Ina Linger Falaysia - Allgrizia

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Inhaltsangabe zu „Falaysia - Allgrizia“ von Ina Linger

Magie gibt es nicht. Davon ist Jenna, eine junge Frau aus Salisbury in England überzeugt - bis sie als Opfer eines alten Zwists zwischen zwei Magiern in eine ihr fremde, mittelalterliche Welt geworfen wird, in der es nicht nur Magie, sondern auch wilde Krieger, Drachen und andere wunderliche Kreaturen gibt. Hilfe findet sie bei Leon, einem jungen Mann, der vor vielen Jahren ebenfalls nach Falaysia gekommen ist und seitdem in dieser gefährlichen Welt festsitzt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach einem legendären Tor, das sie angeblich zurück nach Hause bringen könnte. Ihr Ziel zu erreichen, ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel, denn es scheint so, als würde in Falaysia gerade ein Krieg ausbrechen. Und dann gibt es da noch den gefürchteten Kriegerfürsten Marek, der eine persönliche Rechnung mit Leon offen hat und diesen wie ein Besessener verfolgt. Ein Mann, der bald auch schon Jennas Leben bedroht, aber dennoch eine seltsame Faszination auf sie ausübt … **************************************************************** Das Buch gewann im Oktober 2012 den dnbp (der neue buchpreis) für Selfpublishing-Autoren in der Kategorie 'Belletristik'. Die dnbp-Jury: „Falaysia zeugt von viel Fantasie, ist gut geschrieben und stimmig. Für Kenner und Liebhaber des Genres ein wunderbares Buch, das stellenweise an Tolkiens ‚Herr der Ringe’ erinnert und alle Zutaten hat, die dieses Genre braucht.“ ***************************************************** Dieses Buch gehört zu der siebenteiligen Fantasyreihe 'Falaysia - Fremde Welt'. 1. Band: Allgrizia 2. Band: Trachonien 3. Band: Piladoma 4. Band: Ezieran 5. Band: Ilia Tracha 6. Band: Cardasol 7. Band: Locvantos

Gekauft, gelesen und geliebt. Ich habe die ersten Bände verschlungen und den nächsten Büchern entgegen gefiebert!

— JessHouven
JessHouven

Sehr gelungener Start eines Fantasyepos! Freue mich auf Band 2 :-)

— Yuria
Yuria

gelungener Auftakt

— klengt
klengt

Eine tolle kurze Lektüre und leicht zu lesen. Eine sehr schöne Geschichte, mit tollen Entwicklungen.

— Junora
Junora

Ein gelungener Einstieg in die Reihe

— Kipfal87
Kipfal87

Eine wundervolle Buchreihe, die mich vom ersten Buch an gefesselt hat!

— Schnapsprinzessin
Schnapsprinzessin

Ein toller Reihenauftakt. Eine Reihe, die ich auf jeden Fall weiterlesen werde!

— Minje
Minje

Wow. Absolut toll geschrieben und super story. Ich bin verliebt. Eine wundervolle Serie hat begonnen :-)

— Kiliti
Kiliti

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    Falaysia - Allgrizia
    klengt

    klengt

    19. July 2017 um 17:58

    Ein gelungener Auftakt einer Fantasy-Reihe :) Es lässt sich sehr leicht lesen und man will gar nicht mehr aufhören. Der Anfang von der Story zieht sich ein wenig, aber je mehr man liest, desto spannender wird es. Jeder der also denkt "ich breche es lieber ab", dem rate ich, dass er/sie durchhalten soll und auf jeden Fall weiter lesen sollte. Ich habe mir die weitere Teile schon besorgt und bin sehr gespannt, welche Abenteuer Jenna, Marek und Leon noch so durchleben werden :)

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  • Ein sehr guter Anfang, der Lust auf mehr macht

    Falaysia - Allgrizia
    Kipfal87

    Kipfal87

    23. March 2017 um 22:44

    Inhalt: Der erste Teil der 7-teiligen Reihe handelt größtenteils davon, wie Jenna in einer ihr vollkommen unbekannten Welt ankommt. Man erfährt sehr wenig über das Warum und Wieso, viel eher wie sie sich dabei fühlt. Mittelalterliche Verhältnisse, Sprachen und Tiere die sie nicht kennt und ohne jeglichen Hinweis was passiert ist, weit weg von daheim. Ein Hauch von Magie macht das Paket komplett. Stil und Plot: Der Schreibstil ist sehr ausschmückend und detailreich. Größtenteils empfand ich das als angenehm, denn die Autorin malte tatsächlich tolle Bilder in meinem Geist. Wenn es um die zwischenmenschlichen Gefühle, Zweifel und Gedanken ging, war es mir persönlich dann doch ein wenig zu viel des Guten. Fast wiederholend taucht man in das wechselnde Seelenleben von Jenna und Leon ein. Da habe ich ab und an ein paar Zeilen übersprungen und nichts verpasst. Es ist nachvollziehbar warum die Protagonisten so handeln wie sie es tun, da kamen mir ein paar Erklärungen überflüssig vor, Die Geschichte kommt mit sehr wenigen Charakteren aus, dafür wird auf diese tiefer eingegangen. Ich freute mich sehr, als das "bekannte bzw. übliche" Paar einen dritten Part bekam, der etwas Schwung in die Sache brachte. Jenna kam mir zwar ein wenig sehr naiv und "zu gut" vor, aber das ist zu verzeihen. Ich mochte die Dynamik, manchen Wortwitz. Ich habe die Hoffnung, dass die Charaktere am Ende doch nicht nur auf "Schwarz und Weiss" begrenzt werden, aber das wird sich noch herausstellen. Der erste Teil spiegelt zwar keine ausgedehnte Handlung, weil es sich hauptsächlich darum dreht wie Jenna auf ihrer Reise die neue Welt kennen lernt, trotzdem war ich am Ende doch gefesselt und habe die letzten 150 Seiten in einem Rutsch gelesen. Der Cliffhanger war klar, da die Bücher alle ineinander übergreifen. Man bekommt einen guten, ausführlichen Einblick in diese Welt und man kann es als "Einführung" betrachten. Die Geschichte hat es auf jeden Fall geschafft, dass ich weiter lesen möchte und mich überrascht, dass ich doch letzten Endes tief darin eintauchen konnte. Ich hoffe jetzt, dass es in den folgenden Teilen eine bessere Erklärung für "das Spiel" geleifert wird, denn mit dieser an den Haaren herbei gezogenen Legende die im Buch angesprochen wird, wäre ich sehr enttäuscht ;-)

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  • Für Fantasy-Einsteiger ist Allgrizia richtig, aber ansonsten mittelmäßig und mit wenig Spannung!

    Falaysia - Allgrizia
    Sardonyx

    Sardonyx

    15. October 2016 um 09:20

    Jenna weiß nicht, was mit ihr los ist, als sie nach einem Besuch bei ihrer Tante plötzlich in einem Wald aufwacht - in einer völlig anderen, mittelalterlichen Welt! Jenna wird in Falaysia, eine von unzähligen Kriegen gezeichnete Welt, festsitzen bis sie nicht das magische Tor findet, dass sie in ihre Welt zurückführt. Zusammen mit Leon, auch einem Verirrten aus ihrer Welt, macht sie sich auf die Reise. Doch sie ahnt nicht, was auf sie zukommt, als sie in den Besitz eines magischen Steines kommt und auch noch eine unheimliche Anzeihung zum finsteren Krieger Marek verspürt ... Was wird Jenna in Falaysia erwarten? Ruht in ihr vielleicht ein Geheimnis, von dem sie selbst nichts weiß?,,Allgrizia" ist der erste Band der Falaysia-Reihe von Ina Linger, bei der ich vom Inhalt her wirklich neugierig war, was mich erwarten würde. Ich meine, es gibt massenweise gute Rezensionen ... aber leider muss ich mich jetzt auf die Seite der Leser schlagen, die von ,,Allgrizia" eher enttäuscht sind.Ich habe, was Fantasy angeht, schon so viele verschiedenste Bücher gelesen, dass ich inzwischen die Bücher im Schema von Du-bist-auserwählt-vernichte-den-Bösewichten-und-reite-ständig-durch-die-Gegend inzwischen längst nicht mehr so begeistert verschlinge wie früher. Es ist mir einfach zu wenig, ich brauche mehr Charaktere, mehr Action, mehr politische Aspekte und bekomme eine Gänsehaut, wenn mir klassische Schwarz-Weiß-Einteilung begegnet, denn es gibt einfach keine rein Guten und keine rein Bösen! Genau wie die Sache mit langen Reisen ... irgendwie packt mich die Quest-Fantasy nicht mehr richtig. Die Suche nach dem Tor, dass Jenna ud Leon zurückbringen soll, ist irgendwie nur eine Nebensache und im Vordergrund steht eigentlich nur, dass sie von einem Land ins nächste reisen wollen.Kommen wir zur Protagonistin, Jenna, wegen der ich mir stellenweise die Hand gegen die Stirn gehauen habe. So wie ich das verstehe, ist sie schon über 20 und zeigt durchaus manchmal starke Willensstärke - Betonung auf ,,manchmal", weil ihre Naivität einfach grenzenlos ist! Sie ist mehr als oft patzig wie eine Sechsjährige und inmitten der Handlung, der es oft an Spannung fehlt, kann es seitenlang darum gehen, was Jenna denkt, fühlt, erwartet vermutet, überlegt ... Das war zu viel des Guten, denn es heißt ja nicht umsonst "Show, don't tell". Ich habe von Jenna viel mehr Reife erwartet und frage mich, ob sie sich in den nächsten Bänden verbessen wird, denn vielleicht würde ich die Reihe sogar weiterlesen.Leon ist im Grunde in Ordnung und von überzeugenden Motiven geleitet und Marek ein klassischer finsterer Krieger - ist ja alles gut, aber wie kann Jenna sich von Marek angezogen fühlen?! Der Typ hätte sie fast vergewaltigt und ein paar Kapitel später bewundert sie seinen Körper? NEIN, NEIN, NEIN! Egal, wie nett er später wirkt, fallen mir für Marek eigentlich nur nicht gerade nette Schimpfwörter ein.Wie schon einmal gesagt, bietet die Handlung wirklich kaum Momente, bei denen ich atemlos gefesselt war - selbst der Konflikt zwischen den verschiedenen Reichen und den Rebellen von König Renar soll in Falaysia ja ganz heftig sein, aber irgendwie kam dieses Gefühl von großer Gefahr nie bei mir an. Na ja, alles in allem würde ich ,,Allgrizia" nicht zu meinen Lesehighlights zählen, denn dazu hat es mir an einigem gemangelt. Die Story und ihre Umsetzung sind nicht katastrophal, das bestimmt nicht, aber trotzdem auf dem Niveau von "Eigentlich ganz okay, aaaaber ..."

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  • Falaysia: Spannender erster Band

    Falaysia - Allgrizia
    marjana_

    marjana_

    12. September 2016 um 11:53

    Inhalt: Jenna wacht eines Tages, ohne zu wissen warum und wo sie ist, in einer fremden Welt auf. Erst will sie es nicht wahrhaben, doch mit der Zeit muss sie einsehen, dass sie nicht mehr zu Hause ist. Bald schon trifft sie auf Leon, dem ist es genauso ergangen wie ihr und er schlägt sich schon viele Jahre in Falaysia durch ohne eine Chance wieder nach Hause zu kommen. Sie beschließen gezwungenermaßen gemeinsame Wege zu gehen und trauen sich erst nicht über den Weg, doch schon bald erfährt Jenna durch Leon immer mehr über Falaysia und wie sie hierher kommen konnte. Daran sind scheinbar ihre Tante Melina und deren alter Freund Demeon Schuld, die ein gefährliches Spiel spielen. Zusammen wollen sie einen Weg nach Hause finden und müssen sich dabei vor bösen Gestalten schützen, vor allem vor Marek der es besonders auf Jenna und Leon abgesehen. Meine Meinung: Ich habe schön länger kein Fantasy Buch mehr gelesen und frage mich nach diesem Buch wieso eigentlich. Es ließ sich super schnell lesen und ich war sozusagen in der Welt und in der Geschichte gefangen. Mir kommt es vor als wäre Falaysia riesig und dabei wird man in den Folgebänden sicher noch in andere Bereiche Falaysias entführt. Ich hatte beim Lesen einen Film in meinem Kopf.  Die Orte und die Natur wird bildhaft und detailliert beschrieben und auch den Gesprächen konnte ich mühelos folgen. In die Charaktere Jenna und Leon konnte ich mich gut hineinversetzen. Die ganze Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit die die beiden am Anfang empfinden, kann man total verstehen und auch das Misstrauen zwischen ihnen konnte ich nachempfinden. Jenna hat mich beeindruckt, sie reagiert oft einfühlsam weiß aber auch wann sie sich durchsetzen muss und ist sehr tough. Außerdem kann man von ihren besonderen Kräften ahnen von denen man durch das Amulett erfährt. Das ist eine tolle Idee. Ich fand es gut, dass Jenna und Leon ihre Differenzen haben und sich nicht die ganze Zeit verstehen. Das macht es sehr realistisch. Ich bin gespannt, wie sich die Beziehung zwischen ihnen weiter entwickelt! Die Verfolgungsjagd von Marek und der Versuch herauszufinden wie sie wieder nach Hause gelangen hält die Spannung unglaublich hoch und ich konnte oftmals nicht mehr aufhören mit lesen. Marek ist ein interessanter Charakter, ich weiß auch nach beenden des Buches noch nicht was er bewirken will und worauf er es wirklich abgesehen hat. Die Gegensätze seiner Person und seinen Handlungen machen diese Anziehung, die von ihm ausgehen aus und die spürt man auch beim Lesen. Das ganze Buch ist intensiv, ich hatte das Gefühl ich war dabei und empfand das gleiche wie Leon und Jenna. Diese Verbundenheit entsteht auch durch die wechselnde Perspektive von Jenna und Leon. Mir haben die fantastischen Wesen besonders viel Spaß gemacht, egal ob lieb oder böse und ich hoffe das da noch einige auf mich warten. Ich finde sowas gehört einfach zu einem Fantasybuch dazu. Es bleiben so viele Fragen offen und ich will unbedingt wissen wie es weitergeht und was Jenna und Leon passiert. Zum Glück gibt noch weitere sechs Bände, in denen sicher ganz viel passieren wird. Für mich ist jetzt erstmal Band zwei an der Reihe. Fazit: Falaysia hat mich in eine tolle, neue etwas düstere Welt entführt mit interessanten und detailreichen Charakteren und einer spannenden Geschichte. Ich bin von dem Buch sehr begeistert und habe mir durch dieses großartige Leseereigniss vorgenommen mich auch wieder den Fantasybücher zu widmen. Ich danke Ina Linger für das Rezensionsexemplar und das sie mich auf ihre Reihe gebracht hat, die mir sicher noch viele schöne Lesestunden bereiten wird. 5/5 Sterne

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  • Jenna in Allgrizia

    Falaysia - Allgrizia
    Minje

    Minje

    20. August 2016 um 15:11

    "Falaysia, Fremde Welt- Band 1: Allgrizia" von Ina Linger erschien im Mai 2013. Band 1 ist der Auftakt einer 7- teiligen abgeschlossenen Reihe. Ina Linger ist eine Berliner Autorin. Inhalt Jenna landet in einer anderen Welt- Allgrizia. Anfangs möchte sie zurück nach Hause, doch sie muss schnell feststellen, dass das alles andere als einfach ist. Währenddessen ist es Tante Mel´s Aufgabe, Jenna und zwei andere Seelen zurückzuholen. Wird Demeon ihr dabei wirklich helfen? Meinung Das Cover: Düster und geheimnisvoll. Spannend. Hier wird man in eine große andere Welt entführt. Ich bin gespannt, was Leon und Jenna noch erleben. Wen sie auf ihrem Weg kennenlernen. Ob sie zueinander finden. Wie werden die anderen Gegenden Falaysias sein? Besonders gelungen: der Wald mit seinen Kreaturen, die gefährlichen Sümpfe. Die Charaktere. Es ist schwer, nach nur einem Band die Charaktere zu beurteilen. Vielleicht werde ich nach dem 2. oder 7. Band ganz anderer Meinung sein. Daher spiegelt meine Meinung nur den ersten Eindruck wieder! Ben- ich habe Angst um ihn. Er weiß nicht, worauf er sich da einlässt. Tante Mel- schafft sie es, alle drei Seelen zu befreien? Oder passiert noch Schlimmeres? Was hat sie alles mit Demeon erlebt? Jenna- ich mag Jenna. Sie hatte zwar anfangs Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Doch sie hat den Willen, wieder zurückzukehren. Ich bin gespannt, wie es sich zwischen ihr und Leon und zwischen ihr und Marek weiterentwickeln wird. Tolle Idee: Das Amulett und seine Wirkung. Fazit Ich bin super gespannt, wie diese Reihe weitergeht. Was werden Jenna und Leon noch alles erleben? Werden sie es schaffen, sich aus Falaysia zu befreien?

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    • 4
  • Falaysia - Fremde Welt: Ban 1

    Falaysia - Allgrizia
    Kerst

    Kerst

    02. August 2016 um 21:08

    Das Cover passt toll zur Geschichte, da es vermutlich Jenna in der neuen Welt zeigt. Die Landschaft sieht wunderschön aus und zeigt einem indirekt das es Magie in dieser Welt gibt, da alles so magisch anmutet.Der klappentext verrät leider ziemlich viel vom 1/3 des Buches, wodurch dieses zwar nicht weniger spannend ist, aber man weiß eben schon was passieren wird. Ansonsten hat er mir große Lust gemacht das Buch zu lesen.Jenna, ist eine interessante Persönlichkeit. Sie hat zwar Angst vor der neuen Welt, doch kann sie sich ziemlich schnell damit abfinden und versucht das Beste daraus zu machen, obwohl das Leben in der fremden Welt wesentlich schwieriger ist, als in unserer. Sie stellt sich den Gefahren und versucht in den Menschen nicht immer nur das schlechte zu sehen, sondern auch das Gute.Leon, ist verbittert. Er hat schon so viele Jahre in der fremden Welt verbracht, er weiß wie es dort abläuft und sieht keinen Ausweg mehr. Doch als Jenna auftaucht schöpft er wieder neue Hoffnung. Dennoch kann er sich von seiner Verbitterung nur schwer lösen und ist in seinen Mustern die Welt zu sehen festgefahren. Er glaubt an das was er gelernt hat und lässt sich nur schwer aus seinen geordneten Bahnen bringen. Dennoch würde er Jenna immer zu Hilfe eilen.Ina Lingers Schreibstil ist wirklich toll. Ich habe mich sofort in die Welt hineinversetzt gefühlt und richtig mit Jenna und Leon mitgefiebert. Die Sprache ist gut nicht zu schwer, aber auch nicht zu einfach. Ihre Charaktere sind ihr gut gelungen, sympathisch und liebevoll, aber dennoch haben sie ihre kleinen Macken, und auch die "Bösewichte" hat sie gut geschrieben.Ich fand die Idee und die Welt die Ina Linger geschaffen hat super. Man kann von Anfang an mit Jenna mitfühlen und sich in sie hineinversetzten. Die neue Welt bereitet ihr Sorgen, doch findet sie sich schnell zurecht, fast schon zu schnell. und das ist auch der einzige Punkt der mich gestört hat. Jenna taucht in der fremden Welt auf. Klar sie ist am Anfang geschockt, doch als sie auf fremde Leute trifft fasst sie sofort Vertrauen. Sie ist zwar erschrocken über die Geschichten die diese ihr erzählen, aber für meinen Geschmack hat sie sich zu schnell erholt von ihrem "Schock".Dennoch hat es mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich gebe ihm 4/5 Punkten.

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    • 2
  • Weder besonders gut, noch besonders schlehct

    Falaysia - Allgrizia
    eclipse888

    eclipse888

    07. June 2016 um 17:52

    Unvermutet und plötzlich wacht Jenna in einer ihr völlig fremden, mittelalterlichen Welt auf und weiß zunächst gar nicht, wo ihr der Kopf steht und was sie tun soll. Erst als sie auf ein altes Bauernpaar stößt, erfährt sie, dass sie sich in Falaysia befindet, einer Welt, die sich von der ihren völlig unterscheidet. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, bleiben für sie jedoch zunächst unbeantwortete Fragen – bis sie Leon begegnet, der ebenfalls aus ihrer Welt kommt, jedoch schon seit Jahren in Falaysia verschollen ist. Durch ihn erfährt sie, dass ihre Tante Melina und deren alter Freund Demeon für ihre missliche Lage verantwortlich und sie beide in ein gefährliches ‚Spiel‘ verwickelt sind, das sie erst noch begreifen müssen. Obwohl Jenna und Leon sich gegenseitig nicht wirklich geheuer sind, beschließen sie, sich zusammenzuraufen und zu versuchen, gemeinsam den Weg durch die Länder Falaysias zurück nach Hause zu finden. Dies ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel, denn es scheint so, als würde in Falaysia gerade ein Krieg ausbrechen. Und dann gibt es da noch den gefürchteten Kriegerfürsten Marek, der noch eine persönliche Rechnung mit Leon offen hat und diesen wie ein Besessener verfolgt. Ein Mann, der bald auch schon Jennas Leben bedroht, aber dennoch eine seltsame Faszination auf sie ausübt… Falaysia fand ich weder besonders gut, noch besonders schlecht. Es ist das perfekte Beispiel dessen, was bei mir 3 Sterne bekommt.Die Idee ist ganz gut, ein Spiel, das eine Art Magier spielen und in dem Menschen aus unserer Welt als Spielfiguren nach Falaysia geschickt werden. Nicht die Neuerfindung des Rades, aber ganz interessant, daraus lässt sich einiges machen. Ich bin allerdings mit der Umsetzung nicht so recht zufrieden. Für meinen Geschmack setzt die Geschichte zu sehr auf Beschreibungen und büßt dadurch an Action ein. High Fantasy Welt, klar, die muss beschrieben werden, aber mir wäre lieber gewesen, wenn das noch stärker mit der Handlung verknüpft gewesen wäre. Irgendwo hatte ich es schon mal erwähnt: Vielleicht ist die Geschichte für mich persönlich auch einfach etwas zu fantasylastig? Mit den Figuren schwankte es auch ständig hin und her. Einerseits ist Jenna eine coole und starke Protagonistin, andererseits ist sie unglaublich naiv, was zu einem Mädchen ihres Alters nicht wirklich passt. Bei Leon sieht es ähnlich aus. Einerseits ist er eine Art Ritter in strahlender Rüstung, der Jenna unter seine Fittiche nimmt (was spannender war als die Beschreibung klingt), aber andererseits war er zu sehr auf seinen Hass und seine Rachegelüste versteift, sobald Marek in der Geschichte auftauchte. Eine Richtung, in die die Geschichte geht, hat mir aber gar nicht gefallen. Okay, es wird im Klappentext schon angedeutet, deshalb will ich das auch erwähnen. Und zwar ist das die „seltsame Faszination“, die Marek auf Jenna ausübt. Der Typ hat sie relativ am Anfang fast vergewaltigt und ich konnte es echt nicht glauben, dass sich zwischen den Beiden später sogar eine Liebesgeschichte anbahnt. Tut mir leid, aber das geht für mich gar nicht, wie sympathisch er später auch dargestellt wird. Über die Autorin:Ina Linger wurde 1975 in Berlin geboren und hatte schon als Kind eine immense Fantasie. Aus diesem Grund fing sie auch schon im Kindesalter an, ihre ersten kleinen Geschichten zu schreiben und hat bis heute nicht damit aufgehört. Sie arbeitete nach einem Germanistik- und Grundschulpädagogik-Studium in der Funktion einer Sozialpädagogin in Berlin Neukölln und ist erst seit Anfang 2015 hauptberuflich freischaffende Autorin. Im Dezember 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Cina Bard ihren ersten Roman mit dem Titel 'Three-Night-Stand - Liebe ist simpel'. Im Sommer 2012 folgte der erste Band ihrer Fantasyreihe 'Falaysia - Fremde Welt', der im Oktober sogar mit dem dnbp (derneuebuchpreis) für Selbstverleger ausgezeichnet wurde. Bis heute (Stand Juni 2015) sind bereits fünf Bände der Reihe erschienen. Ein sechster wird im Juli 2015 veröffentlicht werden.Die Autorin bewegt sich jedoch gern in unterschiedlichen Genres. So wird auch in diesem Sommer wieder ein romantische Komödie als weiteres Gemeinschaftsprojekt mit Cina Bard entstehen und veröffentlicht werden. FazitAlles in allem fand ich die Geschichte gut, die Ausführung auch ganz okay, weiß aber noch nicht, ob sie mich genug interessiert, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde.

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  • Falaysia - Fremde Welt 01 - Allgrizia

    Falaysia - Allgrizia
    Svarta

    Svarta

    Inhalt:"Magie gibt es nicht. Davon ist Jenna, eine junge Frau aus Salisbury in England überzeugt – bis sie als Opfer eines alten Zwists zwischen zwei Magiern in eine ihr fremde, mittelalterliche Welt geworfen wird, in der es nicht nur Magie, sondern auch wilde Krieger, Drachen und andere wunderliche Kreaturen gibt. Hilfe findet sie bei Leon, einem jungen Mann, der vor vielen Jahren ebenfalls nach Falaysia gekommen ist und seitdem in dieser gefährlichen Welt festsitzt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach einem legendären Tor, das sie angeblich zurück nach Hause bringen könnte. Ihr Ziel zu erreichen, ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel, denn es scheint so, als würde in Falaysia gerade ein Krieg ausbrechen. Und dann gibt es da noch den gefürchteten Kriegerfürsten Marek, der eine persönliche Rechnung mit Leon offen hat und diesen wie ein Besessener verfolgt. Ein Mann, der bald auch schon Jennas Leben bedroht, aber dennoch eine seltsame Faszination auf sie ausübt…" An erster Stelle möchte ich der Autorin Ina Linger danken, da sie mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat! Mit dem Auftakt zu dieser Reihe hat die Autorin eine interessante und faszinierende Fantasy-Welt erschaffen und ich freue mich drauf in den Folgebänden mehr über die Welt und seine Einwohner zu erfahren! Sobald Jenna nach Falaysia gelangt, spürt man als Leser die Bedrohung, die von dieser fremden Welt ausgeht. Dank des tollen fesselnden und flüssigen Schreibstils der Autorin war ich von Anfang an von der Geschichte gefangen und konnte mit den Protagonisten bei ihrer Suche nach einem Weg nach Hause mitfiebern! Die beiden Hauptcharaktere, Jenna und Leon, mochte ich beide auf ihre Art sehr gerne. Ich fand es super, dass die Autorin Perspektivenwechsel zwischen den beiden eingebaut hat. Das hat sowohl die Story, als auch die Beziehung zwischen den Protagonisten, um einiges interessanter und auch lebendiger gemacht. Ich habe auch ab dem Zeitpunkt ihres Treffens gerätselt, ob die beiden im Laufe der Geschichte Gefühle für einander entwickeln... aber dann kam Marek. ;) Marek ist in meinen Augen ein absolut faszinierender Charakter, den man als Leser gleichzeitig liebt und hasst! Ich bin schon sehr gespannt wie sich die Beziehungen rund um Jenna, Leon und Marek entwickeln werden... So "richtige" Kritik habe ich eigentlich nicht wenn ich ehrlich bin, ich hätte mir nur bei den Umständen, wie Jenna und Leon nach Falaysia kamen, etwas mehr Hintergrund gewünscht. Das war etwas vage und es hätte für meinen Geschmack etwas detaillierter sein können. Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Als Jenna am Ende diese Dummheit begeht - ich will nicht zu viel verraten, aber wer das Buch gelesen hat weiß was ich meine - hätte ich sie einfach nur schütteln können! Das ihr so was passiert kam mir fast schon unrealistisch vor, da es für die beiden so wichtig ist und es um so viel ging. Aber gut, jeder macht mal Fehler. Fazit: Ich bin sehr froh das ich diesen tollen Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe, gelesen habe und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung... von der es ja zum Glück schon den ein oder anderen Band gibt. *g* Ich sehe auf jeden Fall noch Potential nach oben, deshalb vergebe ich 4,5 Sterne (gerundet trotzdem 5 :D).

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    • 4
    Svarta

    Svarta

    30. May 2016 um 19:37
  • Angenehmer Schreibstil, spannende Momente und vielseitige Charaktere

    Falaysia - Allgrizia
    MagieausderFeder

    MagieausderFeder

    „Falaysia – Fremde Welt“ ist ein Urban-Fantasy Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seiten schlichtweg begeistert hat. Es ist der erste Teil einer siebenteiligen Buchreihe, die von der deutschen Autorin Ina Linger geschrieben wurde. Wie es in einem Urban-Fantasy Roman üblich ist, gibt es auch neben der realen Welt, die die Autorin erschaffen hat, eine Parallelwelt. Diese ist eine mittelalterliche Welt, durchzogen von Magie und Wesen wie Drachen und anderen Kreaturen. Die überaus sympathische Protagonistin Jenna stürzt aus ihrer Welt in die Parallelwelt namens Falaysia, und findet sich in einem Land wieder, das zwischen Krieg und Frieden steht.Wie eben schon angedeutet, hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. Ina Lingers Schreibstil ist sehr angenehm und bildlich, weswegen es sehr leicht fällt, in die magische Welt einzutauchen. Auch verliert sich das Buch nicht in seitenlangen Selbstgesprächen und sich wiederholenden Gedankengängen, sondern enthält eine gesunde Mischung aus spannungsvollen Momenten und nachvollziehbaren Gedanken. Während Jenna die ihr fremde Welt erkundet, erfährt der Leser nebenbei Einzelheiten über Falaysia und ihren Bewohnern. Die Autorin baut so gekonnt Spannung auf und lässt den Leser zappeln, doch schafft auch jedes Mal Momente zum Ausatmen.Die Charaktere sind alle sehr tiefgründig. Es ist nicht, wie es im ersten Moment scheint – genau so würde ich die Charaktere beschreiben und nachdem ich das Buch beendet habe weiß ich immer noch nicht ganz, wer denn jetzt welche Rolle spielen soll.Ich finde es einfach grandios, wie Ina Linger diese Verzwickungen in ihrem Buch verwirklichen konnte und bin noch mehr auf den zweiten Band gespannt, der hoffentlich mehr Licht ins Dunkel bringen wird.Fazit:„Falaysia – Fremde Welt“ ist der erste Teil einer siebenbändigen Urban-Fantasy-Buchreihe und begeistert mit seinem angenehmen Schreibstil und spannungsvollen Momenten. Leser, die (wie ich) mittelalterliche Welten mit magischen Elementen mögen, werden garantiert in dem Buch versinken können.

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    • 3
    MagieausderFeder

    MagieausderFeder

    07. May 2016 um 22:04
  • Interessanter Auftakt

    Falaysia - Allgrizia
    anra1993

    anra1993

    Originalbewertung: 3,8 Sterne Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt Jenna in der unberührten Natur von Falaysia.Die Autorin hat einen schönen bildlichen Schreibstil, der mir dazu verhalf, Jennas Geschichte nicht nur zu lesen, sondern auch mir gut vorstellen zu können. Sie neigt jedoch dazu, die Umwelt sehr genau zu beschreiben, sodass es mir manchmal etwas zu viel war. Größtenteils erzählt sie aus der Sicht von Jenna und Leon, da sie als erstes das Abenteuer bestreiten. Zwischendurch gibt es jedoch auch Sichtwechslungen auf andere Charaktere. Die Geschichte beginnt zu erst in unserer Welt. Schnell wird aber deutlich, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zu sich geht. So landet die Protagonistin Jenna schnell in Falaysia, auch wenn sie es am Anfang gar nicht versteht. Falaysia ähnelt zwar unserer Welt, aber nicht unserer Zeit. Viel mehr entspricht sie dem Mittelalter, da alles sehr alt erscheint. Außerdem ist sie sehr bedrohlich, da es dort Völker gibt, die keine guten Absichten haben. Die Protagonisten finde ich sympathisch und ich konnte mich gut mit ihnen auseinandersetzen und ich habe sie gerne begleitet. Jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht und noch etwas mehr über sie erfahren gewollt. An sich hat mir die Geschichte und die Idee gut gefallen, auch wenn es nicht 100 Prozent etwas Neues ist. Allerdings wurde am Anfang etwas von einem Spiel erwähnt. Dadurch hatte ich mir natürlich selbst Gedanken gemacht, die aber nicht erfüllt wurden. Trotzdem finde ich die Handlung ganz gut. Ein wenig gestört hatte mich, dass es an manchen Stellen sehr langsam vonstattenging, sodass sich die Handlung in die Länge gezogen hatte. Ein wenig mehr Action wäre von Vorteil gewesen. Das Ende endet mit einem fiesen Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Teil macht. Insgesamt gibt es übrigens sieben Teile.

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    • 2
  • Dicht erzählte Fantasygeschichte

    Falaysia - Allgrizia
    sollhaben

    sollhaben

    Jenna erwacht in einem Wald ohne Erinnerung daran wie sie dorthin gekommen ist. Auf ihrem Weg auf der Suche nach der nächsten Stadt begegnet sie einem älterem Paar, das seltsam gekleidet ist. Sie nehmen Jenna mit in ihr Haus, das völlig ohne Strom, fliesend Wasser und andere Annehmlichkeiten ausgestattet ist. Noch glaubt Jenna, dass sie bei Mittelalter Fans gelandet ist. Als sie in die nächste Ortschaft kommt, wird ihr klar, dass sie an einem ihr völlig unbekannten Ort gestrandet ist. Erst als sie Leon trifft, erfährt sie unter welchen Umständen sie hier angekommen ist. Leon und Jenna gehen vorerst eine Zweckgemeinschaft ein, um einen Weg zu finden nach Hause zu kommen. Die Welt durch die sie ziehen müssen, steht kurz vor einem Krieg und Leon wird von einem mächtigen Krieger verfolgt, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat.Meine Meinung:Dieses Buch war mein erstes der Autorin. Die Geschichte rund um Jenna ist ungeheuer düster und dicht geschrieben. Es entsteht eine komplett neue Welt, die an das Mittelalter erinnert. Diese feindliche Welt vermittelt den Eindruck des völligen ausgeliefert sein. Jenna ist eine unglaublich starke Frau, die sich auf die neue Situation einstellt und nicht einfach den Kopf in den Sand steckt. Sie versucht unter allen Umständen einen Weg zu finden und schließt einen "Pakt" mit Leon, der anfangs überhaupt nicht nett zu ihr ist. Die ständige Bedrohung durch Krieg und der lange Weg machen die Geschichte für mich leider ein wenig zu langatmig und zu düster. Das liegt aber eher an meinem Geschmack, denn an dem Buch. Ich brauche hin und wieder einen Lichtblick und ein Highlight. Wer jedoch auf gut gestrickte - ein wenig dunkle - Fantasygeschichten mag, ist mit dem Buch sehr gut beraten.

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    • 3
  • Eine toller und fantasievoller Auftakt...

    Falaysia - Allgrizia
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    08. February 2016 um 11:29

    Zu allererst muss ich mal sagen, dass mir die Schreibweise von Ina Linger auch in diesem Buch sehr gut gefällt. Von der ersten Seite an kann man sich hineinfallen lassen und mit den Protagonisten mitfiebern. Trotz allem ist dieses Buch etwas anders geschrieben, als beispielsweise Geistermond was aber an der Grundstimmung im Buch liegt. Es ist etwas mystischer, reifer und noch mal fantasievoller geschrieben. Man kann mit den einzelnen Worten in eine Welt reisen, die fasziniert, schockiert und dennoch begeistert. Vorwiegend geht es in der Geschichte um Jenna, welche in eine ihr völlig Fremde Welt geschickt wird ohne dass man ihr dies mitteilt. Hier versucht sie einen Weg zurück zu finden und trifft auf dieser Reise Freunde und Feinde, wobei diese sich in Falaysia immer wieder wandeln können. Jenna ist eine starke, ruhige und besonne Persönlichkeit die ich von Beginn an unheimlich mochte. Sie ist kein Jammerlappen und versucht einen Ausweg aus ihrer undurchsichtigen Situation zu finden. Sie wurde von Ina Linger sehr schön geformt, denn man erhält eine taffe Protagonistin, die aber auch an ihre Grenzen kommen kann und zart besaitet ist. Sie zweifelt, ist traurig und hoffnungslos und versucht trotz allem immer an irgendeinem Strohhalm festzuhalten um nicht in der vollkommen Verzweiflung unter zu gehen. Auf ihrer Reise in Falaysia lernt sie in diesem ersten Band schon viele Grausamkeiten kennen und versteht erst langsam, dass man eigentlich niemandem so richtig vertrauen kann und trotzdem an der Hoffnung in sich selbst und Verbündete nicht festhalten muss um zu überleben. Leon ist ein in sich gekehrter, verzweifelter und freundlicher Zeitgenosse. Auch ihn mochte ich von Beginn an, wenn er auch teilweise einen sehr schwierigen Charakter darstellt. Er ist es nicht mehr gewöhnt mit anderen Menschen gemeinsam zu reisen bzw. sich länger mit ihnen zu umgeben, daher merkt man auch die Schwierigkeit als er sich Jenna annimmt. Doch sehr schnell kommt man dahinter, wieso Leon ein so zurückhaltender und vorsichtiger Mensch geworden ist und mag ihn daher umso mehr. Marek ist das ultimative Böse, so zumindest wird uns dieser teilweise unmenschliche Krieger beschrieben und so verhält er sich auch. Doch im Laufe dieser Geschichte scheint er sich zu wandeln bzw. spielt er ein verwirrendes Spiel, welches schlussendlich nicht nur Jenna verzweifeln lässt. Ist er tatsächlich nur ein grausames Monster oder steckt hinter all dieser Grausamkeit tatsächlich noch ein menschliches Wesen? Man erfährt in diesem Buch so viel und doch so wenig über ihn dass ich neugierig bin wie er sich in den folgenden Bänden entwickelt. Auf alle kann ich sagen, dass er trotz seiner grausamen und mehr als bösartigen Ader einen gewissen Reiz ausübt, der schnell zur Gefahr werden kann. Erzählt wird die Geschichte über Falaysia und Jennas Reise aus mehreren Sichtweisen, darunter Jennas, Leons und die Jennas Tante, welche eine Hexe zu sein scheint. Durch die kleinen Sprünge in den Sichtweisen bekommt man ein sehr schönes Bild und sieht etwaige Charaktere wie Marek aus verschiedenen Blickwinkeln was auch nicht verkehrt ist. Die Charaktere im Gesamten sind alle sehr schön aufgebaut worden, auch wenn man im Gesamten nicht so viele im ersten Band an zusätzlichen kennen lernen konnte. Doch ich hatte von allen vorhandenen ein gutes Bild vor Augen und konnte sie mir super vorstellen. Auch ihre Wesen waren greifbar, wenn auch nicht immer ganz eindeutig was mich jedoch nur noch neugierig hat werden lassen. Auch die Umgebung und die Welt Falaysia konnte ich fassen und in meinem Kopf entstehen lassen. Ich war mit Jenna dort und habe alles miterleben dürfen. Ich wurde von der Autorin mit in das Buch gezogen und konnte fühlen, hören und sehen was Jenna und Leon erlebt haben ohne erschlagen zu werden. Nachdem ich also hier den ersten Band gelesen habe kann ich nur sagen, dass ich total begeistert bin sowohl von der Umsetzung als auch von der Ausarbeitung der einzelnen Charaktere. Ich war überrascht wie gut alles aufeinander abgestimmt war. Egal ob es nun brenzlige, gefährliche oder einfach nur grausame Abschnitte waren. Ich habe keinerlei Hänger gehabt, ich konnte dem ganzen flüssig folgen und habe die Gefühle der einzelnen Protagonisten so gut nachvollziehen können. Da war nichts gestellt, sondern es wurde nach Gefühlen reagiert und das hat das ganze so realitätsnah aussehen lassen. Es hat einfach rundum gepasst. Die Entscheidungen welche teilweise vom Kopf und andererseits auch vom Bauch heraus getroffen wurden, habe ich niemals für aufgesetzt sondern tatsächlich als nachvollziehbar empfunden was der Geschichte natürlich unglaublich gut getan hat. Das Ende des ersten Bandes ist ergreifend, beängstigend und gleichzeitig mit ein bisschen Hoffnung gepaart dass man eigentlich nicht anders kann und diese Reihe weiterlesen muss um zu sehen ob Jenna und Leon irgendwann doch noch einen Weg zurück finden werden. Mein Gesamtfazit: Mit dieser Geschichte um Jenna und Leon in Falaysia hat Ina Linger eine Welt geschaffen, die nur begeistern kann. Man erlebt ausgeklügelte Charaktere, eine wunderbare wenn auch düstere Welt kennen und macht Bekanntschaft mit den verschiedensten und außergewöhnlichsten Kreaturen. Dazu wird es nie langweilig, denn in dieser Welt tobt ein alter Krieg und eine Menge unterschweifiger Machtkämpfe in welche unsere zwei Hauptprotagonisten mitten hinein gezogen werden. Doch neben all dem Leid und der Traurigkeit erleben wir auch Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung, ein bisschen Magie und vielleicht auch eine zarte Rose der Liebe. Eine tolle Mischung, die diese Reihe zu einem Highlight werden lassen könnte. :)

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  • Leserunde zu "Aurinja" von Sabine Niedermayr

    Aurinja
    Sabine_Niedermayr

    Sabine_Niedermayr

    Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Sabine Niedermayr, ich komme aus Salzburg und bin Autorin von Jugendbüchern im Fantasybereich. Außerdem arbeite ich als Illustratorin für verschiedene Verlage und genieße das sehr! :) Mein Fantasyroman "Aurinja" Ist im November letzten Jahres erschienen und wird schon bald als Schmuckausgabe erhältlich sein. Die Innenillustrationen werden von mir selbst gestaltet und das Ergebnis kann sich hoffentlich sehen lassen. :D Deshalb verlose ich vorher noch schnell 10 eBooks im Wunschformat und 3 Taschenbücher inklusive Lesezeichen und Postkarte, um die Wartezeit zu verkürzen. Worum geht es in meinem Roman? Klappentext: Für Argon gibt es nichts Schöneres, als umringt von den Mädchen und Jungen seines Dorfes am Lagerfeuer zu sitzen und unzählige Geschichten zum Besten zu geben. Allen voran die Legende vom großen Krieger Zesaya, der den bösen Lord Korthan einst vernichtete und somit die Stadt Aurinja, ja seine ganze Heimat Lahnlif, vor dem Untergang bewahrte. Worte, die über finstere Zeiten und Kriege berichten, die vor beinahe 500 Jahren ein blutiges Ende fanden. Als Argon am einem dieser illustren Abende seine Freunde am Feuer verlässt, bestaunt er ein besonderes Schauspiel am Himmel- die Mondwende. Nichtsahnend, dass die Legende über den Krieger nur ein vergangener Mythos ist und dieser magische Moment die Tore in eine andere Welt öffnet, einem grausamen Herrscher den Rückweg ebnet und die Wiederkehr des Bösen einleiten soll... Die Bewerbungsfrist endet am 13. Februar und die Gewinner gebe ich dann im Laufe des nächsten Tages bekannt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Leserunde. Gerne sind auch alle Leser Willkommen, die leider kein Glück bei der Verlosung hatten und sich das Buch selbst besorgen! Wie könnt ihr mitmachen? Beantwortet dazu bitte folgende Frage: Welches Buch konnte dich so richtig fesseln? Vielleicht gibt es ja ein Werk, das dich besonders berührt oder begeistert hat, oder dich seit Jahren nicht mehr loslässt? :) Ich bin gespannt auf eure Antworten! :D Alle Gewinner verpflichten sich zu einer aktiven Teilnahme an der Leserunde und einer Rezension auf Lovelybooks UND Amazon, sowie gerne auch auf anderen Portalen und Plattformen. Diese hat spätestens 3 Monate nach Erhalt des Buches oder eBooks zu erfolgen. Ich freue mich über eure Teilnahme und wünsche allen viel Glück!:) Liebe Grüße Sabine

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    • 475
  • Ein guter Reihenauftakt

    Falaysia - Allgrizia
    Brunhildi

    Brunhildi

    23. January 2016 um 10:36

    Meine Meinung Zum Cover: Das Cover wirkt auf mich sehr grob und nicht wirklich ansprechend. Zum Buch: Ina Linger hat einen sehr angenehmen Schreibstil, so dass ich sofort einen guten Lesefluss hatte. Die Kapitel haben eine angenehme normale Länge und mit den Kapiteln wechseln auch die Protagonisten. Als Protagonisten haben wir hier hauptsächlich Jenna und Leon. Jenna ist eine junge Frau, die mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen ist. Teilweise kommt sie mir kindlich und naiv vor. Trotzdem konnte ich ihr Handeln stets nachvollziehen. Leon hingegen war mir richtig sympathisch. Er ist Jenna gegenüber sehr skeptisch und vorsichtig. Trotzdem fühlt er sich auf eine gewisse Art und Weise zu ihr hingezogen. Auch sein Handeln war immer schlüssig und ich möchte unbedingt mehr von ihm lesen. Einen Bösewicht gibt es natürlich auch - Marek. Er ist für mich der interessanteste Charakter in diesem Buch. Ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen und er lässt viele Fragen offen, was ihn sehr interessant macht. Ob man ihm trauen kann oder nicht, weiß man nicht genau. Alles in allem hätte ich mir bei den Charakteren noch mehr Tiefe gewünscht. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir manchmal ein bisschen mehr Tempo gewünscht hätte. Ich habe zwischenzeitlich das Gefühl gehabt, dass wenig passiert und die Geschichte in die Länge gezogen wird. Es handelt sich bei Falaysia um eine schöne erfundene Welt, die ruhig detaillierter hätte beschrieben werden können. Die Menschen dort leben wie im Mittelalter und es gibt neben Hexen, Zauberern und Drachen auch noch ein paar finstere und gefährliche Kreaturen. Fazit Man kann sagen, dass es sich hierbei um eine sehr schönen Auftakt einer neuen Reihe handelt. Das Buch hat einige Schwächen, überzeugt aber trotz allem mit seinen positiven Eigenschaften. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. 3,5 Sterne

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  • Der gewisse Kick fehlte

    Falaysia - Allgrizia
    Nachtprinzessin

    Nachtprinzessin

    22. January 2016 um 23:22

    Inhalt: Magie gibt es nicht. Davon ist Jenna, eine junge Frau aus Salisbury in England überzeugt - bis sie als Opfer eines alten Zwists zwischen zwei Magiern in eine ihr fremde, mittelalterliche Welt geworfen wird, in der es nicht nur Magie, sondern auch wilde Krieger, Drachen und andere wunderliche Kreaturen gibt. Hilfe findet sie bei Leon, einem jungen Mann, der vor vielen Jahren ebenfalls nach Falaysia gekommen ist und seitdem in dieser gefährlichen Welt festsitzt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach einem legendären Tor, das sie angeblich zurück nach Hause bringen könnte. Ihr Ziel zu erreichen, ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel, denn es scheint so, als würde in Falaysia gerade ein Krieg ausbrechen. Und dann gibt es da noch den gefürchteten Kriegerfürsten Marek, der eine persönliche Rechnung mit Leon offen hat und diesen wie ein Besessener verfolgt. Ein Mann, der bald auch schon Jennas Leben bedroht, aber dennoch eine seltsame Faszination auf sie ausübt … Meine Meinung: Das ganze fängt sehr interessant an, laut Klappentext erwarte ich das die Geschichte komplett aus Jennas Sicht erzählt wird , allerdings wird das ganze erst aus Sicht von Benjamin, Jennas kleinen Bruder, erzählt. 2 normale Kinder, bis sie sich näher mit ihrer Tante Melina auseinander setzen von der schon gemunkelt wird sie sei eine Hexe. Unsinn meinen beide, aber das unerklärliche Dinge um sie herum geschehen können beide nicht bestreiten. Die Kapitel werden immer wieder aus Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt was ich teils als etwas verwirrend empfunden hab. Auch wenn man so viel mehr über den Geschichtsstrang erfährt bin ich persönlich einfach mehr Fan davon wenn die Story nur von einer Person erzählt wird. Jenna entpuppt sich als starke junge Frau, die ziemlich gut mit ihrer neuen Situation umzugehen weiß. Sie kommt schnell und gut zurecht in Falaysia, unter anderem mit der Hilfe von Leon. Dieser wiederum ist erst etwas zurückhaltend, was auch verständlich ist wenn man schon seit einer so langen Zeit in einer mittelalterlichen Welt festsitzt und niemanden wirklich trauen kann. Nach einiger Zeit taut er zwar auf, aber auch Jenna weiß sie nicht so ganz wem sie trauen und wem sie eher nicht trauen kann. Diese Hin und Her zieht sich etwas, obwohl beide wirklich auf die Hilfe des anderen angewiesen sind. Ina Linger schafft es allerdings gut mit, ihren Beschreibungen, das sich der Leser schnell in diese Welt versetzt fühlt. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen. Insgesamt hat mir aber irgendwas gefehlt, mehr Action oder Spannung. Irgendetwas das mich zwingt den Kindle nicht mehr zur Seite legen zu wollen, das fehlte mir leider. Es ist nette Geschichte für zwischendurch, aber kein Highlight für mich. 3 von 5 Herzchen für den ersten Teil der Falaysia Reihe.

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