Ina Linger Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

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Inhaltsangabe zu „Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)“ von Ina Linger

ACHTUNG! NUR FÜR KURZE ZEIT ZUM EINSTIEGSPREIS VON 99 CENT!!! Auftakt der Mondiar-Trilogie Eine moderne Romeo & Julia-Geschichte in einer dystopischen Fantasywelt Textauszug: Sieh ihnen niemals in die Augen hieß ein altes Gesetz seines Stammes. Man hatte ihm gesagt, dass dies sein Fehler gewesen war, damals, als Risa ihm zum ersten Mal begegnet war. Damit hätte sie ihn verhext, angelockt, um ihn anschließend ihrem Volk zu übergeben. Er glaubte nicht an Hexerei. Immer noch nicht. „Jaro?“ Ihre Stimme war warm und weich – wie früher und das Bedürfnis, sie doch anzusehen, festzustellen, ob auch ihre Augen noch dieselben waren, wuchs rasch an. Sein Kopf bewegte sich ohne sein Zutun und sein Blick fand den ihren. Hellblaue Augen wie glitzernde Kristalle – daran hatte sich nichts geändert. Auch nicht an der Zunei-gung, die in ihnen zu finden war. Freude, Sorge, Erleichterung. Sie versuchte keins ihrer Gefühle vor ihm zu verbergen und sie war … wunderschön. Anders als das letzte Mal, als er sie gesehen hatte, aber immer noch schrecklich faszinierend mit ihrer blassen Haut, dem hellen Haar, den rosigen Lippen und … diesen Augen, die ihn vollkommen zu durchdringen schienen. Inhalt: Gehe nie hinaus in die Nacht. Meide die Dunkelheit. Betrete niemals die Höhlen der Monandor. Sei vor der Dämmerung zuhause. Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht … ************************************************************************************************************************* Dies ist der erste Teil der Mondiar-Trilogie, die in folgender Reihenfolge veröffentlicht wird: Diatar - Kind des Lichts (erscheint am 24.12.2016) Monandor - Kind der Dunkelheit (erscheint voraussichtlich Februar 2017) Mondiar - Kinder der Dämmerung (erscheint voraussichtlich April 2017)

Sehr schöner Anfang der Mondiar-Trilogie.

— TintenKompass

​ (Gegen Ende hin) Spannende Fantasy-Geschichte mit Potential

— LaLecture

Eine fantastische Geschichte über zwei verfeindete Völker, die nur durch eine verbotene Freundschaft gerettet werden können. Wunderbar!

— hauntedcupcake

Ein wirklich sehr außergewöhnliches Buch, was viel mehr Aufmerksamkeit verdient!

— Melie99
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  • Sehr schöner Anfang der Mondiar-Trilogie.

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    TintenKompass

    23. September 2017 um 15:14

    Inhalt: Vier Regeln werden den Diatar Kindern von Anfang an beigebracht. Gehe nie hinaus in die Nacht. Meide die Dunkelheit. Betrete niemals die Höhlen der Monandor. Sei vor der Dämmerung zuhause. Doch als Jaro bei einem Kampf mit den Monandorn, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verletzt wird, schafft er es nicht mehr vor Einbruch der Nacht nachhause. Ausgerechnet Risa findet ihn, ebenfalls eine Monandor, und rettet ihm das Leben. Bereits als Kind, hatte sie einmal sein Leben gerettet. Doch genau das macht Jaro Angst, denn niemand bleibt so unschuldig, wie er eins als Kind gewesen war, vor allem keine menschenfressende Dämonin. Cover: Ich finde das Cover echt ansprechend, denn die Landschaft und der Junge lassen es sogar ein wenig mysteriös wirken. Dabei finde ich auch die Schriftart des Titel passend gewählt, genauso wie die Größe und Position. Auch der Autoren Name hat eine gute Position und fällt nicht unnötig auf. Meine Meinung: "Diatar - Kind des Lichts" wurde von Ina Linger verfasst und es handelt sich hierbei um die Mondiar-Trilogie, bestehend aus "Diatar", "Monandor" und "Mondiar". Dabei fand ich die Allgemeine Idee sehr interessant und ansprechend. Ich bin generell ein riesiger Fantasy Fan und habe mich deswegen auch schon sehr auf das Buch gefreut. Am Anfang war das Buch leider etwas langweilig und auch etwas zu langatmig. An die Zeitsprünge musste ich mich auch erstmal gewöhnen, denn die haben mich zuerst etwas verwirrt. Ich hab da nicht ganz durchgeblickt, was sich allerdings im Laufe der Geschichte geändert hat. Auch wurde die Geschichte immer spannender und am Ende konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, was jetzt genau passieren wird. Dabei mochte ich Risa und Jaro von Anfang an. Mit der Zeit sind sie mir dann auch beide ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Risa gefiel mir besonders wegen ihrem Mut und wegen ihrer Ehrlichkeit. Jaro konnte mich durch seine Taten und seinen immer stärker werdenden​ Charakter überzeugen. Aber auch alle anderen Charaktere hatten ihre eigenen Höhen und tiefen. Klar gab es auch welche, die ich nicht leiden konnte aber dafür gab es umso mehr, die ich mochte. Dabei mag ich den Schreibstil der Autorin echt gerne. Sie schreibt flüssig und man kann sich die Umgebung und alles andere leicht, im Kopf, Vorstellung. Das Ende habe ich aber so nicht erwartet. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mir darum nicht viele Gedanken gemacht habe. Schließlich wusste ich, dass es eine Trilogie ist und es kein endgültiges Ende sein wird. Im Allgemeinen ging es um Freundschaft, Liebe und ein großes Ziel. Fazit: Auch, wenn das Buch am Anfang etwas langweilig war, habe ich es sehr gerne gelesen und zum Ende hin wurde es schließlich um einiges spannender. So spannend, dass ich am liebsten gleich den zweiten Teil beginnen würde. Ich kann das Buch also mit gutem Gewissen weiterempfehlen.`Vielen dank an die Autorin, die mir dieses Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat.`

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  • ​ (Gegen Ende hin) Spannende Fantasy-Geschichte mit Potential

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    LaLecture

    28. August 2017 um 21:34

    ​InhaltDie Völker der Diatar, die im Tageslicht leben, und der Monandor, die die Nacht bevorzugen, sind seit Langem verfeindet und liefern sich erbitterte Kämpfe, die viele von ihnen das Leben kosten.Jaro, ein angesehener Diatar-Krieger, wurde schon einmal wie ein Aussätziger behandelt, weil er mit einer Monandor Kontakt hatte. Dabei hat Risa ihn damals gerettet. Und er weiß, dass sie nicht so ein Monster ist wie die anderen Monandor.Jahre später wird Jaro im Kampf verletzt und wieder ist es Risa, die ihm das Leben rettet und ihn gesund pflegt. Diesmal hat sie eine Bitte an ihn. Sie braucht seine Hilfe, um ihrer beider Völker vor einer Katastrophe zu retten.MeinungIch habe "Diatar - Kinder des Lichts" als Rezensionsexemplar erhalten und obwohl ich es natürlich immer lieber mag, wenn mir Bücher, die ich von den Autor*innen persönlich bekommen habe, gefallen, hatte ich am Anfang große Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Dies änderte sich später zum Glück, sodass ich die Lektüre am Ende doch genießen konnte.Der Anfang ist recht rasant, es wird wenig erklärt, aber vieles angedeutet, das teilweise das ganze Buch über nicht wirklich beschrieben wird. Somit war ich zunächst ziemlich verwirrt, zumal die Trennung zwischen Rückblicken und Gegenwart auch nicht immer deutlich ist.Auch an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen: Verbindungen von Hauptsätzen durch Kommata statt durch Konjunktionen, eine in meinen Augen pathetische, teils schwülstige Wortwahl. Die Beschreibungen der Freundschaft von Jaro und Risa war mir in Sachen Kitsch etwas zu viel des Guten.Mit den Figuren warmzuwerden fiel mir schwer und die Grundidee von der Feindschaft zweier Völker, die beigelegt werden soll, war nicht wirklich neu, ebenso wie die Gründe für ihre Feindschaft, die mir etwas zu einfach gestrickt waren.Auch war ich etwas genervt von Jaro, der für mich offensichtliche Zusammenhänge nicht erkannte und über Dinge überrascht war, auf die man meiner Meinung nach mit logischem Denken hätte kommen können (wobei man das immer noch mit dem blinden Hass auf die Monandor erklären kann, der bei den Diatar geschürt wird). Sein Verhalten hat sich mit sich nicht immer erschlossen, beispielsweise, warum er seine offensichtlich starken Kräfte nicht öfter einsetzt.Hinzu kam, dass mir etwa das erste Drittel ziemlich schleppend vorkam. Jaros Heilungsprozess verläuft langsam, ebenso die Rückblicke auf seine Verletzung von vor vielen Jahren, als Risa ihn das erste Mal rettete. Die Anziehung zwischen ihm und Risa ist von der ersten Minute an spürbar und es ist relativ vorhersehbar, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickeln wird.Mit der Zeit gefiel mir die Geschichte jedoch immer besser.Mir gefielen die vielen kleinen Weisheiten, die in der Geschichte versteckt sind, wenn Jaro die Augen darüber geöffnet werden, wieviel der Feindschaft zwischen den Völkern auf Missverständnissen und absichtlich geschürtem Hass beruht. Einiges davon kann man auch gut auf gegenwärtige, reale Konflikte übertragen, und aus dem Buch wird deutlich, wie wichtig es in solchen Situationen ist, auch die Perspektive der anderen einzunehmen.Ähnlich verhält es sich mit den unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen bei den Monandor und den Diatar. Ein und dieselbe Sache (beispielsweise Sex) interpretieren Risa und Jaro komplett unterschiedlich und sind mit völlig anderen Regeln in Bezug darauf aufgewachsen. Auch dieses Detail appelliert an die Leser*innen, sich für andere Sichtweisen zu öffnen.Auch an Spannung nimmt das Buch ab dem zweiten Drittel deutlich zu. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, als der Konflikt allmählich klar wird, und entwickelt sich nicht so vorhersehbar, wie man es vielleicht befürchten könnte. Das Ende konnte mich sogar durchaus überraschen und neugierig auf den zweiten Band machen.Spanender werden auch die Rückblicke, die Jaros Leben bei den Diatar, seine Beziehung zu anderen Stammesmitgliedern und die Konflikte innerhalb des Stammes zeigen, die den Diatar ein wenig den Zauber der "Guten" nehmen, als die sie zunächst - da die Geschichte aus Jaros Perspektive erzählt wird - dargestellt werden. Auch in dieser Hinsicht bin ich neugierig auf Band zwei, dessen Titel zumindest so klingt, als würde er das Leben der Monandor genauer beleuchten.Genug Stoff an Konflikten und offenen Fragen gibt es für den zweiten Teil auf jeden Fall und ich bin zuversichtlich, dass dieser das Potential von Ina Lingers Ideen noch besser wird ausschöpfen können.Eine Sache gibt es noch, die ich sehr schade fand: Das Buch enthält eine auffällige Anzahl an dass/das Fehlern, die meiner Meinung nach in einem lektorierten und korrigierten Buch nicht mehr angemessen sind (bei über 10 auf nicht einmal 250 Seiten habe ich aufgehört zu zählen).Fazit"Diatar - Kinder des Lichts" bot für mich einen eher zähen Einstieg, da ich mich an den Schreibstil, die Figuren und die vielen, teils verwirrenden Rückblicke erst gewöhnen musste. Später nimmt die Geschichte aber deutlich an Fahrt auf, offenbart viele kluge Botschaften und macht neugierig auf Band zwei.

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  • Kinder des Lichts und Kinder der Dunkelheit

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    Minje

    24. August 2017 um 13:39

    "Diatar: Kind des Lichts" von Ina Linger erschien 2016 bei Create Space.InhaltJari ist ein Diatar, Rasi eine Monandior. Doch beide sind "Tamaim". Die Freundschaft der beiden steht unter keinem guten Stern, denn die Diatar und Monandior sind verfeindet. So wird es nicht gern gesehen, wenn Jari und Rasi Kontakt zueinander haben. Doch sie fühlen sich voneinander angezogen...MeinungIch habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und ich werde Band 2& 3 definitiv lesen, ich freue mich total darauf!SpannungIch habe immer wieder mitgefiebert. Jari kam immer wieder in "ungünstige" Situationen, Situationen, die schon wirklich lebensbedrohend waren. Ich habe immer wieder Angst um ihn gehabt. StilDer Stil von Ina Linger ist unverwechselbar. Man merkt einfach beim Lesen "das kann nur Ina Linger geschrieben haben." CharaktereMit den Monandior hat Linger ein sehr interessantes Volk geschaffen. V.a. einen gewissen "Überraschungseffekt" fand ich gut...Was mich interessiert!Werden es Personen versuchen, über das Meer zu entkommen in´s "Verfluchte Land"? Wird der Leser in Bd 2 noch mehr über die Geschichte der Diatar oder der Monandior erfahren? Und wer hat Jari tätowiert? Woran hat man seine "Begabung" erkannt?FazitIch bin gespannt auf die nächsten zwei Bände und möchte gerne wissen, ob beide Völker ihre Vorurteile zugunsten des Wohles aller überwinden können.

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  • Diatar: Kind des Lichts

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    hauntedcupcake

    28. July 2017 um 21:51

    InhaltJaros Volk, die Diatar, bekämpft seit jeher das Volk der Dämonen, der Monandor. Er selber kämpft mit, in diese Welt hineingeboren, doch dann rettet ihm ausgerechnet eine Monandor das Leben. Zum zweiten Mal. Jaro muss sich eingestehen, dass seine Weltanschauung falsch ist. Und dass er nur gemeinsam mit seiner Retterin, dem Dämonenmädchen Risa, ihre beiden Völker vor dem Untergang bewahren kann...Meine MeinungFür mich war Diatar das erste Buch der Autorin. Dank einem sehr angenehmen Schreibstil und dem Herzklopfen verursachenden Prolog habe ich sehr schnell in die Geschichte gefunden. Man merkt, dass die Autorin Übung hat im Schreiben, ihr Stil ist ausgereift und an den richtigen Stellen detailliert oder emotional. Ein paar wenige Grammatik- und Interpunktionsfehler sind mir trotzdem noch aufgefallen, diese haben aber nicht wirklich gestört und auch nicht Überhand genommen.Die Geschichte zeigt kapitelweise die Geschehnisse vom Jetzt und von Jaro's Vergangenheit, was mir gut gefallen hat, da man so die Beweggründe der Protagonisten nachvollziehen kann und einen Überblick bekommt. Trotz der fremden Welt, den eher speziellen Namen und Orten und den beiden Völkern und deren Geschichten habe ich mich zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte verloren gefühlt sondern hatte das Gefühl, stets den Überblick zu haben.Jaro ist ein junger Krieger der Diatar. Mit seinem Dorf bekämpft er die grausamen Monandor, ein Volk der Dämonen - so sagt man. Dass er früher mit einem Monandor-Mädchen befreundet war, hat er erfolgreich verdrängt. Als er beim Kampf gegen die Dämonen schwer verletzt wird, rettet ihm ausgerechnet besagtes Mädchen wieder das Leben: Risa, die mittlerweile zu einer angesehenen Heilerin ihres Volkes herangewachsen ist. Doch nicht nur der Krieg zwischen ihren Völkern stellt ein Problem dar, sondern auch der Vulkan auf ihrer Heimatinsel, der auszubrechen droht. Vor diesem Hintergrund müssen die beiden eine Lösung finden, was sich als ziemlich schwierig erweist.Die Geschichte von Jaro und Risa hat mich sehr berührt. Sie birgt wichtige Botschaften; dass man sich stets selber ein Bild von etwas machen und keinen Vorurteilen glauben soll, dass man auf sein Bauchgefühl hören und sich auf seinen Verstand verlassen soll, dass man nicht in blinder Wut handeln soll und dass gemeinsam besser ist, als gegeneinander. Obschon das Buch spannend und der Schreibstil toll war, ist der letzte Funken nicht vollständig übergesprungen. Irgendetwas hat mir gefehlt... gewisse Szenen fand ich perfekt, andere hingegen haben mich nicht richtig erreicht. Das Ende fand ich toll und ich hoffe, dass mich Band 2 dann komplett abholen kann.SettingDiatar spielt in einer fiktiven Welt, auf einer Insel, auf der ein lange inaktiver Vulkan liegt, der langsam wieder erwacht. Die Völker der Diatar und Monandor leben auf dieser Insel und bekämpfen sich seit Anbeginn - Aberglaube und Unwissenheit schürt den Konflikt stets.Die Diatar leben in einem Dorf, betreiben Ackerbau und Fischerei, haben strenge Regeln, was Fortpflanzung angeht und verfügen über eine strikte Hierarchie. Die Monandor hingegen leben in Höhlen, können kein Sonnenlicht vertragen und haben weniger strikte Regeln und mehr Freiheiten untereinander. Sie sind also wie Tag und Nacht und da sich keine der Seiten Zeit nimmt, sich eingehend über die andere zu informieren, bekriegen sich die beiden Völker und planen die Ausrottung des jeweils anderen.Das Setting der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich immer direkt vor Ort gefühlt, wenn Jaro und Risa unterwegs waren. Auch die Visionen und Träume waren erschreckend realistisch gestaltet und die Angst vor dem Ausbruch des Vulkans hat mich gepackt.CharaktereJaro ist ein junger Krieger, der alles dafür tun würde, seine Familie und Freunde zu beschützen. Obschon er sich sein Ansehen hart erarbeitet hat, sieht er nicht recht, welchen Rang er mittlerweile hat. Er ist von Selbstzweifeln geplagt und leidet unter seiner Vergangenheit. Die Wandlung, die er an Risa's Seite nach und nach durchmacht, fand ich sehr gelungen.Risa ist eine junge Monandor, sie beherrscht die Heilkunst, ist selbstbewusst und kämpferisch. Sie ist eine geduldige Person, aber manchmal auch etwas stur. Ich fand sie ziemlich sympathisch, gleichzeitig hat sie mir auch leid getan, weil sie sich so sehr Frieden wünscht, aber kaum jemand auf ihrer Seite ist.FazitDiatar ist ein gelungener Auftakt zu einer fantastischen Trilogie, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Ein Konflikt zwischen zwei Völkern, der drohende Untergang ihrer Heimat und eine verbotene Freundschaft sorgen für reichlich Spannung und Action und ich bin sehr auf den zweiten Teil gespannt!

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  • Wirklich außergewöhnliches!

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    Melie99

    16. June 2017 um 15:45

    Das Cover ist meiner Meinung nach ein richtiger Eyecatcher. Es ist das Schönste was ich seit Langem gesehen habe und man merkt, dass sich dabei jemand sehr große Mühe gegeben hat. Mit den großen Felsen, die sich im Wasser spiegeln, kommt einfach eine sehr harmonische Stimmung, auf die einem gleich noch viel mehr Lust auf das Lesen macht.Der Junge, der auf dem Cover zu sehen ist, ist meines Erachtens nach Jaro. Ich finde es nur schade, dass er ganz in Schwarz dargestellt wurde und man nur seine Rückseite sieht. Hätte man ihn nicht nur in Schwarz dargestellt, hätte ich mir Jaro definitiv besser vorstellen können.Ich finde es schade, dass das Buch nicht aus der Perspektive von Jaro geschrieben ist. Ich hätte mich so viel besser in ihn hineindenken und fühlen können. Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und spannend. Ich finde es sehr aufregend Jaro zu begleiten und zu sehen, wie es mit ihm weitergeht.Manchmal habe ich leider auch den Eindruck, dass die Geschichte im Wesentlichen nicht so ganz vorankommt und eher Dinge geschehen, die nicht so notwendig für den Verlauf des Buches sind. Die Geschichte entwickelt sich einfach eher langsam, was gut aber auch schlecht sein kann. Dafür muss ich aber sagen, dass die Autorin auf andere Aspekte der Geschichte verstärkt eingeht. Ich finde es gut, dass so auch andere Nebenhandlungsstränge genau beschrieben werden und auch oft im Vordergrund stehen.Die Autorin hat sehr unterschiedliche Charaktere erschaffen, die die Leser einfach ins Herz schließen müssen. Zuerst haben wir da einmal Risa. Ich liebe den Charakter Risa, da sie einfach voller Hoffnung ist und nie aufgibt. Sie steckt einen regelrecht mit ihrer Hoffnung und Freude an. Manchmal musste ich schon schmunzeln, als ich derartige Passagen über sie gelesen habe.Dann gibt es da noch Jaro. Meiner Meinung nach ist er sehr mutig, auch wenn er manchmal selbst daran zweifelt. Mir kommt es so vor, als hätte er eher wenig Selbstbewusstsein und brauch jemanden an seiner Seite, der ihm gut zu redet. Das Verhältnis zu seinem Vater kommt mir sehr schwierig vor. Diesen Verdacht hatte ich schon auf den ersten Seiten, da sein Vater eine ganz bestimmte Sache zulässt, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte.Meines Erachtens nach Ergänzen sich Risa und Jaro richtig, obwohl die beiden wie man so schön sagt, aus zwei verschiedenen Welten kommen. Ich finde die Kultur der zwei Stämme, die die Autorin geschaffen hat sehr interessant. Ina Linger hat sich also nicht nur eine komplett neue Idee einfallen lassen, sondern auch fiktive Stämme, die sich in gewisser Hinsicht voneinander unterscheiden.Die Geschichte nimmt meiner Meinung nach einen sehr schönen Verlauf und ich bin schon sehr auf die anderen Bände gespannt. Ich glaube, dass die anderen zwei Bände noch besser sein können. Auch die Umsetzung der Idee ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir sehr zugesagt.Ich finde, dass der Klappentext leider ein bisschen zu viel von der Geschichte verrät. Daher würde ich empfehlen, wenn es geht den Klappentext nicht zu lesen.Der Einstieg in das Buch kann ein bisschen verwirrend sein, da das Buch aus verschiedenen Zeiten erzählt wird. Wir erleben nämlich immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Lasst euch von diesem anfänglichen Problem aber nicht abschrecken.Das Buch bekommt von mir 4 Sterne und eine große Leseempfehlung. Es hat zwar nicht für die 5 Sterne gereicht, allerdings ist das Buch etwas ganz neues und Einzigartiges. Von so einer Geschichte habe ich noch nie etwas gehört und das Buch ist genau das richtige für Fantasylieblinge wie mich. Außerdem hat mir das Ende auch ganz gut gefallen und ich muss zugeben, dass es mich auch etwas überrascht hat.

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  • Diatar - schöner Auftakt mit einigen Startschwierigkeiten

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    wbnixe

    01. May 2017 um 22:06

    Inhalt Gehe nie hinaus in die Nacht.Meide die Dunkelheit.Betrete niemals die Höhlen der Monandor.Sei vor der Dämmerung zuhause.  Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht … Meine Meinung Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Jaro, einem Krieger des Stammes der Diatar. Die Erzählperspektive wechselt Kapitelweise zwischen unterschiedlichen Zeiten in seinem Leben. Dies dazu führte, dass ich anfangs ziemlich verwirrt war, dann aber doch in den Bann der Geschichte gezogen wurde. Sie ist sehr spannend geschrieben und zeigt die Unterschiede zwischen Diatar und Monandor auf, was zu einem jahrelangen, blutigen Krieg führte. Einzig Jaro und seine Kindheitsfreundin Risa versuchen den Streit beizulegen, um die Völker vor einer viel größeren Bedrohung zu bewahren.  Fazit Ein schöner Auftakt der Trilogie, leider in den ersten Kapiteln sehr verwirrend.

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  • Der Eröffnungsband verspricht eine spannende Trilogie

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    MagieausderFeder

    21. April 2017 um 14:23

    Nachdem ich schon mehrere Rezensionen zu Ina Lingers Büchern (Falaysia) veröffentlicht habe, freue ich mich, den ersten Band ihrer neuen Fantasy-Trilogie ebenfalls zu bewerten. Es handelt sich um eine High-Fantasy-Reihe, die sich "Diatar - Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)" nennt und immer Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde. Wir befinden uns mit dem Protagonisten Jaro auf einer abgelegenen Insel, auf der die Bewohner frei, ungezwungen und einfach leben. Die Bewohner des Dorfes nennen sich Diatar und haben ihre eigenen interessanten Rituale und Vorstellungen. Nachts wird es für die Menschen allerdings gefährlich, denn Dämonen machen ihnen das Dorfleben schwer. Es geht, wie schon in Ina Lingers "Falaysia", um die Flucht aus dem Schwarz-Weiß-Denken. Die Autorin vermittelt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern die Welt aus Grauzonen besteht. Was die Dämonen für Wesen sind und wieso sich diese mit den Diatar im Krieg befinden, ist eine spannende und lesenswerte Geschichte. Auch tragen die Charaktere viel zu der Spannung bei. Die Protagonisten nehmen nicht die typischen Rollen von Mann und Frau ein, was ich ebenfalls an dem Eröffnungsband schön finde.Jaro ist ein sehr ruhiger, sanfter Charakter, obwohl er zu den guten Kriegern seines Stammes zählt. Risa dagegen ist eine Frohnatur und gleicht Jaros Charakterzüge aus - was manchmal zu amüsanten Situationen und knisternden Begebenheiten führt. Obwohl ich mir manchmal etwas mehr Entschlossenheit bei Jaro gewünscht hätte, war es auch mal erfrischend, nicht immer auf Main-Stream-Protagonisten zu treffen. Der Schreibstil von Ina Linger ist - wie wir es gewohnt sind - angenehm, ruhig und, in den richtigen Momenten, fesselnd. Ich habe den ersten Band ihrer neuen Trilogie genossen und freue mich sehr auf die Fortsetzung: "Monandor: Kind der Dunkelheit", die bereits am ersten April erschienen ist. Fazit: Der Eröffnungsband der neuen High-Fantasy-Trilogie "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger hat das Potenzial, eine spannende Buchreihe zu werden. Die Autorin bricht aus dem Schwarz-Weiß-Denken aus und vermittelt uns Lesern, dass die Welt nicht nur aus Gut und Böse besteht. Die spannende Reise von Jaro und Risa eröffnet interessante Denkweisen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!

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  • Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

    SanNit

    04. March 2017 um 13:43

    Ich muss sagen, dass ich wirklich ein bisschen Schiss hatte, das Buch zu lesen.Die letzten beiden Einer Rezis haben mir echt Angst gemacht.Warum? Weil ich Ina ihre Bücher sehr gerne lese und Bammel hatte.Es war allerdings absolut unbegründet. Ab Kapitel 2 war ich voll in der Geschichte drin und ich habe mich auf das Abenteuer eingelassen.Jaro ist ein sehr angenehmer Charakter, der jedes Mal, über sich hinaus wächst, wenn es um sein Volk geht und die Jenigen, die sein Herz berühren. ( auch wenn sein Volk ihn nicht wirklich gut behandelt)Risa ist die Mutige und Rebellische der Beiden. Auch sie versucht alles um ihr Volk zu retten.Das Dumme an der ganzen Sache ist, dass sich beide Völker seit Jahren bekämpfen. Aber nur zusammen können sie überleben.Werden Risa und Jaro das schaffen?Ich denke spätestens am Ende von Teil 3 wissen wir das 😃Es war ein sehr guter Auftakt einer spannenden Trilogie. Sie hat mir zwar einen holprigen Start beschert, habe mich dann aber schnell reingefunden.

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