Monandor: Kind der Dunkelheit (Die Mondiar-Trilogie 2)

von Ina Linger 
4,3 Sterne bei4 Bewertungen
Monandor: Kind der Dunkelheit (Die Mondiar-Trilogie 2)
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Eine wundervolle Fortsetzung, die zum Nachdenken anregt

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Die Fortsetzung ist anfangs etwas zäh, wird dann aber immer spannender. Freue mich auf das Finale!

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Inhaltsangabe zu "Monandor: Kind der Dunkelheit (Die Mondiar-Trilogie 2)"

Der zweite Band der Mondiar-Trilogie Eine moderne Romeo & Julia-Geschichte in einer dystopischen Fantasywelt Textauszug: „Ich habe nie darüber nachgedacht, wie wir von euch wahrgenommen werden“, gestand er. „Ich bin immer davon ausgegangen, dass ihr uns eher hasst als fürchtet.“ „Weil dein Volk dir beigebracht hat, uns als Monster zu sehen, die keine anderen Gefühle kennen“, erklärte sie und strich mit ihrem Daumen sanft über seinen Handrücken, versuchte den physischen Kontakt nicht zu sehr zu genießen, „genauso wie das meine es unseren Kindern beibringt.“ Jaros Augen wanderten hinunter zur Dorfmitte, in die sie über das Geländer blicken konnten und in der es noch recht ruhig zuging. „Das sollte nicht so sein“, sagte er leise. „Nein, sollte es nicht“, stimmte sie ihm zu. Deswegen haben die Götter uns zusammengeführt – damit wir das ändern.“ Inhalt: Risa war schon immer besonders: übersinnlich begabt, von Zukunftsvisionen geplagt, von ihrem Volk verehrt, aber auch gefürchtet. Als Tamaim und Orakel ihres Stammes ist es ihr bestimmt, die Monandor vor allem Übel der Welt zu beschützen. Eine Aufgabe, die durch den nahenden Vulkanausbruch auf ihrer Heimatinsel einige Schwierigkeiten mit sich bringt – insbesondere da sich die Stammesmitglieder nach und nach gegen sie wenden. Denn eines scheinen die Monandor ihr nicht verzeihen zu können: Dass sie einen Diatar in ihre Mitte geholt hat, eines der Monster, die schon seit Jahrhunderten ihr Volk abschlachten. Hin- und Hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Jaro und ihrem Bedürfnis die Monandor zu beschützen, bemüht sich Risa, einen Weg zu finden, alle zu retten, die ihr etwas bedeuten. Bis das nächste Beben einsetzt und Chaos und Zerstörung auf dem Fuße folgen … ************************************************************************************************************************* Dies ist der zweite Teil der Mondiar-Trilogie, die in folgender Reihenfolge veröffentlicht wird: Diatar - Kind des Lichts (am 24.12.16 erschienen) Monandor - Kind der Dunkelheit (erscheint März 2017) Mondiar - Kinder der Dämmerung (erscheint voraussichtlich Sommer 2017)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06XRRNMX1
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:20.03.2017

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    Ruby-Celtics avatar
    Ruby-Celticvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Fortsetzung, die zum Nachdenken anregt
    Eine wundervolle Fortsetzung, die zum Nachdenken anregt

    Die Schreibweise der Autorin ist in diesem zweiten Band wieder ruhig, aber gleichzeitig auch auch fordernd, bildhaft und sehr emotional gehalten.
    Wir setzen beim Ende des ersten Bandes an und bekommen in diesem Band alles aus der Sichtweise von Risa erzählt. Ich persönlich finde es interessant, dass die Autorin hierbei gewechselt hat und hoffe darauf, dass wir im dritten Band vielleicht beide Sichtweisen zur Vereinigung erhalten werden. ;)

    Risa und Jaro halten beide ihr Wesen bei, sodass man sie doch schon sehr gut einschätzen und einen Bezug zu ihnen aufbauen kann. Beide Charaktere werden in diesem zweiten Band wieder unheimlich gefordert, vor Grenzen gestellt und mit vielen Konflikten und Gegenwehr versehen. Es war spannend zu sehen, wie unsere beiden Protagonisten versuchen gegen die Vorurteile anzugehen, sich dabei selber nicht zu verlieren und den Zusammenhalt einander zu stärken.

    In diesem zweiten Band lernen wir jetzt auch ein paar weitere Nebencharaktere aus der Familie von Risa kennen. Auch hier empfand ich es so, dass man sich ein gutes Bild von den wichtigsten Personen machen konnte und dennoch nicht übermäßig an sie herantritt. Man erhält einen Einblick in sie und kann erste Sympathien hegen. Ich hoffe darauf, dass man vielleicht im dritten Teil ein bisschen mehr zu verschiedenen Charakteren erfährt. Ich habe jedenfalls durchaus ein paar interessante kennenlernen dürfen.

    Die Umsetzung dieses zweiten Bandes hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin weiß, wie sie Konflikte sich langsam aufbauen lässt und wie sie sich entladen ohne komplett überzulaufen. Die Entwicklungen waren teilweise vermutbar, aber dennoch immer überraschend und nachvollziehbar umgesetzt.

    Gerade die aufgebaute Gefühlswelt bei Risa konnte ich super schön greifen und fand ihren Zwiespalt in den verschiedensten Dingen super umgesetzt. Auch sie hat Zweifel und Ängste, klammert sich jedoch an ihre Vorhersehungen und das Band zu Jaro. Auch wenn dieses innerhalb der Mauern von Monandor einigen Problemen ausgesetzt ist, fand ich es nie übertrieben sondern ihre Reaktionen sehr offenherzig und erwachsen.

    Bei solchen Büchern fragt man sich immer wieder, wie ein Hass sich so hochschaukeln kann. Wie ein liebendes Paar so viele Steine in den Weg gelegt bekommt, aber nach und nach erkennt man dass Vorurteile, Angst und jahrelange Routine die Menschen blind machen kann. Dieses Buch verkörpert sehr schön auch die Realität, den oftmals hängt es tatsächlich nur daran dass Probleme entstehen.

    Insgesamt hat mir dieser zweite Teil unheimlich gefallen, wenn ich auch gerne ab und an Jaros Gedanken wahrgenommen hätte. Ich hoffe nun sehr darauf, dass im dritten Teil vielleicht beide „zu Wort“ kommen und bin unheimlich gespannt darauf, wie die Reise weitergeht und was unsere Protagonisten noch alles vor dem großen Knall erwarten wird!

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Monandor – Kind der Dunkelheit“ hat Ina Linger eine zum nachdenken anregende Geschichte umgesetzt, die durch zauberhafte Charaktere und eine spannende, wie gefühlvolle Umsetzung besticht.
    Definitiv eine Reihe die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig dafür sorgt, dass man sich voll und ganz fallen lassen kann.

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    SanNits avatar
    SanNitvor einem Jahr
    Die Mondiar-Trilogie / Monandor

    Dieses Mal sind wir bei den Monandor. Aber auch hier gibt es zu viel Widerstand.
    Ob man 2 verfeindete Völker wirklich vereinen kann?
    Besteht überhaupt noch die Chance jemanden zu überzeugen und zu retten??
    Teil 2 schließt nahtlos an Teil 1 an. Es ist eine schöne und zum Ende hin, immer spannender werdende Fantasy Geschichte, die durchaus auch, im Hauptkern, real sein kann. Aber der entscheidende Funken fehlt dieses mal, bei mir.
    Ina hat eine schöne, leichte und verständliche Schreibweise. Daran liegt es auf jeden Fall nicht. Es ist alles vorhanden. Liebe und Hass, Familienbande gegen Clanposition, Freundschaft und Leidenschaft.
    Und natürlich will ich jetzt auch wissen, wie das Finale ausgeht.

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    MagieausderFeders avatar
    MagieausderFedervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Fortsetzung ist anfangs etwas zäh, wird dann aber immer spannender. Freue mich auf das Finale!
    Tolle Fortsetzung!

    Der Eröffnungsband der "Mondiar-Trilogie" von Ina Linger hat mich so überzeugt, dass ich mich auf den zweiten Teil freute. Eine gelungene Fortsetzung, die anfangs zwar nicht ganz mit dem ersten Band mithalten kann, aber zum Ende hin immer spannender wird und zum neugierigen Warten auf das Finale verleitet.

    Was mir wieder sehr gut gefällt: Der zweite Band geht da weiter, wo der erste Teil aufhört. So kommt der Leser wieder sofort in die Story rein und kann sich auf die Geschichte einlassen. Dieses Mal ist allerdings eine Sache anders: Es wird nun aus Risas Sicht geschildert und spielt, wie der der Titel "Monandor" schon preisgibt, größtenteils auf der anderen Seite der Insel. Es war sehr interessant zu lesen, wie sich das andere Volk durchs Leben schlägt, welche Gewohnheiten, Vorlieben und Rituale es hat.
    Der Spannungsbogen ist in diesem Folgeband anfangs nicht ganz vorhanden. Es hat sich bei mir ungefähr bis zur Mitte hingezogen, ging dann aber immer weiter nach oben. Zum Ende hin wurde es dann immer spannender und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen.

    In meiner Rezension zum ersten Band habe ich angemerkt, dass mir besonders die Protagonisten gefielen, da sie nicht dem Main-Stream entsprechen. Auch in diesem Band haben mich die Protagonisten überzeugt. Risa ist tapfer, starrsinnig und impulsiv, Jaro dagegen sanft, abwägend und treu. Es ist schön zu sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und über ihre Schatten springen.
    Es kommen im zweiten Band neue und alte Charaktere zum Einsatz, was für Überraschungen und Abwechslung sorgt.

    Der Schreibstil ist auch in dieser Fantasy-Reihe von Ina Linger wunderbar ruhig, beschreibend und angenehm, weswegen ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese.
    Das Finale der "Mondiar-Trilogie" befindet sich schon in den Startlöchern, Ende September soll es wohl so weit sein. Wir dürfen gespannt sein!


    Fazit:

    Der zweite Band der High-Fantasy-Reihe "Monandor - Kind der Dunkelheit" ist eine gelungene Fortsetzung und verleitet zum Weiterlesen. Es geht etwas ruhiger als im Eröffnungsband zu, wird zum Ende hin aber immer spannender. Die besonderen Protagonisten verleihen der Story auch in diesem zweiten Teil das gewisse Etwas. Wir dürfen auf das Finale gespannt sein!

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    Libellchen007s avatar
    Libellchen007vor 8 Monaten

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