem Band versteht die Autorin Ina Haller es meisterhaft eine tolle Handlung in einen echt spannenden Krimi zu packen und ich konnte mich wieder total auf meinen Lesegenuss einlassen und in dem Krimi eintauchen. Dieses Mal taucht ein unehelicher Bruder von Andrinas Freund Marco auf und dieses schockartige Erlebnis (ob für Marco oder seine Mutter Laura) wirft alle ziemlich aus der Bahn. Vor allem weil ab dem Zeitpunkt auch Morde geschehen und das Rätsel um die mysteriöse Erkrankung die sich ausbreitet auch noch nicht gelöst ist. Fazit: Wieder ein ganz tolles Buch aus dem Emons Verlag und ein großartiger neuer Fall für Andrina. Wie immer kann ich der Autorin Ina Haller nur ein großes Lob aussprechen und kurz nach dem Ende dieses Krimis freue ich mich bereits auf einen neuen Fall. Von mir gibt es wieder 5 Sterne für den Krimi und eine große Weiterempfehlung für die ganze Reihe! *****

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  • spannender und unterhaltsamer Krimi

    Aargau-Fieber
    Vampir989

    Vampir989

    11. July 2017 um 16:59

    Klapptext:Auf der Flucht mit einem Mörder – Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall.Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . . Dies ist der 5.Fall einer Krimiserie.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Schon allein den Prolog fand ich so wahnsinnig spannend und interessant.Deshalb hat mich dieses Buch sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei,das sich die Geschichte sehr gut liest.Die Seiten fliegen nur so dahin .Einmal angefangen mit Lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders Andrina fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Besonders interessant fand ich das es so viele unterschiedliche Charaktere gab.Die Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotoganistin Andrina erzählt.So begleiten wir Sie bei Ihren eigenmächtigen Ermittlungen und erleben so manche Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen.Die Untersuchungen der Polizei werden in diesem Roman zur Nebensache.Dies war für mich neu.Ich fand es aber sehr interessant und es hat mich begeistert.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert und mitgebangt.Auch versteht es die Autorin uns immer wieder auf eine falsche Spur zu führen ,was die Tätersuche anbelangt.Und so rätselt man als Leser selbst bis zum Ende mit,wer den nun der Täter ist.Auch baut die Autorin zwischenmenschliche Töne ,Gefühle und Emotionen in die Handlung ein.Dies ist Ihr hervorragend gelungen.Die Spannung steigt von Anfang bis Ende stetig an und so kommt nie Langeweile auf.Besonders erwähnenswert ist auch ein Glossar am Ende des Buches.Dort werden viele schweizer Begriffe erklärt,die in dem Roman vorkommen.Das Cover finde ich für diesen Krimi sehr gut gewählt .Es passt zu dieser Geschichte und dem Buchtitel.Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende Lesemomente beschert .Für Leseliebhaber von Krimis ist dieses Lektüre sehr empfehlenswert.

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  • Rasanter Roadmovietripp...nicht nur durch die schöne CH!

    Aargau-Fieber
    dreamlady66

    dreamlady66

    30. June 2017 um 00:13

    (Inhalt übernommen)Auf der Flucht mit einem Mörder – Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall.Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . . .Über die (geniale) Autorin:Ina Haller lebt mit ihrer Familie im Kanton Aargau, Schweiz. Nach dem Abitur studierte sie Geologie. Seit der Geburt ihrer drei Kinder ist sie »Vollzeit-Familienmanagerin « und Autorin. Zu ihrem Repertoire gehören Kurz- und Kindergeschichten sowie Kriminalromane. Schreibstil/Fazit:DANKE an Ina (Haller) bzw. den emons-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung.Ich freute mich über für mich Band No. 2 des aktuellen Krimis um die sympathische Protagonistin Andrina Kaufmann.Dies war ihr bislang persönlichster & wohl auch brisantester Fall, in dem sie selbst zum Opfer, gar Gejagden wurde - der rasante Inhalt, der schon beim grausamen Prologeinstieg sich immer mehr aufbaute, wurde durch die kurzknappen Kapitel nur noch verstärkt - die Seiten flogen dahin, die Spannung stieg...es glich einer Verfolgungsjagd par excellence, quer durch die Schweiz und Grenzgebiete...das Lesen & auch Mitfiebern ging definitiv an die eigene Substanz.Der Täter mit perfiden Tötungsabsichten blieb bis zum Ende "versteckt", ich rätselte doch kräftig mit...welch Roadmovietripp vom Feinsten - ich hab's definitiv genossen. Ein stimmiger Abschluss bildete das angehängte Glossar sowie weitere Leseproben der Autorin...Wer temporeiche Spannungsliteratur mag ist hier definitiv richtig :)Liebe Ina, Dir und Deiner kreativen Feder wünsche ich alles Gute!

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  • Perfides Verwirrspiel

    Aargau-Fieber
    esposa1969

    esposa1969

    27. June 2017 um 23:50

    Klappentext:Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . . .Leseeindruck:Dieser Emons-Krimi "Aargau-Fieber" aus der Feder der Autorin Ina Haller, hat mir gut gefallen.Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, wird Andrina Kaufmanns Schwester Seraina mit einem Magen-Darm-grippeähnlichen Infekt ins Spital eingeliefert. Die Ärzte haben die Krankheit aber alles andere als im Griff. Seraina bleibt nicht die einzige, die mit diesen Symtomen um ihr Leben kämpft. Und dann soll Marco auch noch einen Bruder haben, von dem er nichts weiß. Aber es kommt noch dicker: Zwei Leichen werden in einem Pharmaunternehmen gefunden! Ein mörderisches Spiel beginnt....Ich mag die Schweizer Krimis des Emons-Verlages sehr, habe etliche bereits gelesen auch schon Vorgängerbände der Autorin, daher war ich auch recht schnell wieder mit Andriana Kaufmann und ihrem Verlobten Marco Feller vertraut.Aber auch Leser, die die Vorgängerkrimis nicht kennen, werden Dank der genauen beschreibung der Figuren schnell mit diesen warm werden. Dieser Krimi liest sich recht gut und flüssig, ist auch sehr unterhaltsam, ein wenig mehr Spannung hätte er jedoch vertragen können.Die 16 Kapitel verteilen sich über knapp 300 Seiten, sind in augenfreundlich großer Schrift verfasst und lassen sich zügig lesen. Ein Glossar im Anhang erklärt schweizer Begriffe. Das Cover ist zu geheimnisvoll, passt aber zu den Emons-Krimis.Ein solider Krimi, der 4 Sterne allemal verdient.@ esposa1969

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  • Flucht mit einem Mörder?

    Aargau-Fieber
    mabuerele

    mabuerele

    23. June 2017 um 21:16

    „...Andrina wurde schlecht bei den Gedanken, mit einem Mörder im Auto zu sitzen. Würde er sie nun töten? Sie sollte aus den Auto springen...“ Der Roman beginnt mit einer heftigen Erpressung. Heftig deshalb, weil der Erpresser droht, sich an Frau und Kindern seines Gegenüber schadlos zu halten, wenn der nicht spurt. Dann wechselt die Geschichte zu einem morgendlichen Treffen der beiden Schwestern Andrina und Seraina. Während des Gesprächs wird es Seraina schlecht und sie bricht zusammen. In der Klinik fällt sie ins Koma. Während Andrina um das Leben ihrer Schwester bangt, klingelt es an der Tür. Ein Enrico Bianchi behauptet, Marcos Bruder zu sein. Marco Feller ist Polizist und Andrinas Freund. Als Enrico beschuldigt wird, für den Tod zweier Mitarbeiter in Jura Med AG, in der er Geschäftsführer ist, verantwortlich zu sein, warnt ihn Andrina und flieht mit ihm aus Aargau. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Es war mein erster Roman von der Autorin, doch ich hatte keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Das Besondere daran ist, dass ich das gesamte Geschehen durch die Augen von Andrina sehe. Das bedeutet, dass ich zwar mitbekomme, wie die Protagonisten handeln, aber kaum Informationen über ihre Motive habe. Dadurch wird der Spannungsbogen hochgehalten. Sehr deutlich wird, dass Feller von Anfang an Bianchi ablehnt. Er verbietet Andrina jeden Kontakt mit ihm. Dann aber zwingen sie die Verhältnisse in ihrem Verlag, mit Bianchi zusammenzuarbeiten, denn Sophie, die für das neue Projekt verantwortlich war, wird mit den gleichen Symptomen wie Seraina in die Klinik eingeliefert. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Fehlendes Vertrauen durchzieht die Handlung wie ein roter Faden. Andrina begleitet zwar Bianchi auf der Flucht, wobei ihr vermutlich selbst nicht klar ist, wie sie in diese Rolle kam, traut ihm aber nicht. Das beweist das obige Zitat. Nicht ganz unschuldig an Andrinas Handeln ist Feller, von dessen Misstrauen ihr gegenüber Andrina vor der erneuten Begegnung mit Bianchi erfahren hat. Doch auch Bianchi gibt sich wenig Mühe, Andrina von seiner Rechtschaffenheit zu überzeugen. Nur bruchstückhaft versorgt er sie mit Informationen, deren Wahrheitsgehalt nicht kontrollierbar ist und die manchmal recht abenteuerlich klingen. Auch die Fluchtroute bleibt sein Geheimnis. Obwohl er eigentlich die wahren Mörder finden will, bleibt Zeit zum Einkaufen und Baden. Für mich als Leser wird allerdings bald deutlich, dass da jemand im Hintergrund die Fäden zieht und in der Lage ist, selbst die Polizisten gekonnt zu manipulieren. Im Laufe der Handlung nimmt Andrinas innere Zerrissenheit zu. Einerseits kann sie Fellers Verhalten ihr gegenüber nicht nachvollziehen, andererseits liebt sie ihn nach wie vor, selbst in Momenten, wo sie das Gegenteil behauptet. Bianchi sieht seine Chance, nutzt jede Berührung, scheut aber vor der letzten Konsequenz. Als Bianchi und Andrina erste Hinweise erhalten, was zu Serainas Krankheit geführt haben könnte, wird es für beide lebensgefährlich. Die Flucht durch die Schweiz wird detailliert beschreiben. Dadurch lerne ich so manche Sehenswürdigkeit kennen. Das Cover mit der lila Blüte passt zur Handlung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war geschickt aufgebaut und wurde logisch zu Ende geführt.

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    • 6
  • Hobbyermittlerin auf der Flucht

    Aargau-Fieber
    irismaria

    irismaria

    18. June 2017 um 09:43

    In Ina Hallers Krimireihe aus dem Schweizer Aargau steht eine ungewöhnliche Ermittlerin im Mittelpunkt: Andrina Kaufmann, die Lektorin in einem kleinen Verlag ist. Ich kenne die ersten Bände nicht, bin aber gut in den fünften Band "Aargau-Fieber" reingekommen. Andrina plant die Hochzeit mit ihrem Freund, dem Kommissar Marco Feller, als sie zwei negative Nachrichten erreichen: zum einen wird sie im Verlag bei einem Buchprojekt ihrer Konkurrentin untergeordnet und zum anderen erkrankt ihre Schwester Seraina an einer rätselhaften Krankheit und ringt mit dem Tod. Dann taucht ein Mann auf, der behauptet, Marcos Bruder zu sein. Marco will von ihm nichts wissen, doch Andrina trifft sich mit ihm. Dieser Enrico Bianchi gerät unter Mordverdacht, doch Andrina unterstützt ihn weiter und begibt sich mit ihm auf die Flucht."Aargau-Fieber" ist flüssig geschrieben und die Mischung aus Lokalkolorit und Erzählung aus Andrinas Sicht gefällt mir sehr. So ist es kein normaler Krimi mit polizeilichen Ermittlungen, sondern eine temporeiche Story wie eine junge Frau ohne es zu wollen als Kriminelle verfolgt wird. Auch wenn ich Andrinas Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte, hat mir das Buch gut gefallen und ich werde mir die Vorgängerbände anschauen.

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  • Gut, aber mit Luft nach oben

    Aargau-Fieber
    peedee

    peedee

    17. June 2017 um 20:48

    Andrina Kaufmann, Band 5: Die Verlagsmitarbeiterin Andrina Kaufmann wird mitten aus dem Alltag gerissen, als ihre Schwester Seraina plötzlich an einer mysteriösen Krankheit leidet und um ihr Leben kämpft. Kurzum werden weitere Patienten mit den gleichen Symptomen in die Krankenhäuser eingeliefert. Da taucht ein Mann namens Enrico Bianchi auf, der behauptet, der Halbbruder von Andrinas Freund Marco Feller zu sein. Woran leiden die Patienten? Gibt es ein Heilmittel dagegen? Wieso taucht Enrico gerade jetzt auf? Plötzlich überstürzen sich die Ereignisse…Erster Eindruck: Das Cover mit der violetten Blume (Krokus?) gefällt mir sehr gut. Aufgrund des kurzen Titels und der Makrofotografie ist das Cover sehr puristisch gehalten. Schön. Mir gefällt zudem der Hinweis auf das Glossar – für Nicht-Schweizer kann das sicherlich hilfreich sein.Für mich war dies der erste Band dieser Reihe und überhaupt das erste Buch der Autorin. Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, der mich als Leserin mittenhinein wirft und dann im Hinterkopf die ganze Zeit „nagt“ und ich überlege, wie dieser Prolog-Puzzlestein ins Ganze hineinpasst – gefällt mir sehr gut.Zuerst scheinen Andrina und ihr Freund, den sie die meiste Zeit (für mich unverständlich) „Feller“ nennt, also bei seinem Nachnamen, glücklich, denn sie planen die Hochzeit. Dann geschehen Dinge, die ihre Beziehung in Frage stellen. Ihre Schwiegermutter in spe ist so gar kein Fan von Andrina – was hat sie wohl gegen sie? Als Andrinas Schwester Seraina urplötzlich umkippt und um ihr Leben kämpfen muss, fand ich das sehr traurig. Es muss unwahrscheinlich schwer sein, wenn jemand erkrankt und nicht herausgefunden wird, woran er/sie leidet. Ein Gefühl von Machtlosigkeit…Marco lehnt jegliche Kontaktaufnahme durch Enrico ab – wieso?Eine mysteriöse Krankheit, ein frisch aufgetauchter Bruder, mehrere Tote in einem Pharmabetrieb, und schon ist man lesetechnisch bei einer Flucht dabei, die unter anderem nach Bern und Zürich führt. Wer ist der Jäger? Wer der Gejagte?Der Schreibstil liest sich flüssig, es hatte spannende Szenen, aber für mich auch etliche Dinge, die nicht ganz stimmig für mich waren. Ich konnte Andrina, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, häufig nicht wirklich verstehen – von Marco und Enrico ganz zu schweigen. Am Schluss bleibe ich mit einigen offenen Fragen zurück. Der Krimi war gut, hat aber für mich noch Luft nach oben – 3 Sterne. Vielen Dank für unterhaltsame Lesestunden.

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  • Andrina am Scheideweg

    Aargau-Fieber
    Maddinliest

    Maddinliest

    15. June 2017 um 13:42

    Über das Idyll des schweizerischen Aargau schwebt ein dunkler Schatten. Eine mysteriöse Krankheit breitet sich immer weiter aus und es hat bereits die ersten Todesfälle gegeben. Zum großen Entsetzen von Andrina ist auch ihre Schwester betroffen, welche nun im Spital um ihr Leben kämpft. In dieser aufwühlenden Situation schneit ein Mann in das Leben von Andrina und Marco, der behauptet er sei Marcos Bruder. Marco reagiert sehr forsch und lehnt jeglichen Kontakt ab. Andrina hingegen versucht zu vermitteln und trifft sich heimlich mit Enrico Bianchi. Als dann zwei Leichen in einem Pharmaunternehmen gefunden werden und Bianchi als Hauptverdächtiger zur Fahndung ausgeschrieben wird, spitzt sich die Situation für Andrina immer weiter zu..."Aargau-Fieber" ist bereits der fünfte Band aus der Reihe um die sympathische und clevere Lektorin eines kleinen Verlagshauses. Die Hauptprotagonistin Andrina Kaufmann wird in den Romanen sehr ausführlich und interessant charakterisiert, so dass zum Leser eine Nähe aufgebaut wird und es Spaß macht, ihr bei ihren Abenteuern über die Schulter zu schauen. Die Autorin Ina Haller erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Das Besondere an den Kriminalromanen um Andrina Kaufmann ist die Erzählperspektive. So erfährt der Leser alles nur aus der Sicht der Lektorin und die sonst für Kriminalromane typischen Ermittlungsarbeiten der Polizei bleiben fast komplett außen vor. Dies lädt den Leser sicherlich zu Spekulationen hinsichtlich der Täterschaft ein und es bleibt oft im Unklaren, ob neue Erkenntnisse der Polizei die Ermittlungen schon vorangetrieben haben. Ich empfand dies beim Lesen als ungewöhnlich und interessant. Zudem legt die Autorin viel Wert auf Emotionen, gerade in Bezug auf die Hauptprotagonistin. Die Spannung kommt hier aber auch nicht zu kurz und so wird "Aargau-Fieber" zu einer unterhaltsamen und spannenden Krimilektüre.Insgesamt auch aufgrund der besonderen Erzählweise ein aus meiner Sicht lohnenswerter Kriminalroman, den ich gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.

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  • Andrina innerlich zerrissen....

    Aargau-Fieber
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    15. June 2017 um 12:43

    Andrina Kaufmann ist Lektorin in meinem kleinen Schweizer Verlag in Aarau im Kanton und hat mit 15 Jahren ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Umso enger ist ihr Verhältnis zu ihrer Schwester Seraina, die nun ihr zweites Kind erwartet. Auch wenn ihr Kinderwunsch mit Kommissar Marco Feller sich nicht zu erfüllen scheint, freut sie sich mit ihr, bis Seraina vor ihren Augen mit merkwürdigen Krankheitssymptomen zusammenbricht. Während Seraina im Spital um ihr Leben kämpft, tauchen im Kanton immer mehr dieser seltsamen Krankheitsfälle auf, deren Opfer keinerlei Verbindung zu einander haben. Da steht unerwartet ein Mann vor Andrinas und Marcos Haustür und behauptet der Halbbruder von Feller zu sein. Aufgrund einer gewissen Ähnlichkeit zögert Andrina, während Feller ausrastet und den Unbekannten namens Enrico Bianchi aus dem Haus wirft. Bianchi gibt so leicht nicht auf und sucht immer wieder Kontakt zu Andrina. Als in seiner Firma zwei Leichen gefunden werden, fällt der Verdacht sofort auf ihn. Da Marco ihm gegenüber so abweisend ist, bittet er Andrina um Hilfe. Ihrem Bauchgefühl folgend willigt sie zögerlich ein und schon bald befinden sich Andrina und Bianchi auf der Flucht quer durch die Schweiz, gejagt von Marco Fellers Team und skrupellosen Killern. Dies ist mein erstes Buch aus dieser Reihe und auch wenn ich die vier Vorgängerbände nicht kenne, bin ich gut in das Buch hineingekommen. Marcos Verhalten gegenüber seinem vermeintlichen Halbbruder, Andrina und seiner Mutter hat mich so aufgeregt, daß ich sofort emotional gefangen war. Marco Feller kann froh sein, daß ich nicht seine Verlobte bin, dem hätte ich die Hammelbeine langezogen, was der sich alles herausnimmt! Mein lieber Scholli! Auch wenn ich die menschlichen Reaktionen nicht immer nachvollziehen kann und ich sicherlich nicht so lieb bin, wie Andrina, sondern höhere Anforderungen an meinen Mann und das gegenseitige Vertrauen stelle, fand ich die Emotionalität der Geschichte, die komplett aus Andrinas Sicht geschrieben ist, eine echte Stärke des Buches. Hinzu kommt, daß es echt spannend war, es hat mich ein Fieber erfasst das Buch weiterzulesen, weil es so unglaublich spannend war. Der Fall als solcher ist in sich abgeschlossen, nicht jedoch Andrinas innerer Konflikt, der als Cliffhanger zum Nachfolgeband fungiert. Ich bin nun echt gespannt, wie sie aus dieser vertraxten Situation wieder herausfinden will. Sehr gerne mag ich in den Schweizer Emons-Krimis auch die Schweizer Begriffe, die hier wieder hinten im Glossar erklärt werden. Auf diesen Glossar wird auch schon auf dem Vorsatzblatt hingewiesen, was ich sehr praktisch finde, es ist nämlich immer zu ärgerlich solche Lesehilfen erst nach Beendigung des Buches zu entdecken. Auch wenn dies mein X-ter Schweizer Emons Krimi ist, auf die Bedeutung Töff für Motorrad wäre ich im Leben nicht gekommen. Solche Kleinigkeiten machen mir wirklich Spaß in Krimis, ebenso wie Erläuterungen zu Pflanzen, Giften und ihren Wirkungen. Einen Schwachpunkt fand ich allerdings die Vielzahl der Ungereimtheiten. Der Fall spielt in der Schweiz und nicht in einer Bananenrepublik! Da sollten Beweisverwertungsverbote und Ermittlungsbeschränkungen und Sicherheitsvorschriften schon noch beachtet werden. Der Staatsanwalt würde bei den Unregelmäßigkeiten im Kreis springen und sich die Haare raufen! Der Sprachstil ist angenehm leicht und packend mit den genannten Schweizer Besonderheiten. Die Personen werden auch in Nebenrollen noch ausgearbeitet, wohl auch, weil sie bereits in den Vorgängerbänden vorkamen, haben sie ihr Eigenleben und verleihen der Geschichte eine besondere Lebendigkeit. Ein wirklich packender und emotionaler Krimi, der leider an einigen Konstruktionsschwächen leidet. Dennoch sind die Stärken so herausragend, daß ich ihn gerne mit 4 von 5 Sternen weiter.

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    • 2
  • Aargau-Fieber

    Aargau-Fieber
    Rees

    Rees

    13. June 2017 um 19:29

    Ich hab dieses Buch in kurzer Zeit gelesen, was ja bekanntlich für ein Buch spricht. Andrina Kaufmann  und ihr Verlobter Marco Feller lernte ich schon in einem vorhergehenden Buch kennen , aber man kann diesen Teil auch mühelos lesen , wenn man die Vorgeschichten nicht kennt. Kurz zur Story, ohne zu viel zu verraten Nachdem Andrina's Schwester notfallmässig ins Spital eingeliefert wurde und in den Tagen darauf um ihr Leben kämpft, taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf, der behauptet Marcos Bruder zu sein. Marco reagiert heftig auf diese Behauptung und will nichts davon wissen, während Andrina sich auf den Mann einlässt , der sich Enrico Bianchi nennt und nicht nur seinen Bruder kennenlernen will , sondern auch in grossen Schwierigkeiten steckt. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse und eh sie sich versieht, ist Andrina mit Bianchi zusammen auf der Flucht und muss um ihr Leben fürchten. Da Bianchi des Mordes verdächtigt wird, macht sich auch Andrina als vermeintliche Fluchthelferin strafbar und wird nicht nur von der Polizei gesucht , sondern auch von  Marco , der anscheinend kein Vertrauen mehr in sie hat . Eine harte Bewährungsprobe für ihre Beziehung! Die Geschichte liesst sich rasant und packend, die Story ist wirklich sehr kurzweilig und unterhaltsam, dennoch gibt es einige Punkte , die mir Mühe machten und für mich nicht so logisch erschienen.

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  • Andrina im emotionalen Fieber

    Aargau-Fieber
    Antek

    Antek

    13. June 2017 um 18:24

    Ina Haller hat mir mit ihrer emotionalen, spontanen und hilfsbereiten Hobby-Ermittlerin Andrina schon mehrfach locker, leichte Krimiunterhaltung geboten und deshalb habe ich mich riesig auf den neuen Fall gefreut. Andrina sollte eigentlich auf Wolke sieben schweben. Zwar klappt es mit dem Nachwuchs immer noch nicht, aber die ersten Hochzeitspläne werden schon geschmiedet. Diese sind allerdings schnell vergessen, als ihre Schwester Seraina plötzlich zusammenbricht und wenig später im Krankenhaus um ihr Leben kämpft. Emotionalen Halt würde man Andrina eigentlich von ihrem Marco wünschen, doch die Beziehung bekommt mehr als einen Knacks, als sie Partei für den mysteriösen Bruder Enrico, der aus dem Nichts auftaucht, ergreift. Will dieser tatsächlich nur Familienanschluss oder hat er etwas mit den Morden in dem Pharmaunternehmen, in dem er arbeitet, zu tun, so wie Marco annimmt? Hängen die Erkrankungen, die mit denselben Symptomen wie bei Seraina schon erste Menschenleben kosten, am Ende auch damit zusammen? Der Krimi beginnt mit einem spannenden Prolog, der sofort neugierig macht. Durch das Auftauchen von Marcos bisher völlig unbekannten, „angeblichen“ Bruders, kann man auch sofort rätseln. Die mysteriöse Erkrankung Serainas nimmt einen emotional gefangen und mit den ersten beiden Toten bei Jura Med, bei der Stiefbruder Enrico für die Qualitätssicherung zuständig ist, beginnt eine spannende Suche nach Tätern und Motiven. Für mich war lange nicht klar, wer der Drahtzieher hinter den Morden sein kann und vor allem war das Motiv für mich völlig undurchschaubar. Hier konnte erst das Finale Licht ins Dunkel bringen. Andrina macht sich gemeinsam mit dem Haupttatverdächtigen Enrico auf die Flucht. Sie werden nicht nur von der Polizei, sondern auch von anderer Seite gejagt, was zu Verfolgungsjagden führt, die nicht nur einmal nur mit ganz viel Glück gut für die beiden ausgehen. Andrina war schon immer emotional, hat sich auf die Seite vermeintlicher Täter gestellt, weil sie vom Guten im Menschen überzeugt ist und das tut sie wieder. Nicht immer konnte ich ihr Handeln und ihre Gefühle dieses Mal so richtig nachvollziehen, aber in einer solchen Extremsituation hat sie wohl auch noch nie gesteckt. Ihr Lebensgefährte Kriminalkommissar Marco Feller war ja noch nie von ihren eigenmächtigen Touren begeistert, aber hier reagiert er noch um einiges heftiger und verhält sich meiner Meinung nach nicht nur einmal völlig daneben. Statt Hochzeit planen ist bei ihnen Funkstille angesagt. „Bei einer Eiszeit sind die Temperaturen tropisch im Vergleich zu dem, was bei uns herrscht.“, das trifft es wohl mehr als genau. Enrico, der aus der Versenkung aufgetauchte Bruder, war mir anfangs sehr mysteriös, richtig sympathisch konnte er mir auch im Verlauf der Geschichte nicht mehr werden, aber man muss ja auch nicht alle mögen. Ich mag Regionalkolorit und bisher hat mit Ina Haller immer einen tollen kleinen Kurztrip im Aargau bereitet. Auch dieses Mal erfährt man viel zu Sehenswürdigkeiten dort und in der Umgebung. Allerdings konnte ich die Beschreibungen nicht ganz so genießen wie sonst, da sie bei mir immer von der Frage überlagert wurden, hat man auf der Flucht und Tätersuche denn wirklich Zeit, Muse und Lust auf Sehenswürdigkeiten und die Schönheit der Landschaft. Alles in allem ein Krimi, der mit einem locker, leichten Sprachstil unterhält und wenn man bereit ist, bei Glaubwürdigkeit ab und an ein Auge zuzudrücken, bekommt man mit Sicherheit einen spannenden Fall geboten, bei dem man viel rätseln  und mitfiebern kann. Noch vier Sterne für Aargau-Fieber gibt es deshalb von mir als Fan der Reihe.

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